Ungefiltert – Warum ich immer noch schreibe….

Was Corona mit mir macht…

Ungefiltert schreibe ich heute meine Gedanken auf. Wie bei so vielen von euch kreisen meine Gedanken. Um Corona, um mein Leben, um meine Träume und noch viel mehr. Ich kann mich da ganz schlecht ausklinken. Erst seit ein paar Jahren weiß ich, dass ich HSPlerin bin. Das bedeutet, dass ich viele Dinge deutlich sensibler wahrnehme, als der durchschnittliche Mensch. Ich war schon immer anders. Schon zu Schulzeiten. Nur wusste ich damals nicht, dass dies weder krankhaft noch selbst induziert ist. Es ist einfach da, eine Besonderheit die ich manchmal liebe und manchmal verfluchen möchte.

Als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene habe ich oft genug zu hören bekommen, dass ich mir endlich ein dickes Fell zulegen soll. Ich bin nah am Wasser gebaut und ich kann das nicht steuern. Es kommt, wie es kommt. Ich würde es gerne steuern können, aber das war und ist nicht möglich. Ich habe gelernt damit zu leben, aber es ist schwierig einem Außenstehenden zu erklären. Wer mag googlet mal nach HSP/Zart besaitet.

Jedenfalls kann ich schlecht abschalten, wenn mich etwas bewegt. Und da gehört die momentane Krise dazu. Und deshalb schreibe ich gerade jetzt mein Gedankenwirrwarr auf.

Wie geht es mit dem Reiseblog weiter?

Werde ich den Blog einstellen? Wird er in einem neuen Format weitergeführt?

Ich liebe meinen eigenen Blog und ich werde ihn nicht einstellen. Ich will schreiben. Ich will Fußstapfen hinterlassen. Ich habe gesehen was es heißt, wenn man plötzlich und unerwartet die Welt verläßt und wie schnell die Spuren verwischen.

„Gestorben ist man, wenn niemand mehr an dich denkt“ – ich will nicht so schnell sterben. Ich will nicht von der Erde gehen, jetzt nicht. Ich habe noch Träume und Wünsche. Ich will heiraten. Demnächst. Es wird sicher ganz anders sein, als wir es ursprünglich geplant haben, aber das ist nicht das Problem. Solange das Amt die Hochzeit nicht absagt, wird der Termin wahrgenommen. Ganz klein, ganz still, ganz (un)heimlich.

Aber selbst wenn mir Gevatter Tod dazwischen funken sollte, was ich nicht hoffe, will ich nicht vergessen sein. Ich will, dass man meine Gedanken noch lesen kann. Deshalb blogge ich. Über meine Reisen, meine Gedanken.

Ich schreibe noch über Reisen, die vor Corona stattfanden. Wer nicht will, muss sie ja nicht lesen. Wer träumen oder sich dennoch von der Welt verzaubern lassen will, kann mich auf meiner Reise begleiten. Ich schreibe sowieso nur, wenn ich Lust dazu habe. Ich schreibe in erster Linie, weil ich das will und nicht, weil irgendjemand meine Essenzen und Gedankensplitter angefordert hätte. Und so werde ich das auch zukünftig halten.

Noch steht auch ein Buchprojekt aus, an dem ich teilgenommen habe. Es geht darum, wie man nach dem Verlust des Kindes wieder ins Leben findet und welche Ziele man erreichen möchte. Träume in der Warteschlange, zur Zeit. Denn mein neues Lebensziel nach meiner großen Lebenskrise war das Reisen. Und jetzt pausiert auch das.

Aber wisst ihr was? Es ist nur eine Krise. Es werden sich wieder neue Lebensziele heraus kristallisieren. Es wird weitergehen.

Als meine Welt das erste Mal stillstand

Meine Welt stand Ende 2012 bereits einmal still. Innerhalb einer halben Stunde hatte ich mein komplett „altes“ Leben verloren und war im Nirgendwo zwischen den Welten. Ich saß ohne Sinn und Ziel auf dem Sofa, gedankenlos, gefangen in mir selbst und gleichzeitig agil. Mein „anderes Ich“ regelte alles, telefonierte, organisierte. Kalt und emotionslos. Und irgendwie war da noch ein Drittes Ich, dass alles aus der Distanz betrachtete und den Kopf schüttelte.

Und da muss ich sagen, dass es mir heute doch gut geht. Ich bin eins mit mir. Klar habe ich Angst und weiß nicht, wie es weiter geht. Ich merke, dass meine Psyche im Pausenmodus ist, aber diesmal ist es trotzdem anders und besser. Denn ich habe einen Partner an meiner Seite, der immer für mich da ist und ich für ihn. Wir geben uns gegenseitig Halt und Mut und können zusammen lachen und weinen, schimpfen und lieben.

Wir schmieden trotz Corona Pläne, obwohl wir nicht wissen, ob wir sie umsetzen können. Wir bleiben flexibel. Wir ändern, was wir ändern können und wollen und akzeptieren, was unabänderlich ist. Wir sind glücklich miteinander.

Glück?!

Glücklich, in der jetzigen Situation? Ja, ich suche mir meine kleinen, täglichen Glücksmomente. Die wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings, die blühenden Frühlingsblüten… Ich freue mich, dass ich bisher gesund bin und keine Anzeichen einer Infektion habe. Ich freue mich, dass es morgens wieder früh hell ist. Ich staune über einen Regenbogen. Ich bin froh, dass ich keinen Kopfschmerz habe. Ich habe genug zu essen und (running gag) auch noch genung Klopapier. Ich genieße die Schulter, an die ich mich anlehnen kann. Tausend kleine Puzzleteile fügen sich zu einem großen Ganzen.

Natürlich gibt es auch Dinge über die ich mich ärgere, die mich belasten, die mein Gedankenkarrussel nähren. Aber die will ich in diesem Text außen vor lassen. Dafür ist jetzt nicht die richtige Zeit. Jetzt ist die richtige Zeit für „Kopf hoch“, „Krönchen richten“, weitergehen.

Ich vermisse meine sozialen Kontakte sehr. Ein Käffchen mit der Freundin, ein Schwätzchen mit den Nachbarn, ein schneller Besuch bei Freunden. Meine Gedanken sind bei meiner Freundin und ihrem Mann in Rom, die bereits seit Wochen zu Hause sitzen.

Doch gerade weil ich diese Menschen liebe, will ich sie nicht gefährden und lasse die Vernunft walten. Aber ich freue mich jetzt schon darauf, sie in die Arme nehmen zu können und dann werden die Tränen ungehindert fließen vor Freude.

Alles im Leben hat einen Sinn, den wir meist erst spät, manchmal auch zu spät erkennen.

Vielleicht ist der Sinn der Pandemie, dass die Welt endlich mal wieder Luft holen kann, um sich von uns Menschen zu erholen. Ich war selbst oft genug kurzsichtig und überheblich. Ja, ich habe anfangs gedacht, dass alles aufgebauscht wird. Aber ich sehe meinen Fehler ein. Es ist anders diesmal. Es ist gefährlicher. Es ist globaler. Es ist näher.

Es geht weiter – irgendwie

Ich werde sicher nicht täglich so viel von mir preisgeben, aber jetzt war es mir ein Anliegen. Ich musste es niederschreiben. Und was bewegt euch gerade so? Mögt ihr mir davon erzählen?

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© Liane und Herr R.
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31 Gedanken zu „Ungefiltert – Warum ich immer noch schreibe….

  1. Liebe Liane,
    ich danke Dir für Deine offenen Worte. Vieles kommt mir sehr bekannt vor. Ich habe vor gut zwei Jahren mit dem Bloggen begonnen, gewissermaßen als eine Art Psychotherapie, weil eine nahe Verwandte miserabel behandelt wurde und noch wird. Das Bloggen hat mir sehr geholfen, weil ich wieder die schönen Erinnerungen hervorholen konnte und dadurch völlig abgelenkt wurde. Gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit, hilft mir der Rückblick auf die schönen Reisen – nah und fern – und die Dankbarkeit, dass ich so viel erleben durfte und noch darf: die wunderbare Wolkenbildung, die Blumen, Vögel, Begegnungen und vieles andere.
    Schreibe weiter und hinterlasse auf diese Weise nachhaltig Deine Spuren.
    Ich lese gerne Deine Beiträge.
    Liebe Grüße Marie

  2. Mich haben deine Worte sehr berührt! Ich denke ganz ähnlich wie du und versuche einfach durchzukommen. Vielleicht ist es ja gut, dass wir alle mal innehalten, uns erden müssen. Eine Portion Demut tut uns, denke ich, gut. Das Begreifen, dass uns die Natur (oder Gott oder das Universum) zeigt, dass die auch heute noch stärker ist.

    Aber ich träume auch schon von den Reisen, die da kommen werden und bin sehr dankbar, dass es meiner Familie und mir gut geht. Liebe Grüße, Ela

  3. Liebe Liane,
    ich schwanke im Moment zwischen Schreiben und einer Schreibblockade. Gerne möchte ich einen Beitrag schreiben. Dann überlege ich, ob das überhaupt noch jemand liest. An Reisen ist zu Zeit nicht zu denken und es ist gefühlt ein bisschen Luxus. Dann bin ich wieder froh, schon so viel gesehen und erlebt zu haben.

    Gesundheit ist am Wichtigsten. Meine Gedanken kreisen immer um meine Lieben, die ich nicht besuchen kann und meinen Mann, der auch schon zur gefährdeten Zielgruppe gehört.

    Das mit dem dicken Fell kenne ich seit meiner Jugend. Mir ist das noch nicht so recht gelungen. Das ist leichter gesagt, als getan. Ich habe überlegt, wieder Tagebuch zu führen. Muss halt nur mal endlich anfangen.

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich drück dich von Weitem. Pass auf dich auf und bleib gesund.

    Liebe Grüße
    Renate

    1. Liebe Renate,

      ich bin auch sehr dankbar, dass ich den Luxus des Reisens bereits auskosten durfte. Die Erinnerungen kann einem niemand nehmen.
      Gesundheit ist ein hohes Gut. Ich drücke die Daumen, dass dein Mann und natürlich auch du gesund bleibt.
      Danke fürs virtuelle Drücken. Ich nehm dich mal in den Arm und sage einfach: Bleib gesund und hoffnungsfroh.

      Herzliche Grüße
      Liane

    1. Danke. Ist nicht leicht, aber es ist nur eine Krise und nicht das Ende der Welt.
      Ich habe schlimmeres durchgemacht und überstanden.
      Außerdem finde ich jeden Tag einen Lichtblick, wenn ich will. Und ich will.

      Ich wünsche dir gute Gesundheit und schöne Augenblicke mit erhobenem Haupt.
      Wir lassen uns das Bloggen nicht nehmen.
      Liebe Grüße
      Liane

  4. Liebe Liane, vielen Dank für Deine schönen Worte. Ich sitze mit Mann und Katze in der Wohnung und hab Deinen Absatz über das Glück gelesen. Bei dem ersten Schock wegen der Kurzarbeit sind noch Tränen geflossen. Wann werde ich meine Kollegen wieder sehen? Wenn ich drei, vier Wochen verreise, sehe ich sie doch auch nicht. Warum vermisse ich sie jetzt auf einmal? Inzwischen habe ich mich mit der Situation arrangiert. Und ja, ich bin glücklich. Ich habe heute schon sehr viel mit meinem Mann gelacht. Als hätten wir es geahnt, haben wir vor vier Wochen unser Wohnzimmer tanztauglich umgebaut. Wir sind alleine, egal. Wir tanzen Argentinischen Tango, Salsa und sind einfach glücklich. Auch schreiben wir weiter und lassen uns die Träume nicht nehmen. Das wichtigste ist, immer das beste daraus zu machen und gesund zu bleiben.

    1. Genau so.
      Bleibt glücklich, tanzt durchs Zimmer und begrüßt jeden Sonnenstrahl mit einem freundlichen Lächeln.

      Danke für diesen motivierenden Kommentar, bleibt gesund und alles Gute

      Liane

  5. Liebe Liane, bleibt bitte gesund und lasst euch nicht entmutigen. Wir sollten das beste daraus machen. Ich selbst fühle mich momentan wie „ein Schauspieler in einem schlechten Film“, erst vor 5 Wochen der plötzliche Tod meiner Oma, dann der echt idiotische Streß den einige Familienmitglieder veranstalten und jetzt Corona und die Probleme die dieser Virus mit sich bringt. Ich versuche den Kopf nicht in den Sand zu stecken war gestern Abend in der Dämmerung sogar was spazieren. Zum Glück kann man seine sozialen Kontakte übers Telefon etc halten. Es wird weiter gehen wenn auch anders. An alle: macht das beste draus 🌻🍀

    1. Wahre Worte.
      Zum Glück bin ich nicht sehr geschickt mit „Kopf in den Sand stecken“. Ich sehe die Chance, dass Leben zu ändern. Und nicht nur ich, sondern alle.
      Endlich zeigt sich, dass dieser Stress und die Hektik ungesund sind. Das die Welt sich weiterdreht, auch wenn alles langsamer läuft.
      Die persönlichen Kontakte fehlen mir schon sehr, aber zum Glück ist skypen schon erfunden. Ich erinnere mich an die 1990er Jahre, als ich in Neuseeland war und meine Mutter sicher ständig Angst um mich hatte. Wir schrieben Postkarten, die erst Wochen später ankamen. Wir telefonierten nur zweimal, weil es fast unerschwinglich war. Und dazwischen bangte sie und wir hatten nicht den Hauch einer Chance, diese Furcht zu minimieren.
      Wieviel besser geht es uns also heute? Ein kleines Glückspuzzleteil.
      Ich drücke dir die Daumen, dass sich auch bei dir alles zum Guten fügt.
      Bleib gesund.

      Liebe Grüße und Gedanken
      Liane

  6. Krisen sind die Zeit, in denen sich der Charakter des Menschen zeigt! Danke für Deine offenen Worte! Ich denke, das es vor allen das Mitgefühl ist, was uns Menschen auszeichnet. In den letzten Tagen habe ich soviel gute Aktionen mitbekommen, welche meinen Glauben an das Gute im Menschen weiter gestärkt haben. Schön, dass Du Deinen Blog nicht aufgibst! Mir würde sonst etwas fehlen – und ich glaube, nicht nur mir!

    Liebe Grüsse und bleib gesund!

    1. Oh, ich bin ganz gerührt. Vielen Dank für deine bewegenden und aufmunternden Worte.
      Ich bin froh, dass sich nun zeigt, dass die Menschheit doch nicht so schlecht und egoistisch ist, wie man meint.
      Ergo kann man dem Virus letztlich echt dankbar sein, dass alle mal wieder zur Besinnung kommen und auf die echten Werte im Leben schauen.
      Blogge bitte auch weiter. Ich stöbere gerne bei dir rein, auch wenn ich nicht so oft kommentiere.

      Ich wünsche dir Gesundheit, Kraft, Mut und ein aufbauendes Lächeln
      Liane

  7. Offene Worte in einer irrsinnigen Zeit, danke liebe ReiseEule und was die Pandemie in den nächsten Wochen noch mit uns macht, weiß ich nicht. Wichtig ist in unserer Isolation mit Internet und Telefon unsere Kontakte zu halten
    Bleib gesund und für eure heimliche Hochzeit alles Gute
    LG Andrea

    1. Niemand weiß, was kommt. Wussten wir aber eigentlich nie. Wir haben uns das nur eingeredet.
      Ich bin froh, dass Internet, Skype usw schon erfunden ist, sonst wäre diese Isolation echt hart.
      Erst gestern haben wir mit Freunden geskypt und es tut einfach gut zu sehen, dass sie noch da sind und das es ihnen gut geht.

      Danke für die aufmunternden Wünsche und bleibe bitte ebenfalls gesund.
      Liebe Grüße
      Liane

  8. Liebe Reise-Eule,

    Vielen lieben Dank für deine offenen Worte.
    Diese berühren mich sehr und ich kann dich gut verstehen.

    Ich versuche meinen Blog weiterhin zu führen, aber sicher unregelmäßig.
    Ich suche und lese alte und neue Blogbeiträge
    und bitte dich auch um weitere Nachrichten von dir.

    Ganz konkret plane ich derzeit keine weiteren Reisen,
    aber Gedanken darüber mache ich mir schon.
    Vielleicht sind es ja auch nur Träume….

    pass auf dich auf und las es dir gut gehen.

    Ecki

    1. Lieber Ecki,

      ich danke dir für diese Worte.
      Bleib gesund und pass gut auf dich auf.

      Liebe Grüße
      Liane

  9. Danke für Deine offenen Worte! Auch ich kämpfe schon seit Jahren ums tägliche Überleben. Depressionen machen es mir nicht immer leicht. Einige schwere Lebenskrisen haben mich an den Rand gebracht. Und doch oder gerade deswegen ist es wichtig, auf das Schöne zu schauen, sich Momente des Glücks zu erlauben. Es ist toll, einen geliebten Menschen zu haben. Um Deine „heimliche“ Hochzeit beneide ich Dich fast. Genauso wollten mein Mann und ich damals heiraten, ganz ohne Krise. Naja, es kam anders und es war auch schön!
    Mir ist das Schreiben besonders in meinen Krisen sehr wichtig. Ich schreibe an meinem „heimlichen“ Corona-Tagebuch. Aber ich weiß nicht, ob ich das jemals veröffentliche.
    Halt die Ohren steif und schreib weiter! Ich lese Deine Artikel sehr gerne!
    Liebe Grüße
    Ulrike

    1. Liebe Ulrike,
      ich wünsche dir ganz viel Kraft, Gesundheit und Mut, um die kommende Zeit gut zu überstehen und eines Tages wieder sagen zu können: Ich versuche nicht nur zu überleben, ich lebe wieder!
      Ich bin gespannt, ob du dein Corona-Tagebuch eines Tages veröffentlichst. Ich lese auch weiter bei dir rein. So nach und nach kann man sich auch die älteren Artikel dann mal durchlesen.

      Alles Gute und liebe Grüße
      Liane

  10. Dein Beitrag ist wunderbar, danke dafür. Ich kann deine Sätze nur unterstreichen. Auch ich werde weiter schreiben, gerade wegen Corona. Man kann nicht 24 h am Tag nur an seine Ängste denken.
    Lass uns hoffen, dass das alles bald vorüber ist…
    Bleib gesund, Susanne

    1. Liebe Susanne,
      vielen Dank für die aufmunternden Worte.
      Ich bin gespannt, was du in der nächsten Zeit alles veröffentlichst.

      Liebe Grüße Liane

    2. Liebe Liane, ich arbeite weiter fleißig an meinem Roman und dazwischen wird immer wieder mal eine kleine Geschichte im Blog auftauchen.
      Liebe Grüße, Susanne

  11. Halt die Ohren steif, schließlich müsst ihr noch nach Oldenburg kommen. Und ich muss nach Mainz! Ich hoffe, dass wir einigermaßen Heil aus dem Unheil kommen.
    Manchmal denke ich auch, dass die Welt uns diese Pandemie geschickt hat, damit sich die Natur von uns Menschen erholen kann.. man sieht ja, wie schnell sich um uns herum alles verbessert.
    <3

    1. Das hoffen wir auch. Oldenburg bleibt auf der Liste.
      Das letzte Mal hatten wir so saubere Luft, als in Island der Ejafjallajöküll ausgebrochen war. Da gab es auch keine Flüge mehr.

  12. Ein sehr bewegender Artikel und so anders als die anderen. Ich denke auch, dass es möglich ist, auch in Zeiten von Corona glücklich zu sein. Ich habe meinen Blog vorerst auf Eis gelegt und werde ein wenig abschalten. Es gibt so vieles, wofür jetzt genug Zeit ist. Lesen, schreiben, die Wohnung renovieren… nur veröffentlichen werde ich erst, wenn sich alles gelegt hat und das kann noch ein paar Monate dauern. Während dessen bekommt der Blog ein kleines Facelift…

    Corona bewegt uns alle. Verständlich, dass man das Bedürfnis hat, darüber zu reden (oder zu schreiben…) und ich muss sagen, dass es mich interessiert, wie andere damit umgehen. Die Welt ist surreal und fast schon apokalyptisch geworden. Doch auch das geht vorbei. Und wie schön wird dann erst die erste Reise nach Corona sein… 😉

    Alles gute und bleib gesund!
    Lg Kasia

    1. Danke Kasia für die lieben, wohl überlegten Worte.
      Ich kann verstehen, wenn man mit bloggen pausiert und abwartet, aber ich verstehe auch, wenn man jetzt schreibt und veröffentlicht, obwohl Reisen gerade nicht möglich sind.
      Ich lese zur Zeit gerne andere Blog und träume mich zu fernen Zielen. Nach dem Motto: Die Gedanken sind frei!

      Bleib ebenfalls gesund und bewahre dir deine Träume.
      Liebe Grüße
      Liane

Hau in die Tasten! Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir.

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