Fotoprojekt Luftaufnahmen

Die Welt von oben

Malediven 1993

Ganz spontan habe ich heute Morgen meine Festplatte durchforstet und ein paar Luftaufnahmen rausgesucht. Manni hat erneut zur Teilnahme an seinem Fotoprojekt aufgerufen und da ich nebenbei auch Flugzeuge fotografiere und häufiger damit verreist bin, war das mein Thema.

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Tahune AirWalk Tasmanien – Nichts für schwache Nerven

Nervenkitzel am Huon-River

Im Jahr 2015 war ich in Tasmanien. Beim sichten meiner Reisetagebuchberichte, stöberte ich nun in meinen Fotos und dabei kam die Idee auf, einige Erfahrungen aus dieser Zeit nochmal aufleben zu lassen. Dazu gehört auch mein Ausflug zum Tahune AirWalk in der Nähe von Geeveston.

Wandern und Nervenkitzel

Abseits der Hauptstraßen, mitten im Tasmanischen Regenwald befindet sich ein spektakulärer Baumwipfelpfad. Über Swinging Bridges geht es zum grandiosen Ausblick über den Huon-River.

Der Park kostet Eintritt, dafür kann man den Forest Walk und den Air Walk machen. Inzwischen gibt es auch noch eine Zipline, die extra bezahlt werden muss. Diese gab es 2015 noch nicht oder aber ich habe sie damals übersehen. Momentan ist der Park wegen Überarbeitung gesperrt, aber er soll dieses Jahr wiedereröffnet werden.

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[Blogparade] Schlechtwetter-Fotografie – Die Schönheit der unterschätzten Motive

Es gibt kein schlechtes Wetter..

Regen, Nebel, Schnee haben dir meisten Menschen nicht so gerne, aber jedem ist klar, dass es dennoch wichtige Wettererscheinungen sind. Als Fotografin habe ich selbst auch gerne blauen Himmel im Hintergrund. Doch man kann sich das Wetter nicht aussuchen und so fotografiert man halt auch mal bei Regen und Nebel. Die meisten Fotos versauern aber auf der Festplatte, da man letztlich doch lieber die schönen Postkartenmotive präsentiert.

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Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich in Australien ein Tier anfahre

Verletzte und getötete Tiere

Australien ist ein wunderbares Land. Viele Touristen mieten sich einen Wagen und machen auf eigene Faust einen unbeschreiblichen und unvergesslichen Roadtrip. So habe ich das im Dezember 2015 auch gemacht.

Doch gerade nachts birgt eine Autofahrt „tierische“ Gefahren, denn dann kommen Kängurus, Wombats und andere niedliche, nachtaktive Genossen hervor. Manchmal sind diese Unfälle unvermeidbar. Doch sich einfach vom Unfallort entfernen ist nicht die richtige Lösung.

tasm.Teufel
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Trauminseln und Inselträume

Inseln – Träume aus Sand

Nächste Woche geht für mich die diesjährige Reisesaison endlich los. Ich kann es kaum noch erwarten. Sitze ich doch nun „schon“ drei Monate zu Hause und war noch nicht wieder richtig unterwegs. Zufällig lief mir die Blogparade von Gela und ihrem schönen Blog Unterwegs mit Kind über den Weg. Sie fragt nach Inselträumen und Trauminseln.

Sofort schossen mir die schönsten Erinnerungen der letzten beiden Jahre in den Kopf, wo ich jeweils fast 5 Wochen am anderen Ende der Welt unterwegs war, aber auch andere Inseln faszinieren mich. Teilweise war ich schon dort, teils stehen sie auf meiner Liste der Träume und teilweise werden sie wohl ein Traum bleiben… Wer weiß das schon.

Trauminseln

Tasmanien

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~ Das Bild und die 1000 Worte ~

Mein Weg zum kleinen Glück – eine wahre Geschichte

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich diesen Artikel schreiben und veröffentlichen soll. Doch inzwischen bin ich überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Bisher konnte ich das Thema nicht in Worte fassen. Es ist ein sehr persönlicher Artikel, emotional. Daher bitte ich um Entschuldigung, wenn Satzstellung, Rechtschreibung usw. Nebensache sind. Ich werde es in einem Rutsch runterschreiben, anders geht es nicht.

Tasmanien hat mich zurück ins Leben gebracht und verändert. Daraus ist eine ganz besondere „Liebe“ geworden. Mein Foto findet ihr weiter unten, doch zuerst folgt:

Die („märchenhafte“) Vorgeschichte

Was wie ein Märchen anfängt, ist in Wirklichkeit gar keines. Weiterlesen „~ Das Bild und die 1000 Worte ~“

Ein Monat Auszeit in Tasmanien, Australien und Singapur – wie es dazu kam

Ich muss hier raus!

Die Vorgeschichte der Reise beginnt im November/Dezember 2014

Ende 2014 überkam mich das Gefühl „raus“ zu müssen. Weg, weit weg von allem, was mich hier hält (Die Vorgeschichte der Vorgeschichte findest du hier: Fernweh(en) ). Durch mehrere Schicksalsschläge – der Tod meines Kindes und meiner Mutter, sowie weiterer 8 Todesfälle – arbeite ich seit 2012 im Dezember grundsätzlich nicht mehr. Bisher „sonnte“ ich mich in trüben Gedanken, haderte mit meinem jetzigen Leben und zog mich zurück. Nun kam die Idee auf, die Zeit zu nutzen und diesen Monat mit „Sinn und Leben“ zu füllen. Getreu meinem Motto für 2015:

Im neuen Jahr wird gelebt und nicht nur versucht zu überleben!

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Grampians Nationalpark

Grampians

Reisebericht 8

Langsam neigt sich das Jahr 2015 seinem Ende zu. Und somit auch meine Reise. Leider. Man kann ja nicht immer Urlaub haben. Ich freue mich aber auch auf zu Hause. Nicht unbedingt auf das Wetter, welches mich dort erwartet (vor allem nicht, wenn ich mir die Vorhersage ansehe), aber auf meine Freunde.

Und auf richtige, knackige Brötchen, guten Kaffee und auf frische Wäsche 😀 Ich selbst mag mich trotz täglicher Körperhygiene nicht mehr riechen. Auch wenn ich Kleidung zwischendurch gewaschen habe, ist es anders und wahrscheinlich rührt vom Dreck auch das steigende Gewicht meines Koffers. Wie sonst ist es zu erklären, dass der bei jedem Flug schwerer wird, obwohl ich schon drei Bücher, ein paar Schuhe, ein Shirt und die Mütze hier gelassen habe?

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Melbourne – an Weihnachten!?

Reisebericht 7

24. bis 27. Dezember 2015

Heiliger Abend 2015 (Christmas Eve)

Tasmanische Küste

Es heißt Abschied nehmen von Tasmaniens Westküste, die sich entgegen aller Prognosen als Sonnenküste dargestellt hat. Am Mittag werde ich mein Wägelchen am Flughafen abgeben. Es hat mir gute Dienste geleistet.

Über den Highway fahre ich nach Launceston, der zweitgrößten Stadt in Tasmanien. Da ich früh dran bin, bleibt mir noch Zeit, einen Ausflug zum Cataract Gorge zu machen – ein wirklich schönes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Ich fahre mit dem Sessellift über den Canyon, laufe ein weiteres Mal über eine wackelige Hängebrücke, schaue Slacklinern zu und versuche ein Schattenplätzchen zu erwischen. Heute sind es 41°C! Wie gut, dass ich gerne Hüte trage.

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Corinna – Fernab jeglicher Zivilisation

Reisebericht 6

20. bis 24. Dezember 2015

Die letzten Tage war ich mehr oder weniger freiwillig abstinent, was die  Einträge angeht.

Ungewollt oder doch gewollt war ich mehr oder weniger unauffindbar. Merkt euch den Namen Corinna, falls ihr mal eure Ruhe haben wollt. Natur pur, direkt am Pieman River gelegen ist dieses ehemalige Goldgräberstädtchen sehr idyllisch. Allein die Anfahrt ist eine Reise wert. Ich kam vom Süden her. Einzige Möglichkeit dort hin zu kommen, ist mit der Fähre Fatman barge. Zwei Autos gehen maximal drauf. Die Überfahrt kostet AUS$ 25,- (Stand 2015) und dauert 3 min. Plausch mit dem Fährmann inclusive. Falls die Fähre gerade am anderen Ufer ankert, sollte man den Red Button drücken, sonst wartet man vergeblich. Soviel Verkehr gibt es nicht, dass der Fährmann auf Kundschaft wartet. Es dauert aber auch nur wenige Minuten, bis er kommt. Ein ziemlich stressfreier Job – wie übrigens alle Jobs im Ort.

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Cradle Mountain Nationalpark

Reisebericht 5

17. Dezember 2015

Einfach nur WOW! Ich bin ca. 32 km durch Tasmaniens Bergwelt marschiert (Postkartenidylle inclusive) und voller fantastischer Eindrücke. Jetzt gibt es als erstes Essen, dazu einen Tamar Ridge Riesling und danach ein Bad. Heute laufe ich nirgends mehr hin. Die Füße schmerzen doch etwas. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

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Swansea

Reisebericht 4

10. bis 16. Dezember 2015 

Kulinarisches

Heute erzähle ich mal was zu den kulinarischen Seiten der Insel. Eigentlich habe ich ja erwartet, hier auf Känguruhsteak, Krokodileintopf oder Schlangensuppe zu treffen. Nichts davon ist bisher eingetreten. Hier gibt es dafür überall Austernfarmen. Bisher habe ich die noch nicht probiert, aber sie sollen wohl sehr gut sein, da sie ganz frisch geerntet werden.

Warum ich sie bisher nicht probiert habe? Das hängt mit den ziemlich gewöhnungsbedürftigen Restaurantöffnungszeiten zusammen. Ich war bisher keinmal essen. Lunch wird hier überlicherweise von 11 – 14 Uhr serviert und Dinner zwischen 17 – 19 Uhr oder 17.30 – 20 Uhr (wenn man Glück hat). Mittags bin ich meist noch unterwegs und bis ich abends soweit bin, ist meist schon zu.

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Am Rand der Welt – Cape Hauy

Reisebericht 3

8. bis 10. Dezember 2015

Am 8. Dezember verließ ich mein idyllisches Landhaus in Kettering und machte mich auf den Weg nach Port Arthur, der hier allseits bekannten Sträflingsfestung, von der allerdings nur noch Ruinen übrig sind. Ich selbst habe darauf verzichtet, diese zu besuchen, auch wenn das wohl zum Standart-Touriprogramm gehört, aber man sieht hier überall Fotos davon und ich glaube nicht, dass ich was verpaßt habe. Da habe ich die Zeit lieber zum Laufen entlang der Bay genutzt.

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Kettering – südlich von Hobart

Reisebericht 2

Sagt selbst: ist es nicht eine Augenweide, von einem radschlagenden Pfau begrüßt zu werden?

Ich hatte sofort den Eindruck, endlich angekommen zu sein. Jetzt konnte mein Urlaub beginnen, bereit für Abenteuer aller Art und trotzdem Entspannung pur. Eine sagenhafte Mischung.

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Sydney – Die heimliche Hauptstadt

Reisebericht 1

1. + 2. Dezember 2015

Gestern Morgen um 11.40 Uhr hob mein Airbus A380 von Singapur Airlines (SIA) von der Startbahn West des Frankfurter Flughafens ab. Meine erste Fernreise, die ich allein in Angriff nehme. Da war jede Menge Aufregung, aber vorallem Respekt vor der eigenen Courage mit dabei. Aber so ist das wohl bei allem, was man zum ersten Mal macht.

Über 12 Stunden bis Singapur, dort Zwischenlandung, Umstieg und nochmal über 10 Stunden Flug bis Sydney. Ach, hatte ich schon erwähnt das ich Flugangst habe? Erklärt mich ruhig für verrückt, dass man trotzdem in den Flieger steigt und dann nicht mal ein Zweistundenflug bis Malle, sondern gleich einmal um die halbe Welt. Andererseits: was sind schon 24 Stunden Flugangst gegen viereinhalb, hoffentlich fantastische Wochen Frühsommer mitten im Winter?

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