[Reisetagebuch] Auf der Rinderfarm in Namibia Tag 1, zweiter Bericht

Den Bericht der Anreise findet ihr unter [Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

Auf der Farm Heimat

Rainer und seine Frau weisen uns unsere Zimmer zu. An den großer Raum mit Doppelbett und Kühlschrank grenzt ein Duschbad. Uns gefällt es sehr gut. Wir machen uns frisch und gehen dann zum offenen Speiseraum, wo bereits Getränke zur Selbstbedienung und Kleinigkeiten zum Snacken stehen.

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Der Eingang zum offenen Speiseraum

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Schon mal was von Zons gehört?

Sturm auf die Zollfest Zons

Zons ist eine mittelalterliche Stadt, die bereits im 7. Jahrhundert erstmals erwähnt und 1373 zur Stadt erhoben wurde. Heute ist Zons ein Stadtteil von Dormagen.

Regelmäßig finden in Zons Veranstaltungen wie „Sturm auf Zons“ – eine Nachstellung der Stürmung der Burg mit Markplatz und Feldlager statt. Leider war es letztes Wochenende extrem heiß und Schattenplätze waren rar, daher habe ich nur einen Teil der Inszenierung mitbekommen. Die verkleideten Ritter in ihren schweren Rüstungen taten mir leid. Fotos mit Personen habe ich mir verkniffen. Die DSGVO lässt grüßen.

Dafür nehme ich euch mit zu einem bildlichen Rundgang durch Zons. Viele Häuser stehen unter Denkmalschutz und sind farbenprächtig renoviert. Eine Augenweide.

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[Blogparade] Verrückte Urlaubserlebnisse

Vorsicht! Viel Text, wenig Bild!

„Mit Kind im Rucksack“ – könnte eine passende Geschichte zur obigen Überschrift sein. In diesem Fall heißt aber der Blog von Ina und Nico so, die nach Norwegen ausgewandert sind und sie rufen zur Blogparade über lustige, verrückte, witzige oder auch peinliche Urlaubserlebnisse auf.

Da fallen mir doch sofort und spontan einige Ereignisse meines reichen Erfahrungsschatzes ein. 50 Jahre Reisen – da passiert eben einiges. Von verloren geglaubten Rucksäcken, die statt in Argentinien in Japan landen über einer Rohrzange im Handgepäck bis zum Biss eines Erdmännchens.

1) Klassenfahrt

Ich erinnere mich nicht mehr, auf welcher Klassenfahrt es war, aber wir waren mit dem Bus unterwegs. Klassenfahrten sind für Lehrer auch damals schon eine Herausforderung gewesen. Ich gehöre ja noch zur Generation der geburtenstarken Jahrgänge und in den Klassen tummelten sich über 30 Schülerinnen und Schüler. Weiterlesen „[Blogparade] Verrückte Urlaubserlebnisse“

[Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

5. April 2018

Ich packe sicherheitshalber noch einen Hoodie in den Koffer. Abends soll es ja angeblich in Namibia immer sehr kalt werden. Habe ich alles eingepackt? Schnell werfe ich noch einen Blick auf die Haken meiner Packliste. Es fehlt nur noch der Haken für das Handy und den Haustürschlüssel. Der Koffer geht ohne Probleme zu. Schloss dran. Fertig.

Hasimausischatzibär bringt meine Freundin A. und mich zum Flughafen. Ich stecke Handy und Schlüssel ein und dann geht es los – das Abenteuer Afrika. Ich freue mich so sehr darauf. Seit 3 oder 4 Jahren planen Anita und ich diese Reise. Irgendwann hatten wir bei einem unserer intensiven Gespräche festgestellt, dass wie beide den Traum von Namibia haben und beschlossen, dass wir 2018 gemeinsam die Reise antreten.

Auf einmal kam mir das Leben dazwischen. Ich war hin und her gerissen, ob wir unsere Planung beibehalten sollten, denn auf einmal hatte ich einen Mann an meiner Seite und natürlich planten wir auch gemeinsam einen Urlaub. Aber dieses Juwel von Mann ermutigte uns die Reise anzutreten.

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Die Wüste blüht und grünt – Namibia

Namibias Farbwunder

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Grau, karg, relativ farblos – so war meine Vorstellung von Namibia

Mit Namibia habe ich aride Flächen in grau, braun und kalkfarben verbunden. Eventuell ein paar eingestreute, grüne Akazienbäume, aber mit soviel Blütenpracht und -vielfalt hatte ich nicht gerechnet.

Vielleicht hatten wir einfach Glück, denn im April hat es laut Aussagen der Einheimischen relativ viel geregnet. Und Regen bringt Segen – zumindest in den trockenen, afrikanischen Ländern. Dort wird jeder Tropfen freudig begrüßt. So wie wir uns hier über jeden kurzen Sonnenstrahl freuen. Weiterlesen „Die Wüste blüht und grünt – Namibia“

Das Rhinozeros – Eine Bilderserie

Auf der Suche nach dem Nashorn im Etoscha Nationalpark

Mitte April. Ich bin mit meiner Freundin in Namibia. Wir haben eine Gruppenreise gebucht. Dazu gehört natürlich auch der Besuch des Etoscha Nationalparks. Der Etoscha ist ein Paradies für Tierbeobachter und -fotografen.

Wir sehen direkt Herden von Oryxantilopen, Impalas, Springböcken, Giraffen und Zebras. Ebenso wie jede Menge verschiedener, farbenfroher Vögel. Doch es gibt auch Tiere, die sich gut verstecken können. Dazu gehören Löwen, Geier und die Rhinos.

Wir halten in alle Richtungen die Augen offen und denken immer, dass so ein mächtiges Tier, wie das Nashorn oder der Elefant sich doch wohl kaum verstecken kann. Doch! Können sie.

Doch dann haben wir Glück. Wir biegen um eine Ecke und fahren einen Weg bergab und nehmen aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Sofort stoppt unser Guide. Weiterlesen „Das Rhinozeros – Eine Bilderserie“

Schlender Weinprobe im Kloster Eberbach/Rheingau

Weinregion Rheingau

Der Rheingau ist berühmt für seine Rieslingweine, die bereits zu Zeiten Karls des Großen angebaut wurden. Das Weinbaugebiet ist rechtsrheinisch (linksrheinisch ist Rheinhessen) und geht im Westen von Lorchhausen bis zum Lohrberger Hang hinter Frankfurt/M. im Osten. Dazu kommt noch der nördlichste Weinberg Hessens, der Böddiger Berg in Nordhessen, der mir persönlich gut bekannt ist, da ich in nur etwa 10 km Entfernung aufgewachsen bin. Weiterlesen „Schlender Weinprobe im Kloster Eberbach/Rheingau“

Die Geierlaybrücke im Hunsrück – Nervenkitzel über dem Abgrund

Die Anfahrt

Nur etwa 1,5 Stunden vom Rhein-Main-Gebiet entfernt, findet man die, wie sie durch ihre Initiatoren bezeichnet wird,  „schönste Hängebrücke Deutschlands“ – die Geierlaybrücke.

Von Mainz aus fuhr ich über die A 60 und die A 61 bis ins Hunsrück. An der Abfahrt Laudert verließ ich die Autobahn. Weiter ging es über die Landstraße durch Braunshorn.

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Warum ich keine Weltreise plane, sondern mich lieber Schritt für Schritt von der Welt verzaubern lasse

Gerade heute wieder stoße ich auf mehrere Berichte über Weltreisen.

„Wir waren 2 Jahre in Afrika unterwegs“

„Wir planen eine Weltreise mit unseren Kindern“

„Raus aus dem Hamsterrad, rein ins Vergnügen“

Keine Frage, ich liebe es, diese Artikel zu lesen und mich inspirieren zu lassen. Manche Menschen finde ich dabei sehr mutig. Diese sind häufig strukturiert und bereiten sich teils jahrelang auf ihren Traum vor, wie z.B. Michael Mantke von Erkunde die Welt. Andere erscheinen einfach nur planlos oder desorganisiert. Teilweise sogar Gefahren unterschätzend und/oder lebensmüde?! Weiterlesen „Warum ich keine Weltreise plane, sondern mich lieber Schritt für Schritt von der Welt verzaubern lasse“

Das war mein 2017

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2.2. Städel Frankfurt Weiterlesen „Das war mein 2017“

Palmengarten Frankfurt

Herzlich Willkommen

Der Palmengarten in Frankfurt ist eine Institution seit 1868. Damals flanierten die Damen der Gesellschaft in Begleitung ihrer Gatten durch den grünen Park. Seitdem hat sich vieles verändert, aber noch immer gehen die Städter gerne durch ihren Palmengarten.

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Dieser Mann aus Draht und LED leuchtet den Weg durch diesen Bericht

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Mobil in Singapur

MRT – Mass Rapid Transfer

In Singapur ist es leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Besonders beliebt ist die MRT – die U-Bahn, die eine optimale, enge Taktung hat.

Für Touristen gibt es zwei mögliche Ticketvarianten. Entweder man besorgt sich den Singapore Tourist Pass, der für 1, 2 oder 3 Tage gültig ist oder man erwirbt die EZ-Link-Karte, die wieder aufladbar ist. Ähnliche Systeme gibt es in vielen Städten und Ländern. Sie entspricht in etwa der Oystercard, die es in London gibt.

Beide Karten kann man direkt am Flughafen erwerben. Über die Stadt verteilt gibt es jede Menge Verkaufsstellen. Die EZ-Link-Karte kann man auch in den 7eleven Shops kaufen und aufladen.

Am besten lädt man sich eine App auf das Handy, die die Linien anzeigt.

Bus

Die Busse fahren in Singapur von 6 bis 23 Uhr. Den Bus kann man ebenfalls mit der EZ-Link-Karte und dem Singapore Tourist Pass benutzen. Wer diesen nicht hat, kann im Bus auch bar bezahlen. Allerdings sollte man immer Kleingeld parat haben, da die Busfahrer kein Wechselgeld mit sich führen. Weiterlesen „Mobil in Singapur“

Adressen in Singapur – wie finde ich die richtige Straße?

In Deutschland finden wir uns zurecht. Da wohnt Lieschen Müller im Gartenweg 12, in 08150 DenOrtgibtesgarnicht. Die Adressen in  Singapur sehen für uns dagegen auf den ersten Blick aus wie ein Buch mit 7 Siegeln.

Ich zeige euch das mal am Beispiel von der Fluggesellschaft Singapore Airlines. Die offizielle Adresse lautet:

2 Orchard Turn

#04-05 ION Orchard

Singapore 238801

Fange ich mal mit 2 Orchard Turn an. Die Hausnummer steht, anders wie bei uns, vor der Straße. Bei uns würde man sagen, dass man Singapore Airlines im Orchard Turn Nummer 2 findet.

Nächste Zeile. ION Orchard bezeichnet den Name des Gebäudes, in dem man die Fluggesellschaft findet. #04 ist die Etage, in welcher Singapore Airlines sein Büro hat und jedes Büro auf der Etage hat eine Nummer, in diesem Fall das Büro –05.

Fehlt nur noch die Stadt und die Postleitzahl, die hier hintenan gestellt wird.

Eigentlich einfach, wenn man’s weiß, oder?

© DieReiseEule 12/2017

Luxemburg – 1 Tag und 1 Nacht

Luxemburg

Mitten in Europa und doch so unbekannt. Wer hat die UNESCO-Welterbestadt schon auf dem Schirm?

Also ehrlich gesagt, habe ich mir um Luxemburg vorher auch nie Gedanken gemacht. Ich wusste, das liegt gleich neben den Niederlanden und Belgien, grenzt an Deutschland und ist klein. Punkt. Ende.

Relativ kurzfristig ergab sich nun dieser Städtetrip ins Großherzogtum. Die Überlegung, die mich dort hin führte war: Stadt, nicht in Deutschland, mit dem Auto erreichbar in max. 2-3 Stunden. Von Wiesbaden aus ging es über die Hunsrückhöhenstrasse (Hilfe, dort ist noch „tiefster“ Winter!) in die Hauptstadt des gleichnamigen Landes. Weiterlesen „Luxemburg – 1 Tag und 1 Nacht“

Clay Cliffs – wie im wilden Westen

Die Clay Cliffs

Auf Neuseelands Südinsel findet man eine Felsformation, die ich eher in den USA vermutet hätte. Ich fühlte mich in einen Karl-May-Spielfilm à la Winnetou versetzt. Ohne den Tipp meiner Gastgeber auf der Farm in Twizel wäre ich niemals dort hin gefahren.

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Overnight Cruise Doubtful Sound

In Manapouri an der Westküste Neuseelands startete die Bootstour, die mich in den Doubtful Sound im Fjordland brachte. Der Anbieter, Real Journeys, hat neben der Overnight Tour auch Tagestouren im Angebot. Mit etwa 80 anderen Passagieren ging es als erstes auf ein kleineres Boot. Dieses querte einmal den Lake Manapouri und brachte uns zum Westarm-Anleger, wo bereits zwei Busse auf uns warteten, um uns zum Motorsegler zu bringen.

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Lake Manapouri und das Zubringerboot

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Wandern in Wanaka

Wanaka kennen die meisten Neuseelandreisenden eher als „das kleine Queenstown“. Hier gibt es jede Menge Adventureangebote. Vom Jetboot fahren bis zum Fallschirmsprung ist alles dabei. Allerdings brauche ich den animierten Kick nicht und ziehe die umgebende Natur vor, die ebenfalls genug Abenteuer und Adrenalinschübe bereit hält.

Mount Iron

Ich bezog mein B&B-Zimmer und wurde direkt von den beiden sympathischen Engländerinnen Caroline und Suzie begrüßt und nach meinen Plänen befragt. Da es schon nachmittag war empfahlen sie mir, den Hausberg Wanakas – Mount Iron – als ersten Anlauf- und Übersichtspunkt zu besteigen. Von der Unterkunft aus lief ich ca 20 min bis zum Fuße des Berges. Dort traf ich auf einige Jogger, denn der Berg – obwohl teilweise recht steil – dient hier vielen als Übungsstrecke.

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Blick auf Wanaka vom Mt. Iron aus

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Die Heimat ruft…

7. und letzter, aktueller Reisebericht

Auf die letzten Tage habe ich mich noch geärgert. Unnötig, aber ich habe alles doch ganz gut noch auf die Reihe gekriegt.

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Zauberhaftes Neuseeland – Magische Orte

Einige von euch haben meinen Liebesbrief an Neuseeland gelesen. Obwohl die Reise eine halbe Ewigkeit her ist, habe ich noch viele, gute Erinnerungen an sie. Manchmal ist es auch eher ein „Gefühl“, was bleibt. Und ich hatte über all die Jahre eben dieses, dass ich spürte, ich muss hier nochmal herkommen, wenn es mir nur irgendwie möglich sein sollte.

Neuseeland 1991

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Franz Josef Glacier bis Cape Farwell

6. Reisebericht

Und schon sind wieder einige Tage vergangen. Die Zeit rast nur so dahin. Ich bin noch immer vom Erlebnis am Gillespie Beach überwältigt. Das ist ganz schwer in Worte zu fassen, deshalb verzichte ich im Moment auch noch darauf.

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