Corinna – Fernab jeglicher Zivilisation

Reisebericht 6

20. bis 24. Dezember 2015

Die letzten Tage war ich mehr oder weniger freiwillig abstinent, was die  Einträge angeht.

Ungewollt oder doch gewollt war ich mehr oder weniger unauffindbar. Merkt euch den Namen Corinna, falls ihr mal eure Ruhe haben wollt. Natur pur, direkt am Pieman River gelegen ist dieses ehemalige Goldgräberstädtchen sehr idyllisch. Allein die Anfahrt ist eine Reise wert. Ich kam vom Süden her. Einzige Möglichkeit dort hin zu kommen, ist mit der Fähre Fatman barge. Zwei Autos gehen maximal drauf. Die Überfahrt kostet AUS$ 25,- (Stand 2015) und dauert 3 min. Plausch mit dem Fährmann inclusive. Falls die Fähre gerade am anderen Ufer ankert, sollte man den Red Button drücken, sonst wartet man vergeblich. Soviel Verkehr gibt es nicht, dass der Fährmann auf Kundschaft wartet. Es dauert aber auch nur wenige Minuten, bis er kommt. Ein ziemlich stressfreier Job – wie übrigens alle Jobs im Ort.

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Cradle Mountain Nationalpark

Reisebericht 5

17. Dezember 2015

Einfach nur WOW! Ich bin ca. 32 km durch Tasmaniens Bergwelt marschiert (Postkartenidylle inclusive) und voller fantastischer Eindrücke. Jetzt gibt es als erstes Essen, dazu einen Tamar Ridge Riesling und danach ein Bad. Heute laufe ich nirgends mehr hin. Die Füße schmerzen doch etwas. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

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Swansea

Reisebericht 4

10. bis 16. Dezember 2015 

Kulinarisches

Heute erzähle ich mal was zu den kulinarischen Seiten der Insel. Eigentlich habe ich ja erwartet, hier auf Känguruhsteak, Krokodileintopf oder Schlangensuppe zu treffen. Nichts davon ist bisher eingetreten. Hier gibt es dafür überall Austernfarmen. Bisher habe ich die noch nicht probiert, aber sie sollen wohl sehr gut sein, da sie ganz frisch geerntet werden.

Warum ich sie bisher nicht probiert habe? Das hängt mit den ziemlich gewöhnungsbedürftigen Restaurantöffnungszeiten zusammen. Ich war bisher keinmal essen. Lunch wird hier überlicherweise von 11 – 14 Uhr serviert und Dinner zwischen 17 – 19 Uhr oder 17.30 – 20 Uhr (wenn man Glück hat). Mittags bin ich meist noch unterwegs und bis ich abends soweit bin, ist meist schon zu.

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Am Rand der Welt – Cape Hauy

Reisebericht 3

8. bis 10. Dezember 2015

Am 8. Dezember verließ ich mein idyllisches Landhaus in Kettering und machte mich auf den Weg nach Port Arthur, der hier allseits bekannten Sträflingsfestung, von der allerdings nur noch Ruinen übrig sind. Ich selbst habe darauf verzichtet, diese zu besuchen, auch wenn das wohl zum Standart-Touriprogramm gehört, aber man sieht hier überall Fotos davon und ich glaube nicht, dass ich was verpaßt habe. Da habe ich die Zeit lieber zum Laufen entlang der Bay genutzt.

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