Heute: Places and Pleasure

Martina auf der Alm
© Martina – Places and Pleasure 2017

– Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Bei mir auf Places and Pleasure geht es um Reisen und Genuss. Und beides sollte sich im Blognamen widerspiegeln. Zuerst hatte ich nach einem deutschen Namen gesucht. Das stellte sich allerdings als gar nicht so einfach heraus, da es natürlich ganz viele Variationen zu diesen Themen schon gab. Also habe ich meine Ideen übersetzt und bin dann zum jetzigen Blognamen gekommen. Eine kleine Spielerei dabei ist außerdem, dass die beiden Hauptwörter mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Das fand ich ganz witzig.

– Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Bei mir geht es vor allem um Reisen in den sonnigen Süden Europas, im Alpenraum oder um Städtereisen. Das Motto meines Blogs heißt: Aktiv. Erleben. Genießen. Das beschreibt ganz gut, worauf die Leser sich freuen können. Aktiv bin ich zum Beispiel beim Wandern. Die ausführlichen Beschreibungen zu schönen Wandertouren gibt es dazu im Blog. Außerdem nehme ich meine Leser mit zu interessanten Stadtrundgängen wie zum Beispiel durch Leipzig. Oder sie folgen mir auf Ausflügen mit kulturellem Hintergrund wie nach Castel del Monte in Apulien. Nicht zu kurz kommt auch das Thema Kulinarik mit Empfehlungen zu guten Restaurants oder regionalen Spezialitäten.

– Nenne mir doch bitte die Top 10 auf deiner Bucket List

Meine Bucket List ist recht lang und darauf stehen auch Reiseziele, die über meine aktuellen Schwerpunkte auf dem Blog hinausgehen. Entsprechend schwer fällt es mir, mich auf zehn zu beschränken – und diese dann auch in eine Reihenfolge zu bringen. Ich versuche es trotzdem mal:

  1. Gesellschaftsinseln in der Südsee
  2. Italien von Nord nach Süd und zurück
  3. New York
  4. Franken
  5. Provence
  6. Steiermark
  7. Tegernsee
  8. Oman
  9. Marokko
  10. Kalifornien

– Welche Reise hat dich am meisten geprägt?

Ich würde sagen, da gibt es keine bestimmte Reise. Reisen prägt einen durch die vielfältigen Eindrücke und Kontakte vor Ort immer wieder aufs Neue und immer wieder anders. Eine tolle erste Reiseerfahrung war allerdings mit 18 mein Aufenthalt in einer kanadischen Familie. Dort habe ich hautnah mitbekommen, wie unterschiedlich die Mentalitäten doch sind, obwohl sie so ähnlich zu sein scheinen. Sich dort zu integrieren und alles mitzuerleben, war wunderbar und ich erinnere mich heute noch sehr gerne an die Zeit.

Überhaupt ist es immer wieder gut zu erleben, wie die Menschen in anderen Ländern leben. Die Unterschiede werden zwar besonders auf Fernreisen deutlich, wo wir zum Beispiel in Costa Rica oder auf den Seychellen viel mehr Gelassenheit und weniger Hektik gespürt haben. Das Gleiche Phänomen nehmen wir allerdings auch in Süditalien war. So richtet Reisen den Fokus immer wieder ein wenig neu aus.

Alberobello in Apulien
© Places and Pleasure 2017

– Sprich meinen Lesern doch eine Empfehlung aus: Wo sollte man unbedingt mal hinreisen? Gibt es einen Geheimtipp?

Ich bin immer wieder begeistert von Südtirol und von Apulien. Geheimtipps sind beide Regionen aber eher nicht. Wobei wir am Absatz Italiens immer noch eher wenige Touristen aus dem deutschsprachigen Raum treffen. Diese schöne Region würde ich aber auf jeden Fall empfehlen. Dort sind wir bisher immer sehr herzlich aufgenommen worden und habe eine ganz tolle Gastfreundschaft erlebt. Außerdem hat Apulien viel zu bieten: von kulinarischen Genüssen über kulturelle Highlights bis hin zu tollen Küsten und Stränden.

Bei welchem Anbieter (wordpress.com/.org, Blogspot, Jimdo…) bloggst du und bist du damit zufrieden?

Places and Pleasure ist selbst gehostet und nutzt das CMS WordPress. Damit bin ich sehr zufrieden. Denn ich schätze die vielfältigen Möglichkeiten. So habe ich schon zweimal das Theme gewechselt und probiere auch immer mal wieder Plugins aus. Auf diese Weise habe ich mir alles rund um den Blog so eingerichtet, wie es zurzeit zu meinen Anforderungen passt.

– Was würdest du jemandem sagen, der am überlegen ist, einen Reiseblog zu eröffnen?

Wichtig ist, Spaß am Schreiben zu haben und sich von der Technik rund ums Bloggen nicht abschrecken lassen. Das lässt sich alles lernen. Und dann: einfach anfangen und dranbleiben.

– Hast du ein (Lebens)Motto?

Geht nicht, gibt’s nicht.

– Zu guter Letzt: Möchtest du den Lesern noch etwas mitteilen?

Erst mal möchte ich mich bei den Lesern bedanken. Denn was wären wir Blogger ohne Leser. Ich würde mich freuen, wenn ich mit meinen Antworten Neugier auf mehr machen konnte. Und ich möchte Leser ermutigen, die Kommentare zu nutzen – für Feedback, für Rückfragen, für eigene Ergänzungen zum Thema. Denn erst davon werden Blogs lebendig und der Austausch bringt für alle einen Mehrwert. In diesem Sinne: Man liest sich – hier, auf Places and Pleasure oder auf anderen Blogs.

Städtereise nach Leipzig
© Places and Pleasure 2017

Vielen lieben Dank, Martina, dass du dich dem Interview gestellt und einiges über dich und dein Blog verraten hast. Ich wünsche dir weiter viele Genüsse und aufbauende Begegnungen.

Bitte schaut euch auch die anderen Reiseblogger an, die in der Kategorie „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“ bereits mitgemacht haben.

Du möchtest deinen Blog auch vorstellen? Dann schicke mir eine Email an reiseeuleblog(at)web.de und ich sende dir die Interviewfragen. Bitte sende mir ein Foto von dir oder eines, welches deinen Reiseblog widerspiegelt im Querformat jpeg mit. Natürlich musst du die Rechte am Bild besitzen. Ich sage dir rechtzeitig Bescheid, wann dein Interview online geht.

Die Serie soll immer samstags, wahrscheinlich 14tägig, online gehen. Bei hoher Nachfrage auch wöchentlich. Und nun dürft ihr gerne noch Kommentare für Sabine und mich hinterlassen.

© DieReiseEule 1/2018

Treffpunkt Katzencafé

Bloggertreffen

Ein Tag vor Silvester war es soweit. Mein Partner und ich verabredeten uns mit Michelle von The Road most Traveled, die derzeit in Singapur lebt, auf eine Tasse Kaffee im Katzencafé.

Etwas versteckt zwischen zwei Bars am Boat Quay findet man das obige Hinweisschild. Eine steile Treppe führt in den ersten Stock eines alten Handelshauses.

SIN_6336 „Treffpunkt Katzencafé“ weiterlesen

Heute: Op jück un zu huss

Oh, als ich das erste Mal den Blognamen Op jück un zu huss las, assozierte ich Strand, Wind, Nord-/Ostsee damit. Doch Maike ist gar nicht von der Küste. Woher der spannende Name kommt und was er bedeutet, dass erzählt sie uns jetzt.
* Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?
Ich bin schon immer im Rheinland zu Hause und im niederrheinischen Platt bedeutet „Op jück un zu huss“ so viel wie „unterwegs und zu Hause“. Als ich den Blog gestartet habe, wollte ich nicht nur von meinen Reisen, also wenn ich op jück bin, berichten, sondern auch Tipps geben, was man zu Huss am Niederrhein so schönes machen kann. Da der Blog aber nur ein Hobby neben meinem Vollzeitjob ist, kommt zweiteres bisher leider viel zu kurz.
* Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

„Heute: Op jück un zu huss“ weiterlesen

Heute: The Road Most Traveled

  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Mein Blog ist nach dem Lied „The Road Most Traveled“ der Band North Alone benannt. Ich hatte das Bedürfnis bei Facebook ein Fotoalbum mit meinen Reisebildern zu posten und irgendwie kam mir der Song direkt in den Kopf. Und mein Blog hatte nur einen Übergangsnamen, der dann aber zum jetzigen abgeändert wurde. Da aber der Link bei wordpress bereits vergeben war, wurde der Untertitel „Just go where your heart tells you to go“ aus dem Song Home von John Allen mein Link-Name. So habe ich das Reisen und die Musik miteinander vereint.

  • Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Prinzipiell blogge ich über das, was mir gefällt. Ursprünglich war der Blog angedacht, um über die ganzen Missgeschicke und witzigen Geschichten aus der Uni zu berichten. Aber das hat mich nicht glücklich gemacht. Dann lag das Ganze etwas auf Eis und jetzt ist es die perfekte Plattform um über mein Auslandssemester und alles drum herum zu berichten. Falls es sich ergibt, dann kommt auch mal etwas über Musik (mehr dazu hier) oder den Unialltag zu Stande. „Heute: The Road Most Traveled“ weiterlesen

Das Fest der Liebe – Hochzeit in Singapur

Fröhliche Weihnachten!

Zum Fest der Liebe – und das ist Weihnachten ja wohl – habe ich mir ein Liebesthema zum Abschluss meines Singapur Adventskalenders ausgesucht. Nicht, dass es aktuell wäre, aber vielleicht ist es ja dennoch interessant zu wissen.

Fest der Liebe „Das Fest der Liebe – Hochzeit in Singapur“ weiterlesen

Heute: Heimatnah

Diesmal gibt es ein Interview mit meiner Namensvetterin Liane vom Blog heimatnah.com. Ich gebe zu, bis ich von Liane angeschreiben wurde, hatte ich noch nichts von ihrem Blog gehört oder gelesen. Aber dies hat sich jetzt geändert. Und auch euch kann ich empfehlen, einmal einen Blick zu riskieren.

  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Der Name meines Blogs lautet: Heimatnah – vom furtgeh`n und heimkommen (https://heimatnah.com)

Mir ist wichtig, keinen Fantasienamen zu benutzen, er sollte authentisch sowie konventionell sein und eine klare Botschaft vermitteln. Wenn ich weg bin von zu Hause, so fühle ich mich ohne Heimweh der Heimat immer nahe. „Heute: Heimatnah“ weiterlesen

Hoch über der Stadt

„Eine Stadt von oben zu sehen ist ein bisschen so wie auf Wolken zu schweben“

Während sich in den Straßen die Menschenmengen tummeln, der Autoverkehr an uns vorbeirauscht und alles im Fluß ist, entflieht man der Geschäftigkeit, in dem man einen Blick von oben auf die Skyline wirft.

Dafür gibt es in Singapur etliche, meist kostenpflichtige Möglichkeiten. Nicht überall ist es ruhiger wie in den Straßen der Stadt, denn natürlich will jeder Besucher die Aussicht auskosten.

Marina Bay Sands Hotel SkyBar

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Der bekannteste Ort in Singapur für eine spektakuläre Aussicht ist die öffentlich zugängliche Dachterrasse des an ein Kreuzfahrtschiff erinnernden Hotels Marina Bay Sands.

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Der Zugang zur Bar und zum Observation Deck befindet sich im Tower 3. Für S$ 20,- Eintritt kommt man in den 57. Stock. Man erhält einen Gutschein über den gezahlten Eintritt, den man in der Bar verwenden kann. Um angemessene Kleidung wird gebeten. „Hoch über der Stadt“ weiterlesen

Museen Singapur

Art Science Museum

Das Kunst- und Wissenschaftsmuseum an der Marina Bay ist weltberühmt. Es hat die Form einer sich öffnenden Lotusblüte. In der Dunkelheit wird diese angestrahlt und gibt ein tolles Fotomotiv ab.

Momentan findet gerade eine Street Art Ausstellung  und eine weihnachtliche Future World Ausstellung statt.  Geöffnet hat das Museum täglich von 10 bis 19 Uhr.Der Eintrittspreis liegt zwischen S$ 12 und 38, je nachdem, welche und/oder wieviele Ausstellungen man besuchen möchte. „Museen Singapur“ weiterlesen

Mobil in Singapur

MRT – Mass Rapid Transfer

In Singapur ist es leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Besonders beliebt ist die MRT – die U-Bahn, die eine optimale, enge Taktung hat.

Für Touristen gibt es zwei mögliche Ticketvarianten. Entweder man besorgt sich den Singapore Tourist Pass, der für 1, 2 oder 3 Tage gültig ist oder man erwirbt die EZ-Link-Karte, die wieder aufladbar ist. Ähnliche Systeme gibt es in vielen Städten und Ländern. Sie entspricht in etwa der Oystercard, die es in London gibt.

Beide Karten kann man direkt am Flughafen erwerben. Über die Stadt verteilt gibt es jede Menge Verkaufsstellen. Die EZ-Link-Karte kann man auch in den 7eleven Shops kaufen und aufladen.

Am besten lädt man sich eine App auf das Handy, die die Linien anzeigt.

Bus

Die Busse fahren in Singapur von 6 bis 23 Uhr. Den Bus kann man ebenfalls mit der EZ-Link-Karte und dem Singapore Tourist Pass benutzen. Wer diesen nicht hat, kann im Bus auch bar bezahlen. Allerdings sollte man immer Kleingeld parat haben, da die Busfahrer kein Wechselgeld mit sich führen. „Mobil in Singapur“ weiterlesen

Der Singapore Flyer

Riesiges Riesenrad

Von 2008 bis April 2014 war der Singapore Flyer, der direkt am Singapore River und neben der Formel 1 Strecke steht, das größte Riesenrad der Welt. Inzwischen ist in Las Vegas/USA ein noch höheres Riesenrad, der High Roller eröffnet worden.

Der Singapore Flyer selbst hat 2008 mit seiner Höhe von 165 m den Stern von Nanchang in China als größtes Riesenrad abgelöst. In 28 Gondeln in die jeweils 28 Gäste passen kann man seine Runde drehen, die etwa 30 min dauert. Das Rad dreht sich 24 Stunden 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr.

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Die Zahl 28 ist mit Bedacht gewählt, bedeutet sie im chinesischen Glauben doch doppeltes Glück. Ob das die Nutzer am Tag vor Heilig Abend 2008 auch so sahen, die bedingt durch einen Kurzschluss 17 Stunden in den Glasgondeln fest saßen, wage ich zu bezweifeln. „Der Singapore Flyer“ weiterlesen

Clarke Quay

Entlang des Singapore River ist es abends sehr quirlig. Eine Kneipen- und Restaurantszene hat den befestigten Uferdamm erobert. Gemütlich schippern die Boote an den Terrassen vorbei.

Früher waren hier chinesische Kaufmannshäuser, die einst dem Verfall preisgegeben worden waren, nachdem der ehemalige Hafen aufgegeben wurde. Doch dann entschied man sich die Häuser zu restaurieren und das Viertel zu beleben. Einen bunten Anblick und ein schönes Fotomotiv bieten die alten Lagerhäuser heutzutage.

Der Fluß war einst Abfallloch. Inzwischen wurde er entmüllt und sein Ufer ist Flaniermeile geworden. Neben dem Clarke Quay gibt es noch den Boat Quay und den Robertson Quay. „Clarke Quay“ weiterlesen

Heute: Indigoblau

Andrea stellt heute ihren Reiseblog Indigoblau vor.

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Copyright by Andrea/Indigoblau 2017
  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Dass mein Blog nach einer Farbe heißen sollte, war klar. Eigentlich wollte ich etwas mit „Grün“ aussuchen, doch schnell fiel mir auf, dass das Ü international doof ist. So kam ich schnell auf Blau, weil das auch die Farbe der Urlaubssehnsüchte ist – blauer Himmel, blaues Meer und natürlich die schöne blaue Stunde. Und indigoblau ist einfach eine schöne Farbe, oder?

  • Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Mein Lieblingsthema ist Mystik und Spiritualität und bei beidem kommt man sehr schnell zum Thema Nachhaltigkeit, weil es auch immer mit der Verbindung zur Natur zu tun hat. So schreibe ich über Kraftplätze, mystische Orte, Zwerge und Elfen und nachhaltiges Reisen, denn meine Ziele liegen meistens in der Nähe. Reisen ist ja ohnehin das Metathema, aber eben eher nah. „Heute: Indigoblau“ weiterlesen

Die Orchard Road

Shoppingmeile Orchard Road

Als Frau sollte ich wohl das Klischee bedienen, nur wegen der vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten nach Singapur zu reisen. Doch dafür ist bei uns eher der männliche Part zuständig.

Obwohl mich die Läden nur mäßig interessieren und ich bisher auch nur von außen vorbeigefahren bzw. -gelaufen bin, finde ich die Orchard Road besonders um Weihnachten herum faszinierend. Singapur schmückt sie jedes Jahr weihnachtlich und jedes Jahr erstrahlt sie in neuem Glanz.

2015 sah sie so aus

„Die Orchard Road“ weiterlesen

Das Fullerton Hotel

Vom Postgebäude zum Luxushotel

Die Geschichte des Fullerton Hotels beginnt 1928, als das Gebäude als Hauptpostamt eingeweiht wurde. Man gab ihm den Namen Fullerton Building. Um das Fullerton haben sich die riesigen Türme der Banken und Versicherungen Land erobert. Ein Wunder, dass das historische, neoklassizistische Gebäude nicht weichen musste.

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Das Fullerton Hotel ist ganz rechts im Bild

„Das Fullerton Hotel“ weiterlesen

Formel 1 in Singapur

Seit 2008 wird das Nachtrennen auf dem Marina Bay Street Circuit ausgetragen. Die Lage ist direkt am Meer neben dem Singapore Flyer, dem Riesenrad. Fast 1500 Scheinwerfer leuchten die Strecke aus, die entgegen dem Uhrzeigersinn befahren wird.

Der Kurs hat eine Länge von 5,065 km. Gefahren werden 61 Runden.

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Der Sieger von 2017 hieß Lewis Hamilton. Doch Singapur ist auch ein erfolgreiches Pflaster für deutsche Formel 1 Fahrer. So konnte Sebastian Vettel hier bereits viermal gewinnen, 2011, 2012, 2013 und 2015. Damit ist er bisher der erfolgreichste Fahrer auf dem neuen Circuit. Nico Rosberg gewann 2016 den Großen Preis von Singapur.

2008, beim ersten F1-Rennen in Singapur, gewann Fernando Alonso. Er konnte zwei Jahre später nochmals den Sieg hier erringen.

Der Marina Bay Street Circuit ist nicht ungefährlich, da er zum größten Teil auf normaler Straße gefahren wird und wenig Platz für Überholmanöver bietet. Bisher konnte noch kein Rennen unfallfrei beendet werden.

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© DieReiseEule 12/2017

 

 

Die Stadt der Verbote

Singapur ist eine tolerante und offene Stadt. Meistens. Aber….!

Singapur ist auch die Stadt der abschreckenden Gesetze und horrenden Strafzahlungen. Das hat teils positive Auswirkungen – die Stadt ist so sauber, wie fast keine andere Stadt weltweit – aber auch negative Folgen, wenn man die Regeln missachtet. Strafen werden umgesetzt und man ist nicht zimperlich, auch die Todesstrafe gibt es noch im Stadtstaat, ebenso wie Prügelstrafe. Daher sollte man nicht achtlos an den Hinweisschildern vorbei laufen. Und davon gibt es jede Menge!

Singapur 2017 2018 (60) „Die Stadt der Verbote“ weiterlesen

A 380 Singapore Airlines

Gigant der Lüfte

Singapore Airlines setzte als erste Luftfahrtgesellschaft der Welt im Oktober 2007 den Riesenvogel aus dem Hause Airbus im Linienverkehr ein.

  • 19 Flugzeuge dieses Typs fliegen für Singapore Airlines und weitere sind bestellt
  • Die Flügel  haben eine Spannweite von fast 80 m. der Rumpf ist über 72 m lang und 24 m hoch
  • Auf 2 Decks verteilen sich Economy, Premium Economy, Buisness Class, First Class und die Suiten
  • Wäre der A 380 nur mit Economy Sitzen ausgestattet, könnte er bis zu 853 Fluggästen Platz bieten
  • Der erste Airbus wurde inzwischen wieder verkauft und durch neuere Modell ersetzt
  • Viele Flughäfen mussten umrüsten. Landebahnen wurden verlängert und verstärkt, extra Wartungshallen gebaut und die Gates mussten um einen zweiten Arm erweitert werden.
  • Der erste Linienflug ging von Singapur nach Sydney.
  • Die erste Verbindung nach Europa wurde ebenfalls von Singapore Airlines durchgeführt. Im März 2008 ging es vom Changi International Airport Singapur nach London-Heathrow.
  • Der Kaufpreis für einen A 380 liegt momentan bei ca. 436 Millionen US Dollar
  • Das Flugzeug hat einen Wendekreis von ~108 m
  • Momentan haben 13 Fluggesellschaften weltweit insgesamt 216 Airbus A 380 Flugzeuge im Einsatz. Die größte Anzahl hat Emirates mit 96 Maschinen dieses Typs
  • Das maximale Startgewicht vom A 380-800 liegt bei 569 t
  • Der Tank faßt 320.000 Liter Kerosin. Damit kommt man max. 15.200 km weit
  • Für die Landung braucht der A 380 bis zu 2,6 km Bremsweg
  • Die Höchstgeschwindigkeit beträgt ~ 1000 km/h

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Heute: Ferngeweht

https://www.ferngeweht.de

  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Mein Blog heißt Ferngeweht, weil ich gern einen einfachen Namen wählen wollte, in dem sich meine Reiselust widerspiegelt. Von Reiselust zu Fernweh ist es nur ein kleiner Schritt. Wichtig war mir auch, dass mein Blog einen deutschen Namen hat, schließlich will ich deutsche Leser damit ansprechen. Und auf Bindestriche in der URL wollte ich aus praktischen Gründen gern verzichten.

  • Wie kamst du auf den Namen?

Ich hatte viele Ideen für Blognamen, aber wie es so ist: Die meisten waren schon vergeben. Also habe ich mein Texterinnen-Netzwerk um Ideen gebeten, und wir haben zusammen ein Brainstorming gemacht. Meine Kollegin Andrea (http://www.andreabehnke.de) kam dann auf den wunderbaren Namen Ferngeweht. In diese Wortspielerei – also die Vermischung von Fernweh und fortgeweht – habe ich mich direkt verliebt. Und Andrea war so nett, mir die Nutzung des Namens zu erlauben. „Heute: Ferngeweht“ weiterlesen

Essen in Singapur

Interkontinentales Frühstücksbuffet im Hotel? Das ist nur was für Anfänger oder bequeme Couchpotatos ins Singapur. Singapur ist ein kulinarisches Paradies, eine Offenbarung für alle, die kreative, vielfältige Küche mögen.

Die Hawker Center

Den Singapurianern ist gutes Essen wichtig. Sie essen überwiegend auswärts. Essen ist vergleichsweise günstig.

Am besten sucht man eines der unzähligen Food Center auf. In jeder Einkaufspassage gibt es eine Food Etage. Überall in der Stadt findet man Straßenstände. Keine Sorge, Hygiene wird im Stadtstaat groß geschrieben. Daher kann man das Essen bedenkenlos genießen. „Essen in Singapur“ weiterlesen

Sir Stamford Raffles, der Gründer Singapurs

Wer sich jetzt fragt, warum ich ein Familienbild im Header habe und wer zweifelt, dass es sich dabei um Sir Raffles handelt, der hat gut aufgepasst. Obwohl ich bereits 3 Stopover in Singapur verbrachte, habe ich kein Foto der Statue gemacht. Na, da weiß ich schon, was ich bald nachholen werde.

Der Gründer Singapurs

Sir Thomas Stamford Bingley Raffles – so sein vollständiger Name – war der Sohn eines britischen Handelskapitäns und einer Niederländerin. Er wurde auf dem Schiff seines Vaters geboren und so verwundert es nicht, dass er sein Leben lang auf Schiffen unterwegs war. „Sir Stamford Raffles, der Gründer Singapurs“ weiterlesen