99 Dinge, die man in Mainz machen kann

99 Dinge, die man in Mainz machen kann

Mainz gehört (noch) nicht zu den Top 10 Städtereise-Destinationen in Deutschland, dabei kann man in der Stadt am Rhein einiges unternehmen und erleben. Die Mainzer sind gesellig. Das aktuelle Stadtmarketing hat sich auferlegt, das #mainzgefühl in die Deutschen Herzen zu pflanzen und gedeihen zu lassen.

Ob Alt oder Jung, aktiv oder chillig – für Jedermann gibt es Tipps und Empfehlungen. Indoor und Outdoor, denn Mainz kann man bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit erkunden. 99 Dinge, die man in Mainz machen kann habe ich für euch zusammengestellt.

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Gutenberg-Büste auf dem Liebfrauenplatz
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[MeinMainz] Skulptur „Fraa Bohnebeitel“

Fraa Bohnebeitel vor der Bürgermeisterei

Mainz-Mombach „Stadtmitte“. Mehr oder weniger unweigerlich kommt der Besucher des Stadtteils an der Figur der Fraa Bohnebeitel, welche vor der Bürgermeisterei – also der Ortsverwaltung -steht vorbei.

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[MeinMainz] Skulptur „Lebenskraft“

Kunst auf dem Jockel-Fuchs-Platz

Auf dem Platz vor dem Mainzer Rathaus steht seit September 1982 die Skulptur Lebenskraft. Sie wurde der Stadt von der spanischen Partnerstadt Valencia geschenkt.

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Die Skulptur Lebenskraft vor dem Mainzer Rathaus
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[MeinMainz] Der Fischtorbrunnen

Brunnen mit Geschichte

In Mainz gibt es jede Menge Brunnen. Soweit ich recherchieren konnte sind es etwa 40 Stück, die sich im gesamten Stadtgebiet und den Stadtteilen verteilen. Nicht alle sind in Funktion.

Einer der bekanntesten und prominentesten Brunnen ist der am Fischtor. Gestaltet wurde er vom Architekt Rudolf Schreiner. Aufgestellt wurde er 1930/31.

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Der Fischtorbrunnen
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Der Verna Park in Rüsselsheim

Vom Garten der Familie Verna zum öffentlichen Park

1839 kauften Ludwig und Wilhelmina von Verna das Rüsselsheimer Amtshaus plus Garten. Freiherr Ludwig starb jedoch sehr früh durch einen Reitunfall und so kümmerte sich seine Witwe Wilhelmina um den Erhalt des Anwesens. Sie ließ den Garten im Stil eines Englischen Gartens anlegen. Eine Kapelle wurde ebenfalls errichtet, aber sie fiel einem Brand zum Opfer. Bereits zur Zeit der Freifrau war der Garten ein seltenes Kleinod. Einmal im Jahr öffnete Frau Verna den Park für die Öffentlichkeit.

Die Erben verkauften 1911 das Palais und den Park an die Stadt Rüsselsheim, die den Park der Öffentlichkeit als Stadtpark zugänglich machte und macht. Nach und nach wurden kleine Veränderungen durchgeführt – ein Spielplatz wurde angelegt, der Obelisk wurde freigelegt, die Wegführung verändert. Über das Jahr finden hier nun wieder verschiedene Feste statt und der Park wird gerne von Hochzeitspaaren für romantische Fotos genutzt.

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[MeinMainz] Skulptur „Zirkulationen im Raum 2“

Kunst am Rheinufer

Zagreb ist die Partnerstadt von Mainz. Aus der kroatischen Hauptstadt stammt der Künstler Vojin Bakic, der die Skulptur mit Namen Zirkulationen im Raum II erschaffen hat.

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Das Rosarium im Regionalpark Rhein-Main

Das Rosarium – ein Rosenparadies

Eingang Rosarium

Bereits seit 1997 gibt es am Rande Hattersheims das Rosarium. Für mich als Blumenliebhaber ist es ein kleines Paradies. Auf 10.000m² blühen hier mehr als 6.500 Rosen. Gepflegt werden die Beete teilweise von Rosenpaten.

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[MeinMainz] Skulptur „Sankt Martin“

Geschichte des Heiligen Sankt Martin

Was sich wie ein erfundenes Märchen anhört, hat einen realen Hintergrund. Martin bzw. Martinus von Tours war ein Soldat wider Willen. Der Vater, selbst Militärtribun, bestand darauf, dass Martin seinen Pflichtwehrdienst ableistete. Dieser fühlte sich eher zum christlichen Glauben hingezogen.

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Detailansicht des Pferdes und des Reiters
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[MeinMainz] Der Kurfürstenzyklus

Original und Nachbildung

Den Kurfürstenzyklus gibt es gleich zweimal in Mainz. Das Original befindet sich im Landesmuseum, am Rheinufer neben dem Hilton-Hotel befindet sich die Nachbildung zwischen den Pfeilern des ehemaligen Brückentors.

Die Reliefs zierten ursprünglich das Kaufhaus am Brand. Das spannende daran ist, dass dieses Kaufhaus bereits im 14. Jahrhundert eröffnet wurde und von Mainzer Bürgern beauftragt worden war. Darüber gibt es eine Urkunde von 1317.

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[MeinMainz] Zu Besuch im Fastnachtsmuseum

Geführte Tour mit Andreas Gladden

Lust auf Mainz? Klar, hab ich, sonst hätte ich nicht die Rubrik [MeinMainz] auf dem Blog. Doch Lust auf Mainz ist auch eine Facebookgruppe. Virtuell und reell treffen sich hier Menschen mit ähnlichen Interessen. Und dort las ich Mitte Juli, dass ein Besuch des Fastnachtsmuseums geplant ist. Ich stand zwar schon mehrmals vor dem beeindruckenden Sandsteinbau, aber drin war ich noch nicht. Entweder, weil Montag war und das Museum geschlossen hatte oder weil ich gerade anders im Kopf hatte.

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Streetart am Main – Graffiti par Excellence

Unterwegs im Regionalpark Rhein-Main

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Werk von Oscar Toro aus Venezuela

Mit meinem neues Pedelec bin ich inzwischen einige Touren im Regionalpark gefahren. Dabei trifft man immer wieder auf Streetart. Die meisten Leser wissen, dass ich hierfür ein Faible habe. Daher zeige ich euch heute einfach ganz viele Fotos von den schönsten Kunstwerken. Die genaue Rundroute könnt ihr hier nachlesen.

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Rundroute mit dem Rad entlang des Mains – Regionalpark Rhein-Main

Regionalpark Rhein-Main

Seit einigen Jahren entsteht rund um die Metropolregion Frankfurt ein attraktives Naherholungsangebot – der Regionalpark Rhein-Main. Bekannte und fast vergessene Landschaften wurden durch ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Rad- und Wanderwegenetz miteinander verbunden. In den Weilbacher Kiesgruben steht das Haupthaus. Hier kann man sich umfassend über alle bereits durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen erkundigen. Hier erhält man auch kostenfrei Kartenmaterial.

Kartenmaterial

Ich plane gerne mit Hilfe dieser Karten meine Strecken und nehme sie mit. Klar gibt es heute auch alles als App, aber ich bin halt Ü 50 und manchmal ein bisschen „Oldscool“. Immerhin kann ich noch Karten lesen 😉

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[MeinMainz] Das Letterndenkmal

Erinnerung an Johannes Gutenbergs Werk

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Auf dem Liebfrauenplatz hinter dem Dom, unter den Augen des Erfinders des Buchdrucks und vor dem Gutenbergmuseum befinden sich 9 gestaltete Sandsteinwürfel. Diese Quader erinnern an die revolutionäre Erfindung Johannes Gutenbergs – die serielle Herstellung von in Blei gegossenen Lettern.

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[MeinMainz] Die Theodor-Heuss-Brücke

Wichtige Verbindung zwischen 2 Landeshauptstädten

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Die Theodor-Heuss-Brücke verbindet den zu Wiesbaden gehörenden Stadtteil Mainz-Kastel mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Stahlkonstruktion der Bogenbrücke ist tags und nachts eine ästhetische Augenweide.

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Meeting of Styles 2019 am Brückenkopf

Das Mega Streetart Kunst Event

Einmal im Jahr findet unter dem Brückenkopf in Mainz-Kastel das Meeting of Styles statt. Dann kommen Street Art – und Graffiti-Künstler aus allen möglichen Ländern zusammen, feiern, tanzen und gestalten die Wände der Unterführung neu. Inzwischen werden teils auch Wände der umliegenden Gebäude mit gestaltet. Natürlich ist das in diesem Fall legal.

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Mit dem E-Bike unterwegs

Ein Monat mit dem E-Bike unterwegs

Vor einem Monat zog das Winora i9 bei mir ein. Ich hatte die Hoffnung, dass mir Radfahren endlich Spaß machen könne und was soll ich sagen: Es macht Spaß!

Daher kommt hier nun mein erster Erfahrungsbericht und meine Bewertung.

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[MeinMainz] Mainzer „Walk of Fame des Kabaretts“ – Sterne der Satire

Sterne der Satire – Walk of Fame des Kabaretts

„Mit Satire sollte man keine Scherze treiben“,

sagte einst Wolfgang Mocker, Deutscher Journalist und Autor. Der Mainzer Walk of Fame des Kabaretts ehrt bekannte und berühmte Satiriker und Kabarettisten mit dem Stern der Satire. Eine ernste Angelegenheit.

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Ein Stück Hollywood in der Landeshauptstadt

Wer kennt nicht die Bilder vom Walk of Fame der Hollywoodstars? Doch nicht nur in den USA gibt es eingelassene Sterne im Trottoir, sondern auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Hier werden Kleinkünstler aus Kabarett und Satire geehrt. Insgesamt gibt es bis dato 80 Sterne. 16 davon wurden an Frauen verliehen, der Rest an Männer. Die meisten Personen erhielten ihre Ehrung post mortem, nur 20 Künstler lebten noch und konnten mit ihrem Stern abgelichtet werden.

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[MeinMainz] Der Kirschgarten

Romantische Altstadt

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„Zum Aschaffenberg“ Kirschgarten 26-28

Mainz wurde im 2. Weltkrieg schwer zerstört, doch der Kirschgarten in der Altstadt blieb zum Glück nahezu unbeschädigt. Daher kann der heutige Besucher eine geschlossene Fachwerkkulisse bewundern.Der Name Kirschgarten impliziert, dass hier einst ein Garten mit Kirschbäumen stand, doch dem ist nicht so. Der Name leitet sich vom Kirschborn ab. Dies war eine Quelle im ehemaligen Rochus-Hospital. Bereits im 14. Jahrhundert war dieser Platz als Kirschgarten bekannt.

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[Kulinarisch] Spundekäs‘ – ein Mainzer Nationalgericht

Toller Partysnack zum Dippen

Jeder Mainzer kennt den Spundekäs‘. Er wird gerne als Häppchen zum Schoppen in den Straußwirtschaften, Gutshöfen und Weingütern bestellt und gereicht. Ganz klar hat jeder sein eigenes Geheimrezept und daher schmeckt er letztlich nicht immer gleich. Aber immer lecker!

Zum Spundekäs‘ ißt man entweder die kleinen, festen Brezelchen oder die großen, weichen Bäckerbrezeln. Und dazu gibt ein Piffchen oder mehr. Falls ihr nicht wisst, was ein Piffche ist: die kleinste Weinmaßeinheit im Ausschank, nämlich 0,1l.

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[MeinMainz] Der Fastnachtsbrunnen

Der Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz

In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wollte man die zerstörte Stadt wieder aufbauen und aufwerten. Als Fastnachtshochburg war es naheliegend, dass es ein Denkmal für die närrische Zeit geben müsse. So kam es, dass die Familie der Eckes-Chantré AG (Granini, Hohes C…) aus Nieder-Olm diesen Brunnen stiftete. Er wurde 1967 prunkvoll, begleitet von Fastnachtsmusik eingeweiht.

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