Die deutsch-deutsche Grenze – Meine persönlichen Erfahrungen

Grenzen als Orientierung

Bereits Babys und Kleinkindern setzt man Grenzen. Man will sie beschützen und ihnen einen Leitfaden für das Leben mitgeben. Mit zunehmenden Alter verschieben sich die Grenzen, denn die Lebenserfahrungen spielen eine große Rolle. Als Hebamme sehe ich Familien, die ihre Kinder mehr oder weniger grenzenlos erziehen und diesen Kinder fehlt eine wichtige Orientierung. Kinder fordern Grenzen. Sie brauchen diese ganz dringend.

Doch wie geht es uns Erwachsenen mit Grenzen? Grenzen im Kopf oder in der Realität? Dieses Jahr haben wir alle gespürt, wie es sich anfühlt, wenn man von der Regierung Grenzen vorgegeben bekommt. Reisefreiheit in die ganze Welt? – das war einmal. Wer weiß, ob oder wann diese jemals wieder kommen wird….

Ich bin Ende der 60er Jahre geboren und somit im geteilten Deutschland aufgewachsen. Für mich gab es die Bundesrepublik Deutschland und die DDR. Zwei Länder, eine gemeinsame Sprache, zwei ganz unterschiedliche Lebenseinstellungen.

„Ihr wart im Westen frei und konntet überall hinreisen, ihr hattet alles und konntet alles kaufen“ – ein Vorwurf, den ich sogar heute noch manchmal zu hören bekomme. Doch letztlich konnten wir auch nicht überall hin, denn:

Die Grenzen des einen sind auch die Grenzen des anderen!

Warum ich darüber schreibe? Aus zwei Gründen: Zum einen war ich gerade in Leipzig im Museum in der runden Ecke und wurde mit der Vergangenheit des DDR-Regimes konfrontiert und zum anderen, weil ich gerade den Aufruf von Janetts Teilzeitreisenden-Blog zum Thema Grenzen anlässlich des 30ten Jahrestags der Wiedervereinigung entdeckt habe.

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[MeinMainz] Die schmuckhafte Caponniere

Die Wehr am Rhein

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[Aus dem Fotoalbum] Spiekeroog 2013

Erinnerungen

Heute gewähre ich euch einen Einblick in Erinnerungen an Spiekeroog. 2013 im Dezember war ich an einem seelischen Tiefpunkt, nachdem mein Sohn durch einen Unfall ums Leben gekommen war. Ich musste raus. Weg. Ich wollte mir den Wind durch die Haare und das Hirn pusten lassen, um auf andere Gedanken zu kommen. Ich buchte mir eine Überfahrt auf die ostfriesische Insel Spiekeroog. Einen Tag vorher kam allerdings ein Anruf des Hotels, dass die Fähren wegen einer Sturmflut außer Betrieb seien und so fuhr ich mit einem Tag Verspätung mit dem Auto bis nach Neuharlingersiel, wo ich meinen Wagen auf einem der bewachten Parkplätze abstellte.

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[MeinMainz] Der Maskenbrunnen

Wer nennt ihn schon Maskenbrunnen?

Direkt am Zugang zur Gotthardkapelle des Doms, neben dem Schuhgeschäft, steht dieser ungewöhnliche Brunnen, der von den Mainzern liebevoll Heiliger Sankt Spuckes genannt wird.

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Die Saline von Pedra Lume – salziger als das Tote Meer

Die Salinen, die der Insel den Namen gaben

Salzabbau auf Sal

Mitte des 15. Jahrhunderts war die Insel unbewohnt. Seefahrer unter der Flagge Genuas entdeckten sie und nannten sie Llana – flache Insel. Da die Insel karg ist und sich nicht für die Landwirtschaft eignet, war das Interesse an ihr gering bis Manuel António Martins Velho den Nutzen des natürlichen Salzvorkommens erkannte und vermarktete.

Der kleine Ort Pedra de Lume ist von einem Krater vulkanischen Ursprungs umgeben. Da der Kraterboden unterhalb des Meeresspiegels liegt, versickert das Salzwasser durch das poröse Gestein dorthin und durch die Wärme und Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser, sodass nur das reine Salz übrig bleibt.

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Die Erzählenden Steine von Amrum

Was sind „erzählende Steine“?

St. Clemens Kirche in Nebel auf Amrum
Friedhof der Sprechenden Steine

In Nebel auf Amrum kennt sie jeder: die sprechenden Grabsteine. Vor über 300 Jahren wurden auf dem Friedhof der St. Clemens Gemeinde Walfänger und Kapitäne beigesetzt. Soweit nichts besonderes. Aber die Grabsteine, die man setzte waren nicht nur mit dem Namen, Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen graviert, sondern erzählten die Lebensgeschichte.

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