Das Rosarium im Regionalpark Rhein-Main

Das Rosarium – ein Rosenparadies

Eingang Rosarium

Bereits seit 1997 gibt es am Rande Hattersheims das Rosarium. Für mich als Blumenliebhaber ist es ein kleines Paradies. Auf 10.000m² blühen hier mehr als 6.500 Rosen. Gepflegt werden die Beete teilweise von Rosenpaten.

Regionalpark Rhein-Main Rundroute

Mit meinem Rad fahre ich gerne entlang der Regionalpark Rundroute. Sie ist gut ausgeschildert und die meisten Wege sind gut bis sehr gut gepflegt. Und so führte mich Mitte August der Weg zuerst zum Portal. Dort versorgte ich mich mit neuen Karten und hatte ein ganz nettes Gespräch mit den Damen dort. Danach ging es weiter bis zum Rosarium, dass ich schon lange besuchen wollte.

Der Eintritt ist frei. Es gibt direkt vor dem Tor Möglichkeiten, dass Rad anzuschließen. Der Duft der Rosen war angenehm und nicht zu stark. Es waren allerdings auch schon viele Rosen am verblühen oder bereits verblüht. Wenn alle in voller Blüte stehen, könnte der Duft einem wohl die Sinne rauben.

Rosenpyramide
Die Rosenpyramide

Der Garten ist symmetrisch angelegt. In 150 Feldern sind verschiedene Rosen angebaut. Bei jeder Rosensorte steckt ein Namensschild. Es gibt sehr alte Rosensorten, sowie neuere Rosenzüchtungen.

Hattersheim „Stadt der Rosen“

Gefüllte Rosen

Vor über hundert Jahren hatten sich drei Gärtnereien aus dem Ort auf Schnittblumen spezialisiert und exportierten die Rosen in alle Welt. Immer mehr Betriebe machten es den Pionieren nach. Auf etwa 75 Fußballfeldern wurden die Sorten angebaut und über den Frankfurter Großmarkt vertrieben. Heute ist leider nicht mehr viel davon übrig. Andere Nationen haben den Rosen aus dem Rhein-Main-Gebiet den Rang abgelaufen. Umso schöner, dass das Rosarium an diese Tradition erinnert.

Rosenfelder

Die Highlights

Betritt man den Garten, schreitet man zuerst durch die Rosenpyramide. Über und über mit Kletterrosen ist diese Holzkonstruktion bewachsen. Geblüht haben sie momentan leider nicht mehr.

Direkt dahinter ist ein Teich mit Seerosen und Schilf. Libellen sehen diesen als persönlichen Spielplatz an.

Seerosenteich

Für Schatten ist gesorgt, denn es gibt mehrere „Laubengänge“. Und ganz viele Parkbänke, auf denen man verweilen kann. Gerne hätte ich hier ein Buch dabei gehabt, um dort zu lesen.

Laubengang

Ich habe auch ein paar Käfer und Grillen entdeckt. Die sind teilweise aber sehr gut getarnt und man muss schon ganz genau hinschauen.

Grille/Heuschrecke

Zuchtrose Rosa rugosa „Rosarium Hattersheim“

Jürgen Uhl aus Kummerfeld in Holstein hat eine neue Rose der Kategorie „Kartoffelrose“ oder Rosa rugosa gezüchtet und sie am 6. August 2000 auf den Namen Rosarium Hattersheim getauft.

Diese Rose ist großblumig und reichblühend, hat einen betörenden Duft, lockt Bienen an und ist krankheits- und schädlingsresistent. Man findet sie natürlich auch im Rosarium, etwas versteckt in einer Ecke. Geblüht hat sie Mitte August nicht und geduftet leider auch nicht, aber kartoffelförmig sah sie aus.

Kartoffelrose Rosarium Hattersheim
Rosenzüchtung „Rosarium Hattersheim“

Impressionen aus dem Rosarium

Nun noch ein paar Bilder. Alle Bilder sind diesmal nur mit den Handy aufgenommen. Eines Tages komme ich wieder und werde die Blütenpracht mit dem Makro ablichten.

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