Buchrezension: Bonusland von Götz Nitsche

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Bonusland Neuseeland

Untertitel: Ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht

Die klassische Vorstellung von Neuseeland – Schafweiden

Inhalt lt. Verlagshomepage:

Nach dem Studium steht Götz eine erfolgversprechende Karriere als Ingenieur bevor, doch irgendetwas zieht ihn in die andere Richtung. Anstatt sich einen Job zu suchen, schultert er seinen Rucksack und folgt dem Sommer um die Welt. […] Er reist durch die Regenwälder des Nordens, über die rollenden Hügel des Westens, bis zu den Kratern der Vulkane im Zentrum der Nordinsel. Er quält sich durch die raue Westküste der Südinsel, erforscht die feinen Sandstrände der Nationalparks und überschreitet die Südalpen in einem Mammutmarsch. Er trinkt aus Flüssen, wäscht sich in Seen und schläft unter Brücken.

Schließlich lernt er Menschen kennen, die ihm den Spiegel vorhalten, die ihm zeigen, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Er muss feststellen, dass er mit seiner Jagd nach dem Abenteuer die Sorgen über die Zukunft in der Heimat nicht übertönen kann. Und schließlich begreift er, worum es auf seiner Reise wirklich geht.

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[Buchrezension] Trampen im 20. Jahrhundert

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Trampen im 20. Jahrhundert

Vor kurzem Monaten erreichte mich eine nette Email, ob ich mir vorstellen könne, ein Buch über das Trampen zu rezensieren. Ich selbst habe nur einmal in meinem Leben den Daumen nach draußen gehalten und danach beschlossen, dass dies nicht meine Form der Fortbewegung ist. Umso erwartungsvoller war ich, was eine taffe Frau schreiben würde, die keinen Führerschein besitzt und bereits seit über 40 Jahren per Anhalter durch die Welt reist.

Inhalt laut Verlagshomepage

Bücher über das Thema Trampen sind selten, erst recht eines, das von einer Frau geschrieben wurde.

Barbara Noske ist eine begeisterte Tramperin. Sie bevorzugt Lastwagen und hat mehr als vierzig Jahre Erfahrung mit dem Reisen per Anhalter u.a. durch Europa, Algerien, die Sahara und die unermesslichen Weiten Kanadas und des australischen Outback.

In ihrem Buch, das sich zwischen Leichtigkeit und tödlichem Ernst bewegt, geht es um das echte Trampen, wie es dies im 20. Jahrhundert vor der Zeit von Smartphone, Google, Apps und Airbnb noch gegeben hat.

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Liste der Träume 2.0

Neue Bucket List

Eineinhalb Jahre ist es her, als ich meine Bucket List veröffentlicht habe und aktuell ist sie immer noch. Ein paar Träume habe ich mir inzwischen erfüllen können und dafür bin ich sehr dankbar.

Warum dann eine neue Liste? Einfach nur, damit es etwas übersichtlicher wird. Und weil ich gerade Lust darauf habe. Und natürlich stehen viel mehr Ziele noch auf der Liste, aber ich beschränke mich jetzt mal auf je 10 Punkte. Weiterlesen „Liste der Träume 2.0“

Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Unser Aushängeschild – der Blogname

Am Anfang ist die Idee. Man will über seine Reisen berichten und andere Menschen an einem Auszug aus seinem Leben teilhaben lassen, um Freude zu bereiten und Träume zu wecken. In der Hoffnung, dass man die Leidenschaft rüber bringen kann und begeistere. Dazu gehört unweigerlich ein möglichst individueller, aber eingängiger Name für das weblog.

Um einen Namen zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder bedient man eine Nische und daraus ergibt sich der Name oder man recherchiert und selektiert alle bereits vorhandenen Namen aus. Oder…? Dazu habe ich einige Blogger persönlich angeschrieben, um zu erfahren, wie sie zu ihrem Blognamen gefunden haben und/oder welche Bedeutung dahinter steckt. Am Ende findet ihr auch mein Statement.

Jetzt lasse ich aber zuerst 11 andere Reiseblogger zu Worte kommen. Ich war teilweise überrascht, wie die Namen zustande kamen und habe einiges Neues erfahren. Weiterlesen „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“

Toteis – Ein Watzmannkrimi

Tod am Watzmann

Vor einiger Zeit habe ich an einer Blogparade von phototravellers teilgenommen, bei der es sogar etwas zu gewinnen gab. Ich war unter den Siegern und habe dieses Buch aus dem Rother-Verlag erhalten, der sonst weit mehr bekannt ist durch seine tollen Wanderführer. Da ich eine Leseratte bin, konnte es für mich keinen besseren Gewinn geben.

Inhalt des Buches

Der enthusiastisch Alpinist und Fotojournalist Karl ist in den Berchtesgadener Alpen unterwegs, als er im Watzmannkar meint, ein Flugzeug im Toteis gesehen zu haben. Er kann eine alte Kamera bergen, auf der sich Bilder aus dem Dritten Reich befinden und wittert eine  gute Story. Mit Walter beginnt er zu recherchieren. Bei der Maschine handelt es sich um eine JU-52, die brisante Fracht an Bord hatte.

Von der Schatzsuche getrieben läßt Karl sich auf ein gefährliches Abenteuer ein. Er stellt eine Mannschaft zusammen, die ihm bei der Bergung der Artefakte zur Hand gehen soll. Doch im Hintergrund werden ganz andere Fäden gezogen…

Mein persönliches Fazit

Georg Halder war selbst im Watzmannkar und hat gut recherchiert. Das Buch beruht teilweise auf Tatsachen. Das Wrack der JU-52 gibt es tatsächlich. Die Geschichte drumherum ist seiner Fantasie entsprungen.

Leider bin ich etwas enttäuscht. Der Anfang des Buches zieht sich für meinen Geschmack zu sehr. Man sollte auf jeden Fall Leidenschaft für die Fliegerei (hab ich) und das Dritte Reich (hab ich weniger) mitbringen, damit man Freude an diesem Werk hat. Lange habe ich gewartet, dass sich aus der Story ein Krimi entspinnt – richtig spannend wurde es erst ab Kapitel 11, nach über 200 Seiten. Ein bisschen spät für meinen Geschmack, da das Werk nur 260 Seiten hat.

Halders Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Der Watzmann und das Gebiet um Berchtesgaden ist nur Nebenschauplatz. Die handelnden Figuren bleiben, bis auf den Protagonisten, flach. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Würde ich Sterne verteilen, würde es von mir 3 von 5 Sternen erhalten. Das Cover jedenfalls finde ich sehr gelungen. Ein wunderschönes Bild!

Das Buch ist im Handel für € 12,90 erhältlich.

Natürlich spiegelt diese Rezension nur meinen ganz persönlichen Geschmack wieder. Ihr möchtet euch ein eigenes Urteil bilden? Vielleicht seid ihr ja ganz begeistert davon. Deshalb biete ich einer/m von euch das Buch im Rahmen meiner Aktion Ein Buch wandert durch die Welt an. Ich versende es (für euch gratis) als Büchersendung. Nur zwei Regeln gibt es zu beachten:

  1.  Ihr lest und rezensiert das Buch (damit sich evtl. noch ein anderer Blickwinkel ergibt)
  2. Danach gebt ihr es weiter – egal ob in Deutschland oder im Ausland. Ihr setzt es aus oder gebt es an Freunde weiter, Hauptsache es wandert und erfreut möglichst viele Menschen

Hinterlasst bei Interesse bis zum 6.11.2016 einen Kommentar unter diesem Post. Danach entscheidet das Los, wer den Schmöker erhält.

© DieReiseEule 10/2016

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