Trauminseln und Inselträume

Nächste Woche geht für mich die diesjährige Reisesaison endlich los. Ich kann es kaum noch erwarten. Sitze ich doch nun „schon“ drei Monate zu Hause und war noch nicht wieder richtig unterwegs. Zufällig lief mir die Blogparade von Gela und ihrem schönen Blog Unterwegs mit Kind über den Weg. Sie fragt nach Inselträumen und Trauminseln.

Sofort schossen mir die schönsten Erinnerungen der letzten beiden Jahre in den Kopf, wo ich jeweils fast 5 Wochen am anderen Ende der Welt unterwegs war, aber auch andere Inseln faszinieren mich. Teilweise war ich schon dort, teils stehen sie auf meiner Liste der Träume und teilweise werden sie wohl ein Traum bleiben… Wer weiß das schon.

Trauminseln

Tasmanien

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Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?

Zwischen Selbstvermarktung und Selbstfindung

Es wird gepilgert. Das liegt im Trend. Tendenz steigend. Inzwischen kennt bald jeder Jemanden, der den berühmtesten aller Pilgerwege – den Jakobsweg – bereits lief. Wieder zu Hause wird stolz berichtet, wie man die Anstrengungen und Entbehrungen gemeistert hat. Auch ich hatte schon die Überlegung, mich dem Camino zu stellen, entschied mich bisher aber dagegen, weil er mir einfach schon zu überlaufen vorkommt.

Bitte nicht falsch verstehen: ich will hier nichts abwerten oder schmälern. Ich finde es gut, dass wir in unserer schnelllebigen Zeit uns daran erinnern, mal auf die Bremse zu treten. Doch was sind die wahren Beweggründe hinter dem Wunsch, in Jakobs Fußstapfen zu treten?

Provokant geschrieben, denke ich, dass es zwei Gruppen von Jakobspilgern gibt.

Die, die es tun, weil es „jeder“ tut. Weil es trendig ist. Weil uns nach Karibik, 5-Sterne-Hotels, Limousinenservice und First-Class-Flug nichts mehr einfällt. Weil noch ein Haken auf der Bucket List fehlt. Um zu zeigen, dass man auch mal ohne viel Geld auskommt.

Und die, die es tun, weil sie die Ruhe brauchen, um sich selbst zu finden. Um etwas in ihrem Leben zu korrigieren. Weil sie ihrem Leben eine Wendung, einen Sinn geben wollen. Weil sie ihre Ziele im Leben aus den Augen verloren haben. „Pilgern für Anfänger – Muss es der Jakobsweg sein?“ weiterlesen

10 Reisebildergeschichten

Eine Blogparade ist ja nicht Neues. Diesmal ist es auch eher eine Fotoparade, die vermutlich in Finnland ihren Ausgangspunkt hat. Aufmerksam wurde ich durch Hartmut von 4aufeinenstreich.se, der das Format nun nach Deutschland gebracht hat. Zu 10 vorgegebenen Themen soll man ein passendes Bild aus dem hauseigenen Archiv suchen.

So kam es, dass ich nun kurz vor Reisebeginn selbst in Urlaubserinnerungen schwelge und meine Vorfreude noch größer wird.

Eine Flugzeugtragfläche

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Das Bild entstand im Mai 2016 auf dem Flug von Frankfurt nach Barcelona über die Alpen. Die Berge waren eingehüllt in eine Wolkendecke. Und frei nach Reinhard Mey „Über den Wolken…“ muss der Himmel wohl himmelblau sein. „10 Reisebildergeschichten“ weiterlesen

~ Das Bild und die 1000 Worte ~

Mein Weg zum kleinen Glück – eine wahre Geschichte

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich diesen Artikel schreiben und veröffentlichen soll. Doch inzwischen bin ich überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Bisher konnte ich das Thema nicht in Worte fassen. Es ist ein sehr persönlicher Artikel, emotional. Daher bitte ich um Entschuldigung, wenn Satzstellung, Rechtschreibung usw. Nebensache sind. Ich werde es in einem Rutsch runterschreiben, dann ist es für mich stimmig.

Ich habe mich entschieden, an der Blogparade von Igor und seinem Blog  7Kontinente teilzunehmen und die Geschichte hinter meinem Lieblingsbild aus Tasmanien zu erzählen. Tasmanien hat mich zurück ins Leben gebracht und verändert. Daraus ist eine ganz besondere „Liebe“ geworden. Mein Foto findet ihr weiter unten (wobei das Headerbild neben ganz vielen anderen auch zu den Lieblingsbildern gehört), doch zuerst folgt:

Die Vorgeschichte

Was wie ein Märchen anfängt, ist in Wirklichkeit gar keines. „~ Das Bild und die 1000 Worte ~“ weiterlesen

Ein Monat Auszeit in Tasmanien, Australien und Singapur – wie es dazu kam

Die Vorgeschichte der Reise beginnt im November/Dezember 2014

Ende 2014 überkam mich das Gefühl „raus“ zu müssen. Weg, weit weg von allem, was mich hier hält (Die Vorgeschichte der Vorgeschichte findest du hier: Fernweh(en) ). Durch mehrere Schicksalsschläge, die sehr persönlich sind und auf die ich in der Öffentlichkeit des Internets nicht näher eingehen will, arbeite ich seit 2012 im Dezember grundsätzlich nicht mehr. Bisher „sonnte“ ich mich in trüben Gedanken, haderte mit meinem jetzigen Leben und zog mich zurück. Nun kam die Idee auf, die Zeit zu nutzen und diesen Monat mit „Sinn und Leben“ zu füllen. Getreu meinem Motto für 2015:

Im neuen Jahr wird gelebt und nicht nur versucht zu überleben! „Ein Monat Auszeit in Tasmanien, Australien und Singapur – wie es dazu kam“ weiterlesen

Grampians Nationalpark

Reisebericht 8

Langsam neigt sich das Jahr 2015 seinem Ende zu. Und somit auch meine Reise. Leider. Man kann ja nicht immer Urlaub haben. Ich freue mich aber auch auf zu Hause. Nicht unbedingt auf das Wetter, welches mich dort erwartet (vor allem nicht, wenn ich mir die Vorhersage ansehe), aber auf meine Freunde.

Und auf richtige, knackige Brötchen, guten Kaffee und auf frische Wäsche 😀 Ich selbst mag mich trotz täglicher Körperhygiene nicht mehr riechen. Auch wenn ich Kleidung zwischendurch gewaschen habe, ist es anders und wahrscheinlich rührt vom Dreck auch das steigende Gewicht meines Koffers. Wie sonst ist es zu erklären, dass der bei jedem Flug schwerer wird, obwohl ich schon drei Bücher, ein paar Schuhe, ein Shirt und die Mütze hier gelassen habe? „Grampians Nationalpark“ weiterlesen

Melbourne – an Weihnachten!?

Reisebericht 7

24. bis 27. Dezember 2015

Heiliger Abend 2015 (Christmas Eve)

Es heißt Abschied nehmen von Tasmaniens Westküste, die sich entgegen aller Prognosen als Sonnenküste dargestellt hat. Am Mittag werde ich mein Wägelchen am Flughafen abgeben. Es hat mir gute Dienste geleistet.

Über den Highway fahre ich nach Launceston, der zweitgrößten Stadt in Tasmanien. Da ich früh dran bin, bleibt mir noch Zeit, einen Ausflug zum Cataract Gorge zu machen – ein wirklich schönes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Ich fahre mit dem Sessellift über den Canyon, laufe ein weiteres Mal über eine wackelige Hängebrücke, schaue Slacklinern zu und versuche ein Schattenplätzchen zu erwischen. Heute sind es 41°C! Wie gut, dass ich gerne Hüte trage. „Melbourne – an Weihnachten!?“ weiterlesen

Corinna – Fernab jeglicher Zivilisation

Reisebericht 6

20. bis 24. Dezember 2015

Die letzten Tage war ich mehr oder weniger freiwillig abstinent, was die  Einträge angeht.

Ungewollt oder doch gewollt war ich mehr oder weniger unauffindbar. Merkt euch den Namen Corinna, falls ihr mal eure Ruhe haben wollt. Natur pur, direkt am Pieman River gelegen ist dieses ehemalige Goldgräberstädtchen sehr idyllisch. DSC_2484Allein die Anfahrt ist eine Reise wert. Ich kam vom Süden her. Einzige Möglichkeit dort hin zu kommen, ist mit der Fähre Fatman barge. Zwei Autos gehen maximal drauf. Die Überfahrt kostet AUS$ 25,- und dauert 3 min. Plausch mit dem Fährmann inclusive. Falls die Fähre gerade am anderen Ufer ankert, sollte man den Red Button drücken, sonst wartet man vergeblich. Soviel Verkehr gibt es nicht, dass der Fährmann auf Kundschaft wartet. Es dauert aber auch nur wenige Minuten, bis er kommt. Ein ziemlich stressfreier Job – wie übrigens alle Jobs im Ort. „Corinna – Fernab jeglicher Zivilisation“ weiterlesen

Cradle Mountain Nationalpark

Reisebericht 5

17. Dezember 2015

Einfach nur WOW! Ich bin ca. 32 km durch Tasmaniens Bergwelt marschiert (Postkartenidylle inclusive) und voller fantastischer Eindrücke. Jetzt gibt es als erstes Essen, dazu einen Tamar Ridge Riesling und danach ein Bad. Heute laufe ich nirgends mehr hin. Die Füße schmerzen doch etwas. Morgen ist ja auch noch ein Tag.

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Swansea

Reisebericht 4

10. bis 16. Dezember 2015 

Kulinarisches

Heute erzähle ich mal was zu den kulinarischen Seiten der Insel. Eigentlich habe ich ja erwartet, hier auf Känguruhsteak, Krokodileintopf oder Schlangensuppe zu treffen. Nichts davon ist bisher eingetreten. Hier gibt es dafür überall Austernfarmen. Bisher habe ich die noch nicht probiert, aber sie sollen wohl sehr gut sein, da sie ganz frisch geerntet werden.

Warum ich sie bisher nicht probiert habe? Das hängt mit den ziemlich gewöhnungsbedürftigen Restaurantöffnungszeiten zusammen. Ich war bisher keinmal essen. Lunch wird hier überlicherweise von 11 – 14 Uhr serviert und Dinner zwischen 17 – 19 Uhr oder 17.30 – 20 Uhr (wenn man Glück hat). Mittags bin ich meist noch unterwegs und bis ich abends soweit bin, ist meist schon zu. „Swansea“ weiterlesen

Am Rand der Welt

Reisebericht 3

8. bis 10. Dezember 2015

Am 8. Dezember verließ ich mein idyllisches Landhaus in Kettering und machte mich auf den Weg nach Port Arthur, der hier allseits bekannten Sträflingsfestung, von der allerdings nur noch Ruinen übrig sind. Ich selbst habe darauf verzichtet, diese zu besuchen, auch wenn das wohl zum Standart-Touriprogramm gehört, aber man sieht hier überall Fotos davon und ich glaube nicht, dass ich was verpaßt habe. Da habe ich die Zeit lieber zum Laufen entlang der Bay genutzt. „Am Rand der Welt“ weiterlesen

Kettering – südlich von Hobart

Reisebericht 2

Sagt selbst: ist es nicht eine Augenweide, von einem radschlagenden Pfau begrüßt zu werden?

Ich hatte sofort den Eindruck, endlich angekommen zu sein. Jetzt konnte mein Urlaub beginnen, bereit für Abenteuer aller Art und trotzdem Entspannung pur. Eine sagenhafte Mischung.

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Sydney – Die heimliche Hauptstadt

Reisebericht 1

1. + 2. Dezember 2015

Gestern Morgen um 11.40 Uhr hob mein Airbus A380 von Singapur Airlines (SIA) von der Startbahn West des Frankfurter Flughafens ab. Meine erste Fernreise, die ich allein in Angriff nehme. Da war jede Menge Aufregung, aber vorallem Respekt vor der eigenen Courage mit dabei. Aber so ist das wohl bei allem, was man zum ersten Mal macht.

Über 12 Stunden bis Singapur, dort Zwischenlandung, Umstieg und nochmal über 10 Stunden Flug bis Sydney. Ach, hatte ich schon erwähnt das ich Flugangst habe? Erklärt mich ruhig für verrückt, dass man trotzdem in den Flieger steigt und dann nicht mal ein Zweistundenflug bis Malle, sondern gleich einmal um die halbe Welt. Andererseits: was sind schon 24 Stunden Flugangst gegen viereinhalb, hoffentlich fantastische Wochen Frühsommer mitten im Winter? „Sydney – Die heimliche Hauptstadt“ weiterlesen