[Kanaldeckel-Geschichten] Trier

Das Stadtwappen Triers

Endlich eine neue Kanaldeckel-Geschichte! Diesmal geht es dazu in eine der ältesten Städte Deutschlands, nach Trier. Trier hat etwa 110.000 Einwohner (Stand 2018), ist Universitätsstadt und Bischofssitz. Trier wurde unter Kaiser Augustus im Jahr 17 v. Chr. gegründet.

Trier hat mehrere, verschiedene Kanaldeckel, die immer den Stadt- und Schutzpatron Petrus zeigen. Man findet die Deckel überall in der Innenstadt. Einfach mit offenen Augen durch die Straßen und Gassen laufen.

Stadtpatron Petrus

Simon Petrus ist der Schutzpatron der Stadt Trier. In der linken Hand trägt er ein rotes Buch, in der rechten den Stadtschlüssel. Nachweisbar ist das Stadtwappen seit dem 12. Jahrhundert in städtischen Siegeln. Petrus beschützte und beschützt auch den Weg der Pilger nach Santiago de Compostela. Der Jakobsweg führt an Trier vorbei.

Petrus ist nicht nur Schutzpatron der Stadt, sondern auch des Doms. Ein imposanter Bischofssitz, den man sich unbedingt anschauen sollte.

Eine der ältesten Kanaldeckel Triers

Wer war Petrus? Geboren als Simon wurde Petrus einer der ersten Jünger Jesu. Er war verheiratet – allerdings verschweigt die Bibel den Namen seiner Frau. Simon war häufig Sprecher der Jünger und bekannte sich ganz offen zu Jesus.

In Matthäus 16 Vers 18 „ernennt“ Jesus Simon zu Petrus: „Ich aber sage dir: Du bist Petrus [griech. petros] und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ So kam Petrus auch noch zum Namenszusatz „Der Fels“.

Trier und seine Kanaldeckel

14.000 Kanaldeckel gibt es in Trier und einige sind schon über 100 Jahre alt. Das man damals bereits den Schutzpatron Petrus eingeprägt hat, ist außergewöhnlich. Doch in Trier entschloss man sich, eine äußerlich sichtbare Identifizierung mit der Stadt darzustellen.

Noch gibt es einige, wenige, uralte und originale Gullydeckel aus den Jahren 1899 bis 1903. Diese erkannt man daran, dass Petrus von Weinreben umrankt ist. Bei den neuesten Deckeln fehlen die Weinreben.

Von Weinreben umrankt und doch neueren Datums

Wenn ihr Anmerkungen oder weitere Informationen zum Trierer Schutzpatron habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder mich per Email kontaktieren.

Auf Instagram zeige ich euch meine Kanaldeckelfunde aus der ganzen Welt. Werdet Follower und verpasst keinen Gullydeckel mehr.

Weitere Kanaldeckelgeschichten findet ihr unter der Rubrik Kanaldeckelgeschichten.

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3 Gedanken zu „[Kanaldeckel-Geschichten] Trier

  1. Liebe Liane,

    ich bin zwar öfters in Trier unterwegs, aber nach den Kanaldeckeln habe ich noch nie geschaut, muss ich gestehen. Die Heiligen und Apostel ziehen sich wie ein rotes Band durch die Stadtteile, was man sehr gut an Namen der verschiedenen Apotheken erkennen kann. Ja, da bin ich etwas speziell in meiner Wahrnehmung, das liegt aber daran, dass Apotheken meine Kundschaft sind 😉

    Trier ist eine faszinierende Stadt, es gibt so viel Geschichte an jeder Ecke. Ich hoffe, dass ich nochmal Gelegenheit haben werde, dorthin zu kommen, ich möchte da so vieles sehen 🙂

  2. Wow! Trier fehlt mir auch noch in meinem Portfolio 🙂 Sehr interessant die ganzen Daten und schade, dass heutzutage die Weinranken nicht mehr umgesetzt werden, dadurch wird der Deckel doch noch viel schöner 🙂
    Grüße GULLI ver’S REISEN 🙂

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