London – Ein Kurztrip mit Teenie (2)

Tag 2

London (3)

Ausschlafen. Aufstehen. Duschen. Das übliche halt. Und dann ging es raus, um ein Frühstückslokal zu suchen. Wir fanden es um die Ecke vom Hotel. La Regina – ein italienisches Restaurant. Ich bestellte mir ein Englisches Frühstück mit baked beans, Spiegeleiern, Speck…. Patenkind Teenie aß ein Sandwich mit Käse und Tomaten. Frisch gestärkt enterten wir den Underground am King’s Cross, um unsere Shoppingtour zu starten.

Camden Town und Camden Market

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London – Ein Kurztrip mit Teenie (1)

Die Anreise – nicht ohne Hindernisse

Ich habe Patenkinder. Drei Stück an der Zahl. Zwei wohnen in meiner Nähe, eines in Berlin. Dadurch sehen wir uns nur selten. T. bekommt zum Geburtstag oder zu Weihnachten eine Karte, evtl. auch mal ein kleines Päckchen. Wenn ich sie frage, was sie sich wünscht, kommt meist ein „Ich habe alles. Ich weiß nicht.“, was gelegentlich zur Folge hatte, dass sie entsprechend eben jenes NICHTS bekam.

Bescheidenheit ist eine Zier, macht es mir als Patin aber nicht leicht, ihr eine Freude zu bereiten. Inzwischen ist T. im Teeniealter. Sie träumt von Reisen, Shopping usw. Das kam mir sehr gelegen, denn endlich konnte ich ihr etwas schenken, von dem ich sicher war, es würde ihr Freude bereiten: ein gemeinsamer Wochenendtrip in eine Modemetropole.

Als ich ihr dies letztes Jahr zum Geburtstag und Weihnachten – liegen nah beieinander – schenkte, war die Freude groß. Noch nie war sie geflogen.

Die Anreise meinerseits gestaltete sich so, dass ich zuerst von Frankfurt nach Berlin musste, um sie abzuholen. Dies verband ich mit dem Ausflug auf die IGA Berlin 2017. Wir hatten uns für das letzte Berliner Sommerferienwochenende verabredet.

IGA Berlin (145)
Platz nehmen und der Geschichte lauschen

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Jubiläums-Mitmach-Aktion „Ein Buch wandert durch die Welt“

„Jubiläumsartikel“

Heute ist es soweit: ein kleines Jubiläum steht an. Mein 50ster Blogpost. Dabei ist das nicht wirklich ein Grund zum Feiern, oder? Ganz schnell könnte man auf die Idee kommen, dass es „die Masse macht“. Dabei kommt es mir darauf gar nicht an. Manchmal schreibe ich kurz hintereinander mehrere Beiträge, dann wieder habe ich gar keine Lust dazu. Gelegentlich sind die Texte 2000 Wörter lang, dann ist es eher ein Fotospaziergang. Ich schreibe „wie mir der Schnabel gewachsen ist“ – persönlich – so wie ich bin.

Wie letztens, wo ich über die Reisebloggerpacklisten persifliert habe. Ich mag auch Überschriften, wie „Die 10 besten Reiseziele der Welt“ nicht wirklich, da mir damit die Individualität verloren geht. Außerdem erinnern mich diese Headlines (ja, ein Anglizismus!) zu sehr an BILDzeitungsniveau. Aus Spaß werde ich das aber bestimmt auch mal ausprobieren 🙂

Lange Einleitung, völlig sinnbefreit, da sie mit dem, was ich heute anregen möchte, gar nichts zu tun hat. Denn diese Aktion ist mein voller Ernst! Da ich dieses kleines Jubiläum feiere, möchte ich euch nicht nur mit einer Geschichte beglücken, sondern animieren, aktiv zu werden.

 

Bücher müssen wandern – mitnehmen, lesen, ablegen!

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Die ultimative Packliste: für Minimalisten

Eine Packliste für alle Eventualitäten

Oh nein! Nicht doch! Die einmillionste Koffer-/Rucksackpackliste. Musste ich auch noch auf diesen Zug aufspringen? Ja! Ich muss, denn mit allen bisherigen Listen bin ich unzufrieden. Mir steht fast immer zuviel darauf. 10 T-Shirts, 6 Paar Socken, 1 kg Medikamente gegen Sodbrennen….

Da muss was Neues her. Etwas, dass wirklich innovativ, minimalistisch und gleichzeitig nachhaltig sein würde (Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit ganz wichtig!).

Endlich! Da ist sie!

Unbenommen hat jeder Reiseblogger die beste, einzigartigste, tollste, praktischste, ultimativste Pack- und/oder Checkliste online. Nur ich nicht. Bis jetzt. Das musste geändert werden.

Stunden-, ach was schreibe ich monatelang habe ich mir Gedanken dazu gemacht, um euch eine individuelle, für alle Bedürfnisse angepasste Liste zu präsentieren. Sie musste für Backpacker genauso optimal wie für Trolleyreisende sein.

Mein Anspruch war hoch.

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Sparen in Stadt und Land

Viele Städte haben sie – die Touristenkarten. Nicht nur in der Ferienzeit sind sie beliebt. In der Regel kann man durch den Erwerb die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen und bekommt zudem noch Rabatte auf Eintrittspreise bei Museen, Theatern, Tierparks, botanische Gärten und anderen Sehenswürdigkeiten. Manchmal sind Stadtrundfahrten, Bootstouren oder Seilbahnen inkludiert.

Darüber hinaus spart man gewöhnlich bei Restaurantbesuchen, Shoppingtouren und Freizeitparks bares Geld. Oft spart man noch mehr, wenn man das Ticket vorab schon online bestellt. Für gewöhnlich gibt es die Karten als Ein- oder Mehrtageskarten. „Sparen in Stadt und Land“ weiterlesen

Altstadtrundgang durch Limburg/Lahn

Willkommen in Limburg an der Lahn!

Bei einem Altstadtspaziergang am vergangenen Samstag kam meine Kamera zum Einsatz. Heute gibt es mal keinen ausführlichen Reisebericht, sondern eine Fotoreportage mit wenig Informationen.

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Kanaldeckel gibt es auch hier

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Der Große Sand in Mainz (NSG)

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Wochenende. Sonnenschein. Freizeit. Draußenweh. Natur.

Was macht man mit seinem angebrochenen Wochenende, wenn das Wetter stimmt, alle Hausarbeiten erledigt sind und man das Gefühl hat, raus zu müssen, bevor man am Abend verabredet ist?

Mich hat es ins Naturschutzgebiet (NSG) Der Große Sand in der Nähe gezogen. Wundersam, dass ich noch nie dort war, obwohl ich nun bereits seit über 20 Jahren in der Gegend wohne und der Große Sand im Stadtrandgebiet von Mainz liegt. Empfohlen wurde mir ein Spaziergang schon mehrfach, aber mein innerer Schweinehund hielt mich bisher davon ab, meine gewohnten Pfade zu verlassen. Doch ich will mich ändern und offen für Neues sein und es fängt mit kleinen Schritten an. „Der Große Sand in Mainz (NSG)“ weiterlesen

„Ey Alter“ – Bremen für Fortgeschrittene

„Ey Alter. Du kannst mich mal kennenlernen“ –  Universum® Bremen

DRE_5578Nun gehört das Universum nicht wirklich mehr zu den Geheimtipps, aber die Sonderausstellung „Ey Alter“ schon. Bei dieser interaktiven Ausstellung erfährt man viel über Vorurteile, Potentiale des Miteinanders und über das eigene soziale, gefühlte und biologische Alter.

Die Deutschen werden immer älter. Viele Jahre waren die Geburtenzahlen stark rückläufig. Durch den demografischen Wandel verändert sich auch die Gesellschaft und die Potentiale. Die „neuen“ Alten lassen sich nicht mehr im Schaukelstuhl nieder. Die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf. Wo sind die Chancen? Die Ausstellung bewertet Vorurteile kritisch und welche Einflüsse sich auf das Alter auswirken. „„Ey Alter“ – Bremen für Fortgeschrittene“ weiterlesen

Bremen – für Anfänger

Roland, Rathaus und die Bremer Stadtmusikanten kennt nun wirklich fast jeder. Keine Frage, die gehören zu einem Ausflug in die Hansestadt auf jeden Fall dazu. Doch Bremen hat mehr zu bieten.
Geht mit mir auf Entdeckungsreise zu bekannten und unbekannteren Orten.

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Altstadt/Innenstadt

Rund um das Rathaus findet man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Dazu gehört natürlich die Skulptur der berühmten Bremer Stadtmusikanten. Ein Streicheln der Schnauze des Esels soll Glück bringen. Daher glänzt sie auch golden, selbst am noch leicht neblig-trüben Morgen. „Bremen – für Anfänger“ weiterlesen

Barcelona – überraschend, anders…!?

Mittwoch, 1. Juni 2016 bis Samstag, 4 Juni 2016

Ein Mädelsausflug steht an. Mit zwei Freundinnen geht es nach Barcelona. Darauf haben wir uns nun 6 Monate gefreut. Nachdem es erst Ärger mit booking(dot)com gab, haben wir doch noch ein Apartment im Stadtteil Eixample gebucht. Passende Flüge mit Lufthansa gab es für € 145,- p.P. dazu.

Nun endlich ging es los. Treffpunkt war um 6 Uhr morgens bei mir. Wir wurden von meinem lieben Flughafen-Zubringerfreund zum Abflugterminal 1 in Frankfurt gebracht, gaben unser Gepäck am Automaten auf und prompt das erste, kleine Problemchen. Ein Koffer blieb hängen und wurde vorerst nicht abtransportiert. Ein Mitarbeiter kümmerte sich schnell darum und wir hofften darauf, dass der Koffer mit nach Barcelona flöge. „Barcelona – überraschend, anders…!?“ weiterlesen

Nach Berlin an einem Freitag, dem 13ten

Freitag der Dreizehnte! Mythen ranken sich um dieses Datum. Die Einen sagen, es sei alles Aberglaube und Humbug, die Anderen sind überzeugt davon, dass es am besten wäre, diesem Tag zu Hause im Bett zu verbringen. Ich habe so meinen persönlichen Disput mit der Zahl 13, nicht unbedingt in Verbindung mit dem Freitag, aber….

Dennoch stand fest, ich werde an diesem Abend von Frankfurt nach Berlin fliegen. Ich wäre lieber mit der Bahn gereist. Ging aber nicht. Das hatte berufliche und private Gründe. Nun also gut. Ein weiteres Mal sollte meine Angst vor der Fliegerei auf die Probe gestellt werden. „Nach Berlin an einem Freitag, dem 13ten“ weiterlesen

Rom – Ewig in der Stadt!?

Rom (253)7. bis 10. Mai 2016

Drei Tage Rom. Bella Italia. Meine erste Flugreise mit Handgepäck stand unmittelbar bevor. Dazu kam noch, dass ich mich – ebenfalls zum ersten Mal – auf die moderne Technik eines Smartphones verlassen musste/wollte und per App eincheckte. Immer mit dem Hintergedanken, dass das nicht funktionieren kann. „Rom – Ewig in der Stadt!?“ weiterlesen

Handgepäck-Kurzreise

Geht das? Reisen mit Handgepäck? Besonders als Frau, die doch sicher jede Menge Tübchen, Cremes, Kosmetikaartikel usw braucht? Und Schuhe!

Als ich meinen Flug nach Rom buchte, wollte ich einfach Sparfuchs zu gunsten eines Fensterplatzes sein. Dafür nahm ich auch das Risiko der Unflexibilität in Kauf. Die Rechnung ist einfach, hätte ich den Economy Flex Tarif gebucht, hätte mich das pro Flug rund € 125,- Euro inklusive frei wählbarem Platz gekostet. Im Economy Classic Tarif kostet das Ganze € 85,- inkl. Sitzplatzauswahl. Im Economy light Tarif, für den ich mich letztlich entschieden habe, kostet es € 65,- plus € 10,- für den Sitzplatz.

Gesamtrechnung: Flex € 250,- Classic € 170,- Light € 150,- „Handgepäck-Kurzreise“ weiterlesen

Rostock + Warnemünde

Rostock

Hansestadt Rostock an der Warnow und das Seebad Warnemünde waren im Rahmen meiner Ostsee-Vorpommern-Tour Stationen. Rostock eignet sich als „Standort“, von dem man gut die anderen Städte besichtigen kann. Zumindest habe ich es so gehalten. Meine Unterkunft lag gegenüber des Stadthafens, im Ortsteil Gehlsdorf. Dadurch hatte ich einen wundervollen Blick über die „Skyline“, welche vom Morgen- und Abendrot angestrahlt wurde.

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Stralsund

Die alte Hansestadt Stralsund bietet seinen Besuchern neben einem sehr ansehnlichen, farbenfrohen Altstadtkern auch noch (mindestens) zwei spannende Museen: Das Ozeaneum direkt am Hafen und das Meeresmuseum.

Stralsund (79)

Stralsund gehört zum UNESCO-Welterbe, liegt direkt am Strelasund, der der Stadt auch den Namen gab. Wie in vielen Städten an der Ostsee findet man hier historische Backsteingotik, aus der auch das Rathaus am Alten Markt gebildet wurde. „Stralsund“ weiterlesen

Melsungen

Melsungen an der Fulda. Meine alte Heimatstadt in Nordhessen. Früher war Melsungen Kreisstadt, bis der Altkreis Melsungen im Schwalm-Eder-Kreis aufging. Viele Einwohner trauerten ihrem Kfz-Kennzeichen MEG nach. Nun ist es endlich wieder möglich, dies zu beantragen und das wird rege genutzt.

Die Stadt schmiegt sich in einen Talkessel des Kurhessischen Berglandes. Wer den Ort erkunden will, sollte einigermaßen gut zu Fuß sein, denn hier gibt es ziemlich steile Straßen und Wege. Mountainbiker werden hier ihre helle Freude haben. Nur die Innenstadt mit dem historischen Fachwerk-Rathaus ist ebenerdig, wenn man vom Kopfsteinpflaster absieht. „Melsungen“ weiterlesen

Rüsselsheim

Mitten im Rhein-Main-Gebiet, in unmittelbarer Entfernung zum Flughafen Frankfurt liegt Rüsselsheim. Eine von Industrie geprägte Stadt, die den meisten sicher nur durch das Opelwerk bekannt ist. Was also gibt es hier zu entdecken?

Nichts!? Auch wenn die Stadt sicher kulturell und architektonisch nicht mit bekannteren Städten konkurrieren kann, lassen sich bei näherer Betrachtung kleine Highlights finden.

Rüsselsheim hat nicht ganz 62.000 Einwohner und liegt im Landkreis Groß-Gerau. Erste geschichtliche Erwähnung findet der Ort als Rucilensheim in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts. An den Hängen rund um den Ort wird seit Jahrhunderten Wein, vornehmlich Riesling, angebaut. Adam Opel beginnt 1862 in seiner Heimatstadt mit dem Bau von Nähmaschinen. Nur wenige Jahre später beginnt er mit der fabrikmäßigen Produktion und ca. 20 Jahre später wird die Produktion auf Fahrräder ausgeweitet, bevor ab 1899 auch Autos produziert werden. „Rüsselsheim“ weiterlesen