Rezension: Tante Emma und der Schnee-Express

Tante Emma und der Schnee-Express aus dem Conbook-Verlag

Wie Emma mit ihrer kleinen Nichte Lia die Eisenbahn in die Arktis nahm

Autorin: Emma Bessi

Werbung/Buchrezension

Inhalt lt. Verlagshomepage:

Unterwegs zum nördlichsten Bahnhof Europas

Die schusselige Geschichtsstudentin Emma und ihre sechsjährige Nichte Lia sind unzertrennlich. Als sich Lia im dürren Hitzesommer über das Schneeaufkommen in ihrem Kinderbuch wundert, hecken Tante und Nichte einen besonderen Plan aus. Sie wollen mit der Eisenbahn an einen Ort reisen, an dem es so viel Schnee gibt wie in dem Buch – zum Nordpol oder so nah an ihn heran, wie es eben geht. Emma bucht ein Interrail-Ticket, und so macht sich unser Gespann von Wuppertal auf den Weg ins norwegische Narvik.

Unterwegs geraten sie in die schrägsten Situationen: Lia quatscht ohne Scheu fremde Menschen an und bringt Emma beim Zoll in die Bredouille, sie schummelt beim Kartenspielen und unterhält das Zugabteil mit ihrer Neuinterpretation eines Karnevallieds. Doch Lia wird für Emma auch zur unentbehrlichen Komplizin, wenn es mit dem Umsteigen mal wieder knapp wird. Sie kann sich für die Natur, die kleinen und großen Menschen und sogar die zeitgenössische Kunst in Skandinavien begeistern – und Emma lernt die Welt wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen.

Jede Nacht fallen sie müde und endlos glücklich in ihre fahrenden Betten und freuen sich darauf, dass auch der nächste Tag wieder eine Antwort auf eine von Lias unzähligen Fragen bringt.

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Saarbrücken to go! Wenn man nur eine Stunde hat…

Ultra-Kurztrip

Brunnen vor dem Saarbrücker Schloss
Brunnenanlage

Ende Oktober 2019 war ich beruflich in Saarbrücken. Ich reiste morgens mit dem Auto an und wollte wenigstens noch etwas von der saarländischen Landeshauptstadt sehen. Ich parkte meinen Wagen in der Nähe des Schlosses und spazierte dann los.

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Traum erfüllt: Den Brocken/Blocksberg erwandert

Ein Ausflug in die Vergangenheit

Anfang März waren wir mit Freunden in Sankt Andreasberg im Harz. Kurzerhand hatten wir unsere Reisepläne ins Ausland abgeblasen und uns dort verabredet. Den Harz kenne ich noch aus Kindertagen, als die Mauer noch stand und wir die Verwandten in Wernigerode und Halberstadt besuchten. Damals fuhren wir immer mit ungutem Gefühl über die Grenze, denn man wusste nie, was das DDR-Regime alles abhörte. So hatten wir Kinder die strikte Anweisung, die Klappe zu halten.

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DieReiseEule feiert den dritten Geburtstag

Drei Jahre DieReiseEule

Vor 3 Jahren am 28. Februar 2016 erblickte mein Reiseblog das Licht der Internetwelt. Seitdem hat sich viel getan. Die originale ReiseEule ist durch etliche Länder gereist und dabei hat sie etwas an Farbe verloren. Sie hat einige Runden in der Waschmaschine gedreht, ist unter einen Wasserfall geraten und im Matsch gelandet.

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Bärenpark Bern

Das Wappentier – Geschichte des Bärenparks

Der Bär ist das Wappentier der Stadt und des Kantons Bern. Der Legende nach soll das erste erlegte Tier von Herzog Berchtold V. von Zähringen, dem Stadtgründer ein Bär gewesen sein und dadurch den Stadtnamen begründet haben.

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Bärenskulptur

Nachweislich gibt es seit 1513 Bären in Bern. Nach einem Kriegszug brachten die siegreichen Berner ein lebendiges Tier mit und hielten es im Stadtgraben am Käfigturm. Auch heute heißt der Platz noch Bärenplatz, jedoch mussten die nachfolgenden Bären ab 1764 wegen des Verkehrs ausweichen und zogen nach außerhalb zum Schanzengraben.Knapp hundert Jahre später – 1857 – stand der dritte Umzug an. Die Bären sollten wieder in Altstadtnähe sein. Man einigte sich darauf, ein Denkmal nationaler Bedeutung zu schaffen und hob den grossen und den kleinen Bärengraben am Nydeggstalden aus.

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[Reisetagebuch] Etoscha Nationalpark und Namutomi Camp

Tag 10 – Safari

Nach dem Frühstück, direkt in den letzten Strahlen des Sonnenaufgangs, beginnen wir unsere Safari. Wir entdecken hinter jedem Grashalm und jeder Wegbiegung Tiere. Zum Glück kennt sich Gustav sehr gut aus und kann uns von fast allen Tieren den Namen nennen. Wobei mir die Namen noch nie untergekommen sind und Verwechslungen bei solchen wie Gackeltrappen und Gabelracken nicht ausgeschlossen sind. Wer hat sich die Namen bloß ausgedacht?

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[Reisetagebuch] Twyfelfontein mit Pannenhilfe bis zur Vingerklip Lodge

Tag Acht – Start in Uis

Wir verlassen The White Lady Guesthouse in Uis nach einem ausgiebigen Frühstück. Vorbei geht es an einer verlassenen Mine. Endlich können wir auf der linken Seite das Brandbergmassiv sehen. Majestätisch lugt der höchste Berg Namibias, der Königsstein mit seinen 2573 Metern aus der kargen Landschaft hervor. Ein Fels in der Brandung. Jede Menge Geschichten ranken sich um diese Erhebung und sicherlich könnten auch die Steine fesselnde, abendfüllende Stories erzählen.

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[Reisetagebuch] Swakopmund – Ein unvergesslicher, tränenreicher Geburtstag

Eine Überraschung vor und eine zum Frühstück

Ich habe himmlisch geschlafen. Es war zwar etwas warm im Zimmer, aber dafür waren die Betten umso bequemer. Da heute ein Tag zur freien Verfügung ist, dürfen wir mehr oder weniger ausschlafen. Ich schlage meine Augen vorsichtig auf. „Happy birthday to you, meine liebe ReiseEuleFreundin“, sagt Anita und lächelt mich an. Sie kommt auf mich zu, ich setze mich im Bett auf und wir umarmen uns. Dann übergibt sie mir mit einem verschmitzten Grinsen ein kleines, eingewickeltes Päckchen.

„Hast du wirklich geglaubt, dass du Geschenken entgehen kannst, nur weil du in Namibia bist?“ Ich hatte die Hoffnung, dass der Rest der Welt vergißt, dass ich nunmehr die sogenannte Mitte des Lebens erreicht habe. Aber eigentlich hätte ich mir das denken können, dass das meine Freunde von gar nichts abhält, egal wo immer ich in der Welt unterwegs bin. So fühlt es sich also an, 50 zu werden. Tut gar nicht weh und irgendwie ist mir die Zahl sogar sympathischer als die 49.

Kennt ihr das auch, dass manche Ziffern sich einfach komisch „anfühlen“? Die 50 fühlt sich gut an. Die nehme ich! Doch zuerst packe ich vorsichtig aus. Das Geschenkpapier ist so niedlich. Grasgrün und übersäht mit Marienkäfern. Ein Engelanhänger verziert das Ensemble. Schon als Kind habe ich oft das Papier mehr zu schätzen gewußt als das eigentliche Geschenk. Ich wickele ein Büchlein aus.

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[Reisetagebuch] Swakopmund – Wo die Wüste am Meer beginnt

Geschichte für Anfänger

Wieder stehen wir human-zeitig auf, duschen, frühstücken eine Kleinigkeit und stapeln unsere Koffer fachmännisch in den Laderaum des Kleinbusses. Wie gut, dass wir nur so eine kleine Gruppe sind. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit der doppelten Anzahl von Passagieren und Gepäckstücken wäre. Unsere Route soll heute von Weltevrede nochmals an Solitaire vorbei gehen, dann über den Gaub-Pass zum Kuiseb-Pass und -Canyon um letztlich an die Küste zu fahren. Walvis Bay und dann nach Swakopmund.

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[Reisetagbuch] Deadvlei, Sossusvlei und Sesriem – Ein Muss!

Wenn frühes Aufstehen Sinn macht…

Der Wecker klingelt unbarmherzig. Kriiinnng, kriiinnng, kriiinnng. Am liebste würde ich mich nochmal umdrehen und einkuscheln. Doch um 6.20 Uhr ist Abfahrt angesagt und vorher brauche ich auf jeden Fall noch mindestens eine Tasse Kaffee, besser zwei oder drei. „Ich oder du?“, ist die typische Frage, wer zuerst die Dusche aufsucht. Zum Glück sind Anita und ich beide keine Beautyqueens, die morgens zuerst Spachtelmasse aufbringen, Kriegsbemalung anlegen oder lange Sitzungen abhalten müssen. Da schlafen wir lieber ein paar Minuten länger.

Wir sind die ersten im offenen Speisesaal. Nach und nach trudeln Thekla, Heidi und Kurt ein. Gustav kommt meist erst, wenn wir alle versammelt sind. Da er aber den Schlüssel zum Kleinbus hat, darf er sich das natürlich erlauben. Und dann geht es los. Dem Sonnenaufgang entgegen. Der Namib-Naukluft-Park öffnet seine Tore nicht vorher. Nur Gäste die in der Lodge oder der Campsite übernachtet haben, dürfen eine Stunde früher los.

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Sonnenaufgang am Beginn des Nationalparks
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