Ankommen und staunen
Im Dezember 2018 reisten wir per Bahn von Lissabon nach Porto. Mitten in der Stadt kommt man im Bahnhof São Bento an. Während die Einheimischen den direkten Weg nach draußen suchen, bleiben Besucher staunend im Entree stehen.

Die Estação de São Bento ist weltberühmt. 20.000 Azulejos verkleiden die Wände und zeigen Motive von altertümlichen Fortbewegungsmitteln, historischen Szenen und Schlachten.

Der regionale Bahnhof wurde 1916 auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Mosteiro de São Bento de Ave-Maria eröffnet. Daher auch der Name. Entworfen wurde das Gebäude durch Josè Marques da Silva. Die Fliesenkunst der Halle ist dem Maler Jorge Colaça zu verdanken. 11 Jahre arbeitete er an den Azulejos.

Einige der dargestellten Szenen
- Heinrich der Seefahrer (port. Infante Dom Henrique), der Ceuta erobert
- Empfang von Egas Moniz beim König Alfonso VII von Kastilien und Leon
- Szenen aus Arcos de Valdevez
- Heirat Joãos I mit Filipa de Lencastre
- Prozession von Nossa Senhora dos Remédios in Lamego
- Arbeitsszenen werden auch dargestellt, z.B. die Arbeit in den Weinbergen, die Ernte, die Weinlieferung über den Douro und die Arbeit in der Wassermühle
- Jeweils der untere und obere Rahmen des Frieses besteht aus einer Reihe von Fliesen in Blau, Braun und Gelb und nicht nur in weiß-blau

Wer mag kann ganz viel über den Bahnhof bei einem 3stündigen Stadtrundgang* erfahren, bei dem São Bento ein zentraler Anlaufpunkt ist.
Erzähl mir ruhig, wie dir der denkmalgeschützte Bahnhof gefallen hat, der als einer der 10 schönsten Bahnhöfe der Welt gilt. Ich freue mich über Kommentare und Likes.

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Einfach nur toll. Sehr beeindruckend.
Bei dem Bahnhof würde ich auch stehen bleiben und schauen. Sieht toll aus!