Alte Opel Rennbahn – Lost Place im Rhein-Main-Gebiet

Alte Opel(renn)bahn

Mitten im Wald südlich von Rüsselsheim findet man die Überreste der legendären, ersten fest gebauten Rennstrecke in Deutschland. In weiten Teilen ist sie heute überwachsen, aber ein paar engagierte Liebhaber kämpfen für den Erhalt der Strecke und legen Überreste nach und nach frei.

Oft wird von der Opel Rennbahn gesprochen, aber korrekterweise heißt sie eigentlich Alte Opelbahn. 1919 wurde die Test- und Rennstrecke fertiggestellt und die Rennfahrpioniere vergangener Zeiten gaben sich hier die Klinke in die Hand. In der Blütezeit der 1920er Jahre pilgerten Besucherströme zur Rennstrecke. Bis zu 50.000 Besucher sahen die Wagen, Motor- und Rennräder durch die Steilwand cruisen. Und das zu einer Zeit, als Rüsselsheim selbst nur etwa 8.000 Einwohner zählte.

Welches Bild spiegelt das nostalgische Gefühl besser? Bunt oder schwarzweiß?
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99 Dinge, die man in Leipzig machen kann

99 Dinge, die man in Leipzig machen kann

Leipzig gehört für mich und meine bessere Hälfte zu den Top Städtereise-Destinationen in Deutschland. Durch die Umgebung mit Seen und Wanderwegen kann man einiges erleben und unternehmen. Leipzig wird nicht umsonst Hypezig genannt. Die Stadt ist beliebt bei jungen Leuten, Studenten und Familien mit Kindern. Auch die älteren Semester wie wir (Ü50) finden hier ihre Nischen.

In diesem Beitrag gebe ich euch Tipps und Empfehlungen für Leipzig und das nähere Umland. Die meisten Tipps habe ich selbst schon probiert, ein paar habe ich mir von Leipzigkennern empfehlen lassen. 99 Dinge, die man in Leipzig machen kann soll eine Inspiration sein.

Uni-Riese und Uni-Kirche am Augustusplatz
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Bremen – 35 Fakten über die zweiteilige Hansestadt

Bremen und Bremerhaven

Bremen ist das kleinste Stadt-Bundesland Deutschlands. Als einziges Bundesland besteht Bremen aus zwei Städten – Bremen und das fast 55 km entfernte Bremerhaven. Woher der Name Bremen kommt, ist nicht ganz geklärt. Vermutlich aber hat er Bezug zum altsächsischen Wort Bremo, was „am Rande liegend“ bedeutet.

In Bremen spricht man überwiegend Hochdeutsch, aber mit dem Bremer Schnack (Missingsch) hat man einen eigenen Dialekt, der Einflüsse aus dem Plattdüütsch aufweist.

In den USA gibt es 12 Orte die Bremen heißen und natürlich einen Bezug zu Auswanderern aus der Freien Hansestadt in Deutschland haben.

Ich finde, Bremen wird gerne unterschätzt. Die Stadt hat viel mehr zu bieten, als man vermutet. In Bremen ticken die Uhren ein wenig entspannter. Die Altstadt mit den Backsteinbauten ist wunderschön anzusehen. In den Kaffeehäusern der Stadt fühlt man sich ein bisschen an Wien erinnert. Theater auf dem Schiff? Auch das gibt es auf der Weser und natürlich ist Bremen auch für seinen Fußball-Erstligisten Werder Bremen bekannt. Das Weserstation liegt direkt am Fluß. Mit der Überseestadt ist ein neuer, hippter Stadtteil entstanden. Bremen ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

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[Kanaldeckel-Geschichten] Trier

Das Stadtwappen Triers

Endlich eine neue Kanaldeckel-Geschichte! Diesmal geht es dazu in eine der ältesten Städte Deutschlands, nach Trier. Trier hat etwa 110.000 Einwohner (Stand 2018), ist Universitätsstadt und Bischofssitz. Trier wurde unter Kaiser Augustus im Jahr 17 v. Chr. gegründet.

Trier hat mehrere, verschiedene Kanaldeckel, die immer den Stadt- und Schutzpatron Petrus zeigen. Man findet die Deckel überall in der Innenstadt. Einfach mit offenen Augen durch die Straßen und Gassen laufen.

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[MeinMainz] Mainzer Schoppenstecher

Ein Mainzer Original

Die Bronzefigur des Schoppenstechers steht am Proviantmagazin, am Zugang zum Walk-of-Fame des Kabaretts. Geschaffen und gestiftet zur 2000-Jahr-Feier der Stadt 1962 wurde sie von Heinz Schaubach, einem Mainzer Porzellanfabrikant.

Die Figur ist ein beliebtes, touristisches Fotomotiv und gehört zur Stadt wie der Dom und der Fastnachtsbrunnen.

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Rundwanderweg: Von der Ochsenwiese zur Schleuse

Rundweg Gustavsburg – Schleuse – Kostheim

Level: Für Anfänger geeignet, nicht barrierefrei – Mit Alternativroute für Radfahrer

Start und Ende an der Gustavsburger Ochsenwiese

Ein Rundweg entlang des Mainufers – das ist eine schöne Sache. Es sei denn, es ist gerade Hochwasser. Die heutige Route beginnt an der Ochsenwiese in Gustavsburg. Wer mit dem Auto anreist, kann dort auch parken (ins Navi gibt man Auf der Mainspitze, 65462 Gustavsburg ein).

Die Strecke ist für Wanderer, Spaziergänger und Nordic Walker bestens geeignet. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt man nur bis zur Schleuse, aber nicht darüber hinweg. Zumindest nicht ohne starke Hilfe. Auch für Radfahrer ist der Weg nur eingeschränkt empfehlenswert. Für diese gibt es aber eine (etwas längere) Alternativrunde. Später mehr dazu.

Strecke ca 5 km, Dauer ca 60 – 90 min

Die Ochsenwiese – rechts gibt es Parkplätze
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Mainz – 40 Fakten über meine Wahlheimat

Mainz – Neue Heimat

Nordhessen ist meine Geburts-Heimat. Mainz ist meine Herzens-Heimat. Nach jahrelanger Unbeständigkeit und 13 Umzügen wurde ich 1998 endlich sesshaft. Zwar zog ich noch einmal aus Mainz-Kostheim nach Mainz-Kastel, aber dieser Kilometer zählt nicht wirklich.

Die offene Mentalität hat mich in den Bann gezogen. In den Kneipen und Gutschänken wird (wenn nicht gerade eine Pandemie unterwegs ist) zusammen gerutscht. Schnell kommt man ins Gespräch und philosphiert über Gott und die Welt.

Die Rheinebene ist flach. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich laufe gerne – aber nicht unbedingt steil bergauf und bergab. Außerdem wohnen wir in einem Schönwettergebiet. Die Temperaturen sind fast das ganze Jahr über angenehm im Plusbereich.

Um mich heimisch zu fühlen brauche ich ein paar Eckpunkte: Kleinstadt in Großstadtnähe, einen Fluß, Wald und Felder und Freunde in Laufnähe. Alle diese Punkte sind hier erfüllt und deshalb fühle ich mich hier zu Hause.

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[Kanaldeckel-Geschichten] Rüsselsheim am Main

Das Stadtwappen Rüsselsheims

Ein neues Jahr, eine neue Kanaldeckel-Geschichte. Wobei das nicht ganz stimmt, denn genau genommen stelle ich euch sogar zwei besondere Kanaldeckel vor, die ich in Rüsselsheim gefunden habe.

Diesen Kanaldeckel findet man am Eingang zur Schäfergasse, von der Frankfurter Straße aus. Es zeigt das Stadtwappen. Dabei handelt es sich um einen im Original silbernen Doppelhaken mit zwei Sternen. Dieser wird fälschlicherweise oft mit einer Wolfsangel verwechselt. Da die Enden nicht spitz zulaufen, handelt es sich beim Rüsselsheimer Doppelhaken um eine Hausmarke bzw. ein Gemarkungszeichen.

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Drei Kapellen Rundwanderweg – Kastel und Kostheim

Wanderung durch die Weinberge

Level: Für Anfänger geeignet, nur leichte Steigungen (barrierefrei)

Start und Ende am Friedhof Kostheim

Ich nehme euch heute auf einen regionalen Wanderweg durch die hessischen Weinberge in Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel mit. Im Sommer ist das auch ein guter Radweg, denn bis auf 100 m ist die gesamte Strecke geteert. Solltet ihr aus einem Corona-Hotspot kommen, so könnt ihr bei geoventisasslar den 15 km Radius ermitteln, um zu checken, ob ihr hierher kommen dürft.

Als Startpunkt habe ich mir den Friedhof Kostheim im Mittleren Sampelweg ausgesucht. Hier könnt ihr das Auto für 2 Stunden abstellen (Parkscheibe nicht vergessen).

Es gibt drei alternative Routen, je nachdem, wie lange ihr unterwegs sein möchtet. Die kleine Runde ist 4,0 km lang, hat etwas mehr Steigung und dauert ca. 50 min, die mittellange Strecke ist 5,1 km lang, moderat zu laufen und dauert ca. 60 min und die längste Wanderung ist überweigend flach angelegt, 6,7 km lang und dauert ca. 80 min. Ich habe extra Wege ausgesucht, die wenig Kontakt zu Hauptstrassen haben. Das heißt, ihr lauft fast die ganze Zeit durch die Felder und Weinberge.

Vom Parkplatz aus geht ihr nun an der Friedhofsmauer rechts den schmalen Feldweg rein. Dieser führt an Schrebergärten entlang. An der Bahnlinie haltet ihr euch rechts.

Friedhof Friedhofskapelle Kostheim
Friedhofskapelle Kostheim, Mittlerer Sampelweg, hier rechts halten
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[Kanaldeckel-Geschichten] Bernkastel-Kues

Ein Deckel mit Fernseh-Geschichte

Spass auf der Gass war eine Spiel- und Spaßsendung, die im SWF-Fernsehen übertragen wurde. Für viele Zuschauer war das am Sonntagabend ein Pflichttermin, der auf keinen Fall verpasst werden durfte. Ähnlich dem überregionalen Fernsehformat Spiel ohne Grenzen, mussten die Städte Rätsel lösen.

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