37 sagenhafte, sakrale Bauten in aller Welt

Religiöse Gebäude

Anfang Januar rief ich zum Roundup der schönsten sakralen Bauten auf und die Ressonanz war überwältigend. 26 Bloggerkolleginnen und -kollegen haben mitgemacht und stellen ihre 37 Favoriten weltweit vor.

Da mein Blog heute seinen vierten Geburtstag feiert, dachte ich, das wäre doch ein wunderbarer Festartikel. Ich möchte euch diesmal nicht mit Statistiken und Rückblicken langweilen.

Religion ist wertfrei. Jeder Mensch glaubt an etwas. Und wenn er nur daran glaubt, nichts zu glauben. Religion ist tolerant. Religion grenzt nicht aus, sondern bietet offene Herzen, Hände und Türen an. Was mancher Mensch daraus „im Namen der religiösen Lehre“ macht (Heiliger Krieg, Fanastismus….) hat für mich nichts mit dem Grundgedanken zu tun.

Daher habe ich mich entschieden, die vorgestellten Gebäude in der Reihenfolge meines Posteingangs vorzustellen. Die Fotos unterliegen dem Urheberrecht des jeweiligen Bloggers.

Saint-Austremoine in der Auvergne (F)

Bildquelle Andrea Halbritter, Côté Langues

Meine französische Lieblingskirche ist Saint-Austremoine in der Auvergne. Die ehemalige Abteikirche liegt im etwa 15 000 Einwohner großen Issoire, im Departement Puy-de-Dôme. Das Kloster von Issoire wurde ab dem 10. Jahrhundert von Benediktinermönchen erbaut. Über den Bau der heutigen Kirche gibt es jedoch keine schriftlichen Zeugnisse. Entstanden ist sie wohl im zweiten Drittel des 12. Jahrhunderts in hellem Sandstein, der am Tag sehr warm wirkt.

Begeistert bin ich persönlich v. a. vom bunten Inneren dieser romanischen Kirche, wobei auf den Säulen und Wänden insbesondere die Farben Rot und Ockergelb dominieren. Die Kapitelle mit ihrem kunstvollen Blattwerk bzw. ihren Darstellungen, die von der Zeit zwischen Gründonnerstag und Auferstehung erzählen, finde ich ganz einfach wunderschön. Bisweilen kann man im Blattwerk auch Blumen, Köpfe oder Zentauren entdecken. Zurückgehen sollen die Skulpturen auf eine provenzalische Wanderwerkstatt. Das Abendmahlkapitell ist aber eher nicht der Volkskunst zuzuordnen. Nicht weniger eindrucksvoll, aber häufiger: die Glasmalereien aus dem 19. Jahrhundert. Wer in der Auvergne noch weitere Kirchen besichtigen will, sollte auch einen Abstecher nach Saint-Nectaire, Saint-Saturnin, Orcival und natürlich Clermont-Ferrand unternehmen. Dazwischen empfiehlt sich eine Wanderung durch die herrliche Vulkanlandschaft.

Andrea Halbritter Côté Langues, weitere Angaben unter #3

Kloster Blaubeuren (D)

Bildquelle Andrea Halbritter, Côté Langues

Das Kloster Blaubeuren befindet sich etwa 25 km westlich von Ulm auf der Schwäbischen Alb. Es wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts weitgehend neu erbaut, aber bereits im 11. Jahrhundert gegründet. Am Kloster Blaubeuren mag ich drei Dinge ganz besonders:

1. Den Ende des 15. Jahrhunderts vollendeten Hochaltar aus der Werkstatt von Michel bzw. Michael Erhart, einem Bildhauer und Bildschnitzer der Spätgotik, dessen Figuren und Altarflügel in der Ulmer Werkstatt von Hans Schüchlin bemalt wurden. Ein regelrechtes Juwel, vor dem ich stundenlang sitzen könnte!

2. Den Kreuzgarten mit seinem Innenhof und Kräutergarten, in dem man bei schönem, mildem Wetter mit einem guten Buch verweilen oder anderweitig zur Ruhe kommen kann.

3. Die herrliche Lage der Klosteranlage in direkter Nähe zum Blautopf. Bei diesem Wunderwerk der Natur handelt es sich um eine Karstquelle, aus der das kleine Flüsschen Blau entspringt, das etwa 20 km weiter in die Donau mündet. Berühmt ist der Blautopf v. a. für das ausgeprägte Türkis seiner Farbe, in dem sich der Kirchturm der Klosterkirche sowie eine Hammermühle spiegeln. Sehr schön übrigens auch im Winter bei Schnee …

Andrea Halbritter Côté Langues, weitere Angaben unter #3

Wallfahrtskirche auf der Wies (D)

Bildquelle Andrea Halbritter, Côté Langues

Als in Bayern geborene Texterin und Übersetzerin mochte ich schon immer Kirchen aus dem Barock sowie aus dem Rokoko. Eine der schönsten und gleichzeitig bekanntesten Rokokokirchen ist natürlich die Wieskirche in Steingaden im sog. Pfaffenwinkel. Eigentlich lautet der Name der Wies „Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies“.

Über Geschichte und Ausstattung der Kirche kann man während einer der regelmäßig stattfindenden Führungen mehr erfahren oder aber eine solche vorher buchen. Die heutige Wieskirche wurde von Johann Baptist und Dominikus Zimmermann im Stil des Rokoko erbaut und 1983 zum Weltkulturerbe erklärt. Zurück geht die Gründung der Kirche auf eine bereits seit 1739 bestehende Wallfahrt zur Verehrung einer Statue des Heilands. Die offizielle Grundsteinlegung erfolgte am 10. Juli 1746.

Was ich daran mag? Die herrlichen Deckenmalereien und Stuckarbeiten, den barocken Anbau und die Lage inmitten der beschaulichen Hügellandschaft des Allgäus. Wiederkäuende Kühe inklusive. Was ich daran weit weniger mag? Den großen Rummel, der in der Wieskirche so ziemlich ganzjährig herrscht … Aber Bayern hat ja auch noch Kirchen, die weit weniger bekannt sind!

Andrea Halbritter Côté Langues

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Lambertikirche Oldenburg (D)

Bildquelle Michelle La Rosa, The Road most Traveled

Die älteste Kirche Oldenburgs und das höchste Gebäude der Stadt (86 Meter) ist die Lambertikirche. Benannt wurde das Bauwerk nach dem Heiligen Lambertus. Die evangelische Kirchenordnung wurde 1573 eingeführt. Der erste Pastor war Esdras Heinrich Mutzenbecher.

Blickt man von außen auf die Kirche, so erwartet man eine neugotische Hallenkirche. Doch im Inneren findet sich eine klassizistische Rotunde. Eine aufregende Geschichte weist die Lambertikirche auf, sowohl historisch als auch bautechnisch. Erbaut wurde die Kirche um 1200, die Gründung erfolgte durch die Familie der Grafen von Oldenburg. Es wird vermutet, dass der erste Bau eine einschiffige romanische Kirche war. Um 1400 erfolgten die ersten  Erweiterungen und Umbauten, sodass eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche entstand. Einige Jahre später wurde die Kirche nochmals erweitert und bunte Glasfenster wurden eingesetzt.

Um 1795 war die Kirche sehr baufällig, sodass Herzog Peter Friedrich Ludwig den Auftrag erteilte, dass die Außenmauern abgerissen werden sollten. Der Innenteil der Kirche sollte zu einer Rundkirche mit Kuppel umgebaut werden. Knappe 100 Jahre später, um 1873, begann die neugotische Umgestaltung der Aussenfassade der Kirche. Die fünf Kirchtürme, wie man sie heute kennt, wurden erst zwischen 1885-1887 hinzugefügt. Rote Backsteine verwandelten das Äußere in eine gotische Form. Doch damit nicht genug, ab 1968 erfolgte eine weitere Umgestaltung der Kirche. Der Innenraum wurde gedreht, um eine Orgel einzubauen. Weiteres Umarrangieren folgte. Der finale Umbau erfolgte 2007, bei dem die Kirche in die originale klassizistische Farbgebung restauriert wurde. Außerdem wurde die Kapelle zurückgebaut. Die damals ausgelagerten Gräber von Graf Anton Günther und seiner Frau zogen wieder in die Kirche zurück.

Die Kirchtürme sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, die Kirche ist ansonsten täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, sonntags bereits ab 10:00 Uhr.

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Josefskirche Krakau (PL)

Bildquelle Michelle La Rosa, The Road most Traveled

Eine katholische Kirche, die einem Disney-Schloss ähnelt, ist die Josefskirche in Krakau im Stadtteil Podgórze. Die Kirche befindet sich an einer Spitze des dreieckigen Podgórzer Marktplatzes.

Die im klassizistischen Stil 1832 erbaute Josefskirche, musste Ende des 19. Jahrhunderts für ein größeres Bauwerk weichen. Zwischen 1905 und 1909 leitete Jan Sas-Zubrzycki den Bau der neugotischen Kirche. Dieses Gebäude spiegelt die polnische Variante der Neugotik, den sogenannten Weichsel-Ostsee-Stil, wieder. Der Turm wurde durch den nördlichen Turm der Marianbasilika in Krakau inspiriert.

Im Inneren der Kirche befinden sich mehrere Altäre und heilige Statuen. In der Nachkriegszeit wurden einige der Altäre und Kanzeln verändert. Die ersten Altäre wurden zwischen 1908 und 1909 erbaut. Diese spiegelten die Hauptkapelle und die Mariä Verkündigung wider. Ursprünglich bestand der Hauptaltar aus dem Tabernakel und den Statuen des Heiligen Josef. Im westlichen Arm des Kreuzschiffs befindet sich der Altar der Verkündigung. Weitere fünf Altäre sind vorhanden.

1999 wurde durch den Pfarrer Franciszek Kołacz eine Restaurierung der Kirche in Auftrag gegeben. Der Hauptaltar sowie die Seitenaltäre, die Orgel und die Kanzeln wurden erneuert. Während einer früheren Renovierung unter Pfarrer Franciszek Mirek, wurde die Farbe im Inneren der Kirche in Rot-Blau abgeändert. Jedoch beeinträchtigte dies das Erscheinungsbild des Bauwerks, sodass Pfarrer Kołacz die ursprüngliche Farbe wiederherstellen ließ. Heutzutage hat die Kirche eine weißgraue Farbe und damit den damaligen Charakter wiedererlangt.

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Sultan Moschee Singapur (SGP)

Bildquelle Michelle La Rosa, The Road most Traveled

Im Kampong Glam Stadtteil Singapurs befindet sich die Masjid Sultan, zu Deutsch Sultan Moschee. Diese befindet sich zwischen der North Bridge Road und der Muscat Street.

Die um 1930 neu erbaute und eröffnete Moschee gehört zu einer der wichtigsten Moscheen weltweit. Zeitgleich ist sie die größte und bekannteste Moschee Singapurs. Rund 5000 Gläubige finden dort Platz zum Beten. Die heutige Moschee ist jedoch nicht das Ursprungsgebäude. Im Jahr 1824 wurde die erste Version der Sultan Moschee von Sultan Hussein Shah erbaut, welche der Gründer Singapur, Sir Stamford Raffles, mit einer Spende unterstütze. Aufgrund von Kapazitätsüberschreitung und einer benötigten Reparatur, musste das ursprüngliche Bauwerk für ein größeres weichen. Die Vergrößerung erfolgte unter dem Architekten Denis Santry, sodass die neu erbaute Moschee dem indo-sarazenischen Stil entsprechen sollte. So entstanden die Minarette, vor denen fünf Mal täglich zum Gebet ausgerufen wird. Doch auch die Balustraden und besonders die goldene Kuppel bilden das Herzstück der Sultan Moschee.

Beim Betrachten der Moschee, sollte man besonders auf die Zwiebeltürme schauen. Jede Kuppel ist mit Böden aus Glasflaschen dekoriert. Das hat den Hintergrund, dass während des Baus alle Muslime einen Beitrag leisten wollten. Somit haben die ärmeren Muslime durch diese Art der Spende ihren Beitrag geleistet. Seit 1975 gilt die Sultan Moschee als nationales Denkmal der muslimischen Gemeinde, während des Ramadan gibt es einen Nachtmarkt und viele Essensstände.

Der Besuch der Moschee erfolgt ohne Schuhe und in angemessener Kleidung. Shorts, zu kurze Röcke oder Hotpants und ein zu tiefer Ausschnitt sind nicht gerne gesehen. Dies zeugt nicht von viel Respekt. Ähnliches gilt in vielen Tempelanlagen in Singapur. Es werden Führungen in verschiedenen Sprachen durch die Moschee angeboten. Das Fotografieren und Filmen ist nicht erlaubt.

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Ting Kong Beo Tempel (SGP)

Bildquelle Michelle La Rosa, The Road most Traveled

Ein nichttouristischer Tempel in Singapur ist der Ting Kong Beo Tempel. Dieser chinesische Tempel befindet sich im Telok Blangah Distrikt. Das Baujahr wird auf 1923 oder früher geschätzt, dies geht auf die älteste Gedenktafel in diesem Tempel zurück.

Die Hauptgottheit dieses Tempels ist der Jadekaiser Yu Huang Da Di, zu den weiteren Gottheiten gehören unter anderem Confucius, Tian Hou (Mazu), Guan Di (Gott des Krieges) und Hua Tuo (Gottheit der Medizin). Für jede der Gottheiten wird der Geburtstag zelebriert, diese beziehen sich auf den Mondkalender. Der Geburtstag des Jadekaisers wird wie folgt angegeben: Lunar: 9th of 1st mth – Birthday of Jade Emperor.

Der äußere Teil der Fassade stellt Figuren der acht Unsterblichen dar. Erbaut wurden die Statuen von der Familie Guo Yun Shans, der ebenfalls die Figuren der Haw Par Villa in Singapur und Hongkong erstellte.

Das Betreten des Tempels ist problemlos möglich. Das Fotografieren und Filmen ist jedoch nicht gestattet.

Michelle La Rosa The Road most Traveled Hey, ich bin Michelle, wohne in Oldenburg, promoviere in der Chemie, liebe Konzerte & Festivals und mag gutes Essen. Außerdem reise ich gerne und nehme euch auf meinem Blog The Road Most Traveled virtuell mit.

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Stabkirche in Hahnenklee (D)

Bildquelle Sabine Olschner, Ferngeweht

Mitten im Harz treffen wir auf ein Stück Norwegen: Im kleinen Ort Hahnenklee im Oberharz, nur einen Steinwurf von Goslar entfernt, steht eine Stabkirche, wie wir sie häufig in Norwegen gesehen haben: Sie besteht komplett aus Holz und hält ohne Schrauben oder Nägel. Die gesamte Dachkonstruktion liegt auf senkrecht stehenden Masten – den sogenannten Stäben. Auf den Giebelnwachen Migardschlangen aus der germanischen Mythologie, im Kirchenraum erinnern ein Kronleuchter in Form eines Schiffssteuerrades und Fenster wie Bullaugen an ein Wikingerschiff.

Die Kirche wurde 1907/1908 vom Architekten Karl Mohrmann aus Hannover gebaut, der sich auf einer Studienreise durch Norwegen die dortigen Stabkirchen als Vorbild für den Bau in Hahnenklee genommen hat.Beim Betreten der Kirche fällt mir die warme Atmosphäre auf. Im Gegensatz zu vielen Stabkirchen in Norwegen ist die Hahnenklee-Kirche nicht geteert. Stattdessen empfängt uns honigfarbenes Holz, das die Kirche sehr gemütlich erscheinen lässt.

Mir fallen die zahlreiche Schnitzereien an Decken, Wänden und der Kanzel ins Auge. Eine weitere Besonderheit ist das Glockenspiel im Kirchturm, das Carillon, das mit Füßen und Fäusten gespielt wird. Leider waren das Glockenspeil mit seinen 49 Glocken bei unserem Besuch Anfang 2020 defekt, sodass derzeit keine Carillon-Konzerte stattfinden. Trotzdem ist die Stabkirche in Hahnenklee auf jeden Fall einen Abstecher wert, wenn man den Harz besucht.

Sabine Olschner Ferngeweht Sabine schreibt auf ihrem Blog Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt. Alle Reisen sind selbstorganisiert, meist geht es in die Natur.

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Gergetier Kirche (GEO)

Bildquelle Felix und Julia, Secluded Time

Das Besondere an der Gergetier Kirche im georgischen Bergdorf Stepanzminda ist, dass sie weit oben im Gebirge errichtet worden ist. Stepanzminda selbst liegt auf einer Höhe von 1700 Metern. Reihst Du dich unter den unzähligen Besuchern ein, die den kleinen Ort jährlich besuchen, erhaschst Du bei deiner Ankunft gleich den ersten Blick auf die beeindruckende Dreifaltigkeitskirche.

Das prachtvolle Gebäude befindet sich nochmal um die 500 Höhenmeter weiter oben als das Bergsteigerdorf. Eine Wanderung hinauf zur Gergetier Kirche ist natürlich für jeden Georgien Urlauber Pflicht. Um die knapp 500 Meter Höhenunterschied zu bewältigen, hast Du mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Es gibt eine direkte Wanderroute querfeldein, die allerdings sehr steil ist und sich nur erfahrenen Wanderern empfiehlt. Für alle, die es gemütlicher angehen wollen, gibt es befestigte – inzwischen sogar größtenteils asphaltierte – Wege. Auch mit dem Taxi gelangst Du übrigens problemlos zur Kirche. 

Oben erstmal angekommen, erwartet dich eine grandiose Aussicht und eine einzigartige Stimmung. Andächtig und imposant ragt die Kirche mitsamt ihrer Ornamente und einem großen Turm vor den hohen Gipfeln des Kaukasus auf, darunter der dritthöchste Berg des Landes, der Kasbek mit seinen 5047 Metern Höhe. Mit etwas Glück glitzert auf den umliegenden Bergspitzen der Schnee im warmen Sonnenschein. Nimm dir ein paar Momente, um dieses Bild auf dich wirken zu lassen! 

Die Gergetier Kirche steht ganz im Zeichen des georgisch-orthodoxen Glaubens. Für Interessierte gibt es regelmäßig die Chance einer religiösen Zeremonie beizuwohnen. Um die Innenräume betreten zu dürfen, müssen Knie und Schultern bedeckt sein und Frauen werden nur in Röcken oder Kleidern nicht jedoch in Hosen in das Gebäude gelassen.

Julia und Felix Secluded Time Wir, Felix und Julia, von Secluded Time sind immer auf der Suche nach den besonderen Spots. Am liebsten erkunden wir Orte und Länder, die noch nicht so bekannt sind. Meistens reisen wir als Backpacker oder unternehmen ausgiebige Roadtrips. 

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Larabanga Moschee (GHA)

Bildquelle Miriam, Nordkap nach Südkap

Larabanga! Noch nie gehört? Nun, hier, im Norden Ghanas, steht die älteste Moschee des Landes und eine der ältesten in Westafrika. Früher galt Larabanga deshalb als „Mekka Westafrikas“. Wer zur Safari in den Mole Nationalpark fährt, kommt durch das Dorf – und sollte einen Stopp einplanen.

Die Moschee im sudanesischen Stil, die seit rund 20 Jahren auch Unesco-Weltkulturerbe ist, wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine, für mich sah sie eher wie ein Märchenhaus aus. Sie ist aus Erde gebaut, weiß getüncht und hat überall Holzstäbe heraus stehen – angeblich quasi das alte Baugerüst. 

Es gibt verschiedene Varianten, warum es dieser Standort wurde. Die eine besagt, dass ein islamischer Händler 1421 neben dem Mystischen Stein (der zweiten Sehenswürdigkeit in Larabanga) nächtigen wollte und seinen Speer warf, um den Ort genau zu bestimmen. Im Traum soll ihm jemand gesagt haben, er solle die Moschee errichten – und als er aufwachte, fand er das Fundament fertig vor. 

Die Version, die ich bei der Führung hörte, lautete etwas anders. Demnach geht sie auf muslimische Händler während des Subsahara-Handels im 13. Jahrhundert zurück, die vor Beginn der Reise sagten, dass sie die Moschee nach dem dritten Fluss, den sie überqueren, bauen werden: Der dritte Fluss war der White Volta River, der allerdings fast 80 Kilometer Luftlinie entfernt ist.

Das Innere der Moschee darf leider nicht besichtigt werden, auch wenn die Moschee nach wie vor in Nutzung ist. Im Inneren findet sich wohl ein sehr wertvoller Koran aus dem 17. Jahrhundert.

Eintritt: 1,70 Euro + Führung 1,70 Euro Klick zum Artikel auf Nordkap-nach-Südkap

Miriam Nordkap-nach-Südkap Ich bin Miriam und blogge unter Nordkap nach Südkap – wie der Name schon sagt hauptsächlich aus Norwegen und dem hohen Norden sowie dem südlichen Afrika. Ob Löwen- oder Nordlichter-Safari, ich nehme euch mit zu meinen Lieblingsorten und teile meine Magical Moments mit euch.

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Madonna della Corona in Spiazzi (ITA)

Bildquelle Barbara, Reisepsycho

Sie wirkt, als ob sie auf den Felsen balancieren würde: die Kirche Madonna della Corona in Spiazzi.Wer schon mal am Gardasee ist, solle die kurvenreiche und landschaftlich wunderschöne Strecke auf sich nehmen und einmal auf die andere Seite des Monte Baldo-Massivs fahren. Denn es ist schon eine kleine Sensation für sich, die Felsenkirche Madonna della Corona so über dem Etschtal schweben zu sehen.Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert vom Malteserorden gebaut. Die außergewöhnliche Lage kam durch eine ehemalige Emeritage zustande. Wenn man heute vom Aussichtspunkt aus hinüberblickt, kann man sich gut vorstellen, warum dieser Ort als einsame Einsiedelei gewählt wurde – er scheint nämlich unerreichbar. Das ist er aber zum Glück nicht. Über einen viertelstündigen Spaziergang und einige Stufen gelangt man zur Madonna della Corona, die im Inneren staunen lässt.

Nicht nur das Bild der „Schmerzensmutter“, die als Namensgeberin der Kirche fungiert, ist spannend anzusehen. Es sind vor allem die Nord- und Westwand, die beeindrucken. Diese sind nämlich blanker Fels. „Wie praktisch“, kann man sich denken- baut man eine Kirche an den Felsen, so spart man sich zwei Wände. So in der Art dürften sich die Malteser das auch gedacht haben, womit sie heute noch für Fasziniation der Besucher sorgen. Natürlich ist die Madonna della Corona nicht die einzige Felsenkirche Italiens, aber doch eine besonders hübsche. Und weil sie eine Wallfahrtskirche ist, auch besonders beliebt. Am besten kommst du also unter der Woche vorbei, damit du in Ruhe unglaublich beeindruckt sein kannst!

Barbara Reisepsycho Auf ihrem Blog „Reisepsycho“ schreibt Barbara über Tipps und Erfahrungen ihrer Reisen. Man merkt, dass es ihr Europa besonders angetan hat – allen voran Italien und Portugal. Sie liebt gutes Essen, Abenteuer, das Meer und als Österreicherin natürlich ihre Berge

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St. Peter und Paul Potsdam (D)

Bildquelle Kerstin, Potsdamer Blog

Warum gerade diese Kirche ? Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich den Kirchturm. Täglich, stündlich höre ich die Glocken läuten. Sie gehört schon deshalb zu meinem Alltag und ich würde den Glockenklang wirklich vermissen. Wie den Anblick der Spitze des Kirchturm, die in manchen Nächten hell erleuchtet ist, manchmal im Nebel und Regen verschwindet und die ich wirklich oft fotografiere. Klick zum passenden Artikel.

Kerstin Potsdamer Blog Ich lebe seit 2 Jahren in Potsdam und betreibe zwei Blogs, „Ein zweiter Blick“ und den „Potsdamer Blog“. Hier stelle ich meine neue Heimatstadt vor, für Touristen und Potsdamer. Jeden Tag entdecke ich hier neue Dinge, Kirchen, Museen und tolle Villen. 

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Iglesia de Nuestra Señora de los Remediosin Cholula (MEX)

Bildquelle Maire und Chris, Worldonabudget

Vermutlich hast du noch nie etwas von der Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios in Cholulain Mexiko gehört, oder? Doch diese Kirche ist voller Superlative und mit keinem anderen sakralen Gebäude zu vergleichen, welches wir bisher besucht haben. Das besondere an der Kirche Santa Maria de los Remedios ist, dass sie auf der größten Pyramide der Welt gebaut wurde. Wenn das mal nicht einzigartig ist?!

Die Kirche wurde zwischen 1574 und 1575 von den Spaniern gebaut, die diese auf der Großen Pyramide von Cholula, auch Tlachihualtepetl genannt, errichteten. Nachdem die Spanier unter Hernán Cortés nach Mexiko kamen, verschlug es sie schnell nach Cholula. Zu dieser Zeit war Cholula eine der wichtigsten Handelsstädte in Mexiko. Die Spanier richteten bei ihrer Ankunft ein blutiges Massaker an, dem Tausende der Bewohner von Cholula zum Opfer fielen. Die Kirche Nuestra Señora de los Remedios wurde als Zeichen des Sieges der Spanier und des Christentums errichtet. Daher ist die Kirche in Cholula auch ein wichtiges Zeugnis der Kolonialgeschichte von Mexiko.

Heute ist von der einstigen Pyramide kaum noch was zu sehen. Es scheint eher so, dass die Kirche Nuestra Señora de los Remedios auf einem mächtigen grasbewachsenen Hügel steht. Die Pyramide kann man heute durch ein Tunnelsystem erkunden, welches Archäologen zur Erforschung der Gran Pirámide de Cholula errichtet haben.

Die Kirche kann umsonst nach einem schweißtreibenden Aufstieg besucht werden. Oben wird man zusätzlich zum spannenden Kirchenkomplex in strahlendem Sonnengelb mit einer sagenhaften Aussicht auf Cholula, Puebla und die umliegenden Vulkane belohnt. Mehr Reisetipps für Cholula findest du auf unserem Blog Worldonabudget.

Marie und Chris Worldonabudget Marie und Chris reisen mit kleinem Budget in nahe und ferne Länder, ohne auf etwas zu verzichten. Wie? Das verraten sie dir auf Worldonabudget.

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Die Scheich Zayid Moschee (AE)

Bildquelle Gabriela Kern, GabrielaaufReisen

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit mir die großartige und eindrucksvolle Scheich Zayid Moschee in Abu Dhabi anzuschauen. Es ist die drittgrößte Moschee der Welt.
Kaum zu glauben ist, dass 40.000 Gläubige gleichzeitig diese Moschee besuchen können. Als Nicht-Muslim ist ein Besuch trotzdem möglich. Allerdings müssen einige Verhaltensregeln eingehalten werden.
Der Besuch ist nur barfuß oder auf Strümpfen möglich. Männer müssen eine Hose tragen, die mindestens bis zu den Knöcheln geht und mindestens T-Shirts mit kurzem Ärmel tragen. Frauen müssen Ihre Haare so bedecken, dass wirklich nichts mehr herausguckt. Lange Hosen sind gestattet, wenn sie nicht körperbetont sind, ansonsten lange Röcke oder natürlich eine Abaya. Sittenwächter achten streng auf die Einhaltung der Regeln.


Das schneeweiße Gebäude hat über 80 Kuppeln und viel 24 karätiges Gold und mehr als 1000 Säulen tragen das Dach und die schattigen Wandelgänge.
Viele Wasserbecken sind so angelegt, dass sich das Gebäude wunderbar darin spiegeln kann und so den Effekt der Großartigkeit verdoppelt.
Besonders faszinierend ist der weltgrößte Kronleuchter, der sogar aus Bayern stammt! Diesen 12 Tonnen Koloss mit 1200 LED-Lampen hat die Kurt Faustig KG aus Stockdorf geliefert. Es gibt aber noch einen Weltrekord in dieser Moschee, den weltgrößten Teppich. 1200 Weberinnen haben 18 Monate lang 38 Tonnen Wolle verknüpft.


Die Mosaiken des Innenhofes sind absolut beeindruckend, der Marmor glänzt und strahlt. Ein wahrlich göttliches Bauwerk!
Wer schreibt hier? Seit einigen Jahren fülle ich meinen Reiseblog gabrielaaufreisen.de , der schöne und nachdenkenswerte, witzige und manchmal skurrile Reisemomente enthält. Dazu Informationen und Anregungen. Besuch mich doch mal!

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Stephansdom in Wien (A)

Bildquelle Jürgen Reichenpfader

Der Stephansdom ist wohl das berühmteste und wichtigste sakrale Gebäude in Wien. Es zählt zu den ultimativen Wahrzeichen der Stadt und so steht ein Abstecher dorthin ganz oben auf jeder Reiseliste! Gebaut wurde er im 12. Jahrhundert und ist heutzutage das wichtigste gotische Bauwerk des Landes. Schon von außen ist der Stephansdom mit einer Größe von 107 Metern Länge und einer Höhe von rund 130 Metern gigantisch und ein echtes Highlight der Innenstadt.

Aber auch von innen ist diese Kirche absolut sehenswert. Im Dom erwarten einen wertvolle Altäre und hübsche Seitenkapellen. Auch ein Domschatz mit bedeutende Reliquien, Büchern und Gewändern kann besichtigt werden. Interessant sind auch die unterirdischen Katakomben des Stephansdoms, wo man während einer Führung mehr über die einzigartigen Bestattungsrituale der Habsburger erfahren kann.

Richtig spektakulär, und unser persönliches Highlight, sind die Türme des Stephansdoms. Der Südturm, welcher von den Wienern und Wienerinnen liebevoll „Steffl“ genannt wird, kann über 343 Stufen erklommen werden und bietet von oben einen spektakulären Blick über die Stadt. Wunderschön ist aber auch der Ausblick vom Nordturm, in dem sich die größte Glocke Österreichs, die „Pummerin“, befindet und der bequem über einen Aufzug erreichbar ist!

Tipp: Den Dom kannst du sogar kostenfrei von innen besichtigen, wenn du auf die Türme möchtest, dann musst du dir ein Ticket kaufen.

Martina und Jürgen placesofjuma Auf placesofjuma.com schreiben Martina & Jürgen über ihre schönsten Reisen rund um den Globus. Die beiden lieben Fotografie und sind daher stets auf der Suche nach den schönsten Plätzen und Orte. Dabei geben sie jede Menge exklusiver Reisetipps und helfen so ihren Lesern, den perfekten Trip zu planen.

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Die Grottenkirche in Monte Sant‘ Angelo (ITA)

Bildquelle Ilona, Blog Wandernd

Der Kult des Erzengels Michael ist einer der ältesten christlichen Kulte und der älteste seiner Kultorte in Europa ist die Grotte auf dem Monte Sant‘ Angelo in Apulien.
Bereits im 5. Jahrhundert ist der Kult des Erzengels dort nachweisbar. Überliefert sind drei Erscheinungen des Heiligen Michael ab dem Jahr 490, bei der er eine große natürliche Grotte zu seinem Heiligtum erklärte. Bis heute ist es die einzige christliche Kirche, die nicht von Menschenhand geweiht wurde.
Man ist sich heute sehr sicher, dass diese Höhle zuvor ein heidnisches Heiligtum war. Allerdings weiß man nicht genau, welchem Gott bzw. welchen Göttern sie geweiht war. Es gibt mehrere Theorien, von denen sich heute aber keine mehr eindeutig belegen lässt.

Sicher ist, dass es sich hier wirklich um einen uralten Kultort handelt, der seit knapp zwei Jahrtausenden als heilig betrachtet wird.

Zudem spielt der Monte Sant‘ Angelo eine bedeutende Rolle in der süditalienischen Geschichte. Die ersten Normannen, die sich letztendlich in Süditalien niederließen und das Königreich Sizilien gründeten, waren ursprünglich auf einer Wallfahrt zum Heiligen Michael in Apulien unterwegs. Den Kult um den Erzengel kannten sie bereits aus ihrer Heimat.

Ilona Wandernd Mehr über Ilona unter #17

Der Mont St. Michel in der Normandie (F)

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Wie gesagt: Den Normannen, die um 1000 in Süditalien auftauchten, war die Michaelsverehrung bereits wohlbekannt. Denn in er Normandie in Frankreich gab es seit dem frühen 8. Jahrhundert einen bedeutenden Kultort für den Erzengel: Den Mont St. Michel.
Auffallend ist, wie sich die Geschichten um Monte Sant‘ Angelo und Mont St. Michel ähneln, denn auch in der Normandie erschien der Heilige Michael drei Mal dem Bischof der nächstgelegenen Stadt. In beiden Geschichten spielte auch ein Stier eine Rolle und auch auf dem Mont St. Michel gab es wohl zuvor ein heidnisches Heiligtum. Als die Michaelsverehrung dort eingeführt wurde, war der Berg allerdings längst vom Christentum in Besitz genommen worden.

Der Mont St. Michel war allerdings kein Grottenheiligtum, sondern ein Grantifelsen, der aus dem Watt vor der Küste der Normandie ragte. Jahrhundertelang war es nur auf sehr gefährlichem Weg über das Watt möglich, die Siedlung und das Kloster zu erreichen.

Wer sich genauer für die Geschichte von Mont St. Michel, Monte Sant‘ Angelo, ihre heidnischen Vorgänger und den Zusammenhang zwischen den beiden Orten interessiert, kann auf meinem Blog weiterlesen.

Ilona Wandernd Ilona schreibt auf ihrem Reiseblog wandernd.de viel über die Geschichte hinter den Orten die sie besucht. Ihre liebsten Reiseziele sind v.a. Italien und die orientalischen Länder.

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Die St. Michaelis-Kirche in Lüneburg (D)

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Bei meinem Ausflug nach Lüneburg habe ich die St. Johannis-Kirche, die Seefahrerkirche St. Nicolai und die St. Michaelis-Kirche besucht. Alle drei Kirchen sind sehr hübsch und einen kurzen Zwischenstopp wert. Warum ich dir besonders die St. Michaelis-Kirche ans Herz legen will? Nun, sie hat mir von allen drei Kirchen mit knappem Vorsprung am besten gefallen. Denn in der Kirche gibt es einen total schönen Farbkontrast von den grün angestrichenen Sitzbänken und den rosafarbenen Wänden. Dadurch hat die St. Michaelis-Kirche meiner Meinung nach etwas sehr Warmes und Freundliches, das sich deutlich von anderen Kirchen unterscheidet.

Wenn du die Kirche besuchst, achte mal auf die mächtigen Säulen am Mittelgang. Fällt dir etwas auf? Richtig, die Säulen sind in Schieflage geraten. Genau wie viele andere Gebäude in Lüneburg ist auch die St. Michaelis-Kirche von Senkungsschäden betroffen. Da weite Teile des Stadtgebiets über dem alten Salzstock liegen, senkt sich hier der Boden ab. Die Folge ist an vielen Häuserfassaden zu sehen: schiefe Wände und Gebäude.

Die Kirche ist übrigens evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Baustil der Backsteingotik. Sie ist sogar Teil der „Europäischen Route der Backsteingotik“. Erbaut wurde sie im 14. Jahrhundert. Eine schöne Anekdote zum Schluss: die Kirche wird auch „Bachkirche“ genannt, da Johann Sebastian Bach hier Orgelspielen lernte und an der Michaelisschule seinen Abschluss gemacht hat. Link zum Artikel.

Imke Duin crappyradiostationsandcandybars Reiselustig trotz Vollzeitjob? Das ist manchmal gar nicht so einfach. Deshalb schlägt Imkes Herz für fantastische Kurztrips und Ausflüge zum Seele baumeln lassen. Auf „Crappy Radio Stations“ bietet Imke allen Teilzeit-Weltenbummlern Inspiration für kleine und große Abenteuer fernab vom Büroalltag.

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Geburtskirche in Bethlehem (ISR)

Bildquelle Ines und Thomas, Gin des Lebens

Die Geburtskirche Jesu befindet sich in Bethlehem. Wer nach einem großen Tor Ausschau hält, der wird vergeblich suchen. Das einst wohl über 5m hohe Portal wurde weitestgehend zugemauert und man betritt die Kirche durch ein nur etwa 1,3m kleines Portal. Der Haupteingang zu diesem monumentalen Bauwerk ist winzig, sodass man gebückt durchgehen muss, was wohl den Sinn hat, die Kirche vor Eindringlingen zu schützen. Es könnte aber auch die Bedeutung haben, dass man sich vor dem Herrn verneigen muss.

Sie ist eine der ältesten, die heute existieren und auch noch genutzt werden und zählt zu den wenigen vollkommen erhaltenen frühchristlichen Kirchenbauten. Während unserem Besuch im Jänner 2019 wurde die Geburtskirche gerade restauriert, eine Besichtigung war dennoch möglich. Die Kirche ist schön und auch geschmackvoll, aber nicht übertrieben prunkvoll, was man sich in dem Fall vielleicht erwartet.

Das Highlight ist der Stern in der Grotte, da dieser exakt die Stelle der Niederkunft markieren soll. In den christlichen Überlieferungen wird immer eine Geburt im Stall erwähnt, aber hierfür gibt es wohl gleich wenige Nachweise wie für die Geburt in dieser Grotte. Nichtsdestotrotz ist sie Anziehungspunkt für zahlreiche Menschen. Sowohl für Christen als auch für Menschen mit anderen Konfessionen. Drei christliche Konfessionen teilen sich die Herrschaft über die Kirche: der griechisch-orthodoxen, der römisch-katholischen sowie der armenischen.

Klick zum Artikel über die Geburtskirche sowie weitere Sehenswürdigkeiten in Bethlehem

Ines und Thomas Gin des Lebens Weitere Informationen zu den Beiden findet ihr unter #21

Church of the Holy Sepulchre, die Grabeskirche oder Kirche vom heiligen Grab (ISR)

Bildquelle Ines und Thomas, Gin des Lebens

Während sich in Bethlehem die Geburtskirche befindet, hat Jesu in Jerusalem seine letzte Ruhestätte gefunden. Die Church of the Holy Sepulchre, die Grabeskirche oder Kirche vom heiligen Grab,zählt zuden größten Heiligtümern des Christentums. In der Westkirche wird sie als Grabeskirche bezeichnet, während sie in der Ostkirche bzw. von orthodoxen Christen als Auferstehungskirche gesehen wird. Sie soll an der Stelle der Kreuzigung Jesu und seinem Grabe stehen.

Eigentlich sollte der Besuch zum Nachdenken anregen und den Glauben in Jesus Christus stärken. Wirempfinden es aber eher als befremdlich. Weinende Menschen, man wird hin und her geschubst, müsste sich wohl stundenlang anstellen. Ein wenig verweilen wir in der Kirche und versuchen dem Trubel Stand zu halten, zünden noch Kerzen an, aber dann verspüren wir den Drang nach draußen.

Die Kirche ist auf jeden Fall sehenswert, aber auch die eigene Religion kann einem manchmal fremd sein. Dennoch würden wir sie immer wieder besuchen, denn wenn man in Jerusalem ist, dann zählt sie sicherlich zum Pflichtprogramm. Und wenn man dann in Ruhe die Eindrücke Revue passieren lässt, dann sind diese schon sehr beeindruckend und man möchte sie nicht missen. Egal wie stark dereigene Glaube ist, irgendwas scheint der Ort auf jeden Fall zu haben, was man nicht in Worte fassen kann.

Klick zum Artikel über die Grabeskirche und zu den Sehenswürdigkeiten in Jerusalem

Ines und Thomas Gin des Lebens Weitere Informationen zu den Beiden findet ihr unter #21

Tempelberg, Klagemauer, Felsendom und Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem (ISR)

Bildquelle Ines und Thomas, Gin des Lebens

Jerusalem gilt als heilige Stadt für drei Religionen, dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Die Auswahl an heiligen Plätzen und Sehenswürdigkeiten ist so vielfältig wie umfassend. Die religiöse Vielfalt der Stadt ist Fluch und Segen zugleich. Was für Touristen eine enorme Bereicherung ist, stellt für die Stadt und ihre BewohnerInnen ein großes Problem da, denn Spannungen und religiöse Konflikte sind damit vorprogrammiert. Eigentlich sollte Jerusalem ein Ort sein, der die Religionen unddamit die Menschen vereinigt. Leider ist jedoch gerade das Gegenteil der Fall.

Der Tempelberg ist ein Paradebeispiel dafür. Auf dem Hügel befinden sich islamische, christliche und jüdische Bauwerke. Er wird auch „edles Heiligtum“ genannt. Leider ist hier aber wenig von Einigung zu spüren. Polizisten, Sicherheitskontrollen und religiöse Trennung sind deutlich spürbar. Richtet manden Blick auf die berühmte Klagemauer, „die westliche Mauer“, das wohl bekannteste jüdische Heiligtum der Stadt, erblickt man hinter der Mauer gleich das nächste Highlight, den Felsendom.

Auf dem Tempelberg soll sich früher ein jüdischer Tempel befunden haben. Die Klagemauer soll eine Befestigungsmauer dieses Tempels gewesen sein. Heute befinden sich hier der muslimische Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee. Die al-Aqsa-Moschee gilt als drittwichtigste Moschee des Islams.

Der Felsendom ist eines der islamischen Heiligtümer und in Jerusalem der älteste Monumentale Sakralbau des Islams. Er gilt als das bekannteste moderne Wahrzeichen der Stadt. Im Zentrum des Baus befindet sich ein Felsen, an dem, der Geschichte nach, einst Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte. Der Felsendom wurde und wird nicht als Moschee, sondern Kuppel oder Schrein bezeichnet.

Besonders gut an Jerusalem gefällt uns, die Dichte an heiligen Bauwerken. Jerusalem ist das Zentrum vieler Religionen und auch wenn diese Vielfalt auch ein wenig überfordert, ist es dennoch Anreiz für viele, die Stadt zu besuchen. So auch für uns.

Klick um zum Artikel über den Tempelberg, die Klagemauer, den Felsendom sowie der Al-Aqsa Moschee.

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Batu Caves in Kuala Lumpur (MYS)

Bildquelle Ines und Thomas, Gin des Lebens

Die Batu Caves in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia, zählen zuden wichtigsten Stätten des hinduistischen Glaubens. Die Kalksteinhölen befinden sich rund 15 km außerhalb der Stadt. Man kann sie entweder mit einer S-Bahn erreichen oder im Rahmen eines gebuchten Ausflugs besuchen. Es handelt sich nicht um einen einzigen Tempel, sondern vielmehr eine ganze Anlage, bestehend aus mehreren hinduistischen Tempeln.

Die Hauptattraktion ist sicherlich die Riesige goldene Statue, die wirklich mächtig wirkt und ihren sanften Blick der Stadt zuwendet. In den Tempeln gibt es auch vieles zu entdecken. Nur der Aufstieg ist, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, etwas anstrengend. Es lohnt sich aber wirklich, denn man hat, neben den vielen bunten Tempeln, auch einen großartigen Blick auf die Stadt.

Als Opfergaben kaufen gläubige Menschen Blumenkränze, die dann ihren Göttern geschenkt werden.Diese bestehen aus einer Vielfalt an den farbenprächtigsten und schönsten Blüten und können praktischerweise gleich am Markt vor dem Eingang gekauft werden.

Neben zahlreichen Hindus, die zu dieser Glaubensstätte pilgern trifft man hier nicht nur Touristen. Es tummeln sich einige Makaken und auch Hühner laufen uns über den Weg. Eigentlich sind die Makaken harmlos, nur die Möglichkeit Essen zu ergattern, macht sie verrückt. Wer mit einer Plastiktüte raschelt, hat verloren.

Besonders gut gefällt uns, dass hinduistische Tempel so farbenfroh sind und damit Lebensfreude ausstrahlen. Während die Glaubensstätten in manchen Religionen schwerfällig und andächtig wirken,verspüren wir bei hinduistischen Tempeln immer eine gewisse Leichtigkeit.

Klick zum Artikel über den Batu Caves sowie den Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur

Tipp: Ebenfalls sehr schöne Tempelanlagen findet man in Singapur in Chinatown, Little India und der Arab Street sowie im Monkey Forest in Ubud auf Bali. Auch sehr beeindruckend ist der Big Buddha und der Wat Chalong Tempel in Phuket. Artikel dazu findet ihr auf unserem Blog.

Ines und Thomas Gin des Lebens Wir, Thomas und Ines aus Österreich, lieben es zu Reisen. Reisen ist für uns der Gin des Lebens. Auf unserem Blog verbinden wir unsere Reiselust mit unserer Ginliebe. Gemeinsam wollen wir die ganze Welt entdecken. Manchmal findet man uns auch Unterwasser. Auf unserem Blog gindeslebens.com nehmen wir unsere LeserInnen mit auf unsere Abenteuer.

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Jüdische Synagoge Wien (A)

Bildquelle Gudrun, Reisebloggerin.at

Normalerweise kann man ein Gotteshaus einfach so betreten. Man tritt durch die Türen, sieht sich um, bestaunt das Interieur, setzt sich kurz auf eine Bank und geht wieder. Hier ist das anders. Wer sich zur Führung einfindet, wird kontrolliert. Ich öffne meine Handtasche, zeige meinen Ausweis und meinen Fotoapparat und darf durch die Sicherheitsschleuse. Es piepst. Das ganze Prozedere muss wiederholt werden.

Wenig später nehme ich im ovalen Gebetsraum Platz, über mir erstrahlt eine blaue Kuppel. Sie erinnert mich an einen wunderschönen Sternenhimmel. Vor mir steht der Thoraschrein, verborgen hinter einem grünen Vorhang.

Erbaut wurde die Synagoge 1825/1826 nach einem Entwurf von Josef Kornhäusel, dem berühmtesten Architekt seiner Zeit. Zu Beginn des 19.Jhdts. durften nichtkatholische Gotteshäuser von außen nicht erkennbar sein. So versteckt sich auchdie jüdische Synagoge hinter einer unscheinbaren Hausfassade.

Die Wiener Synagoge ist ein besonderes Gebäude. Als einziges jüdisches Gotteshaus hat sie die Reichskristallnacht der Nazis im November 1938 mehr oder weniger unversehrt überstanden. Alle anderen Bethäuser und Synagogen wurden für immer zerstört. Diese verlorenen Kulturschätze wurden virtuell rekonstruiert und können an einem Computer im Jüdischen Museum Wien betrachtet werden.

Jüdische Synagoge Wien – Stadttempel, Seitenstettengasse 4, Wien

Die Besichtigung ist nur mit Führung möglich. Informationen: https://www.ikg-wien.at/gebetszeiten-eruv/

Klick zum Artikel über Synagoge in Venedig, die ich auch besucht habe.

Gudrun Reisebloggerin.at Seit 2011 schreibe ich auf Reisebloggerin.at über meine Reisen. Als Buchhändlerin kann ich an keiner Buchhandlung vorbeigehen und interessiere mich für Kunst, Kultur, Musik und Geschichte.

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Barocke Basilika in Ottobeuren (D)

Bildquelle Barbara Kettl-Römer, Tief-im-Allgäu

Das Kloster in Ottobeuren geht auf das Jahr 764 zurück. Von den romanischen und gotischen Vorgängerbauten ist aber heute nichts mehr zu sehen, denn Abt Rupert II. Ness startete im Jahr 1711 ein gigantisches Neubauprojekt: Ihm schwebte eine Anlage vor, die dem Zeitgeschmack und dem Machtanspruch der (wieder) reichsunmittelbaren Abtei entsprach. In 55 Jahren Bauzeit entstand daher eine barocke Anlage, die zu den prächtigsten in ganz Europa gehört. Krönender Abschluss war die Kirche St. Alexander und Theodor, die 1766 unter dem nachfolgenden Abt Anselm Erb eingeweiht wurde.

Noch heute staunt man als Besucher über die gewaltigen Ausmaße von Kirche und Kloster, die alle anderen Gebäude in der Umgebung als winzig erscheinen lassen. Wer das Innere der Basilika zum ersten Mal betritt, bleibt unweigerlich erst einmal stehen, um ausgiebig zu schauen und zu staunen: So viel Licht, Gold, Stuck, Marmor, Gemälde und Skulpturen … hier herrscht eine wahrhaft paradiesische Üppigkeit.

Dabei wurde damals nichts dem Zufall überlassen: Jede Figur, jedes Detail hat eine programmatische Bedeutung. Das runde Deckengemälde in der zentralen Kuppel zeigt beispielsweise die „Ecclesia triumphans“, die siegreiche Kirche. Diese wiederum wird getragen vom Evangelium; deswegen sind in den vier Zwickelfresken darunter die Evangelisten zu sehen. Unter diesen wiederum sitzen die vier Kirchenväter in weiß-goldener Eleganz.

Wer diese Bildbotschaften entschlüsseln will, sollte eine der Führungen mitmachen, die jeden Samstag zwischen Ostern und Allerheiligen um 14:15 Uhr durch einen der Mönche angeboten werden. Ich fand sie sehr kurzweilig – und danach geht’s zur Stärkung ins Klostercafé!

Barbara Kettl-Römer Tief-im-Allgäu Barbara Kettl-Römer bloggt Tief im Allgäu über alles, was die Region für Einheimische und Besucher an Sehens- und Erlebenswertem zu bieten hat.

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St.-Stephans-Basilika Budapest (HU)

Bildquelle Claudia & Dominik, Weltreize

Budapest ist einer meiner absoluten Herzensorte. Und mitten im Herzen von Budapest steht die St.-Stephans-Basilika. Die Basilika, wie sie von den Budapestern einfach genannt wird, ist die größte katholische Kirche der Stadt. Ganze 8500 Gläubige finden in ihr Platz, und sie wird fast ausschließlich durch Tageslicht beleuchtet. Achte mal drauf!

Von außen ist sie genauso pompös wie von innen. In 55 Jahren Bauzeit haben drei Baumeister an ihr gearbeitet, diverse berühmte ungarische Maler haben sie durch ihr Können verschönert. Die St.-Stephans-Basilika beheimatet außerdem die wichtigste Reliquie der ungarischen katholischen Kirche: die Heilige Hand. Dabei handelt es sich der Legende nach um den mumifizierten, rechten Mittelhandknochen vom Staatsgründer und Namensgeber – dem heiligen Stephan. Die Reliquie findest du in einer Nebenkapelle in ihrem Schrein, den du mit einer Münze zum Leuchten bringst.

Da ich nicht so viel für mumifizierte Knochen übrig habe, sind meine zwei Highlights der Kirche allerdings andere: Die Panorama-Aussichtsplattform über der Kuppel der Basilika, von der du den schönsten Blick auf der Pester Seite der Stadt hast, und die Krypta. Die ist besonders für Fußballbegeisterte interessant, denn dort liegt seit 2006 der berühmte ungarische Spieler Ferenc Puskas.

Auf dem verkehrsberuhigten Platz vor der Basilika finden oft Märkte statt, herrlich zum Schlemmen und Bummeln. Bei Gelato Rosa gleich um die Ecke gibt es außerdem ein ganz besonderes Eis! Unbedingt probieren.

Claudia & Dominik Weltreize Seit ihrer einjährigen Weltreise schreiben Claudia & Dominik auf ihrem Blog weltreize.com über ihre kleinen und großen Abenteuer. Ihr Motto: Die Welt beginnt vor der eigenen Haustür. Auf ihren Aktiv-, Erlebnis- und Städtereisen lieben sie es, neue Dinge auszuprobieren und mit ein bisschen Angst im Nacken die Komfortzone zu verlassen. Neben London, wo beide mal gelebt und sich kennengelernt haben, ist Budapest ihre absolute Lieblingsstadt!

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Kaiserdom in Königslutter am Elm (D)

Bildquelle Beate Ziehres, Reiselust-Mag

Die Grabeskirche des mittelalterlichen Kaisers Lothar III und seiner Gattin Richenza wird noch heute als evangelisches Gotteshaus genutzt. Das romanische Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert beeindruckt unter anderem durch seine Größe – nicht nur mich.

Viele Besucher kommen in die niedersächsische Kleinstadt Königslutter, um den Kaiserdom zu besichtigen. Darunter sind oft Fachleute, die sich vor allem für die beachtenswerten Arbeiten italienischer Steinmetze interessieren. Berühmt ist der Jagdfries an der Außenseite der Apsis.

Auch im Kreuzgang des Kaiserdoms haben die Steinhauer unvergängliche Spuren hinterlassen. Die zehn Säulen und die dazugehörigen Säulenköpfe gelten als die schönsten antikisierenden romanischen Kapitelle Deutschlands.

Ich liebe die Stimmung in dem riesigen, komplett bunt ausgemalten Kirchenraum. Der gemalte Vorhang hinter dem Altarraum wirkt so echt, dass mir richtig warm wird, wenn ich ihn anschaue. Hier könnte ich mich stundenlang aufhalten, schauen und staunen über das Werk der Menschen im Mittelalter.

In früheren Jahrhunderten sah der Kirchenraum wohl nicht so aufgeräumt, freundlich und warm aus wie heute. Historiker gehen davon aus, dass die riesige Kirche vollgestopft war mit Gestühlen, Schränken, Leuchtern, Teppichen, Grabmälern, Denksteinen und vielem mehr. Durch den Fackel- und Kerzenruß dürften Wände und Fenster geschwärzt gewesen sein – eine düstere Vorstellung.

Heute zählt der Kaiserdom in Königslutter am Elm zu den wichtigsten romanischen Kulturdenkmälern Deutschlands. Klick zum Artikel auf Reiselust-Mag.

Beate Ziehres Reiselust-Mag Auf Reiselust-Mag stellt Beate Ziele in Europa, Amerika, Afrika und demnächst in Asien vor. Die Journalistin, PR-Managerin und Profi-Bloggerin hat mehr als 30 Länder in 4 Kontinenten bereist und will die Leser inspirieren, informieren und unterhalten.

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Notre-Dame von Dinant (BEL)

Bildquelle Angie & Isi, Urlaub mal anders!

Die Notre-Dame von Dinant zählt definitiv zu den beeindruckendste Sehenswürdigkeit der belgischen Kleinstadt. Dabei ist es nicht nur die Bauweise an sich, welche dieses sakrale Gebäude besonders macht.

Auf den ersten Blick hat mich vor allem die Lage der Notre-Dame von Dinant beeindruckt. Direkt am Ufer der Maas – vor einer hundert Meter hohen Felswand – präsentiert sich die Kirche in voller Pracht. Ihr besonderes Merkmal ist dabei der auffällige Zwiebelturm.

Nicht nur von Außen überzeugt das Bauwerk auf ganzer Linie. Auch ein Blick ins Innere der Kirche lohnt sich, denn an der Südseite des Querschiffs wurde 1902 ein wunderschönes und großes Glasfenster eingebaut. Aktuell zählt dieses sogar zu den größten Glasfenstern in ganz Europa.

Nicht zu vernachlässigen und für mich kaum vorstellbar, sind die geschichtlichen Ereignisse, auf welche die Kirche zurückblicken kann. Da kommt eine Menge zusammen, denn einer Legende zur Folge liegen die Anfänge der Notre-Dame von Dinant im 4. Jahrhundert. Dieser Legende nach soll genau an dieser Stelle das aller erste religiöse Gebäude errichtet worden sein.

Aus dieser Zeit kannst du keinerlei Überbleibsel mehr entdecken, denn die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals – teils komplett – beschädigt. Unter anderem wurde das sakrale Gebäude von herabfallenden Steinfelsen, zahlreichen Überschwemmungen, großen Feuern und mehreren militärischen Angriffen in Mitleidenschaft gezogen. Letztmalig am 23. August 1914, als deutsche Truppen ein furchtbares Massaker in Dinant angerichtet haben.

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Sagrada Familia Barcelona (ESP)

Bildquelle Kate, katetravels

Auf meinen Reisen gehören sakrale Gebäude quasi zum “Pflichtprogramm”. Egal ob Kirche, Tempel oder Moschee – sie alle spiegeln nicht nur die Religion, sondern auch Geschichte und Kultur eines Landes wieder. Daneben sind sie oft die Wahrzeichen einer Stadt und architektonische Meisterleistungen. Aufgrund ihrer Andersartigkeit faszinieren uns dabei vor allem die religiösen Bauwerke fremder Religionen und Kulturen. Doch auch unter den christlichen Kirchen hier in Europa gibt es einige absolute Meisterwerke. 

Meine bisherige Lieblingskirche ist die Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família in Barcelona. Und dabei ist sie noch nicht einmal fertig! Die Basilika wurde von dem spanischen Architekten Antonio Gaudi entworfen, der für seine runden, natürlichen Formen und vor allem für die bunten Mosaike bekannt ist. Sein Meisterwerk, die Sagrada Familia, ist seit 1882 im Bau und soll 2026 zu seinem hundertsten Todestag endlich fertig gestellt werden. 

Doch auch wenn sie noch von Baukränen umzingelt ist, ist sie bereits wunderschön! Im Gegensatz zu den meisten christlichen Bauwerken ist sie sehr hell und bunt: Filigrane Säulen tragen die weiß-goldene Decke, die mit Sternen- und Zackenmustern geschmückt ist. Die geschwungenen Linien und wellenförmigen Balkone lassen das Innere der Basilika weich und natürlich erscheinen, während Sonnenlicht durch die bunten Glasfenster fällt und den Raum in alle Farben des Regenbogens taucht. 

Die Sagrada Familia ist ein echtes Kunstwerk und ich hätte mich am liebsten auf den Boden der Basilika gelegt und stundenlang nach oben in die Sterne geschaut. 

Mehr zu Gaudis Meisterwerken und was es in der Stadt noch zu sehen gibt, zeige ich dir in meinen Reisetipps für Barcelona.

Kate katetravels Moin moin! Ich bin Kate und schreibe auf meinem Blog katetravels.de übers Reisen, Vanlife, Surfen und Yoga. Egal ob mit Rucksack in entfernte Kontinente oder meinem ausgebauten Van an die europäischen Küsten: Ich nehm dich mit auf meine Reise und verrate dir meine Tipps.

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La Catedral in Barcelona (ESP)

Bildquelle Vicki Franz, Vicki Viaja

La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, oder kurz La Catedral genannt, befindet sich im Barrio Gótico, im Herzen Barcelonas. Obwohl diese katholische Kathedrale wohl immer im Schatten ihrer berühmten Schwester, der Sagrada Família, stehen wird, ist so dennoch definitiv einen Besuch wert – für viele gilt sie sogar als die schönere von beiden und gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Besucher sind vor allem vom Dach der Kathedrale, welches man besteigen kann, begeistert. Von hier hat man einen wundervollen Ausblick über das Barrio Gótico, welches die Kathedrale umgibt.

An der Stelle, an der sich heutzutage diese eindrucksvolle Kathedrale befindet, stand einst ein Römischer Tempel. Bereits im 6. Jahrhundert wurde er durch eine Kirche ersetzt und im 11. Jahrhundert im Romanischen Stil eingeweiht.

Der Bau der Kathedrale, wie wir sie heute kennen, begann erst im 13. Jahrhundert und dauerte bis 1448. Im 16. Jahrhundert wurde der Glockenturm hinzugefügt. Die außergewöhnliche Fassade der Kathedrale wurde jedoch erst im 19. Jahrhundert, nach Vorbild der Originalpläne, gebaut. Später wurde noch ein mittlerer Turm angebaut.

La Catedral zieht täglich hunderte Touristen an. Besonders an Sonntagen während des Sommers ist dieses ein beliebter Treffpunkt, da auf dem Platz vor der Kathedrale traditionelle Katalanische Tänze oder ähnliche Aufführungen stattfinden. Aber auch im Winter lohnt sich ein Besuch, da hier einige Ställe zu einer Art Weihnachtsmarkt aufgebaut werden, in denen man vor allem traditionelle Weihnachtliche Dekorationen und Handwerksgüter kaufen kann.

Vicki Franz Vicki Viaja Auf Vickiviaja.com kannst du Vicki und ihren Mann Eduardo zu den verschiedensten Orte dieser Welt und in ihrer Heimat Barcelona begleiten – gerne auch fernab der typischen Touristenpfade. Neben hilfreichen Reisetipps, großartigen Sehenswürdigkeiten und praktischen Reiserouten helfen dir die beiden jede Menge Geld auf deiner Reise zu sparen – und das ganz ohne etwas zu verpassen.

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Kloster auf dem Odilienberg (F)

Bildquelle Katja Hein, hin-fahren

Der Odilienberg im französischen Elsass ist für mich ein besonderer Ort.Der südwestlich von Straßburg gelegene Mont Sainte-Odile und das dort angesiedelte Kloster sind beliebte Ausflugsziele. Die ausgesetzte Lage des Klosters auf schroff zur Rheinebene abfallenden Felsen, bedeuten einen tollen Blick in die Rheinebene, bis zum Schwarzwald und bei gutem Wetter sogar bis in die Alpen. Gleichzeitig ist der Odilienberg der meist besuchte Wallfahrtsort im Elsass.

Hier wirkte im frühen Mittelalter die Heilige Odilia, die Schutzpatronin des Elsass. Sie gründete bereits 690 nach Christus das erste Kloster auf dem Odilienberg, in dem sich auch ihr Grab befindet, und sorgte mit anderen Frauen für Arme, Kranke und Sterbende. Das Kloster auf dem Odilienberg erlebte wechselnde Zeiten. Es wurde mehrfach zerstört, wiedererrichtet, umgebaut und ergänzt. Seit 1931 gibt es hier eine „ewige Anbetung“: In der Wallfahrtskirche beten rund um die Uhr Katholiken aus dem Elsass, die sich dabei abwechseln.

Basilika, Grab der Heiligen, romanische Kapelle, Engelskapelle, Tränenkapelle, Panoramaterrasse und die Quelle Sainte-Odile, werden von vielen Pilgern und auch von anderen Besuchern aufgesucht. Auch Kaiser Barbarossa oder Papst Johannes-Paul der II waren schon hier. Zwischen ein und zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr. Trotzdem, die Fahrt den Berg hinauf, die Wanderung entlang der Mauer aus dem Frühmittelalter um den Berg herum, der Gang durch das Kloster, die Besichtigung der Kapellen mit ihren bunten Mosaiken und der Blick von der Terrasse weit ins Land, all das ist auch irgendwie magisch. Klick für meinen ausführlichen Artikel.

Katja Hein Hin-fahren Weitere Angaben unter #31

Abbaye de Jumièges Normandie (F)

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Es gibt einen Ort in Frankreich, zu dem ich immer wieder gerne zurückkomme. Das ist die Abbaye de Jumièges in der Normandie. Die romantische Ruine war ein großes Kloster und liegt in einer Flussschleife zwischen Le Havre und Rouen. Im Mittelalter spielte die Abtei eine große Rolle. Hier sind gewaltige Gebäude- und Kirchenreste erhalten.

Gegründet wurde das Kloster im siebten Jahrhundert von einem heiligen Mann mitten in einem Sumpf. Dieses wurde von den Wikingern zerstört und im elften Jahrhundert groß und mächtig wiederaufgebaut. Bei der Einweihung der Abteikirche war sogar Wilhelm dem Eroberer, damals bereits König von England, dabei.

Ich liebe ja romanische Kirchen und Gebäude. Und die hier erhaltenen Ruinen sind wirklich schön. Beim Besuch zieht es den Blick der Besucher magisch nach oben. „Majestätisch“, ist das Wort, was mir beim Bummel einfällt. Die Ruine vermittelt das Gefühl eines alten religiösen Ortes. Die romanische Architektur hat einen eigenständigen normannischen Stil. Der parkartig angelegte Garten mit alten Bäumen rund um die alten Klostergebäude lädt zum Spazieren ein und bietet immer wieder neue Blicke auf die Ruinen.

Der Schriftsteller Victor Hugo bezeichnete das Kloster Jumièges im 19. Jahrhundert als die schönste Ruine Frankreichs. Ich finde, er hat recht. Mehr zum Kloster Jumièges erfährst Du hier

Katja Hein Hin-fahren Katja ist Journalistin und leidenschaftliche Reisende mit dem Wohnmobil. Auf Hin-Fahren.de gibt sie Tipps zu schönen Reisezielen – zwischen Südspanien und Nordkap – und rund um Camping und Wohnmobil.

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Die Kirche des Heiligen Georg in Oplenac (SRB)

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Südlich von Belgrad in der Region Šumadija liegt – umgeben von Weinbergen – die Kleinstadt Topola, über welcher weithin sichtbar der Oplenac-Hügel aufragt. Er ist ein wahrer Besuchermagnet: Rund 100.000 Besucher kommen jedes Jahr. Der schweißtreibende Aufstieg lohnt sich, denn oben erwartet Dich die Kirche des Heiligen Georg – ein absolutes Highlight eines Ausflugs nach Topola. Die im Serbisch-Byzantinischen Stil erbaute Kirche St. Georg mit ihren fünf grünen Kuppeln und den weißen Mauern ist ein wahres Schmuckstück. Doch so richtig ins Staunen komme ich im Inneren: So viel Prunk und Pracht auf einem Fleck!

Der Innenraum der Sankt-Georg-Kirche ist mit unzähligen Mosaiksteinchen in 15.000 Farbnuancen bedeckt. Die Mosaike sind originalgetreue Reproduktionen von mittelalterlichen Fresken aus Serbien. Insgesamt sind es 725 Mosaiken, die die Kultstätte zieren. Sie setzen sich in der Krypta fort, die opulent in Goldtönen glänzt. Die Krypta beherbergt das Mausoleum der Karađorđević-Dynastie, 29 Gräber finden sich hier.

Eine weitere Sehenswürdigkeit Topolas in unmittelbarer Nähe der Kirche lässt Dich in die Geschichte Serbiens eintauchen: Im Haus von König Peter findest Du Porträts und interessante Exponate aus dem Besitz der königlichen Familie sowie eine Kopie der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien im Jahr 1914. 

Frisch online gegangen ist mein ausführlicher Artikel dazu.

Marion Escape-from-Reality Der Reiseblog Escape from Reality möchte seine Leser inspirieren, aus dem Alltag auszubrechen: Ob individuell oder in der Gruppe, ob Abenteuer- oder Erlebnisreisen mit vielen Aktivitäten, eine Overland-Tour, ein Städtetrip oder auch einfach mal Pauschalurlaub am Strand zum Sonne tanken – jede Reise kann zu einer einmaligen Erinnerung werden. Doch es muss nicht immer die große Fernreise sein… Auch Erlebnisse vor der Haustür versüßen den Alltag: Ausflüge in der Region, Wanderungen, Radtouren, die Natur erleben und regionale Spezialitäten genießen.

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Das Gallarus Oratory (IRL)

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Am Ende der Welt gibt es eine grüne Halbinsel, von Sturm und dem wilden Atlantik geschüttelt und umtost. Die Dingle Halbinsel. Wenn Du denkst, es geht nicht weiter, siehst Du auf halbem Weg zwischen Ozean und kahlen Hügeln ein merkwürdiges graues Gebäude, wie ein umgedrehtes Schiff: Das Gallarus Oratory.

Wie einsam muss es einst hier gewesen sein! Wahrscheinlich der ideale Rückzugsort für frühechristliche Mönche. Damals, im 7. Jahrhundert empfanden manche Mönche eine große Sehnsucht nach Einsamkeit und einem ruhigen Ort zur Kontemplation. Hier fanden sie ihn und bauten ein kleines Kloster und später ein einfaches Gebetshaus, das Gallarus Oratory.

Ich habe das Gallarus Oratory an einem strahlenden Sommertag besucht. Das Wetter war so ganz anders als das bekannte irische Regenwetter. Alle Farben leuchteten, die Bienen summten in den Fuchsienhecken und die Vögel erhoben sich jubelnd in den Himmel. Das graue Gebäude strahlt Ewigkeit und Beständigkeit aus. Die schlichte Bauweise passt genau richtig in die irische Landschaft. Es reduziert die Betrachtungen des Besuchers auf das Einfache und Wesentliche. Auch wenn ich Buddhistin bin, spüre ich hier eine spezielle Heiligkeit und kann mir gut vorstellen, dass manch gläubiger Mensch sich an dieser Stelle seinem Gott nahe fühlt.

Einen ausführlichen Artikel findet ihr hier.

Ulrike Bambooblog Ulrike: Jahrgang 1955, leidenschaftliche Reisende mit einer Vorliebe für die kleinen Dinge am Rande des Weges, China-Expertin und erfahrene Alleinreisende.

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St. Paul’s Cathedral London (GBR)

Bildquelle Simone, Totally-London

Eins meiner absoluten Lieblings-Wahrzeichen in London ist die St. Paul’s Cathedral. Sie gehört einfach in die Skyline, auch wenn sie zwischen den ganzen Wolkenkratzern fast schon untergeht. Ich bin immer wieder fasziniert von der beeindruckenden Architektur, die so zeitlos schick und edel wirkt.

Du findest hier eine aktive Kirche mit mehreren Gottesdiensten pro Tag, die aber täglich außer sonntags auch für Touristen geöffnet hat. Ich empfehle den anstrengenden Aufstieg hinauf in die Kuppel, denn du wird mit atemberaubenden Aussichten auf London belohnt. Und in der ehemaligen Krypta lässt sich danach wunderbar ein Tee mit Scones und clotted cream genießen, denn dort befindet sich ein Cafe.

St Paul’s wurde nach dem Großen Feuer 1666 von Sir Christopher Wren neu erbaut und hat die größte Kuppel der Welt (sogar größer als die im Petersdom in Rom). Besonders ist dort auch die „Whispering Gallery“, wo man sich flüsternd von einem Ende des Raums zu anderen unterhalten kann (weil der Schall besonders gut transportiert wird). Und nachdem die Gallery länger geschlossen war, wird sie hoffentlich nach Ostern wiedereröffnet.

Besonders gut für Touristen und Fotografen ist, dass man seit ein paar Monaten auch Fotos für den privaten Gebrauch in der Kirche machen darf. Wenn du also auf der Suche nach Kultur, Geschichte, Architektur, einem Aussichtspunkt und Stille in Central London bist, dann ist St. Paul’s Cathedral dein Ort.

Simone Totally-London Auf Totally-London.net teilt Simone seit fast 4 Jahren ihre besten Tipps aus und über London. Sie erstellt außerdem personalisierte Reisepläne und bringt mit ihren Überraschungsboxen das London-Fernweh zu dir nach Hause.

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Kirche San Juan de Gaztelugatxe (ESP)

Bildquelle Nicolo, Nicolos Reiseblog

Entlang der Küste des Baskenlands triffst Du auf pittoreske Städte, schroffe Felsen und in der Nähe von Bormeo auf ein überraschendes Highlight. Wenn Du mit dem Auto die grüne Küstenlinien des Baskenlandes entlang fährst, taucht sie hinter einer der Kurven plötzlich auf: Die Kirche San Juan de Gaztelugatxe.

Hoch oben auf einem vorgelagerten Felsen thront sie – dem stürmischen Wetter ausgeliefert. Gerade zu winzig sieht sie aus und doch ist dieses Bild von außergewöhnlicher Schönheit. War die Kirche früher als Pilgerort durch Fischer hoch frequentiert, sind es heutzutage Touristen, die der Ort magisch anzieht.

Zunächst geht es auf dem Weg zur Kirche über eine schmale Steinbrücke bis Du auf Stufen den steilen Felsens hinaufsteigen kannst. Hast Du die Stufen erklommen, die sich den Felsen emporschlängeln, gelangst Du auf das Plateau, auf dem die Seefahrerkapelle errichtet worden ist.

Von hier oben hast Du freien Blick auf das Meer der Biskaya. Schaust Du in die andere Richtung kannst Du die Aussicht auf die wilde Küste genießen.

Mehr Eindrücke und eine Antwort auf die Frage, welches Haus in der Serie Game of Thrones hier auf dem Felsen seine Burg hat, erfährst Du auf Nicolos Reiseblog in seinem Artikel Reisetipp Spanien: Kirche San Juan de Gaztelugatxe.

Nicolo Nicolos Reiseblog Auf Nicolos Reiseblog bist Du genau richtig, wenn Du Nicolo auf seinen Entdeckungsreisen durch Europa und das angrenzende Mittelmeer begleiten möchtest.

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Hoher Dom zu Mainz (D)

Bildquelle Liane, DieReiseEule

Zwei sakrale Bauten möchte ich selbst nun noch vorstellen. Den Anfang macht der Mainzer Dom. Er ist das Wahrzeichen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und durch seine rote Farbe des Sandsteins weithin sichtbar.

Bischof Willigis legte im Jahr 975 n.Chr. den Grundstein. Im Laufe der Zeit wurde umgebaut, saniert, neu aufgebaut (nach einem Brand) und repariert. Noch heute ist der Dom selten ohne Gerüst abzulichten. Im Inneren wird die Imposanz des Bauwerks erst richtig fassbar. Ein Highlight ist der Aufmarsch der Mainzer Garden am Fastnachtssonntag im Dom.

Sieben Könige wurden im Mainzer Dom gekrönt. Sieben Mal brannte der Dom. Bischöfe werden seit 1928 in der neuen Krypta beigesetzt. Der Erbauer des Doms – Willigis – wurde allerdings in der Kirche St. Stephan, welche wegen ihrer von Marc Chagall gestalteten Fenster berühmt ist, beigesetzt.

Marktkiche Wiesbaden (D)

Bildquelle Liane, DieReiseEule

Das Pendant zum Mainzer Dom ist in Wiesbaden die evangelische Marktkirche. Der neugotische Bau steht zentral hinter dem Landtagsgebäude, dem Rathaus und dem Dernschen Gelände, wo samstags der Markt stattfindet.

Mitte des 19. Jahrhunderts von Carl Boos erbaut, war die Marktkirche zu dieser Zeit der größte Backsteinbau im Herzogtum Nassau.

Demnächst kann man Wiesbaden vom Turm der Marktkirche bei einer exklusiven Führung betrachten. Die Kirche kann fast jederzeit besichtigt werden. März bis November: Montags ist sie geschlossen, aber dienstags bis freitags steht sie von 14 – 18 Uhr, samstags von 10 – 11 Uhr und 12 – 16 Uhr und sonntags 14 – 17 Uhr offen.

Danke

Vielen lieben Dank für die ganzen Vorschläge und für das Überlassen der Fotos für diesen Artikel. Ich habe mich mächtig gefreut, dass ich so viele Blogger zum Mitmachen motivieren konnte. Es gibt natürlich noch unzählbar viele, wunderbare Moscheen, Synagogen, Kirchen und Kathedralen. Ich konnte nur einen Ausschnitt zeigen.

Vielen Dank allen Lesern, die sich durch diesen langen Artikel gekämpft haben.

Wie hat euch der Beitrag gefallen? Welches religiöse Gebäude fehlt euch? Welches findet ihr ganz besonders schön? Ich freue mich über eure Kommentare. Bitte teilt den Beitrag und pinnt ihn. Alle sozialen Medien (instagram, flipboard, facebook…) dürfen genutzt werden. Bitte unbedingt das Copyright der Texte und Fotos beachten.

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© Liane und Herr R.
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12 Gedanken zu „37 sagenhafte, sakrale Bauten in aller Welt

    1. Und mich hat es gefreut, was du alles eingereicht hast. Wirklich super. Danke.

      Liebe Grüße
      Liane

  1. Hallo Liane, ich bin total begeistert von der Auswahl an Gotteshäusern, die hier zusammengekommen ist. Wie schön, dass Kirchen, Moscheen und Synagoge in so bunter Nachbarschaft versammelt sind. Und die meisten davon kannte ich bisher nicht – da muss ich noch ein bisschen genauer reinlesen …

    1. Liebe Barbara,
      vielen Dank, dass du ein Teil dieses Beitrags bist. Ich war rundum begeistert, welche Gebäude zusammen kamen. Viele davon kenne ich auch noch nicht. Die Bucket List muss dringend erweitert werden 😀
      Liebe Grüße
      Liane

  2. Liebe Liane,
    es sind wirklich sehr schöne und spannende Kirchen und andere Heiligtümer zusammen gekommen. Ich habe gerade wieder neue Ziele auf meine Wunschliste notiert. Herzlichen Dank für die Idee, den schönen Bericht und die super Präsentation.
    Liebe Grüße Katja

    1. Danke für die Glückwünsche und viel Spaß beim Stöbern. Nimm dir Zeit. Der Artikel ist doch ein bisschen länger 😉

Hau in die Tasten! Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir.

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