Bemerkenswert

10 Reisebildergeschichten

Eine Blogparade ist ja nicht Neues. Diesmal ist es auch eher eine Fotoparade, die vermutlich in Finnland ihren Ausgangspunkt hat. Aufmerksam wurde ich durch Hartmut von 4aufeinenstreich.se, der das Format nun nach Deutschland gebracht hat. Zu 10 vorgegebenen Themen soll man ein passendes Bild aus dem hauseigenen Archiv suchen.

So kam es, dass ich nun kurz vor Reisebeginn selbst in Urlaubserinnerungen schwelge und meine Vorfreude noch größer wird.

Eine Flugzeugtragfläche

20160601_083058

Das Bild entstand im Mai 2016 auf dem Flug von Frankfurt nach Barcelona über die Alpen. Die Berge waren eingehüllt in eine Wolkendecke. Und frei nach Reinhard Mey „Über den Wolken…“ muss der Himmel wohl himmelblau sein. „10 Reisebildergeschichten“ weiterlesen

Kontraste: Zwischen Massentourismus und Einsamkeit

2. Reisebericht

Mir brennt es heute auf der Seele, deshalb muss ich jetzt was schreiben.

Gestern war ich am Aoraki oder auch bekannt als Mount Cook. Die Fahrt dorthin ging entlang des Lake Pukaki. Übrigens wieder so ein See mit unwirklich türkisblauem Wasser. Es war nicht wirklich viel Verkehr, aber doch ein paar mehr Autos unterwegs als abseits der Highways.

Ankunft am Information Center in Mount Cook Village. Es standen schon ein paar Autos und Campervans auf dem Parkplatz, aber in überschaubarer Größenordnung. Ich hatte mir den Wanderwege zum Hooker Lake ausgesucht, der direkt an der Information anfängt. Keine 200 Meter weiter treffe ich auf die erste Gruppe von Asiaten. Ich vermute, dass hauptsächlich Chinesen unterwegs sind, kann mich aber täuschen.

Der Weg selbst ist sehr moderat zu laufen. Ein Schotterweg,  der sich mit wenig Steigung und Gefälle durch das Tal windet. Man trifft immer wieder Pärchen oder kleinere Menschengruppen, die alle das gleiche Ziel haben. Neuseeland ist eben touristisch.

Vorbei geht es an malerischen Berührungen und Wasserfällen vorbei. Über drei Swinging Bridges. Und dann?

Der Hooker Lake. Wunderschön vor der Kulisse des Aoraki. Aber…. Menschenmassen am Kiesstrand. Das hätte gut und gerne auch in Mallorca sein können, wären nicht Eisberges im See. Ich war wirklich schockiert. Mit soviel Leuten auf einem Fleck habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Ich bin dann erstmal ein paar Meter weiter zu den Felsen gelaufen.

Kurioserweise sass dort ein asiatisches Paar mit aufgespanntem Regenschirm. Ein ähnliches Bild bot sich mir letztes Jahr in Tasmanien auch.

Ich blieb also nicht sehr lange. Es war mir einfach zu unruhig dort. Musik aus der einen Ecke, lautes Geschrei aus der anderen. Auf dem Rückweg kamen mir dann immer mehr Wandergruppen von etwa 10 Personen entgegen. Nichts mit purer Idylle.

Ich wurde dann noch von einen Vogel angegriffen und am Kopf getroffen. Das muß ein seltsames Bild gewesen sein. Andere Wanderer hatten es mitbekommen und mich gefragt, ob alles in Ordnung sei. Der Vogel ging gezielt nur auf mich los. Warum? Keine Ahnung. Irgendwie setzt sich das mit den Vögeln auch fort. Auch die hatte ich im letzten Jahr immer um mich. Allerdings wurde ich sonst nur neugierig bestaunt. 

Kontrastprogramm heute. Ich habe mir den Lake Oahu Track ausgesucht. Anfahrt von Twizel aus nur 20 min. Der Weg gehört zum Te Araroa Track bzw. zum Alpes 2 Ocean Trail. Ich vermute, dass ich mir den Weg mit etlichen Radfahrern und Wanderern teilen muss. Doch hier ist niemand. Der Abschnitt ist 7 km lang und gehört für heute mir ganz allein.

Ein geschotterter Weg führt immer am See entlang. Man könnte ihn sicher sogar mit Kinderwagen oder Rollstuhl bezwingen. Absolute Stille und Einsamkeit mit grandiosen Panoramablick. Die Stille tut fast schon in den Ohren weh, weil man das nicht gewohnt ist. Ich höre nichts außer meinen Schritten und meinem Atem. Wenn ich stehen bleibe, höre ich den Pulsschlag in meinem Ohr, evtl etwas Vogelgezwitscher und das sanfte Schwappen der Schaumkronen, sowie sie an die Ufersteine kommen.

Es gibt sie also doch, die stillen und geheimen Ecken in einem,  bei Touristen beliebten Land. Erst auf dem Rückweg kommen mir 2 ältere Damen auf dem Rad entgegen. Die einzigen Menschen, mit denen ich mir das Revier teilen muss.

Lange saß ich am Ufer und habe die Ruhe genossen, bevor ich gen Town Center Twizel fuhr, um noch ein paar Postkarten für die lieben Freunde in der Heimat zu verschicken.

Mal schauen, ob sich in der nächsten Zeit ein Mittelding zwischen Einsamkeit und Massentourismus heraus kristallisieren kann.

Copyright DieReiseEule 12/2016

Singapur und Neuseeland

1. Reisebericht

Gestartet bin ich am 25. 11. mit der Mittagsmaschine von Singapore Airlines nach Singapur. Der A 380 ist schon ein feiner Flieger und liegt entsprechend ruhig in der Luft. Daher konnte ich ziemlich entspannt anreisen.

Am nächsten Morgen Landung auf dem Changi Airport und wieder war ich höchst erstaunt, wie schnell die Koffer auf dem Gepäckraum waren. Das Gepäck der First Chassis Passagiere war schon da, bevor auch nur der erste Passagier durch die Passkontrolle war. Und nicht denken, der Weg vom Flugzeug sei so lange gewesen oder die Kontrolle hätte ewig gedauert. Mitnichten.

Da ich über SIA gebucht war, war der Shuttle zum Hotel sowie einige Extras inklusive. Mein Zimmer war noch nicht frei. Also habe ich mein Gepäck untergestellt und bin direkt losgezogen. Erste Maßnahme: Hop on Hop off Bus entern, um zum Botanische Garten zu gelangen. Dort habe ich dann einige Stunden verbracht und gefühlt 2000 Blüten fotografiert 😆 Die Bilder muss ich euch allerdings noch vorenthalten, da ich kein Laptop mit im Urlaub habe und daher die Fotos von der SIM-Karte nicht hochladen kann. Das ich ein Handy dabei habe zum Knipsen, vergesse ich immer wieder. 

Ein paar wenige Fotos gibt es aber doch.

Mittags taten mir dann die Füße weh und müde war ich auch. Ich hatte zwar maximal erst die Hälfte des Gartens gesehen, aber ich konnte einfach nicht mehr und bin dann zurück ins Hotel, um einen kurzen Mittagsschlaf einzulegen. Praktischerweise ging genau dann ein Gewitter hernieder. Praktisch deshalb, weil ich Gewitter gar nicht mag. Als ich wach wurde verzog es sich gerade wieder und kurz darauf schnappte ich mir meinen Rucksack und ging zum Gardens by the Bay. 

Langsam setzte die Dämmerung ein (genau meine Absicht) und ich schoss etliche Nachtfotos von den Superstar Trees und der Stadt. Singapur ist bei Tag schon gigantisch, aber bei Dunkelheit der absolute Hammer!

Zum Glück konnte ich das nun nachholen. Und da ich beim Rückflug noch einen Stopover habe, werde ich ganz sicher noch mehr Nachtausflüge machen.

Am zweiten Morgen in Singapur wollte ich eigentlich noch einiges unternehmen, aber wie es manchmal ist, kommt es anders. Letztlich habe ich den Tourisbus voll ausgeschöpft und bin jetzt voll im Bilder.  Leider kann ich das Musikgedudel auch nicht mehr ertragen😉

Abends ging es dann weiter nach Neuseeland. Auch die kleinere Boeing 777 lag bis kurz vor der Landung ruhig in der Luft. Die Landung selbst war dann ziemlich „vom Winde verweht“. Der Pilot hatte gut zu tun, verstand sein Handwerk aber und brachte uns sicher auf den Boden zurück.

Vor 25 Jahren mussten alle im Flugzeug sitzen bleiben und ein Mitarbeiter war mit 2 Insektizid Dosen sprühen durch den Gang gelaufen. Husten Anfälle eingeschlossen. Das gibt es nun nicht mehr. Auch die Kontrolle lief unspektakulär ab. Ich hatte gehört, dass es schwierig sein könnte. Meine Wunderschöne wurden nicht angeschaut. Nur gefragt, ob ich vor kurzem in einem Nationalpark unterwegs gewesen sei.

Nachdem ich meinen Mietwagen übernommen hatte, ging es los zum Lake Coleridge. Dort erwarteten mich bereits Dean und Toni. Ein gepflegtes, kleines Haus mit Sauna, Jacuzzi im Garten, Picknicktischen und abseits aller lauten Geräuschquellen. Allerdings stürmt es. Dafür scheint die Sonne. 

Ich bin dann dem Tipp meiner Gastgeber gefolgt und über eine Schotterstrasse zum See gefahren, der ca 5 km entfernt ist. WOW. Der See erstrahlte in einem unbeschreiblichen, unwirtlichen Babyhellblaumilchigweissazurtürkis. Das trifft es noch nicht und die Fotos geben das auch nicht her. Muss man gesehen haben. 

Nach einer langen Nacht mit viel gesundem Tiefschlaf bin ich heute Morgen erholt und bestens gelaunt aufgewacht. Keine Spur von Jetlag, der mir letztes Jahr 3 Tage zu schaffen machte.

Heute fuhr ich zum Arthurs Pass. Los ging es bei warmen 18 Grad und Sonnenschein. Ankunft bei 12 Grad, Regen und Sturm. Typisch Neuseeland eben. Ich habe dann den Aufstieg zum Temple Bassin begonnen, war aber bald komplett durchnässt an den Beinen und habe abgebrochen. Mit dem Auto zurück. Dabei wurde das Wetter wieder besser. Ich habe einen Stop eingelegt, bin zu eine Höhle gewandert, die man mit Helm und Sicherheitskleidung und bei niedrigem Wasserstand durchschneiden kann.

Wasser war genug da. Ich konnte nicht umhin, wenigstens meine Füße drin baumeln zu lassen. Es war wärmer als ich vermutet hatte. Ich lief noch einige Wege zwischen den Felsen ab (nunmehr wieder bei Sonnenschein) und nahm zurück wieder eine kleine Nebenstraße. Vorteil: außer mit den folgenden Einwohnern muss man die Strasse mit niemandem teilen. Allerdings trotzdem immer bremsbereit sein, denn die Tiere büxen gerne unter den Zäunen aus.

Insbesondere die hier:

So. Während das alles geschrieben habe, bekam ich mein Dinner serviert. (Un)Passenderweise gibt es Lamm und dazu ein dunkles Speight’s Bier. 

Bis zum nächsten Bericht in ein paar Tagen wünsche ich Guten Appetit!

Sorry, teilweise macht das System was es will vom Handy aus. Komische Absätze, die sich nicht löschen lassen. Wörter einfügen… Seht bitte großzügig darüber hinweg.

Copyright DieReiseEule 11/2016

Liebesbrief an Neuseeland

Liebes, magisches Neuseeland!

Es ist schon eine Weile her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Um genau zu sein ist es 25 Jahre her. Ein Vierteljahrhundert. Wahrscheinlich bist du nun erstens sehr überrascht, dass ich mich doch noch melde und zweitens berechtigterweise sauer, dass ich mir so viel Zeit gelassen habe.

Natürlich könnte ich jetzt nach Ausreden suchen – ich hatte keine Zeit, es ist viel passiert, das Geld war knapp – aber es blieben immer noch Ausflüchte. Ich stehe dazu, dass es nicht an dir lag, dass ich mich nicht gemeldet habe. Es lag einzig und allein an mir. Obwohl die Erinnerung an dich verblasst ist, ist sie gleichzeitig noch sehr präsent. Viele aufregende und wunderschöne Stunden, Tage und Wochen haben wir miteinander verbracht. Allerdings wohnst du wirklich, wirklich sehr weit weg!

Daraus mache ich dir keinen Vorwurf, aber 24 Stunden Flug mit Zwischenlandung(en) ist halt nicht um die Ecke! Eine Fernbeziehung zu führen ist nicht einfach. Das kann schon mal ein bisschen dauern, bis man sich wieder sieht. „Liebesbrief an Neuseeland“ weiterlesen

(Ur-)Wald am Flughafen

Erinnert ihr euch? Anfang Juli habe ich euch verraten, was für mich der Schönste Ort der Welt ist – der Wald. Und auch im Oktober habe ich euch an ein paar Herbst-Impressionen teilhaben lassen. Immer wieder zieht es mich dort hin. Die Ruhe, die Luft, die sanften Geräusche – dort kann ich mich erholen, entspannen, Gedanken sortieren und neue Ideen entwickeln.

Baum an Baum und dazwischen Zwischenraum

Erst gestern war ich wieder in meinem Lieblingswald. Dieser liegt zwischen Rüsselsheim und dem Frankfurter Flughafen. Man mag es kaum glauben, aber in vielen Teilen ist dieser Wald naturbelassen – ein bisschen Urwald in Rhein-Main. Bäume, die umfallen werden liegen gelassen. Nur die Forstwege werden frei gehalten. Jede Menge Tiere tummeln sich im Unterholz. Man braucht manchmal etwas Geduld und Glück, um sie zu entdecken. „(Ur-)Wald am Flughafen“ weiterlesen

Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Unser Aushängeschild – der Blogname

Am Anfang ist die Idee. Man will über seine Reisen berichten und andere Menschen an einem Auszug aus seinem Leben teilhaben lassen, um Freude zu bereiten und Träume zu wecken. In der Hoffnung, dass man die Leidenschaft rüber bringen kann und begeistere. Dazu gehört unweigerlich ein möglichst individueller, aber eingängiger Name für das weblog.

Um einen Namen zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder bedient man eine Nische und daraus ergibt sich der Name oder man recherchiert und selektiert alle bereits vorhandenen Namen aus. Oder…? Dazu habe ich einige Blogger persönlich angeschrieben, um zu erfahren, wie sie zu ihrem Blognamen gefunden haben und/oder welche Bedeutung dahinter steckt. Am Ende findet ihr auch mein Statement.

Jetzt lasse ich aber zuerst 10 andere Reiseblogger zu Worte kommen. Ich war teilweise überrascht, wie die Namen zustande kamen und habe einiges Neues erfahren. „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“ weiterlesen

Faszination Wolken

Ich bin ein weiters Mal dem Aufruf einer Blogparade gefolgt, weil ich das Thema Wolken toll finde. Es wird nur wenig Text geben, aber dafür ganz viele schöne Fotos zu träumen. Nachdem ich meine Bildersammlung durchforstet habe, habe ich festgestellt, dass ich auf gut 2/3 der Fotos immer ein Flugzeug mit drauf habe. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ich oft am Flughafen bin.

Wolken und Flugzeug sind für mich die perfekte Kombination für Fernweh. Kaum steigt man in den Flieger durchstößt man bereits kurz nach dem Abheben die Wolkendecke und hat den Blick von oben auf das Szenario, dass mich immer an eine schöne, warme Badewanne mit Schaumbad erinnert.

20160601_082749
Die Alpen stechen aus dem Schaumbad heraus

Bei myeverydaylife.de von Bee findet ihr ganz viele andere Wolkenbilder, denn dort wurde die Parade gestartet. Sie läuft noch bis zum 13. November 2016 und Mitstreiter kann es nie genug geben. Ich selbst stöbere gerne in den Blogs, besonders wenn es um Fotos geht.

dre_5453
Luftaufnahme – wie hingetupft wirken die wenigen Wolken

Jetzt komme ich zu den Bildern, die vom Boden aus gemacht wurden. Zum Einstieg ein paar Fotos, die während meiner Reisen entstanden.

20160729_183432
Das Rheinufer bei Mainz
rostock2-2
Keine klassischen Haufenwolken, sondern ein Laken aus Wolken
rostock-78
Rostock – auch hier eine fast geschlossene Wolkendecke
rostock-1
Ganz zarte Schleierwolken
barth-und-dars-17
Meer und Wolken gehören in Deutschland irgendwie zusammen, oder nicht?
dre_4758
Der Himmel über dem Sitz des Bundespräsidenten, die Sonne kämpft sich durch

Komme ich jetzt mal zu meinen Wolkenbildern mit Flugzeugen. Erst mal ein paar, die tagsüber entstanden. Zwei Ausreißer haben sich auch dazwischen gemogelt. Ihr werdet es sehen.

1flughafen-17
Die Wolken sind viel tiefer. Der Flieger wird weiter durch die Sonne fliegen.
dre_7026
Kurz nach dem Start durchstößt man schon die Haufenwolken
fra_7103
Im Sommer lösen sich die Wolken schnell auf
996_8314
Drei Flieger, wenig Wolken. Wie diese wohl von oben ausgesehen haben?
996_8383
Start bei geschlossener Wolkendecke
2flughafen-170
Auch andere Flugobjekte sind unterwegs. Allerdings unterhalb der Wolken.
998_8126
Anlauf und keine 5 Minuten später kann der Flieger sich sonnen.
995_8950kopie
Ein bisschen schwarz-weisse Dramatik

 

996_8465
Ohne Worte – einfach genießen

Meine letzten Aufnahmen zu dem Thema zeigen die verschiedenen Stadien des Sonnenuntergangs. Wolken bekommen hier eine ganz neue Dimension. Die Farben changieren von gelb über orange zu rot und violett. Das gibt besonders dramatische Effekte.

995_9016
Kurz vor Beginn des Sonnenuntergangs
dre_6868
Sunset beginnt
rostock2-3
Ohne Wolken hätte das Bild nicht den gleichen Effekt
rostock-12
Schleierwolken imSonnenuntergang – Rostock
dre_6859
Die Wolken beginnen zu brennen
dre_6850
Farbengewaltig, oder nicht?
dre_6798
Gerade die Wolkenlöcher bringen hier den dramatischen Eindruck
dre_6831
Blau, gelb, orange, grau – alle Farben vorhanden
996_8879
Die Wolkendecke grau, der Himmel gelb-orange
dre_6771
Muss man hierzu noch etwas sagen?
dre_5989
Die Nacht über dem Rhein-Main-Flughafen ist angebrochen

Das war eine kleine Auswahl meiner Wolkenformationen. Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran. Mal schauen, ob ich aus dem Flugzeug demnächst ein paar neue Aufnahmen machen kann. Fensterplätze habe ich reserviert.

© DieReiseEule 11/2016

 

 

Auto & Technik Museum Sinsheim

Sonntag, der 30. Oktober 2016

Bei strahlendem Sonnenschein habe ich mich auf den Weg nach Sinsheim ins Auto und Technik Museum gemacht. Schon von der Autobahn aus sieht man eine Concorde und eine Tupolev, die auf dem Dach des Museums montiert sind. Somit ist die Anreise ein Kinderspiel.

Auf dem Parkplatz eingetroffen erspäht man die nächsten Objekte, die auf Stelzen befestigt sind. Parkraum ist in ausreichender Anzahl vorhanden. Es gibt nicht nur PKW und Busparkplätze, sondern auch extra Plätze für Caravans.

996_8521

„Auto & Technik Museum Sinsheim“ weiterlesen

Budapest

Suchst du noch ein Traumziel in Europa? Dann besuche Budapest, Ungarns Hauptstadt, die selbst bei Regen eine gediegene und dennoch moderne Atmosphäre ausstrahlt.

dsc_1043

Mein Bericht über diese Stadt kommt mit einiger Verspätung daher, denn ich habe die Stadt bereits letztes Jahr zu Pfingsten besucht. Allerdings gab es da DieReiseEule auch noch nicht. „Budapest“ weiterlesen

Toteis – Ein Watzmannkrimi

Vor einiger Zeit habe ich an einer Blogparade von phototravellers teilgenommen, bei der es sogar etwas zu gewinnen gab. Ich war unter den Siegern und habe dieses Buch aus dem Rother-Verlag erhalten, der sonst weit mehr bekannt ist durch seine tollen Wanderführer. Da ich eine Leseratte bin, konnte es für mich keinen besseren Gewinn geben.

Inhalt des Buches

Der enthusiastisch Alpinist und Fotojournalist Karl ist in den Berchtesgadener Alpen unterwegs, als er im Watzmannkar meint, ein Flugzeug im Toteis gesehen zu haben. Er kann eine alte Kamera bergen, auf der sich Bilder aus dem Dritten Reich befinden und wittert eine  gute Story. Mit Walter beginnt er zu recherchieren. Bei der Maschine handelt es sich um eine JU-52, die brisante Fracht an Bord hatte.

Von der Schatzsuche getrieben läßt Karl sich auf ein gefährliches Abenteuer ein. Er stellt eine Mannschaft zusammen, die ihm bei der Bergung der Artefakte zur Hand gehen soll. Doch im Hintergrund werden ganz andere Fäden gezogen…

Mein persönliches Fazit

Georg Halder war selbst im Watzmannkar und hat gut recherchiert. Das Buch beruht teilweise auf Tatsachen. Das Wrack der JU-52 gibt es tatsächlich. Die Geschichte drumherum ist seiner Fantasie entsprungen.

Leider bin ich etwas enttäuscht. Der Anfang des Buches zieht sich für meinen Geschmack zu sehr. Man sollte auf jeden Fall Leidenschaft für die Fliegerei (hab ich) und das Dritte Reich (hab ich weniger) mitbringen, damit man Freude an diesem Werk hat. Lange habe ich gewartet, dass sich aus der Story ein Krimi entspinnt – richtig spannend wurde es erst ab Kapitel 11, nach über 200 Seiten. Ein bisschen spät für meinen Geschmack, da das Werk nur 260 Seiten hat.

Halders Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Watzmann und das Gebiet um Berchtesgaden ist nur Nebenschauplatz. Die handelnden Figuren bleiben, bis auf den Protagonisten, flach. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Würde ich Sterne verteilen, würde es von mir 3 von 5 Sternen erhalten. Das Cover jedenfalls finde ich sehr gelungen. Ein wunderschönes Bild!

Das Buch ist im Handel für € 12,90 erhältlich.

Natürlich spiegelt diese Rezension nur meinen ganz persönlichen Geschmack wieder. Ihr möchtet euch ein eigenes Urteil bilden? Vielleicht seid ihr ja ganz begeistert davon. Deshalb biete ich einer/m von euch das Buch im Rahmen meiner Aktion Ein Buch wandert durch die Welt an. Ich versende es (für euch gratis) als Büchersendung. Nur zwei Regeln gibt es zu beachten:

  1.  Ihr lest und rezensiert das Buch (damit sich evtl. noch ein anderer Blickwinkel ergibt)
  2. Danach gebt ihr es weiter – egal ob in Deutschland oder im Ausland. Ihr setzt es aus oder gebt es an Freunde weiter, Hauptsache es wandert und erfreut möglichst viele Menschen

Hinterlasst bei Interesse bis zum 6.11.2016 einen Kommentar unter diesem Post. Danach entscheidet das Los, wer den Schmöker erhält.

© DieReiseEule 10/2016