Tahune AirWalk Tasmanien – Nichts für schwache Nerven

Nervenkitzel am Huon-River

Im Jahr 2015 war ich in Tasmanien. Beim sichten meiner Reisetagebuchberichte, stöberte ich nun in meinen Fotos und dabei kam die Idee auf, einige Erfahrungen aus dieser Zeit nochmal aufleben zu lassen. Dazu gehört auch mein Ausflug zum Tahune AirWalk in der Nähe von Geeveston.

Wandern und Nervenkitzel

Abseits der Hauptstraßen, mitten im Tasmanischen Regenwald befindet sich ein spektakulärer Baumwipfelpfad. Über Swinging Bridges geht es zum grandiosen Ausblick über den Huon-River.

Der Park kostet Eintritt, dafür kann man den Forest Walk und den Air Walk machen. Inzwischen gibt es auch noch eine Zipline, die extra bezahlt werden muss. Diese gab es 2015 noch nicht oder aber ich habe sie damals übersehen. Momentan ist der Park wegen Überarbeitung gesperrt, aber er soll dieses Jahr wiedereröffnet werden.

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Grampians Nationalpark

Grampians

Reisebericht 8

Langsam neigt sich das Jahr 2015 seinem Ende zu. Und somit auch meine Reise. Leider. Man kann ja nicht immer Urlaub haben. Ich freue mich aber auch auf zu Hause. Nicht unbedingt auf das Wetter, welches mich dort erwartet (vor allem nicht, wenn ich mir die Vorhersage ansehe), aber auf meine Freunde.

Und auf richtige, knackige Brötchen, guten Kaffee und auf frische Wäsche 😀 Ich selbst mag mich trotz täglicher Körperhygiene nicht mehr riechen. Auch wenn ich Kleidung zwischendurch gewaschen habe, ist es anders und wahrscheinlich rührt vom Dreck auch das steigende Gewicht meines Koffers. Wie sonst ist es zu erklären, dass der bei jedem Flug schwerer wird, obwohl ich schon drei Bücher, ein paar Schuhe, ein Shirt und die Mütze hier gelassen habe?

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Melbourne – an Weihnachten!?

Reisebericht 7

24. bis 27. Dezember 2015

Heiliger Abend 2015 (Christmas Eve)

Tasmanische Küste

Es heißt Abschied nehmen von Tasmaniens Westküste, die sich entgegen aller Prognosen als Sonnenküste dargestellt hat. Am Mittag werde ich mein Wägelchen am Flughafen abgeben. Es hat mir gute Dienste geleistet.

Über den Highway fahre ich nach Launceston, der zweitgrößten Stadt in Tasmanien. Da ich früh dran bin, bleibt mir noch Zeit, einen Ausflug zum Cataract Gorge zu machen – ein wirklich schönes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Ich fahre mit dem Sessellift über den Canyon, laufe ein weiteres Mal über eine wackelige Hängebrücke, schaue Slacklinern zu und versuche ein Schattenplätzchen zu erwischen. Heute sind es 41°C! Wie gut, dass ich gerne Hüte trage.

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Corinna – Fernab jeglicher Zivilisation

Reisebericht 6

20. bis 24. Dezember 2015

Die letzten Tage war ich mehr oder weniger freiwillig abstinent, was die  Einträge angeht.

Ungewollt oder doch gewollt war ich mehr oder weniger unauffindbar. Merkt euch den Namen Corinna, falls ihr mal eure Ruhe haben wollt. Natur pur, direkt am Pieman River gelegen ist dieses ehemalige Goldgräberstädtchen sehr idyllisch. Allein die Anfahrt ist eine Reise wert. Ich kam vom Süden her. Einzige Möglichkeit dort hin zu kommen, ist mit der Fähre Fatman barge. Zwei Autos gehen maximal drauf. Die Überfahrt kostet AUS$ 25,- (Stand 2015) und dauert 3 min. Plausch mit dem Fährmann inclusive. Falls die Fähre gerade am anderen Ufer ankert, sollte man den Red Button drücken, sonst wartet man vergeblich. Soviel Verkehr gibt es nicht, dass der Fährmann auf Kundschaft wartet. Es dauert aber auch nur wenige Minuten, bis er kommt. Ein ziemlich stressfreier Job – wie übrigens alle Jobs im Ort.

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Sydney – Die heimliche Hauptstadt

Reisebericht 1

1. + 2. Dezember 2015

Gestern Morgen um 11.40 Uhr hob mein Airbus A380 von Singapur Airlines (SIA) von der Startbahn West des Frankfurter Flughafens ab. Meine erste Fernreise, die ich allein in Angriff nehme. Da war jede Menge Aufregung, aber vorallem Respekt vor der eigenen Courage mit dabei. Aber so ist das wohl bei allem, was man zum ersten Mal macht.

Über 12 Stunden bis Singapur, dort Zwischenlandung, Umstieg und nochmal über 10 Stunden Flug bis Sydney. Ach, hatte ich schon erwähnt das ich Flugangst habe? Erklärt mich ruhig für verrückt, dass man trotzdem in den Flieger steigt und dann nicht mal ein Zweistundenflug bis Malle, sondern gleich einmal um die halbe Welt. Andererseits: was sind schon 24 Stunden Flugangst gegen viereinhalb, hoffentlich fantastische Wochen Frühsommer mitten im Winter?

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