[Reisetagebuch] Twyfelfontein mit Pannenhilfe bis zur Vingerklip Lodge

Tag Acht – Start in Uis

Wir verlassen The White Lady Guesthouse in Uis nach einem ausgiebigen Frühstück. Vorbei geht es an einer verlassenen Mine. Endlich können wir auf der linken Seite das Brandbergmassiv sehen. Majestätisch lugt der höchste Berg Namibias, der Königsstein mit seinen 2573 Metern aus der kargen Landschaft hervor. Ein Fels in der Brandung. Jede Menge Geschichten ranken sich um diese Erhebung und sicherlich könnten auch die Steine fesselnde, abendfüllende Stories erzählen.

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Über eine gewohnt rumpelige Straße fahren wir Richtung Khorixas. Gefühlt entfernen wir uns vom Brandberg, aber unser Zwischenziel für heute ist Twyfelfontein und das liegt am Brandberg.

Weltkulturerbe Twyfelfontein

Die Sonne brennt vom Himmel, als wir unseren Van unter der schattenspendenden Überdachung parken. Noch sind nicht viele Fahrzeuge abgestellt. Wir laufen gemeinsam zum Besucherzentrum. Einen Guide benötigen wir heute nicht, Gustav kennt sich gut aus und führt uns zu den Felszeichnungen. Am berühmtesten ist das Bild des Löwen mit dem langen, im 90° Winkel abgeknickten Schwanz.

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Alle Zeichnungen sind den San, den Buschleuten zuzuschreiben. Sie wurden ohne metallische Werkzeuge angefertigt. Man vermutet, dass Werkzeug aus Quarz verwendet wurden, da man davon Rückstände nachweisen konnte.

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Hauptsächlich sind Jagdszenen dargestellt. Man erkennt Jäger und viele Tiere – Giraffen, Zebras, Antilopen, Löwen. Obwohl das Meer 100 km entfernt ist, ist sogar eine Robbe dargestellt.

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Und auch wir entdecken Tiere. Kleine Libellen, eine Schlange, Heuschrecken und Eidechsen. Und einen – von Gustav – Samttierchen genannten Käfer. Alle lebend natürlich.

Wir sehen und bekommen Pflanzen und Blumen erklärt, die in der Wüste überleben. Ein Baum hat Blätter, die an Engelsflügel erinnern. Wilde Amaryllis heben sich vom orangerot des Wüstensandes ab. Nach Regenfällen sprießt das Gras und bildet einen beeindruckenden Kontrast. Allerdings sollte man vorsichtig sein, denn da Wasser kommt unerwartet und kann über die Felsen schießen. Nur wenige Tage vor unserem Besuch ist das passiert. Gustav zeigt uns ein Video, dass sein Kollege gemacht hat. Glücklicherweise ist weder ihm noch der Reisegruppe etwas passiert.

Inzwischen sind viele Besuchergruppen unterwegs. Zeit für uns, zum Damara Living Museum zu fahren. Doch am Wagen erwartet uns eine nicht so erfreuliche Überraschung. Der reparierte Reifen ist wieder platt.

Wir leeren den Kofferraum und holen ein weiteres Mal den Ersatzreifen heraus. Einer der Parkplatzwächter wechselt für uns den Reifen. Wir picknicken, denn es ist Mittagszeit. Nach dem Austausch erhält der Helfer ein paar Dollar und wir fahren zum Dorf der Damara.

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Die zweite Reifenpanne

Damara Living Museum

Das Volk der Damara zeigt ca 10 km nördlich von Twyfelfontein in einem „lebenden“ Museum seine traditionelle Lebensweise. Wir werden von einer Damarafrau, die ein paar Brocken deutsch spricht, durch die verschiedenen Stationen geführt.

Ich fühle mich nicht wohl. Wir werden ständig aufgefordert, Fotos zu machen. Wir sollen mittanzen. Mir ist das zuviel „Zurschaustellung“. Das hat zur Folge, dass ich gar keine Fotos mache. Wirklich spannend war der Vortrag des Schamanen über die Kräuter und Behandlungsmethoden.

Den anderen ging es nicht viel anders, sodass wir sofort nach Beendigung der Vorführungen weiterreisen. Der Weg zieht sich sowieso und Gustav will noch schauen, wann und wo wir den Reifen geflickt bekommen. Also lieber die Zeit nutzen und eher vorzeitig ankommen. Doch so reibungslos, wie wir uns das zu diesem Augenblick noch ausmalten, sollte die Fahrt heute nicht vonstatten gehen. Uns erwartete noch ein unerwartetes Ereignis.

Fahrt mit Hindernissen

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Kaum haben wir das Damaradorf verlassen, sehen wir, wie sich in der Ferne eine Regenfront zusammen braut. Natürlich wissen wir, wie wichtig Regen für Namibia ist und das alle Einwohner erfreut sein werden, aber die Straßen können sich dadurch in Schlammwüsten verwandeln und somit unpassierbar sein.

Es fängt an zu tröpfeln. doch vom großen Regen bleiben wir verschont. Wir nähern uns einer Bodensenke, die sich mit Wasser gefüllt hat. Während wir uns dieser langsam nähern, können wir ins Tal schauen und den Flusslauf einsehen.

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Und was wir dort auf uns zukommen sehen, sieht nicht vertrauenerweckend aus. Es muss ziemlich geschüttet haben. Der Wasserstand steigt schnell und unaufhörlich. Gustav gibt Gas. Schnell weg, bevor wir nicht mehr durchkommen oder noch schlimmer mit einer Welle weggerissen werden.

Bis zur Mitte geht alles gut, doch dann setzt der Kleinbus irgendwo auf. Es knirscht und knarzt verdächtig. Doch wir schaffen die Durchfahrt und halten auf der Anhöhe mit klopfendem Herzen an. Durchschnaufen und Puls runterfahren.

Wir entdecken eine alte Welwitschie. Diese lebenden Fossilien sind endemisch in der Region. Obwohl es scheint, als bestünde die Pflanze aus überfahrenen Blätter, handelt es sich nur um ein einziges Blattpaar. Bis über 1000 Jahre alt kann eine Pflanze werden.

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Welwitschie

Bei der Weiterfahrt vernehmen wir vorne rechts auf der Fahrerseite ein seltsames Geräusch. Es klappert und scheppert. Ein weiterer Zwischenstop folgt. Gustav schleicht um das Auto und sucht. Nach und nach steigen wir aus. Wir entdecken eine beschädigte Spurstange. Können wir damit weiterfahren? Wir sind irgendwo im Nirgendwo.

Gustav entscheidet, dass wir eine Weiterfahrt versuchen. Alle müssen sich auf die letzte Rückbank nach links setzen, damit möglichst wenig Last auf der Vorderachse ist. Bei jeder Kurve knirscht es im Gestänge. Wir müssen langsam fahren und versuchen den Bodenwellen auszuweichen. Dadurch dauert die Fahrt deutlich länger als geplant.

Gustav hofft, dass wir die geteerte Straße bald erreichen. Somit würde wenigstens etwas Belastung wegfallen. Und prompt, als wir darauf einbiegen erscheint ein Regenbogen. Für uns ein gutes Omen.

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Eigentlich ist heute Abend ein Tisch im Eagles Nest für uns reserviert, aber wir werden wohl kaum bis Sonnenuntergang in der Vingerklip Lodge ankommen. Doch uns ist es egal, Hauptsache wir erreichen die Lodge gesund und munter.

Das letzte Stück Weg ist wieder Gravel Road. Nochmal Luft anhalten und beten. Ein kurzer Fotostop wird eingelegt als sich der Daumen der Vingerklippe perfekt darstellt. Nur mal schnell ein Foto schießen und die Gelenke lockern und weiter.

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Es regnet wieder. Da ich vorne neben Gustav sitze, öffne ich das große Tor. Nun kann nichts mehr passieren. Wir sind da. Nur noch den Berg hoch. Im Dämmerlicht parken wir den Wagen. Wir holen unsere Zimmerschlüssel und checken ein. Abendessen dürfen wir uns anschließend vom Buffet holen.

Gustav informiert noch die Autovermietung über die beiden Pannen des Tages. Diese verspricht, dass am nächsten Morgen der Mechaniker aus Windhoek anreisen wird, denn so können wir nicht weiter und schon gar nicht durch den Etoschapark.

Wir trinken noch einen Whisky in der Bar und dann fallen wir in unsere Betten. Hoffentlich geht morgen alles gut…

Wie die Reise weiter geht oder ob wir unfreiwillig länger bleiben müssen, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Und nun Feuer frei für eure Kommentare und Likes.

Aus Schutz der handelnden Personen der Reisegruppe sind die Namen künstlerisch angepasst.


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© DieReiseEule 9/2018

[Hotel] Paolina Palazzo Boutique Hotel in Valletta/Malta

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Im Herzen von Maltas Hauptstadt

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Triq San Pawl

Bist du auf der Suche nach einem zentralen Hotel in Valletta? Es soll stilvoll sein? Aber nachts möchtest du ruhig schlafen? Bettenbunker sind dir zuwider? Dann bist du im Paolina Palazzo Boutique Hotel genau richtig.

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3 unkonventionelle Fotomotive in Valletta

Abseits ausgetretener Pfade

Die mittelalterliche Kulisse Valletta bietet jede Menge wunderbarer Fotomotive. Der Grand Harbour, Fort St. Elmo oder Upper Barakka Gardens sind hinreichend bekannt und werden von jedem Tourist abgelichtet.

Oft sind es die „Kleinigkeiten“, die Bildausschnitte oder der Blick weg vom großen Ganzen, die das eigene Fotoalbum bereichern. In Valletta findet man wunderbare Kleinode. Meine Vorschläge für unkonventionelle Bilder.

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[Reisetagebuch] Über das Erongogebirge zur White Lady

Unser siebter Tag in Namibia

Nach einem ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück schnappen wir uns die Koffer und steigen in unseren Kleinbus ein. Wir fahren raus aus Swakopmund und lassen die „Metropole“ hinter uns. Wie immer sind die Straßen staubig und holperig, aber daran haben wir uns bereits gewöhnt. Die ganze Zeit haben wir das Erongogebirge im Blick.

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Namibia von oben

Swakopmund lokaler Flughafen

Im letzten Artikel habe ich euch bereits ein paar wenige Bilder von meinem Rundflug gezeigt und angekündigt, dass ich dem Erlebnis einen eigenen (Foto)Beitrag widmen möchte, da ich so begeistert war und meine Fotos nicht in der virtuellen Schublade einstauben sollen.NAM_8003

Los ging es in Swakopmund an der Station von Eagle Eye Aviation* (Hinweispflicht: mit * gekennzeichnet weist auf Werbung hin, obwohl ich weder beauftragt, noch dafür bezahlt wurde, sondern dies selbst finanzierte). Alle Fluggäste wurden mit einem Kleinbus zum örtlichen Flugplatz gefahren, lernten dort unsere Piloten kennen, stiegen ein, erhielten Anweisungen und dann ging es los.

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[Reisetagebuch] Swakopmund – Ein unvergesslicher, tränenreicher Geburtstag

Eine Überraschung vor und eine zum Frühstück

Ich habe himmlisch geschlafen. Es war zwar etwas warm im Zimmer, aber dafür waren die Betten umso bequemer. Da heute ein Tag zur freien Verfügung ist, dürfen wir mehr oder weniger ausschlafen. Ich schlage meine Augen vorsichtig auf. „Happy birthday to you, meine liebe ReiseEuleFreundin“, sagt Anita und lächelt mich an. Sie kommt auf mich zu, ich setze mich im Bett auf und wir umarmen uns. Dann übergibt sie mir mit einem verschmitzten Grinsen ein kleines, eingewickeltes Päckchen.

„Hast du wirklich geglaubt, dass du Geschenken entgehen kannst, nur weil du in Namibia bist?“ Ich hatte die Hoffnung, dass der Rest der Welt vergißt, dass ich nunmehr die sogenannte Mitte des Lebens erreicht habe. Aber eigentlich hätte ich mir das denken können, dass das meine Freunde von gar nichts abhält, egal wo immer ich in der Welt unterwegs bin. So fühlt es sich also an, 50 zu werden. Tut gar nicht weh und irgendwie ist mir die Zahl sogar sympathischer als die 49.

Kennt ihr das auch, dass manche Ziffern sich einfach komisch „anfühlen“? Die 50 fühlt sich gut an. Die nehme ich! Doch zuerst packe ich vorsichtig aus. Das Geschenkpapier ist so niedlich. Grasgrün und übersäht mit Marienkäfern. Ein Engelanhänger verziert das Ensemble. Schon als Kind habe ich oft das Papier mehr zu schätzen gewußt als das eigentliche Geschenk. Ich wickele ein Büchlein aus. Weiterlesen „[Reisetagebuch] Swakopmund – Ein unvergesslicher, tränenreicher Geburtstag“

Mainzer Sommerlichter 2018 – Bilder vom Feuerwerk

Mainz feiert den Sommer

Die Mainzer sind ein feierfreudiges Völkchen. Vom Frühjahr bis tief in den Herbst hinein gibt es fast kein Wochenende ohne eine Outdoor-Veranstaltung. Es gibt jedes Jahr im Juni das Johannisfest mit Künstlermarkt und dem Gautschen der Buchdrucker. Auch hier gibt es immer ein großes Feuerwerk. Es gibt den Weinmarkt im Mainzer Stadtpark, bei dem man sich die leckersten Weine und exotische Speisen einverleiben kann.

Auf dem Domplatz findet dieses Jahr zum zweiten Mal die Mainzer Symphonic Rock Night statt. Zum Geburtstag habe ich dafür Karten geschenkt bekommen und ich bin bereits jetzt in Vorfreude.

„Mainz lebt auf seinen Plätzen“. Unter diesem Titel finden von Mitte Juli bis Ende August etliche Veranstaltungen auf verschiedenen Bühnen an unterschiedlichen Plätzen statt. Das Rheinufer spielt bei vielen Festen eine zentrale Rolle, z.B. bei der Bierbörse, dem Weinsalon und eben auch bei den Mainzer Sommerlichtern, die dieses Jahr zum dritten Mal stattfanden. Weiterlesen „Mainzer Sommerlichter 2018 – Bilder vom Feuerwerk“

[Reisetagebuch] Swakopmund – Wo die Wüste am Meer beginnt

Geschichte für Anfänger

Wieder stehen wir human-zeitig auf, duschen, frühstücken eine Kleinigkeit und stapeln unsere Koffer fachmännisch in den Laderaum des Kleinbusses. Wie gut, dass wir nur so eine kleine Gruppe sind. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit der doppelten Anzahl von Passagieren und Gepäckstücken wäre. Unsere Route soll heute von Weltevrede nochmals an Solitaire vorbei gehen, dann über den Gaub-Pass zum Kuiseb-Pass und -Canyon um letztlich an die Küste zu fahren. Walvis Bay und dann nach Swakopmund.

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#BloggerSeeAuszeit im Seehotel „Dorf am See“ Niedernberg

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Raus aus der Stadt, rein in die Natur

Ihr habt ein freies Wochenende und wisst nicht, was ihr machen sollt? Ihr möchtet im Rhein-Main-Gebiet bleiben, aber dennoch keine Stadtluft schnuppern? Ihr wollt Wellness oder ihr plant ein Event? Dann seid ihr im Seehotel Niedernberg kurz hinter der hessischen Grenze genau richtig. Nur etwa 1 Stunde Fahrzeit von Mainz und Wiesbaden bzw. etwa 40 min von Frankfurt entfernt könnt ihr es euch in Franken gut gehen lassen und die Ruhe genießen.

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Kulinarik auf höchstem Niveau

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[Reisetagbuch] Deadvlei, Sossusvlei und Sesriem – Wer es nicht gesehen hat, war nicht in Namibia

Wenn frühes Aufstehen Sinn macht…

Der Wecker klingelt unbarmherzig. Kriiinnng, kriiinnng, kriiinnng. Am liebste würde ich mich nochmal umdrehen und einkuscheln. Doch um 6.20 Uhr ist Abfahrt angesagt und vorher brauche ich auf jeden Fall noch mindestens eine Tasse Kaffee, besser zwei oder drei. „Ich oder du?“, ist die typische Frage, wer zuerst die Dusche aufsucht. Zum Glück sind Anita und ich beide keine Beautyqueens, die morgens zuerst Spachtelmasse aufbringen, Kriegsbemalung anlegen oder lange Sitzungen abhalten müssen. Da schlafen wir lieber ein paar Minuten länger.

Wir sind die ersten im offenen Speisesaal. Nach und nach trudeln Thekla, Heidi und Kurt ein. Gustav kommt meist erst, wenn wir alle versammelt sind. Da er aber den Schlüssel zum Kleinbus hat, darf er sich das natürlich erlauben. Und dann geht es los. Dem Sonnenaufgang entgegen. Der Namib-Naukluft-Park öffnet seine Tore nicht vorher. Nur Gäste die in der Lodge oder der Campsite übernachtet haben, dürfen eine Stunde früher los.

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Sonnenaufgang am Beginn des Nationalparks

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[Reisetagebuch] Über den Spreetshoogte-Pass und Solitaire nach Weltevrede

Der zweite Tag in Namibia

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir alles zusammen und verstauen das Gepäck im Toyota. Der Abschied von der Farm fällt nicht leicht. Wer darf heute vorne links neben Gustav sitzen? Ich!

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Beste Aussicht im Frontbereich

Wir fahren an der Railwaystation von Rehoboth vorbei. Diese liegt etwa 15 km außerhalb. Dabei entdecken wir auf der Spitze eines Kameldornbaums einen imposanten Vogel. Es handelt sich um einen Kampfadler (Polemaetus bellicosus).

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Natur pur – Diashow für Blumen- und Schmetterlingsfreunde

Der Sommer ist da! Es grünt und blüht, es sirrt und schwirrt. Erstaunlicherweise fliegen dieses Jahr wieder viele Schmetterlinge herum. Keine Ahnung, ob das ein subjektiver Eindruck ist, aber jahrelang suchte ich vergeblich nach den kleinen Insekten.

Hubertushof (142) Weiterlesen „Natur pur – Diashow für Blumen- und Schmetterlingsfreunde“

#BloggerSeeAuszeit im Hubertushof Hobbach/Spessart

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Auszeit mit Wohlfühlgarantie

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Aufenhaltsbereich der Gäste

Mitte Juni war es soweit, dass eine bunt gemischte Gruppen von Wellness-, Genuss-, Lifestyle- und Reisebloggern – einschließlich mir –  zu einer BloggerAuszeit eingeladen wurden. Initiiert wurde das ganze Event von Tanja mit ihrem Blog Spaness.

Recht kurzfristig entschied ich mich daran teilzunehmen, zumal der Hubertushof nur etwa 1 Stunde Fahrzeit von zu Hause entfernt liegt. Man fährt zwar durch die Welt, aber was in der Nähe ist, ist oft verborgen und fremd und ich hatte bis dato noch nie etwas vom Hubertushof gehört.

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Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich in Australien ein Tier anfahre

Verletzte und getötete Tiere

Australien ist ein wunderbares Land. Viele Touristen mieten sich einen Wagen und machen auf eigene Faust einen unbeschreiblichen und unvergesslichen Roadtrip. So habe ich das im Dezember 2015 auch gemacht.

Doch gerade nachts birgt eine Autofahrt „tierische“ Gefahren, denn dann kommen Kängurus, Wombats und andere niedliche, nachtaktive Genossen hervor. Manchmal sind diese Unfälle unvermeidbar. Doch sich einfach vom Unfallort entfernen ist nicht die richtige Lösung.

tasm.Teufel Weiterlesen „Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich in Australien ein Tier anfahre“

Natur rund um den Badesee am Seehotel Niedernberg

Rund um den See

Zur Einstimmung auf meinen Artikel über die #BloggerSeeAuszeit, die ich gemeinsam mit ein paar Bloggerkollegen am vergangenen Wochenende verbringen durfte, zeige ich bereits jetzt ein paar Fotos, die rund um den Badesee entstanden sind.

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Man merkt, dass der Frühling sich langsam verabschiedet und der Sommer in den Startlöchern wartet. Das helle Grün wird durch ein sattes Grün abgelöst. Folgt mir auf einen blumigen Rundgang. Weiterlesen „Natur rund um den Badesee am Seehotel Niedernberg“

[Reisetagebuch] Auf der Rinderfarm in Namibia Tag 1, zweiter Bericht

Den Bericht der Anreise findet ihr unter [Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

Auf der Farm Heimat

Rainer und seine Frau weisen uns unsere Zimmer zu. An den großer Raum mit Doppelbett und Kühlschrank grenzt ein Duschbad. Uns gefällt es sehr gut. Wir machen uns frisch und gehen dann zum offenen Speiseraum, wo bereits Getränke zur Selbstbedienung und Kleinigkeiten zum Snacken stehen.

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Der Eingang zum offenen Speiseraum

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Schon mal was von Zons gehört?

Sturm auf die Zollfest Zons

Zons ist eine mittelalterliche Stadt, die bereits im 7. Jahrhundert erstmals erwähnt und 1373 zur Stadt erhoben wurde. Heute ist Zons ein Stadtteil von Dormagen.

Regelmäßig finden in Zons Veranstaltungen wie „Sturm auf Zons“ – eine Nachstellung der Stürmung der Burg mit Markplatz und Feldlager statt. Leider war es letztes Wochenende extrem heiß und Schattenplätze waren rar, daher habe ich nur einen Teil der Inszenierung mitbekommen. Die verkleideten Ritter in ihren schweren Rüstungen taten mir leid. Fotos mit Personen habe ich mir verkniffen. Die DSGVO lässt grüßen.

Dafür nehme ich euch mit zu einem bildlichen Rundgang durch Zons. Viele Häuser stehen unter Denkmalschutz und sind farbenprächtig renoviert. Eine Augenweide.

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[Blogparade] Verrückte Urlaubserlebnisse

Vorsicht! Viel Text, wenig Bild!

„Mit Kind im Rucksack“ – könnte eine passende Geschichte zur obigen Überschrift sein. In diesem Fall heißt aber der Blog von Ina und Nico so, die nach Norwegen ausgewandert sind und sie rufen zur Blogparade über lustige, verrückte, witzige oder auch peinliche Urlaubserlebnisse auf.

Da fallen mir doch sofort und spontan einige Ereignisse meines reichen Erfahrungsschatzes ein. 50 Jahre Reisen – da passiert eben einiges. Von verloren geglaubten Rucksäcken, die statt in Argentinien in Japan landen über einer Rohrzange im Handgepäck bis zum Biss eines Erdmännchens.

1) Klassenfahrt

Ich erinnere mich nicht mehr, auf welcher Klassenfahrt es war, aber wir waren mit dem Bus unterwegs. Klassenfahrten sind für Lehrer auch damals schon eine Herausforderung gewesen. Ich gehöre ja noch zur Generation der geburtenstarken Jahrgänge und in den Klassen tummelten sich über 30 Schülerinnen und Schüler. Weiterlesen „[Blogparade] Verrückte Urlaubserlebnisse“

Sals versteckte Buchten

Die kapverdische Insel Sal ist bekannt für feinen, weißen Sandstrand rund um die touristische „Hauptstadt“ Santa Maria. Wobei die offizielle Hauptstadt Espargos ist.

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Die meisten Urlauber genießen den Strandurlaub und gönnen sich maximal einen der angebotenen Ausflüge. Dabei schaut man sich meist das Villenviertel Murdeira, die Fischerstadt Palmeira, die Fata Morgana im Landesinneren und die Salinen von Pedra Lume an.

Doch abseits aller Pfade findet man sehr schöne und versteckte Ecken. Am besten sucht man sich einen einheimischen Führer, um an die verträumten Ecken zu kommen. Dort führen keine festen Straßen hin und die Orientierung per Mietwagen ist für Ortsunkundige nicht zu empfehlen. Weiterlesen „Sals versteckte Buchten“

[Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

5. April 2018

Ich packe sicherheitshalber noch einen Hoodie in den Koffer. Abends soll es ja angeblich in Namibia immer sehr kalt werden. Habe ich alles eingepackt? Schnell werfe ich noch einen Blick auf die Haken meiner Packliste. Es fehlt nur noch der Haken für das Handy und den Haustürschlüssel. Der Koffer geht ohne Probleme zu. Schloss dran. Fertig.

Hasimausischatzibär bringt meine Freundin A. und mich zum Flughafen. Ich stecke Handy und Schlüssel ein und dann geht es los – das Abenteuer Afrika. Ich freue mich so sehr darauf. Seit 3 oder 4 Jahren planen Anita und ich diese Reise. Irgendwann hatten wir bei einem unserer intensiven Gespräche festgestellt, dass wie beide den Traum von Namibia haben und beschlossen, dass wir 2018 gemeinsam die Reise antreten.

Auf einmal kam mir das Leben dazwischen. Ich war hin und her gerissen, ob wir unsere Planung beibehalten sollten, denn auf einmal hatte ich einen Mann an meiner Seite und natürlich planten wir auch gemeinsam einen Urlaub. Aber dieses Juwel von Mann ermutigte uns die Reise anzutreten.

Weiterlesen „[Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1“