Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) ist ein Reiseziel, das wie geschaffen scheint für einen stilvollen Städtetrip. Obwohl die Stadt nur rund 50.000 Einwohner hat, verströmt sie einen Hauch Mondänität. Das ist den prachtvollen Kolonnaden, farbenfrohen Jugendstilfassaden und den eleganten Kurbetrieben zu verdanken, die den Glanz vergangener Zeiten bewahren.
Ein Spaziergang entlang des Flusses Teplá durch die Altstadt führt an berühmten Heilquellen, aus denen heißes, mineralreiches Wasser sprudelt, an eleganten Cafés und traditionsreichen Hotels vorbei. Karlsbad ist eine dynamische Stadt, die Historie und Gegenwart harmonisch vereint. Ein Städtetrip nach Karlovy vary verspricht Kultur, Entspannung und Natur.
Sehenswürdigkeiten in Karlsbad
12 Thermalquellen hat Karlsbad. Die Einheimischen sagen, die 13. Quelle ist der Becherovka, ein beliebter Kräuterlikör. Den kannst du bei einer Führung durch das Becherovka-Jan-Becher-Museum probieren. Doch eigentlich besticht Karlsbad durch seine Architektur vergangenener Zeiten, die wahnsinnig gut erhalten sind.
Wir begannen unseren Stadtrundgang an der Touristen Information, die im Kaiserbad ansässig ist. Dort besorgten wir uns die Karlovy vary Card (mehr dazu weiter unten) – eine typische Touristenkarte, mit der man zu vielen Sehenswürdigkeitn freien Eintritt hat und in angeschlossenen Geschäften Vergünstigungen erhält.
Kaiserbad (Císařské lázně – Lázně I.)
Die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer entwarfen das Kaiserbad von zeitloser Eleganz. Die Bauzeit betrug nur 2 Jahre. Von 1893 bis 1895 entstand dieser Prachtbau auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei. Zu seiner Eröffnung war es das modernste Kurhaus der Doppelmonarchie. Im eleganten Zander-Saal standen neuzeitliche Gymnastikgeräte, an denen die Kurgäste Leibesübungen vollzogen. Es gab getrennte Umkleideräume für Herren und Damen. Der gesamte Innenbereich erinnert vom Aufbau eher an ein Theater als an ein Spa.

Bis zum Ende der 1980er Jahre wurde im Kaiserbad gekurt. Danach konnte man dort vorübergehend an Spieltischen eines Kasinos Geld gewinnen oder auch verlieren. 1994 schlossen sich die Türen des Gebäudes und es zerfiel zunehmend bis es 2008 an die Region Karlovy vary verschenkt wurde. Inzwischen ist das Kaiserbad komplett saniert worden und erstrahlt in neuem Glanz.
Grandhotel Pupp
Du musst nur einmal über die Teplá-Brücke am Kaiserbad laufen und schon stehst du vor dem tradintionsreichen Grandhotel Pupp. In diesem Nobelhotel stiegen Kaiser, Könige, Staatsoberhäupter und die betuchtesten Filmikonen ab. Dabei ging die Geschichte bescheiden los: Der Konditor Johann Georg Pupp legte 1701 den Grundstein für ein stetig wachsendes Imperium. Er kauft nach und nach benachbarte Grundstücke auf und erweiterte den Betrieb.

Wenn du James Bond Fan bist, hast du das Grandhotel Pupp sicher schon mal gesehen. Es diente als Kulisse im Film »Casino Royale«. Selbst wenn du nicht im Hotel übernachtest, kannst du dich wie der berühmte Filmheld fühlen, wenn du einen Wodka Martini an der eleganten Hotelbar bestellst. Alternativ kannst du ein Stück Pupp-Torte aus der hauseigenen Patisserie im stets gut besuchten Café Pupp genießen.
Das Grandhotel Pupp hat 228 Zimmer. Die Preise beginnen bei € 150 pro Nacht. Am teuersten und luxuriösten ist die Präsidentensuite mit Blick auf den Fluss Teplá. Auf 99 m² hat man ein separates Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit edlem Interieur, ein Esszimmer und ein Marmorbad mit Whirlpool für sich allein. Preise gibt es nur auf Anfrage, liegen aber sicher im hohen drei-, wenn nicht sogar im vierstelligen Bereich.
Walk of Fame
Vor der eleganten Pforte des Grandhotel Pupp sind 70 Bronzeplatten mit Namen und teilweise Unterschriften von berühmten Gästen des Hotels in den Boden eingelassen. Neben Politikern, Staatsoberhäuptern und Adligen sind auch Schriftsteller und Schauspieler verewigt. Senke deinen Blick und suche nach Sharon Stone, Henry Fonda oder Franz Kafka.

Marktkolonnade (Tržní kolonáda)
Die wohl schönste Kolonnade ist die Marktkolonnade. Die filigranen Holzschnitzereien sind ein Hinkucker. Dabei wurde die Marktkolonnade nur provisorisch errichtet und sollte später umgebaut werden. Heute ist sie wohl das schönste Provisorium in ganz Tschechien.

Erbauer der Marktkolonnaden sind ebenfalls die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer, die das Kaiserbad entwarfen. Gleich drei Mineralquellen finden sich im Inneren, darunter die Quelle Karls IV, der angeblich die Heilwirkung am eigenen Leib erfahren haben soll. 64° warmes Heilwasser sprudelt aus dem Wasserhahn. Doch Achtung: Heilwasser ist nicht für Jedermann geeignet. Besonders nicht, wenn man z.B. Nieren- oder Magenbeschwerden hat. Das Wasser sollte nur mit ärztlicher Absprache genossen werden.
Direkt hinter der Marktkolonnade ist der Schlossturm, den ich dir später noch beschreibe.
Mühlbrunnenkolonnade (Mlýnská kolonáda)
Als wir die Promenade weiterliefen, trafen wir als nächstes auf die Mühlbrunnenkolonnade. Entworfen wurde sie im neorenaissancezeitlichen Stil von Josef Zítek, dem Architekten des Prager Nationaltheaters. Die Mühlbrunnenkolonnade gilt als Meisterwerk und Wahrzeichen der Stadt mit ihren 124 korinthischen Säulen. Doch die Eleganz erschloss sich den Einwohnern nicht von Anfang an. Im Gegenteil, der Bau polarisierte. Während manche die Schlichtheit und Noblesse über den grünen Klee lobten, verglichen andere den gleichmäßigen Bau mit einer Kegelbahn.

Gleich fünf verschiedene Quellen sind in der Mühlbrunnenkolonnade und jede hat eine andere Zusammensetzung und Temperatur. Während die Felsenquelle eine beruhigende Wirkung auf die Nerven hat und das Wasser »nur« 46° warm ist, ist das 56° heiße Wasser der Mühlbrunnquelle ideal gegen Harnwegsbeschwerden.
Parkkolonnade (Sadová kolonáda)
Die Park- oder auch Gartenkolonnade ist eine gusseiserne Kolonnade am Rande des Dvořák-Parks. Ursprünglich war sie Teil einer zweiarmigen, überdachten Promenadenveranda, des sog. Blansko-Pavillons. Dieser musste wegen Baufälligkeit allerdings 1965 abgerissen werden und so blieb nur diese langegestreckte Promenade übrig, die an einen Catwalk erinnert. Dies inspirierte die tschechische Modeschöpferin Beáta Rajská und sie nutzte die Parkkolonnade als Laufsteg für ihre Kollektion.

In der Parkkolonnade findest du die aus einem Schlangenmaul entspringende, eher kühle Schlangenquelle (28,7 °C). Das Wasser gilt wegen der Kühle und dem geringen Mineralgehalt als schmackhafteste Quelle. Daher wird sie gerne zu Beginn einer Reinigungskur genutzt.
Sprudelkolonnade (Vřídelní kolonáda)
Die Sprudelkolonnade ist das Wahrzeichen Karlsbads, da sie wie ein Geysir in den Himmel schießt. Wobei diese Quelle nicht im Freien ist, sondern im Inneren einer Glas-Betonkonstruktion zu finden ist. 72°C ist das Wasser heiß. Zum Trinken gibt es in der Kolonnade 5 Entnahmestellen, an den die Temperatur bereits auf 30 bzw. 50°C abgekühlt ist.


In der Sprudelkolonnade werden auch Unterwelt-Führungen angeboten. Dann kann man das Rohrsystem besichtigen und als Souvenir Ablagerungen, sogenannte Argoniten mitnehmen.
Schlossturm (Zámecká věž)
Suchst du eine malerische Aussicht über Karlsbad? Dann »erklimme« den Schlossturm, der über dem Markt thront. Er ist der Rest einer ehemals gotischen Burg aus der Zeit Karls IV. (etwa 1358). Im Turm gibt es ein kleines Café und ein Ausstellung zu den großen und bekannten Kurbädern Europas. Vom Marktplatz aus gelangt man mit einem Glasaufzug zum Turm oder man wählt den steilen Aufstieg links neben der Marktkolonnade.

Kirche St. Maria-Magdalena
Unmittelbar neben der Sprudelkolonnade befindet sich die pittoreske Kirche St. Maria-Magdalena, die man an ihrer weißen Farbe erkennt. An der Stelle der heutigen Kirche stand im 14. Jahrhundert die gotische Maria-Magdalenen-Kirche. Durch Brände und Verfall war sie jedoch Anfang des 18. Jahrhunderts in einem miserablen Zustand und konnte nicht gerettet werden. Daher baute man sie neu an gleicher Stelle wieder auf. Gestaltet wurde der Neubau im barocken Stil vom böhmischen Architekt Kilian Ignaz Dientzenhofer. Die Eröffnung fand im Jahr 1737 statt.


Dianabahn, Dianaturm und Schmetterlingshaus
Während früher die Freundschaftshöhe erklettert werden musste, kann man heute ganz bequem mit der Drahtseilbahn auf den Berg kommen. Etwas versteckt hinter dem Grandhotel Pupp in der engen Gasse Mariánská ist der Zugang zur Dianabahn, die Besucher alle 15 min zum Hirschensprung und weiter zur Freundschaftshöhe transportiert.


Der Dianaturm ist 40 m hoch. Zur Aussichtsplattform des Dianaturms gibt es einen barrierefreien Aufzug oder du läufst (wie wir) 167 Stufen hoch. Dann wirst du mit einem grandiosen Ausblick über die Stadt und die Wälder rund um Karlsbad belohnt.




Neben dem Dianaturm gibt es ein Restaurant und wenn du links um das Gebäude herum gehst, wirst du den Eingang zum Schmetterlingshaus finden. Auf 100 m² wirst du von rund 30 verschiedenen Schmetterlingsarten umflattert. Mit Glück landen sie auf deiner Hand.
Hirschensprung (Jelení skok)
Nachdem wir das Schmetterlingshaus und den Dianaturm erkundet hatten, nahmen wir die Dianabahn bergab, aber nur bis zur Zwischenstation. Von da aus liefen wir durch den Wald, um zum Hirschensprung zu kommen. Doch schau dir das Bild mal genauer an: Das ist doch kein prächtiger Hirsch, sondern eine Gämse. Als man 1851 beschloss, dem Hirsch ein Denkmal auf dem Felsen über Karlsbad zu setzten, legte Baron von Lützow ein Veto ein. Er war der Ansicht, dass ein Hirsch den Sprung niemals geschafft hätte und bestand darauf, dass dies nur eine Gämse schafft. Und daher thront nun eine Gämse über der Stadt.


Die Legende des Hirschs: Der böhmische König Karl, der meist auf Burg Loket weilte, ging gern zur Jagd. Eines Tages hetzte sein Hund einen Hirsch. Der Hirsch trat in eine Quelle, der Jagdhund folgte und fiel in die Quelle. Er jaulte auf. Die Jäger dachten, der Hirsch hätte den Hund verletzt, doch als sie den Hund bargen, merkten sie, dass das Wasser heiß war und dies die Schmerzen des Tieres verursachte. Ärzte inspizierten die Quelle und bemerkten die heilende Wirkung. Der König, der ein schlimmes Bein hatte, setzte das Bein in die Quelle und spürte sofort Erleichterung. Er befahl, das hier eine Stadt entstehen solle und so entstand Karlsbad.
Russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul
Eine Kathedrale wie ein Märchenschloss aus eintausendundeiner Nacht – so sieht die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul mit seinen vergoldeten Zwiebeltürmchen aus. Der beeindruckende, helle Bau mit den hellblau, abgesetzen Dächern wurde 1893–1898 errichtet. Die Kirche diente als geistliches Zentrum für die zahlreichen russischen Kurgäste (Adlige und Diplomaten).


Becherovka Museum
Jan Becher war ein Karlsbader Apotheker. Gemeinsam mit dem englischen Arzt Dr. Frobrig entwickelten die beiden 1805 einen Likör, der als Magenbitter und zur Förderung der Verdauung unter dem Namen Karlsbader English Bitter verkauft werden sollte. 32 Kräuter sind im Becherovka enthalten. Doch das genaue Mischverhältnis von Kräutern, Gewürzen, Alkohol und dem berühmten Karlsbader Wasser ist bis heute ein streng gehütetes Geheimnis. Nur 2 Personen kennen das genaue Rezept.

Im Becherovkamuseum erfährst du alles über den tschechischen Likör mit Kultstatus. Inzwischen gibt es neben dem Klassiker in der grünen, flachen Flasche auch neue Geschmacksrichtungen. Am Ende der Führung durch die Kellerräume wird natürlich verkostet und im angrenzenden Shop kannst du die Liköre und andere Merchandiseprodukte käuflich erwerben.




House of Wax – St. Lukaskirche
In der ehemaligen St. Lukaskirche oberhalb des Schlossturms befindet sich das Wachsfigurenkabinett. Um es gleich vorweg zu nehmen: zum Glück mussten wir – dank des Einsatzes der Karlovy vary Card – keinen Eintritt zahlen, denn das Preis-Leitungsverhältnis passt absolut nicht (10 Euro Eintritt). So richtig überzeugt hat uns das Gruselkabinett nicht. Man erkennt viele der Wachsfiguren, wie z.B. die Beatles, aber man merkt, dass es die frühestens Versuche aus dem Hause Tussauds sind. Vielen Figuren fehlt noch der letzte Feinschliff. Innerhalb von 15 min ist man durch. Fotografieren in den Innenräumen ist verboten.

Trinkritual und -gefäß
Ein Schluck auf 10 Schritte – das ist die Trinkkur, das Ritual zur Konsumierung des Heilwassers. Dafür wird in Karlsbad ein spezielles Trinkgefäß genutzt. Die Tasse ist aus Porzellan und der Henkel ist gleichzeitig Strohhalm. Da das Heilwasser direkt an der Quelle entnommen wird und getrunken werden soll, muss es etwas abkühlen. Durch den Schnabel ist nur schluckweises trinken möglich und das Wasser kühlt ab. Nutzt du einen normalen Becher, wirst du dir sehr wahrscheinlich den Mund verbrennen.

Auf Anraten der Kurärzte sollst du das Wasser trinken, während du dich bewegst. Das fördert die optimale Verabeitung der Mineralien in deinem Körper. Flaniere durch die Kolonnaden und genieße die Schönheit und Mondänität der Stadt, während du dich kurierst. Der Geschmack des Wassers ist gewöhnungsbedürftig. Je nach Entnahmequelle schmeckt es salzig, metallisch oder leicht »muffig«. Angeblich gewöhnt man sich daran.
Essen und Trinken in Karlsbad
Karlsbad ohne die berühmten Oblaten genossen zu haben? Undenkbar! Doch die böhmische Küche ist deutlich vielfältiger. Daher gebe ich dir ein paar Anregungen, wo du lecker speisen kannst.
Karlsbader Oblaten
Ursprünglich sollten Karlsbader Oblaten ein kleiner, leichter Snack für zwischendurch sein (oder den unangehemnen Geschmack des Heilwassers überlagern?). Überall in Karlsbad wirst du kleine Geschäfte finden, in denen die Oblaten frisch auf heißen Eisen zum sofortigen Verzehr gebacken werden. Und natürlich kannst du sie auch kaufen und später essen. Die Originalen Oblaten haben eine dünne Schicht Haselnussfüllung. Doch inzwischen gibt es viele andere Sorten, unter anderem Zitrone, Nougat, Chili & Schokolade. Die echten Karlsbader Oblaten enthalten Karlsbader Wasser und man erkennt sie an der aufgeprägten Fontäne auf der Oblate sowie der Schachtel.


Karlsbader Oblaten sind ein wundervolles Mitbringsel, egal ob für dich selbst oder zum Verschenken.
Smichovsky pavilon
Oberhalb der Altstadt, mitten in einem Wohngebiet findest du das Restaurant Smichovsky pavilon. Du wirst überwiegend auf Einheimische treffen, was für uns immer ein gutes Zeichen ist. Wir bekamen das Restaurant von unserer Gastgeberin empfohlen und waren so begeistert, dass wir dort mehrfach zu Abend gegessen haben. Neben authentischer, böhmischer Küche bekommst du hier auch leckeres, tschechisches Bier.

Cafe Viola
Nachdem wir den ganzen Weg von der Touristinformation entlang der Teplá gelaufen sind, hatten wir Lust auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Durch Zufall sind wir im Kavárna Viola – Cafe Viola gelandet. Dort gab es leckere Kuchen und Torten.

Café Piccolo
Hausgemachte Torten und Kuchen gibt es auch im Café Piccolo. In gemütlicher Atmosphäre genossen wir unseren heißen Kaffee und die Kuchenstücke. Die freundliche Bedienung hat uns die verschiedenen Spezialitäten erklärt und empfohlen und lag damit genau richtig.


Lohnt sich die Karlovy vary Card?
Die Karlovy vary Card ist eine typische Touristenkarte, die mit freiem Eintritt und Vergünstigungen wirbt. Eine Besonderheit der Karlsbader Karte ist sicherlich, dass du sie ebenfalls in Marienbad einsetzen kannst. Entscheide dich, wie lange deine Karte gültig sein soll: 2,4 oder 7 Tage. Kostenpunkt: 590, 790 bzw. 1200 CZK.
In Karlsbad erhältst du 50% Ermäßigung auf öffentliche Verkehrsmittel, in Marienbad ist die Nutzung kostenlos. Wie viel du sparst, hängt von deinen Interessen ab. Ich zeige dir unsere Aufstellung.
| Preis ohne Karlovy vary Card | |
| Schlossturm | 110 CZK |
| The Home of Becherovka | 290 CZK |
| Seilbahn zum Dianaturm Hin- und Rückfahrt | 165 CZK |
| Schmetterlingshaus | 140 CZK |
| Wachsfiguren Museum | 200 CZK |
| Kaiserbad ohne Führung | kostenlos |
| Stadtführung | 1 750 CZK |
| Gesamtpreis | 2655 CZK (~110 Euro) |
Unsere Karte war 2 Tage gültig und hat 590 CZK gekostet. Somit komme ich auf eine Ersparnis von 2065 CZK (~ 85 Euro). Somit hat sich der Einsatz der Karlovy vary Card definitiv gelohnt. Selbst wenn du nur an der Stadtführung teilnimmst, hat sich der Einsatz der Touristenkarte bereits gelohnt.
Manko: Die Karlovy vary Card ist keine 24-Stunden-Karte. 2 Tage bedeutet also nicht 48 Stunden gültig, sondern am Kauftag bzw. am Wunschtag und am nachfolgenden Tag bis Mitternacht. Das solltest du beachten, wenn du die Karte auch für den öffentlichen Nahverkehr einsetzt.
Besuche die Webseite der Karlovy vary Card für mehr Infromationen: Karlovy vary Card
Anreise
Unterkunft
Möchtest du luxuriös wohnen? Dann miete dir ein Zimmer im Grandhotel Pupp. Möchtest du eine schöne Aussicht genießen und gleichzeitig den Komfort eines Spas haben? Dann bevorzuge das Hotel Thermal oberhalb der Altstadt. Von Luxus bis AirBnB findest du in Karlsbad Unterkünfte. Es kommt auf deinen Anspruch und dein Budget an. Wir hatten uns für das kleine Familienhotel Villa Rosa entschieden und waren begeistert.
Villa Rosa
Die Lage der Villa Rosa oberhalb der Altstadt war ideal, um Karlsbad zu erkunden. Vom Hotel aus geht ein kleiner Waldpfad runter in die Stadt. Man kommt neben der Kirche St. Maria-Magdalena raus. Villa Rosa verfügt über 9 Zimmer (Einzel-, Doppelzimmer und Suiten). Das Frühstück wird im Speiseraum oder im Sommer auf der präsentablen Sonnenterrasse serviert.

Ein paar Parkplätze sind vor dem Haus vorhanden (Achtung: enge, steile Abfahrt).Durch die Hanglage hat man von den Suiten und der Sonnenterrasse aus einen wundervollen Ausblick über ganz Karlsbad. Die Zimmer sind sauber und rustikal eingerichtet. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Wir würden jederzeit wieder in der Villa Rosa übernachten.


Villa Rosa, Na Vyhlidce 2064/22, Karlsbad
Auf meinem Blog findest du noch jede Menge schöne Städtereisen, z.B. nach Tallinn, Stockholm, Neapel uvm.

Karlsbad/Karlovy vary kompakt – Fragen und Antworten (FAQ)
Ist Karlsbad eine schöne Stadt?
Ja. Karlsbad hat wundervolle Architektur entlang des Flusses Teplá und Parks, die zum Verweilen einladen.
Wie viele Tage sollte man in Karlsbad bleiben?
Drei Tage/zwei Nächte solltest du für Karlsbad auf jeden Fall einplanen. Falls du länger bleibst, lohnen sich Ausflüge in die nähere Umgebung.
Kann ich alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen?
Ja. Alle Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar.
Welche Sehenswürdigkeiten muss ich in Karlsbad gesehen haben?
Dianaturm, Marktkolonnaden, Schlosskolonnaden, Mühlbrunnenkolonnade, Sprudelkolonnade, Schlossturm, Becherovkamuseum, Hirschensprung und Kaiserbad
Kann ich in Karlsbad mit Euro bezahlen?
Zahlung mit Euro ist möglich, aber nicht zu empfehlen, da der Wechselkurs oft ungünstig ist und du Rückgeld in CZK erhältst. In Karlsbad zahlt man mit Tschechischen Kronen oder mit Kreditkarte (CZK als Währung auswählen).
Für was ist Karlsbad bekannt?
Karlsbad ist für seine 12 Thermalquellen berühmt. Jede Quelle hat unterschiedliche Zusammensetzungen und je nach Mineralgehalt werden sie bei diversen Beschwerden (Magen-Darm, Stoffwechselerkrankungen) eingesetzt.


Hi Liane
Jetzt haben wir schon zum dritten Mal Karlsbad als Reiseziel empfohlen bekommen. Dann werden wir wohl demnächst dort hinfahren. Dein Bericht hat uns ganz für Karlsbad eingenommen. Jetzt geht es aber erst einmal gen Norden dem Schnee und Eis entgegen, worauf wir uns sehr freuen
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Dann viel Spaß im Schnee.
Karlsbad ist aber auch eine Überlegung wert.
LG Liane
Dear Liane
We’ll think about it.
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂