Das Tal der Karibus und der Blick auf das Inlandeis

Aufstieg zum See Tasersuatsiaq

Nach einer sehr kühlen Nacht (10 auf 11.8.) geht es zum Frühstück und zur Lagebesprechung. Wir starten einen Tagesmarsch durch ein Seitental. Der sandige Boden kostet etwas Energie. Dafür blüht es rechts und links des Wegesrandes. Ich frage mich, wie die Blumen hier an Wasser kommen…

Wir wandern durch eine tiefe Schlucht. Kaum können wir über den Rand schauen, sehen wir eine Herde Karibus (Rentiere). Das Bild, das sich mir bietet, erinnert mich sofort an Santa Claus, nur das Santa und der Schlitten fehlen.

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Heute: Nomadic Vic

  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Mein Bog heißt Nomadic Vic (www.nomadic-vic.com). Ich habe unter dem gleichen Namen auch ein Profil auf Facebook und auf Instagram war leider nur vic_nomadic frei. Ich habe lange darüber nachgedacht, welchen Namen ich wählen sollte und hatte viele Ideen für den Blog. Am Ende habe ich mich für Nomadic Vic entschieden, weil es einfach passt und meiner Meinung nach gut klingt. Viktor, der Nomade ohne festen Wohnsitz, unterwegs, wohin es ihn grad zieht. Und so mache ich es auch! Ich plane kaum was im voraus, sondern entscheide immer sehr spontan, wie lange ich bleibe und wohin es mich als nächstes zieht.

  • Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Der Schwerpunkt meines Blogs liegt in Reiseberichten, Tipps und einem Reisetagebuch. Mein Blog unterscheidet sich von den meisten Blogs hauptsächlich darin, dass ich nicht zu den „jungen“ Bloggern gehöre, die am Anfang ihres beruflichen Lebens stehen, sondern quasi „mitten im Leben“, mit 42 meinen Job gekündigt habe und auf eine Reise ohne festes Ziel gestartet bin. Da gibt es nicht ganz so viele Blogger. Wie die meisten habe ich den Blog als privates Projekt gestartet. Sollte irgend wann mal auch finanziell etwas dabei herausspringen, wäre es schön, aber kein gesetztes Ziel.

  • Nenne mir doch bitte die Top 10 auf deiner Bucket List

Da ich tropisches Wetter, das Meer, Wüsten und den Dschungel liebe, liegen meine Top 10 in etwa hier:

– Malediven
– Indonesien
– Australien
– Philippinen
– Borneo
– Vietnam
– Arabische Emirate
– Papua Neuguinea
– Oman
– Mittelamerika allgemein
  • Welche Reise hat dich am meisten geprägt?

Ich hatte 2015 eine nicht so einfach persönliche Situation und bin für 4 Wochen nach Thailand geflogen, um mal „abzuschalten“. Diese Reise hat mein komplettes Leben auf den Kopf gestellt und seither hat sich viel geändert.

  • Sprich meinen Lesern doch eine Empfehlung aus: Wo sollte man unbedingt mal hinreisen? Gibt es einen Geheimtipp?

Ich denke, es ist sehr wichtig für einen Menschen, auch mal „grenzwertige“ Erfahrungen zu machen und weit aus seiner Komfortzone zu gehen. Wohin genau, sollte jeder für sich entscheiden. Bei mir war es auf diesem Tripp die Mongolei, wo man von einer „Zivilisation“, wie wir sie kennen, noch sehr weit entfernt ist. Ich habe in 3 Wochen ganze 2 Nächte durchschlafen können, weil ich jede Nacht frierend aufgewacht bin, hatte den schlimmsten Durchfall meines Lebens und konnte mich an das dortige Essen überhaupt nicht gewöhnen. Dafür ist die Natur dort einfach unbeschreiblich schön und ich habe nachts noch nie in meinem Leben SO VIELE Sterne gesehen!

  • Bei welchem Anbieter (wordpress.com/.org, Blogspot, Jimdo…) bloggst du und bist du damit zufrieden?

Ich schreibe meinen Blog in WordPress und habe einen Managed Server von 1&1. Ich bin damit recht zufrieden, werde aber wohl aus technischen Gründen auf den Standard Sever wechseln.

  • Was würdest du jemandem sagen, der am überlegen ist, einen Reiseblog zu eröffnen?

Man sollte einen Blog aus Überzeugung schreiben, die Blopgposts sollten sehr persönlich und authentisch sein. Wenn ich einen Blog lese, möchte ich das Herzblut spüren, mit dem er geschrieben wurde. Ich möchte eine Botschaft sehen. Es gibt viele Blogs, wo einfach nur blablabla geschrieben wird – sehr viele Wörter, aber kein Inhalt. Sowas finde ich schlimm. Und einen Blog, der bis an den Rand mit Affiliate Links vollgestopft ist und nur Standardtexte hat, lese ich grundsätzlich nicht. Der Leser merkt sehr schnell, worum es geht.

  • Hast du ein (Lebens)Motto?

Wer einen Traum hat, sollte niemals aufgeben, dafür zu kämpfen! Das habe ich mir auf Phi Phi Island als Bamboo Tattoo in Arabischen Schriftzeichen auf meine Arme tätowieren lassen: „Never give up“ und „Fight for your dreams“. Bei mir hat es über 20 Jahre gedauert, bis ich mir diesen Traum erfüllt habe und ich bin jetzt mitten drin.

  • Zu guter Letzt: Möchtest du den Lesern noch etwas mitteilen?

Allen, die Ziele und Träume haben, aber mit der Erfüllung derselben nicht weiter kommen, gebe ich folgendes Zitat von Mark Twain mit auf den Weg: „In 20 Jahren wirst du die Dinge, die du NICHT getan hast, mehr bereuen, als deine Taten. Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang den Wind in deinen Segeln, erforsche, träume,  entdecke“ 

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© Nomadic Vic – Viktor 2017
Vielen Dank für deine Teilnahme, Viktor. Es ist immer wieder eine Freude für mich zu erfahren, wer und welche Intention hinter dem Blog steckt. Bitte schaut euch auch die vorherigen Interviewpartner an und freut euch schon auf alle weiteren Teilnehmer. Nächste Woche stellt sich Ellen aus der Schweiz mit Patotra dem Interview. Seid also gespannt.

Du möchtest deinen Blog auch vorstellen? Dann schicke mir eine Email an reiseeuleblog(at)web.de und ich sende dir die Interviewfragen. Bitte sende mir ein Foto von dir oder eines, welches deinen Reiseblog widerspiegelt im Querformat jpeg mit. Natürlich musst du die Rechte am Bild besitzen. Ich sage dir rechtzeitig Bescheid, wann dein Interview online geht.

Die Serie soll immer samstags, wahrscheinlich 14tägig, online gehen. Bei hoher Nachfrage auch wöchentlich. Und nun dürft ihr gerne noch Kommentare für Viktor und mich hinterlassen.

© DieReiseEule 11/2017

Paris – mon amour?

Die Anreise

Für das verlängerte Wochenende über den Reformationstag sind wir einer Einladung von den Mitstreitern aus dem Grönlandurlaub gefolgt und nach Paris gereist. Von Frankfurt aus ging es erst mit dem ICE nach Karlsruhe und dann mit dem TGV nach Paris. Innerhalb von 4 Stunden ist man mitten in der Stadt an der Seine am Gare de L’Est.

Da die Bahn gerade ein Europa Special angeboten hat, kamen wir konfortabel und zum akzeptablen Preis dorthin. Eine Fahrt in der 1. Klasse (witzigerweise mal wieder günstiger als das 2. Klasse Ticket) schlug mit € 280,- für 2 Personen zu Buche.

Im TGV konnten wir bereits – gegen einen geringen Aufpreis von 20 Cent – Einzelfahrscheine für die Weiterfahrt mit der Metro erwerben. „Paris – mon amour?“ weiterlesen

Heute: Trolley-Tourist

Hallo Helga,

vielen Dank, dass du dich und deinen Blog anhand von ein paar Interviewfragen vorstellst. Dein Blog heißt Trolley-Tourist. Es war wieder eine Freude, die Antworten zu lesen und viel Neues zu erfahren.

Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Trolley ist der Gegensatz zu Backpacker, ich bevorzuge mit dem Trolley zu verreisen. Schleppen und selber tragen finde ich schrecklich. Ich bin Tourist, bin da wo es einsam ist, aber auch dort, wo sich die Menschen drängeln. Und Sehenswürdigkeiten reizen mich eher als eine angesagte Kneipe.

Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Ich blogge über Reisen, Menschen, Kultur, Natur, Esskultur und gebe Tipps. Darüber schreiben viele und von Nische kann man nicht sprechen. „Heute: Trolley-Tourist“ weiterlesen

Heute: Kultreiseblog

Erinnert ihr euch an meine Reihe „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“? Die Serie lag nun einige Zeit brach, obwohl ich Nachfrage hatte, aber mir fehlte die Zeit zur Zusammenstellung. Dann kam dazu, dass mein Emailanbieter kurzfristig ein Serverproblem hatte und auf einmal waren alle abgespeicherten Emails weg und somit auch die Mails, die ich leider noch nicht auf dem Blog gesichert hatte.

Ich entschuldige mich hiermit bei allen, die mir geschrieben hatten und deren Text nicht online ging. Leider konnten die Mails nicht rekonstruiert werden.

Daher habe ich mich jetzt entschieden, die Reihe aufleben zu lassen und den Blogs mehr Raum einzuräumen, indem ich immer nur einen Reiseblog anhand eines Interviews vorstelle. Den Anfang macht Simone vom Kultreiseblog.

Vorstellung KULTREISEblog“ – Das Reiseblog mit Kult[ur]

„Heute: Kultreiseblog“ weiterlesen

Rundgang durch Qaqortoq und die Reise ins „Mooncamp“

Die bunte Perle Südgrönlands – Qaqortoq

Die Nacht war ok. Das Fenster konnte gekippt werden, sonst wären wir in dem winzigen Hotelzimmer wohl erstickt. Falls ihr nicht wisst, wovon ich schreibe, so lest den letzten Bericht nochmal nach.

Ruckzuck packen wir unsere Habseligkeiten zusammen. Selbst auf dem Flur kommen wir uns dabei dauernd in die Quere. Im Zimmer wäre es unmöglich. Das Gepäck wird unter der Treppe gelagert und später wieder mit dem Taxi zum Hafen gebracht.

Frisch gestärkt vom Frühstück wandern wir los. Wir wollen den Aussichtsberg erklimmen und die bunten Häuser aus der Nähe betrachten. Es bleibt genug Zeit dafür, bis wir das Zodiak besteigen werden. „Rundgang durch Qaqortoq und die Reise ins „Mooncamp““ weiterlesen

„Ein Wal!“ – und das Hotel in Qaqortoq, bei dem ich zum ersten Mal zelten vorgezogen hätte

Von Nanortalik nach Alluitsup Paa

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Heute haben wir schon den 9. August 2017 und es ist bereits der neunte Tag in Grönland. Zum x-ten Mal sitzen wir im Zodiak, warm gekleidet und fahren durch die Fjorde. Ziel für heute ist Qaqortoq – die Hauptstadt Südgrönlands. Mit ihren 3500 Einwohnern gehört sie zu den Großstädten.

Doch zuvor schippern ein weiteres Mal durchs Eismeer. Wir richten die Augen auf das Meer. Angeblich soll hier die Chance auf Sichtung von Walen recht hoch sein, doch bei der Hinfahrt sahen wir sie leider nur in weiter Ferne. Wir hatten zwar unsere Teleobjektive im Anschlag, aber es war aussichtslos. Heute haben wir deshalb auf die schweren Objektive verzichtet. Schließlich fahren wir nicht weit genug ins offene Meer hinein. „„Ein Wal!“ – und das Hotel in Qaqortoq, bei dem ich zum ersten Mal zelten vorgezogen hätte“ weiterlesen

[Blogparade] Der beste Flughafen der Welt

Jo Jo von Work and Travel hat zur Blogparade Der beste Flughafen der Welt aufgerufen. Als Gelegenheitsspotterin ist das ganz mein Thema.

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Auckland International Airport Neuseeland

Welches ist wohl der beste Flughafen der Welt? Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da einerseits alle Flughäfen wahnsinnig verschieden sind und andererseits doch irgendwie alle gleich.

Daher berichte ich einfach mal über ein paar Flughäfen auf denen ich war und wie ich mich dort zurecht gefunden habe. Beginnen werde ich mit meinem „Heimatflughafen“ Frankfurt Rhein-Main. „[Blogparade] Der beste Flughafen der Welt“ weiterlesen

Feuerwerk Johannisfest Mainz

Bilder sagen manchmal mehr als alle Worte dieser Welt.

Ich untermale meinen heutigen Fotobeitrag mit einem wunderschönen Gedicht von Gertrud Kolmar.

Das große Feuerwerk (G. Kolmar)

Feuerwerk Johannisfest 2017 (12) „Feuerwerk Johannisfest Mainz“ weiterlesen

Amtliches Endergebnis des ReiseEuleExperiments

Der große Tag ist gekommen. Heute vor einem Jahr am 25. Mai 2016 habe ich mein Sparexperiment gestartet. Hier nachzulesen.

Ziel war es zu zeigen, dass Kleinvieh im wahrsten Sinne des Wortes auch Mist macht. Jeden Tag hat mindestens eine Münze den Weg in den Geldkoffer angetreten. Dazu kam zu Beginn ein 5 Euro Schein und zwischendurch ein paar wenige (und doch mehr als vermutet) Scheine, die ich zu besonderen Gelegenheiten geschenkt bekam.

Soeben wurde das Köfferchen geleert und unter kommerzieller Aufsicht von ReiseEule, dem namenlosen Hasenmausibär und meinem Sonnenschein ausgezählt. Dazu nun eine Bilderserie und das amtliche Endergebnis.

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (2)
Die kommerzielle Aufsicht hat sich bereit gemacht
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (3)
Randvoll und schwer zu leeren
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (4)
Geschafft. Alles auf einem Haufen
Endergebnis des ReiseEuleExperiments (5)
Schön gestapelt

Ergebnis

Tada! € 176,96 und 100 chilenische Pesos! Man beachte den orangenen Pfeil.

Mein Sonnenschein sagt, dass mit dem Peso sei ein Zeichen. Es muss wohl nach Chile gehen. Er will den 1 km langen Schwimmingpool, den längsten der Welt, sehen und darin plantschen. Na, dann steht das Ziel für 2018 ja schon fest 😀

Sieger im Schätzwettbewerb wurde…..

Veronica Blasi. Sie lag mit ihrer Schätzung von € 189,45 zwar leicht drüber, aber nur mit € 12,49. Der zweite Platz geht an das Geburtstagskind Mathias. Er lag mit seinem „professionellen Algorithmus“ auch nur knapp unterhalb des Endergebnisse mit € 161,57, also € 15,93 entfernt.

Herzlichen Glückwunsch für die gute Einschätzung.

Und so setzte sich das Geld schlussendlich zusammen:

Endergebnis des ReiseEuleExperiments (1)

© DieReiseEule 5/2017

Reiseblogger BarCamp Bremen

enthält Werbung/Links

Mein erstes Mal

Letztes Wochenende war es soweit. Zum ersten Mal treffe ich andere Reiseblogger, um mich mit ihnen auszutauschen. Dafür bin ich nach Bremen gereist, wo das zweite Reiseblogger BarCamp stattfand.

Freitag Vormittag brachte mich mein Lieblingstransportmittel mit Erlebnisfaktor – sprich die Deutsche Bahn – dorthin. Dabei spreche ich dieser ein großes Lob aus: Wenn auf nichts Verlass ist, dann wenigstens auf die Unpünktlichkeit der Züge 😀 Nichtsdestotrotz kam ich rechtzeitig im Norden an. Bin ja Bahnfahrprofi und buche mit genug Umsteigezeit. „Reiseblogger BarCamp Bremen“ weiterlesen

Warum heißt dein Blog, wie er heißt? 3

Auf geht’s in die nächste Runde. Noch einmal haben sich verschiedene Bloggerinnen und Blogger dazu entschlossen, das Geheimnis hinter ihrem Blognamen zu lüften.

Bisher haben im Teil 1 und 2 folgende Blogs teilgenommen:

Lieschenradieschen Reist, W.E.G.Site, reiseum, Sunniest Way, Reiseschnappschüsse, Sinne und Reisen, aktiv60plus, Teilzeitreisender, Faszination Europa, Conntrip, Steffistraumzeit, DieReiseEule, Kind im Gepäck, ZielunGEWISS, Before we die, 2 on the go, Gin des Lebens, Misses Backpack, See you on the flipside, 7Kontinente, Yummy Travel und Unterwegs mit Dröppel. Teil 1 und Teil 2

Christine von Die bunte Christine
Die bunte Christine

1. Die bunte Christine

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Der verpasste Jahrestag

Gestern war es soweit

Mein erster Bloggeburtstag

und  wir – DieReiseEule und ich – haben es verschlafen. Das ist der Fassnacht geschuldet. Wenn man mitten in einer Hochburg des terminierten Frohsinns wohnt, von eingeborenen Nachbarn umringt ist und nicht schnell genug in Urlaub fährt, kommt man nicht drum herum, sich im Treiben mittreiben zu lassen.

Ich laufe die 5 km lange Strecke hier im Ort seit nunmehr vier oder fünf Jahren mit, aber ein genialeres Kostüm wie dieses Jahr hatte ich noch nicht. Mir wurde sehr viel Ehre zuteil. Man kehrte vor mir die Straße und huldigte mir, als ich würdevoll als Päpstin durch die Gassen schritt. Thema war „Lutherjahr“. Und da auch Herr Luther alte Zöpfe anprangerte, durften wir das als Fußgruppe ebenso.

Die Eule hat auch zuviel unbekannte Substanzen konsumiert, wurde dadurch grün im Gesicht, blähte sich auf und meint nun, sie sei im falschen Jahrzehnt geboren, denn eigentlich gehöre sie in die Flower-Power-Zeit. Wie man oben sieht.warum-heist

Nun ja. Nachdem etwas Stillstand herrschte, will ich das in der nächsten Zeit alles wieder ein bisschen aufleben lassen. Schon Ende der Woche wird es den zweiten Teil „Warum heißt dein Blog wie er heißt“ geben. 10 neue, bekannte oder auch noch geheime Reiseblogger haben die Geschichte hinter ihrem Blognamen verraten.

 

Und auch Teil 3 ist bereits in Vorbereitung. Noch könnt ihr euch bei mir melden und mir einen kurzen Text (max. 300 Wörter) und ein Foto senden, wenn ihr dabei sein möchtet. Den Aufruf dazu findet ihr auch auf Facebook, bei den Reiseblogger Blogparaden.

© DieReiseEule 3/2017

Ausblick -> Reisewünsche 2017

Was darf es denn diesmal sein?

2016 war für mich ein spannendes Reisejahr. Noch nie zuvor habe ich so viele Flüge in einem Jahr absolviert. Obwohl man das fast als Eigentherapie gegen meine Flugangst sehen könnte, ist diese (leider) nicht weg. Sie ist nicht mal weniger geworden. Mein vorletzter Flug im letzten Jahr war für mich katastrophal. Die meiste Zeit waren die Anschnallzeichen an und selbst die Crew musste sich zwischendurch sichern. Alles ziemlich turbulent.

Dennoch habe ich 12 Flüge (einer davon sogar in einer Propellermaschine) überstanden und lasse mein Fernweh davon nicht beeinflussen. Ich will reisen! Ich werde reisen!

Dazu passend hat Jessica von yummytravel eine Blogparade zu den Reiseplänen 2017 gestartet. Es ist spannend, die anderen Blogs zu lesen und wo es die Blogger hintreibt. Daher verrate ich euch nun meine Wünsche für das laufende Jahr. Doch in Stein gemeißelt ist hier gar nichts, denn letztlich kommt es gelegentlich anders, als man plant. „Ausblick -> Reisewünsche 2017“ weiterlesen

Die Heimat ruft…

7. und letzter, aktueller Reisebericht

Auf die letzten Tage habe ich mich noch geärgert. Unnötig, aber ich habe alles doch ganz gut noch auf die Reihe gekriegt.

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Franz Josef Glacier bis Cape Farwell

6. Reisebericht

Und schon sind wieder einige Tage vergangen. Die Zeit rast nur so dahin. Ich bin noch immer vom Erlebnis am Gillespie Beach überwältigt. Das ist ganz schwer in Worte zu fassen, deshalb verzichte ich im Moment auch noch darauf.

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Vom Doubtful Sound bis zum Fox Glacier

5. Reisebericht

Nachdem ich den ersten Teil des Keplertracks gewandert war, habe ich am Tag danach einen weiteren Teil erlaufen. Doch mir steckte etwas Müdigkeit in den Knochen, sodass ich mich mit einer Kurzstrecke vom Rainbow Reach Carpark bis zur Motorau Hut zufrieden gab. Von dort bot sich ein schöner Blick über den Lake Manapouri, den ich am folgenden Tag mit dem Boot überquerte.

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Anekdötchen und mehr

3. Reise- und Frustbericht

Seit mehreren Tagen versuche ich nun schon erfolglos einen Bericht zu schreiben. Dem absolut stabilen Internet sei gedankt 🙂

Eben habe ich dann den kompletten Bericht endlich tippen können und dann brach alles zusammen. Frust. Mehrere Stunden umsonst. Aber ich lasse mich nicht abhalten und starte einen neuen Versuch. So schnell gebe ich nicht auf. Wäre ja noch schöner. „Anekdötchen und mehr“ weiterlesen

Kontraste: Zwischen Massentourismus und Einsamkeit

2. Reisebericht

Mir brennt es heute auf der Seele, deshalb muss ich jetzt was schreiben.

Gestern war ich am Aoraki oder auch bekannt als Mount Cook. Die Fahrt dorthin ging entlang des Lake Pukaki. Übrigens wieder so ein See mit unwirklich türkisblauem Wasser. Es war nicht wirklich viel Verkehr, aber doch ein paar mehr Autos unterwegs als abseits der Highways.

Ankunft am Information Center in Mount Cook Village. Es standen schon ein paar Autos und Campervans auf dem Parkplatz, aber in überschaubarer Größenordnung. Ich hatte mir den Wanderwege zum Hooker Lake ausgesucht, der direkt an der Information anfängt. Keine 200 Meter weiter treffe ich auf die erste Gruppe von Asiaten. Ich vermute, dass hauptsächlich Chinesen unterwegs sind, kann mich aber täuschen. „Kontraste: Zwischen Massentourismus und Einsamkeit“ weiterlesen

Singapur und Neuseeland

1. Reisebericht

Gestartet bin ich am 25. 11. mit der Mittagsmaschine von Singapore Airlines nach Singapur. Der A 380 ist schon ein feiner Flieger und liegt entsprechend ruhig in der Luft. Daher konnte ich ziemlich entspannt anreisen.

Am nächsten Morgen Landung auf dem Changi Airport und wieder war ich höchst erstaunt, wie schnell die Koffer auf dem Gepäckraum waren. Das Gepäck der First Chassis Passagiere war schon da, bevor auch nur der erste Passagier durch die Passkontrolle war. Und nicht denken, der Weg vom Flugzeug sei so lange gewesen oder die Kontrolle hätte ewig gedauert. Mitnichten.

Da ich über SIA gebucht war, war der Shuttle zum Hotel sowie einige Extras inklusive. Mein Zimmer war noch nicht frei. Also habe ich mein Gepäck untergestellt und bin direkt losgezogen. Erste Maßnahme: Hop on Hop off Bus entern, um zum Botanische Garten zu gelangen. Dort habe ich dann einige Stunden verbracht und gefühlt 2000 Blüten fotografiert 😆 Die Bilder muss ich euch allerdings noch vorenthalten, da ich kein Laptop mit im Urlaub habe und daher die Fotos von der SIM-Karte nicht hochladen kann. Das ich ein Handy dabei habe zum Knipsen, vergesse ich immer wieder.  „Singapur und Neuseeland“ weiterlesen