Rezension: Feierabend Eskapaden in Frankfurt

52 kleine und große Feierabend Eskapaden in Frankfurt aus dem DuMont Verlag

Autorin: Sarah Waltinger

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Auszeit. Abenteuer. Lebenslust. 52 Eskapaden für die schönste Zeit des Tages

Endlich Feierabend! Und nun? Runter vom Sofa und ab nach draußen! Ob Dampf ablassen, plaudern und genießen, den Horizont erweitern oder zu einem Mikroabenteuer aufbrechen – unter den 52 Freizeit-Ideen findet sich etwas für jede Lust und Laune. Alle Ziele sind unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar und vieles ist kostenfrei. So einfach geht Abschalten und Erholen.

#duhastdirdasverdient #einfachmalmachen

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Rezension: In Deutschland um die Welt

In Deutschland um die Welt aus dem Conbook Verlag

Autorin: Franziska Consolati

Werbung/Buchrezension

Inhalt lt. Verlagshomepage:

Weltreise daheim

Mit dem Fernglas zwischen Sträuchern am funkelnden Nachthimmel nach Sternbildern suchen, mit der Sauerstoffflasche auf dem Rücken durch Höhlen tauchen und dick in den Schlafsack eingewickelt in einem Iglu übernachten. Afrika, Nordamerika, Asien, Arktis? Nein, Deutschland.

Gänsehautmomente haben viel weniger mit Ländernamen und Reisezeiten zu tun als mit Abenteuern, die uns zum Staunen bringen. Franziska Consolati präsentiert Ihnen exotische Reiseerlebnisse (fast) vor der Haustür – praktisch sortiert nach den Kontinenten, in denen Sie danach suchen würden.

»Was am Ende bleibt, sind nicht die Stempel im Pass, sondern die Erlebnisse im Herzen.« (Franziska Consolati)

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Rezension: How to kill yourself daheim

How to kill yourself daheim aus dem Conbook Verlag

Autor: Markus Lesweng

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Zu Hause ist es doch am schönsten? Sicher?

Deutschland, Österreich und die Schweiz – drei hochgradig unterbewertete Reiseländer, die jede Menge bieten können. Spektakuläre Vulkane, verlassene Testgebiete für nukleare Sprengkörper und haufenweise Giftspinnen gehören jedoch nicht dazu. Heißt das, man muss bei Ausflügen vor der eigenen Haustür auf den Nervenkitzel verzichten? Mitnichten.

Selbst bei schmalem Budget und knapper Zeit ist die eigene Heimat randvoll mit potenziellen Risiken, die nur darauf warten, genauer erkundet zu werden. Gefragt sind bloß ein wenig Einsatz und viel Leichtsinn – schon finden sich Möglichkeiten, den Urlaub im eigenen Land erschreckend schrecklich zu gestalten. Zwischen hochgiftigen DDR-Altlasten, beiß- und stichfreudigen Tieren sowie unerforschten Höhlen finden sich zahlreiche Möglichkeiten, das Rentensystem zu entlasten, den eigenen CO2-Fußabdruck auf Null zu setzen oder endlich an das Erbe der Schwiegermutter zu gelangen.

Dieser Atlas nimmt Sie mit auf eine aufregende Reise quer durch die drei Länder und ihre gefährlichsten Orte. Für jeden ist der perfekte Trip dabei: für Junge und Alte, für Sportliche und Faule, für Reiche und Arme, für Eilige und Geduldige, für Mutige und Wahnsinnige. Zwischen Nordsee und Hochalpen finden sich nicht nur bekannte, aber gefährlich unterschätzte Sehenswürdigkeiten, sondern auch bergeweise Überraschungen.

»How to Kill Yourself daheim« liefert die spannendsten und unterhaltsamsten Anekdoten zu unglaublichen Orten und ebenso unglaublichen Gefahren, die auf diejenigen warten, die sich daheim in Sicherheit wiegen. Garniert mit den schönsten Bildern und pechschwarzem Humor – die perfekte Lektüre gegen das Heimweh.

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Rezension: Ins Nirgendwo, bitte!

Ins Nirgendwo, bitte! aus dem Conbook Verlag

Autorin: Franziska Bär (jetzt: Franziska Consolati)

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Ein Paar stellt sich seiner größten Herausforderung

Als sich Franziska und Felix kennenlernen, teilen sie einen Traum: Sie wollen bis an die entferntesten Orte der Welt reisen. Sie wollen das entdecken, wovon es noch keine Geschichten gibt. Und so entwickeln sie gemeinsam den Plan, durch das am dünnsten besiedelte Land der Erde zu wandern – die Mongolei.

Schon die Vorbereitung stellt die beiden vor eine Herausforderung: Sie müssen so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen, doch in der Mongolei lassen sich nicht einfach so an jeder Straßenkreuzung die Vorräte auffüllen. Es mangelt dort nicht nur an Straßen – sondern erst recht an Menschen. Wer lebt dort schon, außer ein paar Nomaden, die Fremde nicht gewöhnt sind und deren Sprache Felix und Franziska nicht verstehen?

Die beiden lassen sich mitten im Nirgendwo aussetzen und ziehen los, ausgerüstet mit einem Zelt, mit Astronautennahrung und ein paar uralten russischen Militärlandkarten. Ihr Ziel: ein entlegener Bergsee. Sie kämpfen sich durch reißende Gletscherflüsse und quälen sich mit unverhofftem Gepäck einen Berg hinauf. Mal werden sie von unbekannten Männern in ihrem Zelt überrascht, dann laufen sie tagelang keiner Menschenseele über den Weg. Aber auch in der Einsamkeit kommt es zu magischen Begegnungen – nicht zuletzt zwischen Franziska und Felix.

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Rezension: Fettnäpfchenführer Köln

Fettnäpfchenführer Köln aus dem Conbook Verlag

Autorenteam: Monika Sandmann und Dirk Udelhoven

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Die 24-jährige Modebloggerin Ulla aus Itzehoe zieht der Liebe wegen nach Köln. Erst einmal nur ein Jahr zur Probe, versteht sich, um zu sehen, ob sie dort heimisch werden kann. Doch bevor sie die Stadt am Rhein und ihre selbstbewusste Bevölkerung kennen- und lieben lernt, tritt sie in so manches tiefe Fettnäpfchen!

Wo bin ich hier nur gelandet, denkt sich Ulla, als sie einen Halven Hahn bestellt, aber alles andere als gebratenes Federvieh serviert bekommt. Was hab ich nur falsch gemacht, fragt sie sich, nachdem sie nach einem wunderbaren gemeinsamen Nachmittag kein Sterbenswörtchen mehr von ihrer neuen Bekanntschaft hört. Und meinen die das wirklich ernst, will Ulla wissen, als Securities sie scheinbar ohne Grund am Betreten eines öffentlichen Platzes hindern. Zum Glück passt ihr Freund Stefan gut auf sie auf und klärt sie immer wieder über die wichtigsten Grundsätze auf: Köln ist die schönste Stadt der Welt. Kölsch ist das leckerste Bier, der 1. FC Köln der beste Fußballverein und der Dom das bedeutendste Bauwerk unseres Planeten. Ob es Ulla wohl gelingt, das zu verinnerlichen?

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Tipps gegen Langeweile und Einsamkeit

Wir lassen uns nicht unterkriegen – weder von Corona noch von der Grippe

Deutschland steht still, die Welt dreht sich deutlich langsamer. Wer kann und darf, macht Homeoffice. Kinder sind zu Hause und wollen bespaßt werden. Doch auch Erwachsene wissen plötzlich wenig mit sich anzufangen.

„Langeweile fördert die Kreativität“, sagte meine Mutter schon immer. Die coolsten Erfindungen werden oft ausgeheckt, wenn einem sonst nichts mehr einfällt. Langeweile ist also auch eine Chance.

Vielleicht trifft euch sogar eine behördlich auferlegte Quarantäne und ihr dürft nicht mal spazieren gehen. Selbst wenn ihr keine Krankheitssymptome habt, könnte das der Fall sein, wenn ihr mit einem Infizierten in Kontakt wart.

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Buchrezension: Bonusland von Götz Nitsche

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Bonusland Neuseeland

Untertitel: Ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht

Die klassische Vorstellung von Neuseeland – Schafweiden

Inhalt lt. Verlagshomepage:

Nach dem Studium steht Götz eine erfolgversprechende Karriere als Ingenieur bevor, doch irgendetwas zieht ihn in die andere Richtung. Anstatt sich einen Job zu suchen, schultert er seinen Rucksack und folgt dem Sommer um die Welt. […] Er reist durch die Regenwälder des Nordens, über die rollenden Hügel des Westens, bis zu den Kratern der Vulkane im Zentrum der Nordinsel. Er quält sich durch die raue Westküste der Südinsel, erforscht die feinen Sandstrände der Nationalparks und überschreitet die Südalpen in einem Mammutmarsch. Er trinkt aus Flüssen, wäscht sich in Seen und schläft unter Brücken.

Schließlich lernt er Menschen kennen, die ihm den Spiegel vorhalten, die ihm zeigen, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Er muss feststellen, dass er mit seiner Jagd nach dem Abenteuer die Sorgen über die Zukunft in der Heimat nicht übertönen kann. Und schließlich begreift er, worum es auf seiner Reise wirklich geht.

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[Buchrezension] Trampen im 20. Jahrhundert

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Trampen im 20. Jahrhundert

Vor kurzem Monaten erreichte mich eine nette Email, ob ich mir vorstellen könne, ein Buch über das Trampen zu rezensieren. Ich selbst habe nur einmal in meinem Leben den Daumen nach draußen gehalten und danach beschlossen, dass dies nicht meine Form der Fortbewegung ist. Umso erwartungsvoller war ich, was eine taffe Frau schreiben würde, die keinen Führerschein besitzt und bereits seit über 40 Jahren per Anhalter durch die Welt reist.

Inhalt laut Verlagshomepage

Bücher über das Thema Trampen sind selten, erst recht eines, das von einer Frau geschrieben wurde.

Barbara Noske ist eine begeisterte Tramperin. Sie bevorzugt Lastwagen und hat mehr als vierzig Jahre Erfahrung mit dem Reisen per Anhalter u.a. durch Europa, Algerien, die Sahara und die unermesslichen Weiten Kanadas und des australischen Outback.

In ihrem Buch, das sich zwischen Leichtigkeit und tödlichem Ernst bewegt, geht es um das echte Trampen, wie es dies im 20. Jahrhundert vor der Zeit von Smartphone, Google, Apps und Airbnb noch gegeben hat.

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Toteis – Ein Watzmannkrimi

Tod am Watzmann

Vor einiger Zeit habe ich an einer Blogparade von phototravellers teilgenommen, bei der es sogar etwas zu gewinnen gab. Ich war unter den Siegern und habe dieses Buch aus dem Rother-Verlag erhalten, der sonst weit mehr bekannt ist durch seine tollen Wanderführer. Da ich eine Leseratte bin, konnte es für mich keinen besseren Gewinn geben.

Inhalt des Buches

Der enthusiastisch Alpinist und Fotojournalist Karl ist in den Berchtesgadener Alpen unterwegs, als er im Watzmannkar meint, ein Flugzeug im Toteis gesehen zu haben. Er kann eine alte Kamera bergen, auf der sich Bilder aus dem Dritten Reich befinden und wittert eine  gute Story. Mit Walter beginnt er zu recherchieren. Bei der Maschine handelt es sich um eine JU-52, die brisante Fracht an Bord hatte.

Von der Schatzsuche getrieben läßt Karl sich auf ein gefährliches Abenteuer ein. Er stellt eine Mannschaft zusammen, die ihm bei der Bergung der Artefakte zur Hand gehen soll. Doch im Hintergrund werden ganz andere Fäden gezogen…

Mein persönliches Fazit

Georg Halder war selbst im Watzmannkar und hat gut recherchiert. Das Buch beruht teilweise auf Tatsachen. Das Wrack der JU-52 gibt es tatsächlich. Die Geschichte drumherum ist seiner Fantasie entsprungen.

Leider bin ich etwas enttäuscht. Der Anfang des Buches zieht sich für meinen Geschmack zu sehr. Man sollte auf jeden Fall Leidenschaft für die Fliegerei (hab ich) und das Dritte Reich (hab ich weniger) mitbringen, damit man Freude an diesem Werk hat. Lange habe ich gewartet, dass sich aus der Story ein Krimi entspinnt – richtig spannend wurde es erst ab Kapitel 11, nach über 200 Seiten. Ein bisschen spät für meinen Geschmack, da das Werk nur 260 Seiten hat.

Halders Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Watzmann und das Gebiet um Berchtesgaden ist nur Nebenschauplatz. Die handelnden Figuren bleiben, bis auf den Protagonisten, flach. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Würde ich Sterne verteilen, würde es von mir 3 von 5 Sternen erhalten. Das Cover jedenfalls finde ich sehr gelungen. Ein wunderschönes Bild!

Das Buch ist im Handel für € 12,90 erhältlich.

Natürlich spiegelt diese Rezension nur meinen ganz persönlichen Geschmack wieder. Ihr möchtet euch ein eigenes Urteil bilden? Vielleicht seid ihr ja ganz begeistert davon. Deshalb biete ich einer/m von euch das Buch im Rahmen meiner Aktion Ein Buch wandert durch die Welt an. Ich versende es (für euch gratis) als Büchersendung. Nur zwei Regeln gibt es zu beachten:

  1.  Ihr lest und rezensiert das Buch (damit sich evtl. noch ein anderer Blickwinkel ergibt)
  2. Danach gebt ihr es weiter – egal ob in Deutschland oder im Ausland. Ihr setzt es aus oder gebt es an Freunde weiter, Hauptsache es wandert und erfreut möglichst viele Menschen

Hinterlasst bei Interesse bis zum 6.11.2016 einen Kommentar unter diesem Post. Danach entscheidet das Los, wer den Schmöker erhält.

© DieReiseEule 10/2016

© Liane und Herr R.