Feuerwerk Johannisfest Mainz

Bilder sagen manchmal mehr als alle Worte dieser Welt.

Ich untermale meinen heutigen Fotobeitrag mit einem wunderschönen Gedicht von Gertrud Kolmar.

Das große Feuerwerk (G. Kolmar)

Feuerwerk Johannisfest 2017 (12) „Feuerwerk Johannisfest Mainz“ weiterlesen

Hessentag 2017 Rüsselsheim

Der Hessentag

Die Hessen kennen ihr „Nationalfest“ natürlich. Es wurde im Jahr 1961 von Georg August Zinn ins Leben gerufen und ist damit das älteste und traditionsreichste Landesfest Deutschlands. Viele andere Bundesländer versuchten es nachzuahmen – mit mehr oder weniger Erfolg.

Der erste Hessentag wurde im osthessischen Alsfeld zelebriert. Damals waren die lebenden Schachfiguren die absolute Attraktion.

Einige „Traditionen“ haben sich inzwischen etabliert und gehören zum Hessentag einfach dazu: Das Hessentagspaar, dass bereits im Vorfeld die Stadt präsentiert, der farbefrohe Umzug am Abschlusssonntag und die Trachtenvereine, die sich in der Stadt und auf der Bühne zeigen. „Hessentag 2017 Rüsselsheim“ weiterlesen

Amtliches Endergebnis des ReiseEuleExperiments

Der große Tag ist gekommen. Heute vor einem Jahr am 25. Mai 2016 habe ich mein Sparexperiment gestartet. Hier nachzulesen.

Ziel war es zu zeigen, dass Kleinvieh im wahrsten Sinne des Wortes auch Mist macht. Jeden Tag hat mindestens eine Münze den Weg in den Geldkoffer angetreten. Dazu kam zu Beginn ein 5 Euro Schein und zwischendurch ein paar wenige (und doch mehr als vermutet) Scheine, die ich zu besonderen Gelegenheiten geschenkt bekam.

Soeben wurde das Köfferchen geleert und unter kommerzieller Aufsicht von ReiseEule, dem namenlosen Hasenmausibär und meinem Sonnenschein ausgezählt. Dazu nun eine Bilderserie und das amtliche Endergebnis.

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (2)
Die kommerzielle Aufsicht hat sich bereit gemacht
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (3)
Randvoll und schwer zu leeren
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (4)
Geschafft. Alles auf einem Haufen
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (5)
Schön gestapelt

Ergebnis

Tada! € 176,96 und 100 chilenische Pesos! Man beachte den orangenen Pfeil.

Mein Sonnenschein sagt, dass mit dem Peso sei ein Zeichen. Es muss wohl nach Chile gehen. Er will den 1 km langen Schwimmingpool, den längsten der Welt, sehen und darin plantschen. Na, dann steht das Ziel für 2018 ja schon fest 😀

Sieger im Schätzwettbewerb wurde…..

Veronica Blasi. Sie lag mit ihrer Schätzung von € 189,45 zwar leicht drüber, aber nur mit € 12,49. Der zweite Platz geht an das Geburtstagskind Mathias. Er lag mit seinem „professionellen Algorithmus“ auch nur knapp unterhalb des Endergebnisse mit € 161,57, also € 15,93 entfernt.

Herzlichen Glückwunsch für die gute Einschätzung.

Und so setzte sich das Geld schlussendlich zusammen:

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (1)

© DieReiseEule 5/2017

Swissôtel Bremen

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Hotelcheck

Im Rahmen des Reiseblogger BarCamps durfte ich zwei Nächte im Swissôtel Bremen verbringen. Das Hotel liegt ca 5 min fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. In der offenen Eingangshalle werde ich freundlich empfangen und erhalte den Schlüssel für ein Zimmer im vierten Stock.

swissotel- (4)
Swissôtel Bremen Empfang

Der Key wird im Lift gescannt und bringt mich in die obere Etage. Ein Manko stellt sich bei diesem, ansonsten tollen System heraus. Der Aufzug schließt zügig, aber wenn mehrere Personen ihre Zimmerkarte scannen wollen, dauert es relativ lange, bis die nächste Karte erkannt wird. Da ist man dann durchaus schon am eigenen Stockwerk vorbei gefahren und dreht eine Runde rückwärts. Natürlich ist das kein Beinbruch, aber die Erwartung war eine andere. „Swissôtel Bremen“ weiterlesen

Reiseblogger BarCamp Bremen

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Mein erstes Mal

Letztes Wochenende war es soweit. Zum ersten Mal treffe ich andere Reiseblogger, um mich mit ihnen auszutauschen. Dafür bin ich nach Bremen gereist, wo das zweite Reiseblogger BarCamp stattfand.

Freitag Vormittag brachte mich mein Lieblingstransportmittel mit Erlebnisfaktor – sprich die Deutsche Bahn – dorthin. Dabei spreche ich dieser ein großes Lob aus: Wenn auf nichts Verlass ist, dann wenigstens auf die Unpünktlichkeit der Züge 😀 Nichtsdestotrotz kam ich rechtzeitig im Norden an. Bin ja Bahnfahrprofi und buche mit genug Umsteigezeit. „Reiseblogger BarCamp Bremen“ weiterlesen

Warum heißt dein Blog, wie er heißt? 2

Wer lüftet das Geheimnis hinter seinem Reiseblog-Namen?

Die Frage habe ich letztes Jahr bereits 11 Bloggerkollegen und -kolleginnen gestellt und die Resonanz war großartig. Viele haben mir geschrieben, wie toll es ist, zu erfahren, was hinter den Namen steckt. Einige Blogger haben bedauert, dass sie nicht teilgenommen hatten. Das lag allerdings daran, dass ich das nicht öffentlich angekündigt hatte, sondern die Blogger direkt anschrieb. Nachlesen könnt ihr hier nochmal.

Auf Grund der tollen Rückmeldungen habe ich mich entschieden, euch noch weitere Blogs vorzustellen. Es wird eine kleine Serie entstehen. Und wieder bin ich begeistert, wieviel Gedanken sich jeder macht, um einen möglichst einprägsamen, einzigartigen und passenden Namen zu finden.

Wieder ist eine spannende Mischung entstanden aus verschiedenen Altersstufen, Lebensumständen und Beweggründen. Aber lest selbst. Starten wir also mit den nächsten 10 Geheimnissen der Namensgebung. „Warum heißt dein Blog, wie er heißt? 2“ weiterlesen

Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?

Zwischen Selbstvermarktung und Selbstfindung

Es wird gepilgert. Das liegt im Trend. Tendenz steigend. Inzwischen kennt bald jeder Jemanden, der den berühmtesten aller Pilgerwege – den Jakobsweg – bereits lief. Wieder zu Hause wird stolz berichtet, wie man die Anstrengungen und Entbehrungen gemeistert hat. Auch ich hatte schon die Überlegung, mich dem Camino zu stellen, entschied mich bisher aber dagegen, weil er mir einfach schon zu überlaufen vorkommt.

Bitte nicht falsch verstehen: ich will hier nichts abwerten oder schmälern. Ich finde es gut, dass wir in unserer schnelllebigen Zeit uns daran erinnern, mal auf die Bremse zu treten. Doch was sind die wahren Beweggründe hinter dem Wunsch, in Jakobs Fußstapfen zu treten?

Provokant geschrieben, denke ich, dass es zwei Gruppen von Jakobspilgern gibt.

Die, die es tun, weil es „jeder“ tut. Weil es trendig ist. Weil uns nach Karibik, 5-Sterne-Hotels, Limousinenservice und First-Class-Flug nichts mehr einfällt. Weil noch ein Haken auf der Bucket List fehlt. Um zu zeigen, dass man auch mal ohne viel Geld auskommt.

Und die, die es tun, weil sie die Ruhe brauchen, um sich selbst zu finden. Um etwas in ihrem Leben zu korrigieren. Weil sie ihrem Leben eine Wendung, einen Sinn geben wollen. Weil sie ihre Ziele im Leben aus den Augen verloren haben. „Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?“ weiterlesen

Städel Frankfurt

Geschlechterkampf – Von Franz von Stuck bis Frida Kahlo

Das Städel Museum in Frankfurt steht schon lange auf meiner Liste der Träume. Eine Freundin arbeitet in Frankfurt und auch sie wollte schon lange ins Kunstmuseum. So begab es sich, dass sie für uns beide den Besuch organisierte. Gerade auch, weil aktuell die Sonderausstellung Geschlechterkampf zu sehen ist. Eine perfekte Verknüpfung mit meinem Beruf als Hebamme.

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Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Zu Beginn schreitet man durch eine Halle. Hier bekommt man auf Wunsch auch einen Audioguide, der die Besucher durch den Rundgang leitet. „Städel Frankfurt“ weiterlesen

Palmengarten Frankfurt

Garten im Winter? Ist da nicht alles grau in grau?

Der Palmengarten liegt zentral im Westend Frankfurts. Seit 1868 gehört er zum Stadtbild. Der Park umfasst 20 ha, die Beete werden jahreszeitlich bepflanzt. Eine Blütenvielfalt vermisst man im Winter natürlich, aber sollte das ein Grund sein den Botanischen Garten zu meiden? Dazu sage ich ein ganz klares Nein!

994_1863 „Palmengarten Frankfurt“ weiterlesen

Winter Impressionen aus Rhein-Main

Endlich ist er da, der Winter. Sogar im Rhein-Main-Gebiet, das sonst so gerne vergessen wird. Als Autofahrer ist man schnell genervt vom Schnee. Oder wie ich, genervt von Autofahrern, die trotz freigeräumter Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften mit 30 km/h fahren, innerorts aber dann auf die Tube drücken und auf 70 km/h beschleunigen.

Obwohl es eine Winterreifenpflicht gibt, verzichten hier viele auf den Ankauf dieser Reifen. Einerseits verständlich, schneit es doch nur alle 5-10 Jahre mal und dann oft auch nur ein paar Stunden. Andererseits leichtsinnig.

Doch als Spaziergänger ist das Wetter toll. Es ist nicht wirklich kalt, alle lauten Geräusche werden verschluckt und auch die dürrsten Äste sehen wie verzaubert aus.

994_1689 „Winter Impressionen aus Rhein-Main“ weiterlesen