Mainz – 40 Fakten über meine Wahlheimat

Mainz – Neue Heimat

Nordhessen ist meine Geburts-Heimat. Mainz ist meine Herzens-Heimat. Nach jahrelanger Unbeständigkeit und 13 Umzügen wurde ich 1998 endlich sesshaft. Zwar zog ich noch einmal aus Mainz-Kostheim nach Mainz-Kastel, aber dieser Kilometer zählt nicht wirklich.

Die offene Mentalität hat mich in den Bann gezogen. In den Kneipen und Gutschänken wird (wenn nicht gerade eine Pandemie unterwegs ist) zusammen gerutscht. Schnell kommt man ins Gespräch und philosphiert über Gott und die Welt.

Die Rheinebene ist flach. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich laufe gerne – aber nicht unbedingt steil bergauf und bergab. Außerdem wohnen wir in einem Schönwettergebiet. Die Temperaturen sind fast das ganze Jahr über angenehm im Plusbereich.

Um mich heimisch zu fühlen brauche ich ein paar Eckpunkte: Kleinstadt in Großstadtnähe, einen Fluß, Wald und Felder und Freunde in Laufnähe. Alle diese Punkte sind hier erfüllt und deshalb fühle ich mich hier zu Hause.

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Happy birthday!

Entdecke neue Blogs der Best Ager Generation

Bereits fast 3 Jahre gehöre ich zur Ü50-Gesellschaft und dementsprechend schaue ich mich selbst auf anderen Blogs um, die von Menschen im mittleren und höheren Alter geschrieben werden. Wir haben halt manchmal andere Bedürfnisse und Interessen als die jungen BloggerInnen.

Irgendwann kurz vor meinem 50ten Geburtstag wurde ich auf blogs50plus aufmerksam. Dabei handelt es sich um eine Seite, auf der viele deutschsprachige Blogs unserer Generation gelistet sind. Dabei habe ich bereits einige spannende Blogs entdeckt. Im Prinzip ist es eine Blogsammlung der Ü50-Generation.

Hinter der Idee stecken engagierte Frauen. Uschi Ronnenberg und Maria Al-Mana betreiben diese Seite mit Herzblut und bringen das nötige Know-how mit, denn beide kommen aus dem Bereich PR, Media, Design, Text.

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Gefüllte Kreppel (Mutti Gertruds Rezept)

Helau und Alaaf – Fastnacht ohne Kreppel geht nicht!

Kreppel wie Mutti sie machte

Ich wohne in Mainz. Bekannterweise ist die Stadt am Rhein eine Fastnachts-Hochburg. Auch wenn dieses Jahr wegen der Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie die Stimmung gedrückt ist, wird in den Wohnungen mit den Familienmitgliedern dennoch gefeiert. Dank Zoom, Skype und anderen Kanälen gibt es sogar Sitzungen online.

Selbst in Nordhessen, wo ich meinen Ursprung nahm, gab es Kreppel an Fasching. Und die machte Mutti natürlich selbst. Heute nennt man das Comfort Food. Essen, dass schöne Erinnerungen weckt, leicht zuzubereiten ist und oft viele Kohlenhydrate enthält.

Wikipedia beschreibt das so: Komfortlebensmittel (Comfort Food) sind Lebensmittel, die jemandem einen nostalgischen oder sentimentalen Wert verleihen und sich durch einen hohen Kaloriengehalt, einen hohen Kohlenhydratgehalt oder eine einfache Zubereitung auszeichnen können.

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Gefrierende Seifenblasen

Vergängliche Kunstwerke der Natur

Es ist kalt. Eiskalt. Endlich. Nun kann ich es wagen und versuchen, Seifenblasen gefrieren zu lassen. Im Rhein-Main-Gebiet ist das nur selten möglich, da es selten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gibt. Deshalb habe ich die Chance genutzt und bin überwiegend kläglich gescheitert.

Ganz ehrlich: Es ist nicht so einfach Seifenblasen zu platzieren und dann im richtigen Moment abzulichten. Meistens platzen die Seifenblasen viel zu schnell. Sie sind entweder zu groß oder zu klein.

Natürlich habe ich mir Tipps im Internet durchgelesen. Ich habe herkömmliche Seifenblasenlösung mit Zucker und zusätzlich Spülmittel versetzt. Ich habe geblasen und geblasen. Aber dann kam wieder in leichter Wind und sie Seifenblasen liesen sich nicht einfangen. Dann war es windstill, ich hatte die m.E. perfekte Seifenblase und dann will die einfach nicht vom Strohhalm abgehen….

Endlich liegt die Seifenblase auf dem richtigen Platz, die Kamera ist bereit. Ich fokussiere manuell und dann ist das Bild doch unscharf. Typisch Brillenträger. Ich sehe es scharf, aber die Kamera ist anderer Meinung.

Ihr seht: Man braucht jede Menge Geduld und Übung bis man diese Schönheiten im Kasten hat. Letztlich habe ich es aber doch geschafft, ein paar wenige Bilder hinzubekommen. Voilà, hier sind sie.

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Schwarzwald Schnitten

Für Gäste zum Kaffee

Der Name läßt vermuten, dass dieser Kuchen aus Baden-Württemberg stammt. Allerdings ist es eine hessische Erfindung.

Dennoch soll der Kuchen an den traditionellen Bollenhut unverheirateter Damen aus dem Schwarzwald erinnern. Die Strohhüte sind mit roten, unterschiedlich großen Wollkugeln verziert.

Wer ein bisschen mehr über diese Kopfbedeckung erfahren möchte, kann das gut bei wikipedia nachlesen.

Wie immer könnt ihr das Rezept auch runterladen und ausdrucken, wenn ihr mögt.

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[Kanaldeckel-Geschichten] Rüsselsheim am Main

Das Stadtwappen Rüsselsheims

Ein neues Jahr, eine neue Kanaldeckel-Geschichte. Wobei das nicht ganz stimmt, denn genau genommen stelle ich euch sogar zwei besondere Kanaldeckel vor, die ich in Rüsselsheim gefunden habe.

Diesen Kanaldeckel findet man am Eingang zur Schäfergasse, von der Frankfurter Straße aus. Es zeigt das Stadtwappen. Dabei handelt es sich um einen im Original silbernen Doppelhaken mit zwei Sternen. Dieser wird fälschlicherweise oft mit einer Wolfsangel verwechselt. Da die Enden nicht spitz zulaufen, handelt es sich beim Rüsselsheimer Doppelhaken um eine Hausmarke bzw. ein Gemarkungszeichen.

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Kartoffelpuffer – Herzhaft oder süß

Leckere Hausmannskost

Kartoffelpuffer, Grumbeerplätzchen, Reibekuchen, Reiberdatschi… es gibt viele Namen für dieses Kartoffelgericht. Normalerweise essen wir diese fast nur auf dem Weihnachtsmarkt, denn zugegebenermaßen war mir das Reiben bisher zu viel Arbeit. Selbst Mama hat nur sehr selten Kartoffelpuffer selbst gemacht, aus genau demselben Grund.

Dabei ist die Herstellung – abgesehen vom Reiben – extrem einfach, weil man nur wenige Zutaten braucht. Kartoffeln, Zwiebel und Ei – das war es fast schon. Die perfekten Reibekuchen sind außen knusprig und goldbraun und innen weich. Wie man das hinbekommt, verrate ich euch im Schritt-für-Schritt Rezept.

Egal, wie man sie nennt, sie sind immer lecker: Kartoffelpuffer, Reibekuchen, Kardofflkiachla, Tätschli

Der Klassiker

Apfelmus zum Reibekuchen ist wohl der absolute Klassiker. Leider kommt das meist aus irgendeinem Tetrapack. Meine Mama machte das früher immer selbst. Allerdings mag ich kein Obst, in keiner Form. Schon gar keine Äpfel. Aber das soll euch nicht vom Genuß abhalten. Wie ihr Kartoffelpuffer mit selbstgmachtem Apfelmus herstelltt, erfahrt ihr bei Barbara.

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Drei Kapellen Rundwanderweg – Kastel und Kostheim

Wanderung durch die Weinberge

Level: Für Anfänger geeignet, nur leichte Steigungen (barrierefrei)

Start und Ende am Friedhof Kostheim

Ich nehme euch heute auf einen regionalen Wanderweg durch die hessischen Weinberge in Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel mit. Im Sommer ist das auch ein guter Radweg, denn bis auf 100 m ist die gesamte Strecke geteert. Solltet ihr aus einem Corona-Hotspot kommen, so könnt ihr bei geoventisasslar den 15 km Radius ermitteln, um zu checken, ob ihr hierher kommen dürft.

Als Startpunkt habe ich mir den Friedhof Kostheim im Mittleren Sampelweg ausgesucht. Hier könnt ihr das Auto für 2 Stunden abstellen (Parkscheibe nicht vergessen).

Es gibt drei alternative Routen, je nachdem, wie lange ihr unterwegs sein möchtet. Die kleine Runde ist 4,0 km lang, hat etwas mehr Steigung und dauert ca. 50 min, die mittellange Strecke ist 5,1 km lang, moderat zu laufen und dauert ca. 60 min und die längste Wanderung ist überweigend flach angelegt, 6,7 km lang und dauert ca. 80 min. Ich habe extra Wege ausgesucht, die wenig Kontakt zu Hauptstrassen haben. Das heißt, ihr lauft fast die ganze Zeit durch die Felder und Weinberge.

Vom Parkplatz aus geht ihr nun an der Friedhofsmauer rechts den schmalen Feldweg rein. Dieser führt an Schrebergärten entlang. An der Bahnlinie haltet ihr euch rechts.

Friedhof Friedhofskapelle Kostheim
Friedhofskapelle Kostheim, Mittlerer Sampelweg, hier rechts halten
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Meistgelesen 2020 – Die Top 10 + 1 Herzens-Artikel

Ein Resümee

Das Jahr 2020 ist Vergangenheit und geht ganz sicher in die Geschichtsbücher ein. Für reisefreudige Menschen wie mich, war es eine Herausforderung, denn #stayhome war das Motto. Während zum Beginn der Pandemie im April die Aufrufe um über 70% einbrachen, sehnten sich die Leute irgendwann wieder nach Abwechslung, und wenn es nur Berichte über Reisen waren und so konnte ich insgesamt die Gesamtzahl meiner Aufrufe und Besucher sogar gegenüber dem Vorjahr steigern.

Für mich persönlich waren die Berichte über meine Hochzeit und die Hochzeitstorte etwas besonderes und außergewöhnliches, gerade weil ich mich normalerweise nicht gerne auf Bildern ablichten lasse. Leider haben es beide Berichte nicht in die Top 10 geschafft. Die Hochzeit war im April und wie ich oben schon schrieb, brachen das die Aufrufe massiv ein.

86 Artikel habe ich letztes Jahr geschrieben. Davon war eines eine bezahlte Kooperation mit GrimmHeimat NordHessen. 36.098 Leser waren auf meinem Blog., 50.237 Aufrufe konnte ich verzeichnen und 725 ganz liebe Kommentare wurden mir hinterlassen. Vielen Dank.

Die beliebtesten und somit meistgeklickten 10 Artikel stelle ich euch heute in Kurzform vor. Dabei sind nicht alles aktuelle Berichte aus 2020, sondern teilweise auch aus den Vorjahren. Wer den entsprechenden Artikel nochmal nachlesen möchte, klickt jeweils das Foto an und wird direkt auf die Seite weitergeleitet.

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Rhein-Gourmet – Ein kulinarischer Blog aus Mainz

Ein Bloggerinterview

Erinnert ihr euch noch an meine Serie „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?„? Damals ging es hauptsächlich darum herauszufinden, wie Blognamen entstehen. Ich finde es spannend, ein Netzwerk mit anderen Bloggern aufzubauen und hinter die Kulissen zu schauen. Diesmal will ich es ein bisschen anders angehen und noch ein paar mehr Detail herauskitzeln.

Meine erste Wahl fiel auf den regionalen Genussblog Rhein-Gourmet aus Mainz. Wer dahinter steckt und welche Themen ihr dort findet, erfahrt ihr im Interview mit zwei Herzblutbloggern und Genießern.

Hallo Moritz, Hallo Zoran,

ich freue mich Euch und Euren Blog Rhein-Gourmet vorstellen zu dürfen. Dafür habe ich ein paar Fragen vorbereitet, die mich interessieren. Und meine und Eure Leser hoffentlich auch. Wie ihr wisst, bin ich schön länger Fan von Euren Artikeln, die ich im übrigen sehr authentisch und gut recherchiert empfinde. Dann starte ich mal mit meinen Fragen.

Header Rhein-Gourmet
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