Von der Schwierigkeit, beim RMV eine Wochenkarte zu erwerben

Heute beginnt der #Hessentag in Rüsselsheim am Main – das jährliche Landesfest der Hessen – das immer in einer anderen Stadt stattfindet. Wer mir auf Facebook folgt, hat schon mitbekommen, dass ich dort als ehrenamtliche Helferin eingesetzt bin.

Um zu meinen Einsätzen zu gelangen, ist es am geschicktesten den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, denn natürlich ist Rüsselsheim im Ausnahmezustand. Die gesamte Innenstadt um das Opelwerk und den Marktplatz ist abgesperrt. Es gibt nur wenige Großparkplätze (Tagesgebühr € 8,-) und die liegen entsprechend weit entfernt. Nicht zu allen Zeiten fahren die Shuttlebusse.

Dafür ist der Bahnhof mitten in der Stadt und von mir aus habe ich eine perfekte, durchgehende S-Bahnverbindung. Was liegt also näher, als sich eine Wochenkarte zu besorgen?

Vorgestern, gehe ich in Rüsselsheim zum Kundencenter der Stadtwerke, um eine solche zu erwerben. Vorab habe ich mich auf der Homepage des RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) informiert und festgestellt, dass man eine Wochenkarte – anders als Tageskarte oder Einzelfahrschein – leider nicht als Handyticket erwerben kann. Man braucht so eine Plastikkarte, die dann aktiviert wird und mit der man die Wochenkarte am Automat oder per Handy und NFC dann laden kann. „Von der Schwierigkeit, beim RMV eine Wochenkarte zu erwerben“ weiterlesen

Erkunde die Welt mit der ReiseEule – Fotoparade 01/2017

Es war einmal…

ein ambitionierter Blogger – in diesem Fall Michael von Erkunde die Welt – der einen Traum hatte. Er wollte gerne die Reisebloggergemeinschaft untereinander vernetzen und in fotografischen Erinnerungen schwelgen. Eines Tages kam er dabei auf die außergewöhnliche Idee, eine Fotoparade ins Leben zu rufen. Alle Halbjahr sollten andere Globetrotter ihre Archive wälzen und die besten und schönsten Bilder und die spannendsten Geschichten in einem Artikel unterbringen.

Damit es nicht zu kompliziert wurde, schlug er einfach ein paar Kategorien vor. Wer das schönste Foto und/der die interessanteste Geschichte besteuern konnte, sollte als Gewinner hervorgehen.

Viele Blogger folgten seinem Aufruf und von Halbjahr zu Halbjahr werden es immer mehr Teilnehmer. Inzwischen ist die fünfte #FopaNet gestartet und DieReiseEule nimmt das dritte Mal daran teil. „Erkunde die Welt mit der ReiseEule – Fotoparade 01/2017“ weiterlesen

Amtliches Endergebnis des ReiseEuleExperiments

Der große Tag ist gekommen. Heute vor einem Jahr am 25. Mai 2016 habe ich mein Sparexperiment gestartet. Hier nachzulesen.

Ziel war es zu zeigen, dass Kleinvieh im wahrsten Sinne des Wortes auch Mist macht. Jeden Tag hat mindestens eine Münze den Weg in den Geldkoffer angetreten. Dazu kam zu Beginn ein 5 Euro Schein und zwischendurch ein paar wenige (und doch mehr als vermutet) Scheine, die ich zu besonderen Gelegenheiten geschenkt bekam.

Soeben wurde das Köfferchen geleert und unter kommerzieller Aufsicht von ReiseEule, dem namenlosen Hasenmausibär und meinem Sonnenschein ausgezählt. Dazu nun eine Bilderserie und das amtliche Endergebnis.

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (2)
Die kommerzielle Aufsicht hat sich bereit gemacht
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (3)
Randvoll und schwer zu leeren
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (4)
Geschafft. Alles auf einem Haufen
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (5)
Schön gestapelt

Ergebnis

Tada! € 176,96 und 100 chilenische Pesos! Man beachte den orangenen Pfeil.

Mein Sonnenschein sagt, dass mit dem Peso sei ein Zeichen. Es muss wohl nach Chile gehen. Er will den 1 km langen Schwimmingpool, den längsten der Welt, sehen und darin plantschen. Na, dann steht das Ziel für 2018 ja schon fest 😀

Sieger im Schätzwettbewerb wurde…..

Veronica Blasi. Sie lag mit ihrer Schätzung von € 189,45 zwar leicht drüber, aber nur mit € 12,49. Der zweite Platz geht an das Geburtstagskind Mathias. Er lag mit seinem „professionellen Algorithmus“ auch nur knapp unterhalb des Endergebnisse mit € 161,57, also € 15,93 entfernt.

Herzlichen Glückwunsch für die gute Einschätzung.

Und so setzte sich das Geld schlussendlich zusammen:

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (1)

© DieReiseEule 5/2017

Warum die Flughafentoilette einen Besuch wert ist…

Heute kommt ein weiterer Beitrag aus dem Bereich Skurriles – Anekdoten und Anekdötchen.

Das „stille Örtchen“ ist ein Platz, den man gelegentlich aufsuchen muss, aber selten mit Begeisterung, sondern aus der Notwendigkeit heraus. Das ist bei mir nicht anders. Sind die meisten Toiletten doch schlichtweg funktional gestaltet.

Doch gibt es ein paar rühmliche Ausnahmen, die wirklich einen zweiten Blick wert sind. Dazu gehört die Flughafentoilette in Tallinn/Estland. Bereits der Sichtschutz zu den Gates entlockte mir ein Lächeln. „Warum die Flughafentoilette einen Besuch wert ist…“ weiterlesen

Warum man unbedingt eine Rohrzange im Handgepäck mitnehmen sollte….

Ende April. Mädelsausflug. Es soll nach Tallinn/Estland gehen. Die Reise wurde bereits letztes Jahr geplant und gebucht. Person A besorgt bei einem Besuch in einer Buchhandlung rechtzeitig einen Reiseführer. Über Riga! 😀

„Nun ja. Liegt ja um die Ecke. Kann man vielleicht auch mal gebrauchen.“ Wir vertrauen auf unseren Instinkt und werden uns einfach treiben lassen.

Alles ist am Abflugtag vorbereitet. Koffer und Handgepäck regelkonform gepackt. Dachten wir. Bis zum Moment der Wahrheit.

Wir – 3 Mädels mittleren Alters + DieReiseEule – sind für Freitag Vormittag verabredet. Das Taxi ist für 11 Uhr vorbestellt und steht bereits eine Viertelstunde vorher vor dem Haus.

Mein Koffer wird eingeladen, der meiner Freundin ebenso. Die Schwester reist aus dem Sauerland an und ist laut Navi Punkt 11 Uhr da. Wir stehen bei offener Haustür im Flur und checken nochmal schnell, ob das Handy genug Saft hat. Eingecheckt habe ich am Vortag. Alle drei Bordkarten sind auf meinem Mobiltelefon. Die anderen haben sich die App nicht geladen. Sollte der Akku alle gehen, stünden wir ziemlich blöd am Flughafen. „Warum man unbedingt eine Rohrzange im Handgepäck mitnehmen sollte….“ weiterlesen

Warum heißt dein Blog, wie er heißt? 3

Auf geht’s in die nächste Runde. Noch einmal haben sich verschiedene Bloggerinnen und Blogger dazu entschlossen, das Geheimnis hinter ihrem Blognamen zu lüften.

Bisher haben im Teil 1 und 2 folgende Blogs teilgenommen:

Lieschenradieschen Reist, W.E.G.Site, reiseum, Sunniest Way, Reiseschnappschüsse, Sinne und Reisen, aktiv60plus, Teilzeitreisender, Faszination Europa, Conntrip, Steffistraumzeit, DieReiseEule, Kind im Gepäck, ZielunGEWISS, Before we die, 2 on the go, Gin des Lebens, Misses Backpack, See you on the flipside, 7Kontinente, Yummy Travel und Unterwegs mit Dröppel. Teil 1 und Teil 2

Christine von Die bunte Christine
Die bunte Christine

1. Die bunte Christine

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Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?

Zwischen Selbstvermarktung und Selbstfindung

Es wird gepilgert. Das liegt im Trend. Tendenz steigend. Inzwischen kennt bald jeder Jemanden, der den berühmtesten aller Pilgerwege – den Jakobsweg – bereits lief. Wieder zu Hause wird stolz berichtet, wie man die Anstrengungen und Entbehrungen gemeistert hat. Auch ich hatte schon die Überlegung, mich dem Camino zu stellen, entschied mich bisher aber dagegen, weil er mir einfach schon zu überlaufen vorkommt.

Bitte nicht falsch verstehen: ich will hier nichts abwerten oder schmälern. Ich finde es gut, dass wir in unserer schnelllebigen Zeit uns daran erinnern, mal auf die Bremse zu treten. Doch was sind die wahren Beweggründe hinter dem Wunsch, in Jakobs Fußstapfen zu treten?

Provokant geschrieben, denke ich, dass es zwei Gruppen von Jakobspilgern gibt.

Die, die es tun, weil es „jeder“ tut. Weil es trendig ist. Weil uns nach Karibik, 5-Sterne-Hotels, Limousinenservice und First-Class-Flug nichts mehr einfällt. Weil noch ein Haken auf der Bucket List fehlt. Um zu zeigen, dass man auch mal ohne viel Geld auskommt.

Und die, die es tun, weil sie die Ruhe brauchen, um sich selbst zu finden. Um etwas in ihrem Leben zu korrigieren. Weil sie ihrem Leben eine Wendung, einen Sinn geben wollen. Weil sie ihre Ziele im Leben aus den Augen verloren haben. „Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?“ weiterlesen

Fotografische Highlights 2. Halbjahr 2016 – Fotoparade

Michael von Erkunde die Welt hat zum vierten Mal zur Fotoblogparade aufgerufen und ich hatte schon die Befürchtung, diesmal nicht daran teilnehmen zu können, weil ich unterwegs war. Doch die Blogparade endet netterweise erst Mitte Januar und so habe ich mich direkt an die Sichtung meiner umfangreichen Bildersammlung gesetzt.

Er sucht das schönste Bild des zweiten Halbjahres 2016 und darüber hinaus schlägt er noch fünf weitere Kategorien zur Präsentation vor.

  • “gewachsen”
  • “Berühmtes”
  • “Tierisch”
  • “Gebäude”
  • “Nacht”
  • „Schönstes Bild“

Der Kreativität sind dabei keine festen Grenzen gesetzt und man darf das Repertoire erweitern, wenn man mag. Durch die Entstehungsgeschichten wird den Bildern Leben eingehaucht und manches Foto erscheint dadurch nochmal in einem ganz besonderen Licht. Es lohnt sich, bei den anderen Teilnehmern zu spicken, sich Inspirationen für neue Reiseziele zu holen oder einfach nur die Vielfalt zu genießen. „Fotografische Highlights 2. Halbjahr 2016 – Fotoparade“ weiterlesen

Dinner in Neuseeland

Die Insider wissen natürlich, dass der Ablauf beim Gang ins Restaurant konträr abläuft. Zwar gibt es auch innerhalb Deutschlands regionale Unterschiede  (in Nordhessen ist ein Tisch „voll“,  wenn dort bereits jemand sitzt, im Rhein-Main-Gebiet setzt man sich dazu, bis alle Stühle besetzt sind), aber hier mußte ich mich doch erst rein finden. Oder besser gesagt, ich ahnte nach. „Dinner in Neuseeland“ weiterlesen

Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Unser Aushängeschild – der Blogname

Am Anfang ist die Idee. Man will über seine Reisen berichten und andere Menschen an einem Auszug aus seinem Leben teilhaben lassen, um Freude zu bereiten und Träume zu wecken. In der Hoffnung, dass man die Leidenschaft rüber bringen kann und begeistere. Dazu gehört unweigerlich ein möglichst individueller, aber eingängiger Name für das weblog.

Um einen Namen zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder bedient man eine Nische und daraus ergibt sich der Name oder man recherchiert und selektiert alle bereits vorhandenen Namen aus. Oder…? Dazu habe ich einige Blogger persönlich angeschrieben, um zu erfahren, wie sie zu ihrem Blognamen gefunden haben und/oder welche Bedeutung dahinter steckt. Am Ende findet ihr auch mein Statement.

Jetzt lasse ich aber zuerst 11 andere Reiseblogger zu Worte kommen. Ich war teilweise überrascht, wie die Namen zustande kamen und habe einiges Neues erfahren. „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“ weiterlesen