Skulpturenpark Eschborn (+ Alltagsmenschen Sonderausstellung)

Der Skulpturenpark in Eschborn

Eschborn ist eine Kleinstadt im ländlichen Dunstkreis zu Frankfurt am Main. Bisher war mir Eschborn nicht wirklich einen Ausflug wert, doch dann las ich bei Facebook von der Sonderausstelllung Alltagsmenschen der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner. Die Fotos der lebensgroßen Betonfiguren sprach mich an und so beschloss ich, mir diese mal aus der Nähe anzusehen. Praktischerweise stehen mehrere davon im Skulpturenpark, den man das ganze Jahr über kostenlos besuchen kann. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Oder eigentlich sogar 3, denn man kann die Strecke von Niederhöchstadt nach Eschborn mit einem Spaziergang oder einer Radtour entlang des Westerbachs verbinden. Dieser Ausflug eignet sich für Kunstinteressierte, aber auch für Familien mit Kindern. Die werden ihren Spaß haben.

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Alte Opel Rennbahn – Lost Place im Rhein-Main-Gebiet

Alte Opel(renn)bahn

Mitten im Wald südlich von Rüsselsheim findet man die Überreste der legendären, ersten fest gebauten Rennstrecke in Deutschland. In weiten Teilen ist sie heute überwachsen, aber ein paar engagierte Liebhaber kämpfen für den Erhalt der Strecke und legen Überreste nach und nach frei.

Oft wird von der Opel Rennbahn gesprochen, aber korrekterweise heißt sie eigentlich Alte Opelbahn. 1919 wurde die Test- und Rennstrecke fertiggestellt und die Rennfahrpioniere vergangener Zeiten gaben sich hier die Klinke in die Hand. In der Blütezeit der 1920er Jahre pilgerten Besucherströme zur Rennstrecke. Bis zu 50.000 Besucher sahen die Wagen, Motor- und Rennräder durch die Steilwand cruisen. Und das zu einer Zeit, als Rüsselsheim selbst nur etwa 8.000 Einwohner zählte.

Welches Bild spiegelt das nostalgische Gefühl besser? Bunt oder schwarzweiß?
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Rundwanderweg: Von der Ochsenwiese zur Schleuse

Rundweg Gustavsburg – Schleuse – Kostheim

Level: Für Anfänger geeignet, nicht barrierefrei – Mit Alternativroute für Radfahrer

Start und Ende an der Gustavsburger Ochsenwiese

Ein Rundweg entlang des Mainufers – das ist eine schöne Sache. Es sei denn, es ist gerade Hochwasser. Die heutige Route beginnt an der Ochsenwiese in Gustavsburg. Wer mit dem Auto anreist, kann dort auch parken (ins Navi gibt man Auf der Mainspitze, 65462 Gustavsburg ein).

Die Strecke ist für Wanderer, Spaziergänger und Nordic Walker bestens geeignet. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt man nur bis zur Schleuse, aber nicht darüber hinweg. Zumindest nicht ohne starke Hilfe. Auch für Radfahrer ist der Weg nur eingeschränkt empfehlenswert. Für diese gibt es aber eine (etwas längere) Alternativrunde. Später mehr dazu.

Strecke ca 5 km, Dauer ca 60 – 90 min

Die Ochsenwiese – rechts gibt es Parkplätze
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Fotoprojekt Seen

Wann ist es ein See?

Seit einigen Tagen läuft das nunmehr siebte Fotoprojekt auf Manni’s Fotobude. Nachdem ich bereits an Luftaufnahmen und Wasser teilgenommen habe, zeige ich euch heute Bilder von Seen. Vielen Dank an Andrea von awapi, die mich daran erinnert hat.

Bei der Sichtung meiner Fotos musste ich mich fragen, was ist ein See? Wie groß muss er sein, damit ich ihn präsentieren kann? Also, ich habe mich entschieden, den Begriff sehr weit zu fassen und auch kleine Seen bzw. Teiche zu zeigen.

Ich fange mal in der (Wahl)Heimat an und arbeite mich dann international bis Neuseeland durch. Text gibt es diesmal nur wenig.

Deutschland

Flamingoteich
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Der Verna Park in Rüsselsheim

Vom Garten der Familie Verna zum öffentlichen Park

1839 kauften Ludwig und Wilhelmina von Verna das Rüsselsheimer Amtshaus plus Garten. Freiherr Ludwig starb jedoch sehr früh durch einen Reitunfall und so kümmerte sich seine Witwe Wilhelmina um den Erhalt des Anwesens. Sie ließ den Garten im Stil eines Englischen Gartens anlegen. Eine Kapelle wurde ebenfalls errichtet, aber sie fiel einem Brand zum Opfer. Bereits zur Zeit der Freifrau war der Garten ein seltenes Kleinod. Einmal im Jahr öffnete Frau Verna den Park für die Öffentlichkeit.

Die Erben verkauften 1911 das Palais und den Park an die Stadt Rüsselsheim, die den Park der Öffentlichkeit als Stadtpark zugänglich machte und macht. Nach und nach wurden kleine Veränderungen durchgeführt – ein Spielplatz wurde angelegt, der Obelisk wurde freigelegt, die Wegführung verändert. Über das Jahr finden hier nun wieder verschiedene Feste statt und der Park wird gerne von Hochzeitspaaren für romantische Fotos genutzt.

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Das Rosarium im Regionalpark Rhein-Main

Das Rosarium – ein Rosenparadies

Eingang Rosarium

Bereits seit 1997 gibt es am Rande Hattersheims das Rosarium. Für mich als Blumenliebhaber ist es ein kleines Paradies. Auf 10.000m² blühen hier mehr als 6.500 Rosen. Gepflegt werden die Beete teilweise von Rosenpaten.

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Streetart am Main – Graffiti par Excellence

Unterwegs im Regionalpark Rhein-Main

Regionalpark Raunheim + Streetart (1)
Werk von Oscar Toro aus Venezuela

Mit meinem neues Pedelec bin ich inzwischen einige Touren im Regionalpark gefahren. Dabei trifft man immer wieder auf Streetart. Die meisten Leser wissen, dass ich hierfür ein Faible habe. Daher zeige ich euch heute einfach ganz viele Fotos von den schönsten Kunstwerken. Die genaue Rundroute könnt ihr hier nachlesen.

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Rundroute mit dem Rad entlang des Mains – Regionalpark Rhein-Main

Regionalpark Rhein-Main

Seit einigen Jahren entsteht rund um die Metropolregion Frankfurt ein attraktives Naherholungsangebot – der Regionalpark Rhein-Main. Bekannte und fast vergessene Landschaften wurden durch ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Rad- und Wanderwegenetz miteinander verbunden. In den Weilbacher Kiesgruben steht das Haupthaus. Hier kann man sich umfassend über alle bereits durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen erkundigen. Hier erhält man auch kostenfrei Kartenmaterial.

Kartenmaterial

Ich plane gerne mit Hilfe dieser Karten meine Strecken und nehme sie mit. Klar gibt es heute auch alles als App, aber ich bin halt Ü 50 und manchmal ein bisschen „Oldscool“. Immerhin kann ich noch Karten lesen 😉

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