Der Große Sand in Mainz (NSG)

Der Große Sand – Mainzer Naturschutzgebiet

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Wochenende. Sonnenschein. Freizeit. Draußenweh. Natur.

Was macht man mit seinem angebrochenen Wochenende, wenn das Wetter stimmt, alle Hausarbeiten erledigt sind und man das Gefühl hat, raus zu müssen, bevor man am Abend verabredet ist?

Mich hat es ins Naturschutzgebiet (NSG) Der Große Sand in der Nähe gezogen. Wundersam, dass ich noch nie dort war, obwohl ich nun bereits seit über 20 Jahren in der Gegend wohne und der Große Sand im Stadtrandgebiet von Mainz liegt. Empfohlen wurde mir ein Spaziergang schon mehrfach, aber mein innerer Schweinehund hielt mich bisher davon ab, meine gewohnten Pfade zu verlassen. Doch ich will mich ändern und offen für Neues sein und es fängt mit kleinen Schritten an.

Mir hat es gut getan, durch den feinen, pudrigen Sand zu schlendern, den man wahrscheinlich nur am Meer vermuten würde. Das der Sand hier den Nährboden für selten Pflanzen bietet, hat mit der letzten Eiszeit zu tun. Ich werde jetzt keine geschichtliche Exkursion tippen, das könnt ihr bei wikipedia nachlesen.

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Heute lasse ich hauptsächlich Bilder sprechen. So schön ist es der Blick nach Hessen, und so schön ist es, nicht im Stau auf der Schiersteiner Brücke zu stehen 🙂

Der starke Verkehr auf dem Mainzer Ring trübt leider an vielen Stellen die Idylle. Leise ist es erst, wenn man sich von der Autobahn, die den Großen Sand in zwei Abschnitte teilt, entfernt.

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Gräser und Firmament – einfach himmlisch!

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Spuren im Sand

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Natur pur und nur ein wenig Menschen mit Hund unterwegs

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Grün in allen Facetten

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Auch Disteln können Charme haben

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Wäldchen – eine blutdrucksenkende Maßnahme

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Idylle am Wegesrand, die Schmetterlinge waren leider zu schnell für die Kamera

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Noch mehr Blümchen

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Da ich mir morgens eine Blase auf dem Fußrist gelaufen hatte, diese mit einem Spezialpflaster geschützt hatte, welches sich aber im Laufe des Fußmarsch verabschiedete (Hansaplast taugt nicht so viel wie Compeed ist die Erkenntnis daraus), zog ich kurzerhand meine Schuhe aus und lief barfuß. Das hatte etwas sehr meditatives und entschleunigendes. Sollte ich öfter machen, da ich dazu neige, gelegentlich einen Tick zu schnell unterwegs zu sein und mich selbst zu überholen.

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Falls ihr noch mehr über Mainz wissen wollt, dann seid gespannt. Noch diese Woche soll mein Rundgang durch die Stadt online gehen. Ich nehme euch mit zu bekannten und unbekannten Plätzen.

© DieReiseEule, 7/2016

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© Liane und Herr R.

7 Gedanken zu „Der Große Sand in Mainz (NSG)

  1. Dass Hansaplast vergleichsweise schlecht klebt, habe ich auf dem steinigen Pflaster von Florenz im Jahre 2013 erfahren müssen. Die ganze Florenzer Altstadt ist mit Kopfsteinpflaster belegt und wenn nicht, so sind zu Genüge Löcher in den Wegen vorhanden. Frau will dennoch schick sein – man ist ja in Italien – und läuft sich in tollen Absatzschuhen Blasen in die zarten Füßchen. Compeed, das Blasenpflaster, saß bombenfest. Das etwas günstigere Hansaplast erwies sich als Katastrophe. Und schließlich ging Frauchen auf, wieso in dieser Stadt fast alle Italienerinnen meist flache, schicke Sandalen tragen… 😉

    Aber ein bisschen soll es ja um deinen Beitrag gehen. Dass es ein so schönes Paradies rund um Mainz gibt, habe ich nicht geahnt – obwohl ich gefühlt dauernd beruflich in der Stadt bin. Die Brücke habe ich tatsächlich auf Anhieb erkannt, dort stand ich bereits etliche Male. Na jedenfalls habe ich nun ein neues Wanderziel 😉

    Liebe Grüße
    Kasia

  2. Wir haben am Samstag den Baumwipfelpfad in Bad Wildbad besucht und waren auf dem Sommerberg.
    Im Alltag komme ich selten zur Ruhe, bin ständig von einer inneren Unruhe getrieben.
    Im Wald fand ich sie dann endlich, die Stille nach der ich mich so gesehnt hatte.
    Das leise Rauschen der sich im Wind wiegenden Bäume, strahlend blauer Himmel – für einen Moment schloß ich die Augen und beschloss, mir diesen Moment zu bewahren.
    Liebe Grüße, Aletheia

    1. Oh, ja, der Nagellack ist von […] Ach sorry, ist ja gar nicht mein Fashion und Lifestyle-Blog 😉
      Der nächste Bericht ist schon in den Startlöchern, braucht nur noch den letzten Feinschliff. Falls mich meine berufliche Arbeit lässt, geht er noch diese Woche online. Gut Ding will halt Weile haben.
      Danke für deinen netten Kommentar.

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