Bremen – 35 Fakten über die zweiteilige Hansestadt

Bremen und Bremerhaven

Bremen ist das kleinste Stadt-Bundesland Deutschlands. Als einziges Bundesland besteht Bremen aus zwei Städten – Bremen und das fast 55 km entfernte Bremerhaven. Woher der Name Bremen kommt, ist nicht ganz geklärt. Vermutlich aber hat er Bezug zum altsächsischen Wort Bremo, was „am Rande liegend“ bedeutet.

In Bremen spricht man überwiegend Hochdeutsch, aber mit dem Bremer Schnack (Missingsch) hat man einen eigenen Dialekt, der Einflüsse aus dem Plattdüütsch aufweist.

In den USA gibt es 12 Orte die Bremen heißen und natürlich einen Bezug zu Auswanderern aus der Freien Hansestadt in Deutschland haben.

Ich finde, Bremen wird gerne unterschätzt. Die Stadt hat viel mehr zu bieten, als man vermutet. In Bremen ticken die Uhren ein wenig entspannter. Die Altstadt mit den Backsteinbauten ist wunderschön anzusehen. In den Kaffeehäusern der Stadt fühlt man sich ein bisschen an Wien erinnert. Theater auf dem Schiff? Auch das gibt es auf der Weser und natürlich ist Bremen auch für seinen Fußball-Erstligisten Werder Bremen bekannt. Das Weserstation liegt direkt am Fluß. Mit der Überseestadt ist ein neuer, hippter Stadtteil entstanden. Bremen ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

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Meine verrückteste Reise

Habt ihr ’nen Knall?

Hast du auch schon mal eine total verrückte Reiseidee gehabt und in die Tat umgesetzt? Passieren dir auf Reisen unerklärliche Dinge? Hast du das Gefühl, dass dich Magie umgibt oder dein Leben von einer höheren Instanz gelenkt wird? Dann bist du richtig bei der Blogparade von immer-auf-reisen, denn genau ums solche Reiseerlebnisse geht es.

Ich bin in meinen mehr als 50 Lebensjahren wirklich schon oft gereist und habe viel erlebt. Und ab und zu habe ich echt verrückte Sachen getan. Manchmal wurde ich ermuntigt, oft gewarnt und gelegentlich für crazy erklärt. Wer denkt, dass nur junge Leute seltsame Ideen haben, irrt. Dennoch plaudere ich heute aus meinem „Jugend“Nähkästchen, denn kaum eine Reise habe ich aus einem nichtigeren Grund unternommen.

Vorgeschichte

Ich war 1987-1990 in der Ausbildung zur Krankenschwester. Wir waren nur ein kleiner Kurs mit 12 Schülern/Schülerinnen und verstanden uns fast alle richtig gut. Wir wohnten im Schwesternwohnheim und unternahmen auch in der Freizeit viel zusammen.

Um den Krankenhausbetrieb nicht außer Takt zu bringen, hatten die Kurse geplante Urlaubszeiten. Und so kam es, dass wir einen Roadtrip nach Spanien planten. 14 Tage Sonne und Meer. Um nicht zu viel Geld auszugeben, wollten wir mit dem Auto fahren und auf Zeltplätzen übernachten.

Da ich eine der wenigen motorisierten Schülerinnen war, beschlossen wir, meinen Golf Diesel zu nehmen. Ich mit zwei Mitschülern. Und wir wollten uns mit ein paar anderen Schülern aus dem Oberkurs dort treffen.

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Süße Möhrchen mit Cremefüllung

Dessert Hinkucker – nicht nur an Ostern

Süße, gefüllte Möhren, ein Osterdessert

Ostern steht vor der Tür und so langsam wird das Festmahl geplant. Ich habe noch keine Ahnung, was es bei uns geben wird. Aber an Festtagen gibt es auf jeden Fall einen leckeren Nachtisch. Diesmal habe ich mich für diese süßen Karotten entschieden. Überrascht doch eure Hasenfamilie mit den etwas anderen Möhren.

Wem die Waffeln zu süß sind, kann die Creme auch löffeln. Die Creme ist der absolute Geschmackshammer, sage ich euch. Ich war selbst am zweifeln, ob die Mischung mit echten Karotten schmeckt, aber das ist der kulinarische Gipfel des Glücks. Und dabei kommt das Rezept ohne Zuckerzugabe aus.

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[Kanaldeckel-Geschichten] Trier

Das Stadtwappen Triers

Endlich eine neue Kanaldeckel-Geschichte! Diesmal geht es dazu in eine der ältesten Städte Deutschlands, nach Trier. Trier hat etwa 110.000 Einwohner (Stand 2018), ist Universitätsstadt und Bischofssitz. Trier wurde unter Kaiser Augustus im Jahr 17 v. Chr. gegründet.

Trier hat mehrere, verschiedene Kanaldeckel, die immer den Stadt- und Schutzpatron Petrus zeigen. Man findet die Deckel überall in der Innenstadt. Einfach mit offenen Augen durch die Straßen und Gassen laufen.

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Lianes Bienenstich

Hefeteig plus Pudding-Sahne

Bienenstich ist ein absoluter Klassiker. Hat nicht fast jeder Kindheitserinnerungen daran? Ich dachte immer, der sei mega kompliziert zu machen, aber eigentlich ist es einfach ein Hefeteig, der mit einer Mandel-Karamell-Masse bestrichen wird und die Füllung besteht aus Vanillepudding + Sahne.

Vom Blech oder als Torte aus der Springform – jeder wie er mag
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[MeinMainz] Mainzer Schoppenstecher

Ein Mainzer Original

Die Bronzefigur des Schoppenstechers steht am Proviantmagazin, am Zugang zum Walk-of-Fame des Kabaretts. Geschaffen und gestiftet zur 2000-Jahr-Feier der Stadt 1962 wurde sie von Heinz Schaubach, einem Mainzer Porzellanfabrikant.

Die Figur ist ein beliebtes, touristisches Fotomotiv und gehört zur Stadt wie der Dom und der Fastnachtsbrunnen.

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Rundwanderweg: Von der Ochsenwiese zur Schleuse

Rundweg Gustavsburg – Schleuse – Kostheim

Level: Für Anfänger geeignet, nicht barrierefrei – Mit Alternativroute für Radfahrer

Start und Ende an der Gustavsburger Ochsenwiese

Ein Rundweg entlang des Mainufers – das ist eine schöne Sache. Es sei denn, es ist gerade Hochwasser. Die heutige Route beginnt an der Ochsenwiese in Gustavsburg. Wer mit dem Auto anreist, kann dort auch parken (ins Navi gibt man Auf der Mainspitze, 65462 Gustavsburg ein).

Die Strecke ist für Wanderer, Spaziergänger und Nordic Walker bestens geeignet. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt man nur bis zur Schleuse, aber nicht darüber hinweg. Zumindest nicht ohne starke Hilfe. Auch für Radfahrer ist der Weg nur eingeschränkt empfehlenswert. Für diese gibt es aber eine (etwas längere) Alternativrunde. Später mehr dazu.

Strecke ca 5 km, Dauer ca 60 – 90 min

Die Ochsenwiese – rechts gibt es Parkplätze
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Rezension: How to kill yourself daheim

How to kill yourself daheim aus dem Conbook Verlag

Autor: Markus Lesweng

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Zu Hause ist es doch am schönsten? Sicher?

Deutschland, Österreich und die Schweiz – drei hochgradig unterbewertete Reiseländer, die jede Menge bieten können. Spektakuläre Vulkane, verlassene Testgebiete für nukleare Sprengkörper und haufenweise Giftspinnen gehören jedoch nicht dazu. Heißt das, man muss bei Ausflügen vor der eigenen Haustür auf den Nervenkitzel verzichten? Mitnichten.

Selbst bei schmalem Budget und knapper Zeit ist die eigene Heimat randvoll mit potenziellen Risiken, die nur darauf warten, genauer erkundet zu werden. Gefragt sind bloß ein wenig Einsatz und viel Leichtsinn – schon finden sich Möglichkeiten, den Urlaub im eigenen Land erschreckend schrecklich zu gestalten. Zwischen hochgiftigen DDR-Altlasten, beiß- und stichfreudigen Tieren sowie unerforschten Höhlen finden sich zahlreiche Möglichkeiten, das Rentensystem zu entlasten, den eigenen CO2-Fußabdruck auf Null zu setzen oder endlich an das Erbe der Schwiegermutter zu gelangen.

Dieser Atlas nimmt Sie mit auf eine aufregende Reise quer durch die drei Länder und ihre gefährlichsten Orte. Für jeden ist der perfekte Trip dabei: für Junge und Alte, für Sportliche und Faule, für Reiche und Arme, für Eilige und Geduldige, für Mutige und Wahnsinnige. Zwischen Nordsee und Hochalpen finden sich nicht nur bekannte, aber gefährlich unterschätzte Sehenswürdigkeiten, sondern auch bergeweise Überraschungen.

»How to Kill Yourself daheim« liefert die spannendsten und unterhaltsamsten Anekdoten zu unglaublichen Orten und ebenso unglaublichen Gefahren, die auf diejenigen warten, die sich daheim in Sicherheit wiegen. Garniert mit den schönsten Bildern und pechschwarzem Humor – die perfekte Lektüre gegen das Heimweh.

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Rezension: Ins Nirgendwo, bitte!

Ins Nirgendwo, bitte! aus dem Conbook Verlag

Autorin: Franziska Bär (jetzt: Franziska Consolati)

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Inhalt lt. Verlagshomepage:

Ein Paar stellt sich seiner größten Herausforderung

Als sich Franziska und Felix kennenlernen, teilen sie einen Traum: Sie wollen bis an die entferntesten Orte der Welt reisen. Sie wollen das entdecken, wovon es noch keine Geschichten gibt. Und so entwickeln sie gemeinsam den Plan, durch das am dünnsten besiedelte Land der Erde zu wandern – die Mongolei.

Schon die Vorbereitung stellt die beiden vor eine Herausforderung: Sie müssen so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen, doch in der Mongolei lassen sich nicht einfach so an jeder Straßenkreuzung die Vorräte auffüllen. Es mangelt dort nicht nur an Straßen – sondern erst recht an Menschen. Wer lebt dort schon, außer ein paar Nomaden, die Fremde nicht gewöhnt sind und deren Sprache Felix und Franziska nicht verstehen?

Die beiden lassen sich mitten im Nirgendwo aussetzen und ziehen los, ausgerüstet mit einem Zelt, mit Astronautennahrung und ein paar uralten russischen Militärlandkarten. Ihr Ziel: ein entlegener Bergsee. Sie kämpfen sich durch reißende Gletscherflüsse und quälen sich mit unverhofftem Gepäck einen Berg hinauf. Mal werden sie von unbekannten Männern in ihrem Zelt überrascht, dann laufen sie tagelang keiner Menschenseele über den Weg. Aber auch in der Einsamkeit kommt es zu magischen Begegnungen – nicht zuletzt zwischen Franziska und Felix.

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Mainz – 40 Fakten über meine Wahlheimat

Mainz – Neue Heimat

Nordhessen ist meine Geburts-Heimat. Mainz ist meine Herzens-Heimat. Nach jahrelanger Unbeständigkeit und 13 Umzügen wurde ich 1998 endlich sesshaft. Zwar zog ich noch einmal aus Mainz-Kostheim nach Mainz-Kastel, aber dieser Kilometer zählt nicht wirklich.

Die offene Mentalität hat mich in den Bann gezogen. In den Kneipen und Gutschänken wird (wenn nicht gerade eine Pandemie unterwegs ist) zusammen gerutscht. Schnell kommt man ins Gespräch und philosphiert über Gott und die Welt.

Die Rheinebene ist flach. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich laufe gerne – aber nicht unbedingt steil bergauf und bergab. Außerdem wohnen wir in einem Schönwettergebiet. Die Temperaturen sind fast das ganze Jahr über angenehm im Plusbereich.

Um mich heimisch zu fühlen brauche ich ein paar Eckpunkte: Kleinstadt in Großstadtnähe, einen Fluß, Wald und Felder und Freunde in Laufnähe. Alle diese Punkte sind hier erfüllt und deshalb fühle ich mich hier zu Hause.

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