Heute: Op jück un zu huss

Oh, als ich das erste Mal den Blognamen Op jück un zu huss las, assozierte ich Strand, Wind, Nord-/Ostsee damit. Doch Maike ist gar nicht von der Küste. Woher der spannende Name kommt und was er bedeutet, dass erzählt sie uns jetzt.
* Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?
Ich bin schon immer im Rheinland zu Hause und im niederrheinischen Platt bedeutet „Op jück un zu huss“ so viel wie „unterwegs und zu Hause“. Als ich den Blog gestartet habe, wollte ich nicht nur von meinen Reisen, also wenn ich op jück bin, berichten, sondern auch Tipps geben, was man zu Huss am Niederrhein so schönes machen kann. Da der Blog aber nur ein Hobby neben meinem Vollzeitjob ist, kommt zweiteres bisher leider viel zu kurz.
* Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

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Das Fest der Liebe – Hochzeit in Singapur

Fröhliche Weihnachten!

Zum Fest der Liebe – und das ist Weihnachten ja wohl – habe ich mir ein Liebesthema zum Abschluss meines Singapur Adventskalenders ausgesucht. Nicht, dass es aktuell wäre, aber vielleicht ist es ja dennoch interessant zu wissen.

Fest der Liebe „Das Fest der Liebe – Hochzeit in Singapur“ weiterlesen

Hoch über der Stadt

„Eine Stadt von oben zu sehen ist ein bisschen so wie auf Wolken zu schweben“

Während sich in den Straßen die Menschenmengen tummeln, der Autoverkehr an uns vorbeirauscht und alles im Fluß ist, entflieht man der Geschäftigkeit, in dem man einen Blick von oben auf die Skyline wirft.

Dafür gibt es in Singapur etliche, meist kostenpflichtige Möglichkeiten. Nicht überall ist es ruhiger wie in den Straßen der Stadt, denn natürlich will jeder Besucher die Aussicht auskosten.

Marina Bay Sands Hotel SkyBar

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Der bekannteste Ort in Singapur für eine spektakuläre Aussicht ist die öffentlich zugängliche Dachterrasse des an ein Kreuzfahrtschiff erinnernden Hotels Marina Bay Sands.

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Der Zugang zur Bar und zum Observation Deck befindet sich im Tower 3. Für S$ 20,- Eintritt kommt man in den 57. Stock. Man erhält einen Gutschein über den gezahlten Eintritt, den man in der Bar verwenden kann. Um angemessene Kleidung wird gebeten. „Hoch über der Stadt“ weiterlesen

Museen Singapur

Art Science Museum

Das Kunst- und Wissenschaftsmuseum an der Marina Bay ist weltberühmt. Es hat die Form einer sich öffnenden Lotusblüte. In der Dunkelheit wird diese angestrahlt und gibt ein tolles Fotomotiv ab.

Momentan findet gerade eine Street Art Ausstellung  und eine weihnachtliche Future World Ausstellung statt.  Geöffnet hat das Museum täglich von 10 bis 19 Uhr.Der Eintrittspreis liegt zwischen S$ 12 und 38, je nachdem, welche und/oder wieviele Ausstellungen man besuchen möchte. „Museen Singapur“ weiterlesen

Mobil in Singapur

MRT – Mass Rapid Transfer

In Singapur ist es leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Besonders beliebt ist die MRT – die U-Bahn, die eine optimale, enge Taktung hat.

Für Touristen gibt es zwei mögliche Ticketvarianten. Entweder man besorgt sich den Singapore Tourist Pass, der für 1, 2 oder 3 Tage gültig ist oder man erwirbt die EZ-Link-Karte, die wieder aufladbar ist. Ähnliche Systeme gibt es in vielen Städten und Ländern. Sie entspricht in etwa der Oystercard, die es in London gibt.

Beide Karten kann man direkt am Flughafen erwerben. Über die Stadt verteilt gibt es jede Menge Verkaufsstellen. Die EZ-Link-Karte kann man auch in den 7eleven Shops kaufen und aufladen.

Am besten lädt man sich eine App auf das Handy, die die Linien anzeigt.

Bus

Die Busse fahren in Singapur von 6 bis 23 Uhr. Den Bus kann man ebenfalls mit der EZ-Link-Karte und dem Singapore Tourist Pass benutzen. Wer diesen nicht hat, kann im Bus auch bar bezahlen. Allerdings sollte man immer Kleingeld parat haben, da die Busfahrer kein Wechselgeld mit sich führen. „Mobil in Singapur“ weiterlesen

Der Singapore Flyer

Riesiges Riesenrad

Von 2008 bis April 2014 war der Singapore Flyer, der direkt am Singapore River und neben der Formel 1 Strecke steht, das größte Riesenrad der Welt. Inzwischen ist in Las Vegas/USA ein noch höheres Riesenrad, der High Roller eröffnet worden.

Der Singapore Flyer selbst hat 2008 mit seiner Höhe von 165 m den Stern von Nanchang in China als größtes Riesenrad abgelöst. In 28 Gondeln in die jeweils 28 Gäste passen kann man seine Runde drehen, die etwa 30 min dauert. Das Rad dreht sich 24 Stunden 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr.

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Die Zahl 28 ist mit Bedacht gewählt, bedeutet sie im chinesischen Glauben doch doppeltes Glück. Ob das die Nutzer am Tag vor Heilig Abend 2008 auch so sahen, die bedingt durch einen Kurzschluss 17 Stunden in den Glasgondeln fest saßen, wage ich zu bezweifeln. „Der Singapore Flyer“ weiterlesen

Clarke Quay

Entlang des Singapore River ist es abends sehr quirlig. Eine Kneipen- und Restaurantszene hat den befestigten Uferdamm erobert. Gemütlich schippern die Boote an den Terrassen vorbei.

Früher waren hier chinesische Kaufmannshäuser, die einst dem Verfall preisgegeben worden waren, nachdem der ehemalige Hafen aufgegeben wurde. Doch dann entschied man sich die Häuser zu restaurieren und das Viertel zu beleben. Einen bunten Anblick und ein schönes Fotomotiv bieten die alten Lagerhäuser heutzutage.

Der Fluß war einst Abfallloch. Inzwischen wurde er entmüllt und sein Ufer ist Flaniermeile geworden. Neben dem Clarke Quay gibt es noch den Boat Quay und den Robertson Quay. „Clarke Quay“ weiterlesen

Die Orchard Road

Shoppingmeile Orchard Road

Als Frau sollte ich wohl das Klischee bedienen, nur wegen der vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten nach Singapur zu reisen. Doch dafür ist bei uns eher der männliche Part zuständig.

Obwohl mich die Läden nur mäßig interessieren und ich bisher auch nur von außen vorbeigefahren bzw. -gelaufen bin, finde ich die Orchard Road besonders um Weihnachten herum faszinierend. Singapur schmückt sie jedes Jahr weihnachtlich und jedes Jahr erstrahlt sie in neuem Glanz.

2015 sah sie so aus

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Das Fullerton Hotel

Vom Postgebäude zum Luxushotel

Die Geschichte des Fullerton Hotels beginnt 1928, als das Gebäude als Hauptpostamt eingeweiht wurde. Man gab ihm den Namen Fullerton Building. Um das Fullerton haben sich die riesigen Türme der Banken und Versicherungen Land erobert. Ein Wunder, dass das historische, neoklassizistische Gebäude nicht weichen musste.

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Das Fullerton Hotel ist ganz rechts im Bild

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Formel 1 in Singapur

Seit 2008 wird das Nachtrennen auf dem Marina Bay Street Circuit ausgetragen. Die Lage ist direkt am Meer neben dem Singapore Flyer, dem Riesenrad. Fast 1500 Scheinwerfer leuchten die Strecke aus, die entgegen dem Uhrzeigersinn befahren wird.

Der Kurs hat eine Länge von 5,065 km. Gefahren werden 61 Runden.

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Der Sieger von 2017 hieß Lewis Hamilton. Doch Singapur ist auch ein erfolgreiches Pflaster für deutsche Formel 1 Fahrer. So konnte Sebastian Vettel hier bereits viermal gewinnen, 2011, 2012, 2013 und 2015. Damit ist er bisher der erfolgreichste Fahrer auf dem neuen Circuit. Nico Rosberg gewann 2016 den Großen Preis von Singapur.

2008, beim ersten F1-Rennen in Singapur, gewann Fernando Alonso. Er konnte zwei Jahre später nochmals den Sieg hier erringen.

Der Marina Bay Street Circuit ist nicht ungefährlich, da er zum größten Teil auf normaler Straße gefahren wird und wenig Platz für Überholmanöver bietet. Bisher konnte noch kein Rennen unfallfrei beendet werden.

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© DieReiseEule 12/2017

 

 

Die Stadt der Verbote

Singapur ist eine tolerante und offene Stadt. Meistens. Aber….!

Singapur ist auch die Stadt der abschreckenden Gesetze und horrenden Strafzahlungen. Das hat teils positive Auswirkungen – die Stadt ist so sauber, wie fast keine andere Stadt weltweit – aber auch negative Folgen, wenn man die Regeln missachtet. Strafen werden umgesetzt und man ist nicht zimperlich, auch die Todesstrafe gibt es noch im Stadtstaat, ebenso wie Prügelstrafe. Daher sollte man nicht achtlos an den Hinweisschildern vorbei laufen. Und davon gibt es jede Menge!

Singapur 2017 2018 (60) „Die Stadt der Verbote“ weiterlesen

[Blogparade] Meine Reisepläne 2018

Pack die Badehose ein….

Das neue Jahr steht in den Startlöchern und wartet auf den Startschuss. Genau wie meine Reisepläne für 2018. Noch sind nicht alle Reisewünsche in trockenen Tüchern und oft kommt es anders, wie man es sich erhofft. Daher sollte man immer offen bleiben. Dennoch habe ich Pläne geschmiedet, teils auch schon gebucht und der Rest wird sich fügen.

Gerne nehme ich daher an der Blogparade von Julie en voyage teil und verrate euch, was in meinem Kopf umherschwirrt.

März

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The Tower of London

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A 380 Singapore Airlines

Gigant der Lüfte

Singapore Airlines setzte als erste Luftfahrtgesellschaft der Welt im Oktober 2007 den Riesenvogel aus dem Hause Airbus im Linienverkehr ein.

  • 19 Flugzeuge dieses Typs fliegen für Singapore Airlines und weitere sind bestellt
  • Die Flügel  haben eine Spannweite von fast 80 m. der Rumpf ist über 72 m lang und 24 m hoch
  • Auf 2 Decks verteilen sich Economy, Premium Economy, Buisness Class, First Class und die Suiten
  • Wäre der A 380 nur mit Economy Sitzen ausgestattet, könnte er bis zu 853 Fluggästen Platz bieten
  • Der erste Airbus wurde inzwischen wieder verkauft und durch neuere Modell ersetzt
  • Viele Flughäfen mussten umrüsten. Landebahnen wurden verlängert und verstärkt, extra Wartungshallen gebaut und die Gates mussten um einen zweiten Arm erweitert werden.
  • Der erste Linienflug ging von Singapur nach Sydney.
  • Die erste Verbindung nach Europa wurde ebenfalls von Singapore Airlines durchgeführt. Im März 2008 ging es vom Changi International Airport Singapur nach London-Heathrow.
  • Der Kaufpreis für einen A 380 liegt momentan bei ca. 436 Millionen US Dollar
  • Das Flugzeug hat einen Wendekreis von ~108 m
  • Momentan haben 13 Fluggesellschaften weltweit insgesamt 216 Airbus A 380 Flugzeuge im Einsatz. Die größte Anzahl hat Emirates mit 96 Maschinen dieses Typs
  • Das maximale Startgewicht vom A 380-800 liegt bei 569 t
  • Der Tank faßt 320.000 Liter Kerosin. Damit kommt man max. 15.200 km weit
  • Für die Landung braucht der A 380 bis zu 2,6 km Bremsweg
  • Die Höchstgeschwindigkeit beträgt ~ 1000 km/h

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Essen in Singapur

Interkontinentales Frühstücksbuffet im Hotel? Das ist nur was für Anfänger oder bequeme Couchpotatos ins Singapur. Singapur ist ein kulinarisches Paradies, eine Offenbarung für alle, die kreative, vielfältige Küche mögen.

Die Hawker Center

Den Singapurianern ist gutes Essen wichtig. Sie essen überwiegend auswärts. Essen ist vergleichsweise günstig.

Am besten sucht man eines der unzähligen Food Center auf. In jeder Einkaufspassage gibt es eine Food Etage. Überall in der Stadt findet man Straßenstände. Keine Sorge, Hygiene wird im Stadtstaat groß geschrieben. Daher kann man das Essen bedenkenlos genießen. „Essen in Singapur“ weiterlesen

Sir Stamford Raffles, der Gründer Singapurs

Wer sich jetzt fragt, warum ich ein Familienbild im Header habe und wer zweifelt, dass es sich dabei um Sir Raffles handelt, der hat gut aufgepasst. Obwohl ich bereits 3 Stopover in Singapur verbrachte, habe ich kein Foto der Statue gemacht. Na, da weiß ich schon, was ich bald nachholen werde.

Der Gründer Singapurs

Sir Thomas Stamford Bingley Raffles – so sein vollständiger Name – war der Sohn eines britischen Handelskapitäns und einer Niederländerin. Er wurde auf dem Schiff seines Vaters geboren und so verwundert es nicht, dass er sein Leben lang auf Schiffen unterwegs war. „Sir Stamford Raffles, der Gründer Singapurs“ weiterlesen

Nationalhymne Singapur

Die Statue von Frederic Chopin steht im Botanischen Garten von Singapur, aber er ist nicht der Komponist der Nationalhymne. Das ist Encik Zubir Said. Er schrieb sie 1956/57. Seit 1965 ist sie offizielle Nationalhymne Singapurs.

Die Nationalhymne Singapurs heißt Majulah Singapura, was übersetzt Vorwärts Singapur bedeutet und aus dem malaiischen kommt. Sie darf im Übrigen nur im malaiischen Originaltext gesungen werden!

Majulah Singapura

Mari kita rakyat Singapura
Sama-sama menuju bahagia
Cita-cita kita yang mulia
Berjaya Singapura

Marilah kita bersatu
Dengan semangat yang baru
Semua kita berseru
Majulah Singapura
Majulah Singapura

Vorwärts Singapur

Wir, das Volk von Singapur,
marschieren gemeinsam zum Glück.
Unser edles Bestreben ist es,
Singapur zum Erfolg zu führen.

Lasst uns vereinen
in einem neuen Geist.
Zusammen verkünden wir:
Vorwärts Singapur,
Vorwärts Singapur.

Quelle: wikipedia.de Diese Seite wurde zuletzt am 27. Februar 2017 um 19:06 Uhr bearbeitet und von mir am 2.12.2017 um 14:09 Uhr abgerufen.

© DieReiseEule 12/2016

 

 

Olympiasieger Singapurs

Sport im Stadtstaat

Sport, insbesondere Wassersport hat in Singapur ein große Bedeutung. Im Hafen liegen neben kleinen Booten und Kähnen auch große (Luxus)Jachten. Doch mal ehrlich, wer hat schon von Olympiasiegern aus Singapur gehört?

Ich nicht. Im Rahmen meines Countdown-Kalenders habe ich das mal recherchiert. Bisher gibt es bei Winterspielen genau 0 Sieger aus Singapur, was aber bei der Lage des Landes auf Höhe des Äquators nicht weiter verwundert.

Meines Wissen gibt es hier (glücklicherweise) auch noch keine künstliche Skihalle oder adäquaten Quatsch, der einfach nur Energie verschleudert. Da kann jeder seine eigene Meinung zu haben, aber ich bin dagegen. „Olympiasieger Singapurs“ weiterlesen

Die Geschichte vom Merlion in Singapur

Wie Singapur zu seinem Namen kam

Anfangs war Singapur ein Fürstentum. Der ursprüngliche Name der Stadt war Temasek – Stadt am Meer.

Einer Legende nach gab es im 14. Jahrhundert den hinduistischen Prinz Sang Nila Utama aus Sumatra/Indonesien, der sich in eine javanesische, buddhistische Prinzessin verliebte und sie ehelichte.

Auf Java gab es derzeit zwei Reiche: das hinduistische Sri Vijaya Reich und das ebenfalls hinduistische Majapahitreich. Jener Prinz geriet zwischen die Fronten und flüchtete in den Dschungel. Dort traf er auf einen Löwen (eher ein Tiger, aber gegen Legenden kommt man halt nicht an), den er töten wollte. „Die Geschichte vom Merlion in Singapur“ weiterlesen

Projekt 360: Um die Welt zu dir selbst – Grönland

Igor von 7Kontinente hat das großartiges Projekt 360: Um die Welt, zu dir selbst gestartet. Er will zeigen, wie sehr uns Reisen verändern und somit bereichern kann. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen, manchmal große Schritte. Egal wie, Reisen bewegt etwas in uns. Jeder erlebt das unterschiedlich. Oft bemerken wir die Veränderungen erst viel später. Oder Freunde und Verwandte sprechen uns darauf an.

Igor hat einige Reiseblogger eingeladen, an diesem Erfahrungsaustausch mit einem Artikel über ein Land teilzunehmen, dass uns geprägt und verändert hat. Jedes Land kommt nur einmal vor.

Vor einiger Zeit habe ich bei einer ähnlichen Aktion schon mal mit Tasmanien teilgenommen. Diesmal schreibe ich über Grönland. Die Reise ist noch keine 3 Monate her und hat einiges bei mir bewirkt und angestoßen. Doch lest selbst:

Reisen in der Gruppe – Neuland

GrQHandy (5)Grönland, Land aus Eis und Schnee. Meine Trauminsel. Seit meiner Jugend träumte ich davon, einmal den Kontrast zwischen dem Grünstreifen an der Küste und dem daran angrenzenden Inlandeis zu sehen. Doch zwei Dinge hielten mich über 30 Jahre davon ab, die Reise in die Tat umzusetzen. „Projekt 360: Um die Welt zu dir selbst – Grönland“ weiterlesen

Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?

Zwischen Selbstvermarktung und Selbstfindung

Es wird gepilgert. Das liegt im Trend. Tendenz steigend. Inzwischen kennt bald jeder Jemanden, der den berühmtesten aller Pilgerwege – den Jakobsweg – bereits lief. Wieder zu Hause wird stolz berichtet, wie man die Anstrengungen und Entbehrungen gemeistert hat. Auch ich hatte schon die Überlegung, mich dem Camino zu stellen, entschied mich bisher aber dagegen, weil er mir einfach schon zu überlaufen vorkommt.

Bitte nicht falsch verstehen: ich will hier nichts abwerten oder schmälern. Ich finde es gut, dass wir in unserer schnelllebigen Zeit uns daran erinnern, mal auf die Bremse zu treten. Doch was sind die wahren Beweggründe hinter dem Wunsch, in Jakobs Fußstapfen zu treten?

Provokant geschrieben, denke ich, dass es zwei Gruppen von Jakobspilgern gibt.

Die, die es tun, weil es „jeder“ tut. Weil es trendig ist. Weil uns nach Karibik, 5-Sterne-Hotels, Limousinenservice und First-Class-Flug nichts mehr einfällt. Weil noch ein Haken auf der Bucket List fehlt. Um zu zeigen, dass man auch mal ohne viel Geld auskommt.

Und die, die es tun, weil sie die Ruhe brauchen, um sich selbst zu finden. Um etwas in ihrem Leben zu korrigieren. Weil sie ihrem Leben eine Wendung, einen Sinn geben wollen. Weil sie ihre Ziele im Leben aus den Augen verloren haben. „Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?“ weiterlesen