[Reisetagebuch] Swakopmund – Wo die Wüste am Meer beginnt

Geschichte für Anfänger

Wieder stehen wir human-zeitig auf, duschen, frühstücken eine Kleinigkeit und stapeln unsere Koffer fachmännisch in den Laderaum des Kleinbusses. Wie gut, dass wir nur so eine kleine Gruppe sind. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das mit der doppelten Anzahl von Passagieren und Gepäckstücken wäre. Unsere Route soll heute von Weltevrede nochmals an Solitaire vorbei gehen, dann über den Gaub-Pass zum Kuiseb-Pass und -Canyon um letztlich an die Küste zu fahren. Walvis Bay und dann nach Swakopmund.

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[Reisetagbuch] Deadvlei, Sossusvlei und Sesriem – Ein Muss!

Wenn frühes Aufstehen Sinn macht…

Der Wecker klingelt unbarmherzig. Kriiinnng, kriiinnng, kriiinnng. Am liebste würde ich mich nochmal umdrehen und einkuscheln. Doch um 6.20 Uhr ist Abfahrt angesagt und vorher brauche ich auf jeden Fall noch mindestens eine Tasse Kaffee, besser zwei oder drei. „Ich oder du?“, ist die typische Frage, wer zuerst die Dusche aufsucht. Zum Glück sind Anita und ich beide keine Beautyqueens, die morgens zuerst Spachtelmasse aufbringen, Kriegsbemalung anlegen oder lange Sitzungen abhalten müssen. Da schlafen wir lieber ein paar Minuten länger.

Wir sind die ersten im offenen Speisesaal. Nach und nach trudeln Thekla, Heidi und Kurt ein. Gustav kommt meist erst, wenn wir alle versammelt sind. Da er aber den Schlüssel zum Kleinbus hat, darf er sich das natürlich erlauben. Und dann geht es los. Dem Sonnenaufgang entgegen. Der Namib-Naukluft-Park öffnet seine Tore nicht vorher. Nur Gäste die in der Lodge oder der Campsite übernachtet haben, dürfen eine Stunde früher los.

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Sonnenaufgang am Beginn des Nationalparks
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[Reisetagebuch] Über den Spreetshoogte-Pass und Solitaire nach Weltevrede

Der zweite Tag in Namibia

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir alles zusammen und verstauen das Gepäck im Toyota. Der Abschied von der Farm fällt nicht leicht. Wer darf heute vorne links neben Gustav sitzen? Ich!

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Beste Aussicht im Frontbereich

Wir fahren an der Railwaystation von Rehoboth vorbei. Diese liegt etwa 15 km außerhalb. Dabei entdecken wir auf der Spitze eines Kameldornbaums einen imposanten Vogel. Es handelt sich um einen Kampfadler (Polemaetus bellicosus).

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Der Elefant – eine Bilderserie

Afrikanische Steppenelefanten

April 2018 Etoscha Nationalpark, Namibia. Unsere Reisegruppe besucht die Etoschapfanne im Norden Namibias. Etoscha kommt aus dem Oshiwambo und bedeutet „großer weißer Platz“. Hier leben neben den Big 4 – Nashorn, Löwe, Leopard und Elefant – noch jede Menge andere größere und kleinere Wildtiere und Vögel.

Der afrikanische Elefant heißt Loxodonta africana. Das kommt aus dem griechischen und bedeutet „schräge Zähne“. Ein Elefant ist, wenn man ihn direkt vor der Nase hat, ziemlich „wuchtig“. Obwohl er im ersten Moment eher langsam und behäbig wirkt, kann er ganz schön Tempo aufnehmen. Wir haben erlebt, wie ein Safariwagen etwas zu nah an den Elefanten heranfuhr und dann abdrehen musste.

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Bitte nicht stören – ich dreh gleich um und dann habt ihr Spaß
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[Reisetagebuch] Auf der Rinderfarm in Namibia Tag 1, zweiter Bericht

Auf der Farm Heimat

Den Bericht der Anreise findet ihr unter [Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

Rainer und seine Frau weisen uns unsere Zimmer zu. An den großer Raum mit Doppelbett und Kühlschrank grenzt ein Duschbad. Uns gefällt es sehr gut. Wir machen uns frisch und gehen dann zum offenen Speiseraum, wo bereits Getränke zur Selbstbedienung und Kleinigkeiten zum Snacken stehen.

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Der Eingang zum offenen Speiseraum
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Erkunde die Welt mit der ReiseEule – Fotoparade 1/2018

Mein kleines Jubiläum

Zum fünften Mal nehme ich an Michael Mantkes wunderbarer #fopanet-Fotoparade teil. Somit feiere ich ein kleines Jubiläum. Gewonnen habe ich noch nie, aber das ist auch gar nicht schlimm, denn letztlich geht es um den Spaß an der Fotografie und wie sehr man sich von der Welt verzaubern lassen kann. Und das an den unterschiedlichsten Orten.

Im 1. Halbjahr 2016 nahm ich das erste Mal teil und damals entstand mein Lieblingsbild in der Sagrada Familia in Barcelona.

Im 2. Halbjahr 2016 postete ich in der „Königskategorie“ ein Foto von einem Gelbaugenpinguin – die vom Aussterben bedroht sind – den ich in Neuseeland vor die Linse bekam.

Ein eher schlichtes Bild einer Möwe in Stockholm war mein Favorit im 1. Halbjahr 2017. Aber mein bisheriges, absolutes Lieblingsfoto stellte ich euch bei der letzten Fotoparade im 2. Halbjahr 2017 vor. Ein „herziger“ Eisberg in Grönland. An Grönland hängt mein Herz immer noch sehr.

Soviel sei bereits jetzt verraten: Das schönste Bild ist diesmal wieder ein Tierfoto. Zum ersten Mal war ich in Afrika und die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten ist halt kein Vergleich mit Zootieren.

Ihr wollt mehr über die Teilnahmebedingungen wissen? Dann schaut bei Erkunde die Welt vorbei. Michael lässt es offen, ob man zu allen Kategorien ein Bild veröffentlicht. Ich nahm mir wieder die Freiheit, um eigene Kategorien zu ergänzen.

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[Reisetagebuch] Von Frankfurt auf eine Rinderfarm in Namibia Tag 1

Es geht nach Namibia 5. April 2018

Ich packe sicherheitshalber noch einen Hoodie in den Koffer. Abends soll es ja angeblich in Namibia immer sehr kalt werden. Habe ich alles eingepackt? Schnell werfe ich noch einen Blick auf die Haken meiner Packliste. Es fehlt nur noch der Haken für das Handy und den Haustürschlüssel. Der Koffer geht ohne Probleme zu. Schloss dran. Fertig.

Hasimausischatzibär bringt meine Freundin Anita und mich zum Flughafen. Ich stecke Handy und Schlüssel ein und dann geht es los – das Abenteuer Afrika. Ich freue mich so sehr darauf. Seit 3 oder 4 Jahren planen Anita und ich diese Reise. Irgendwann hatten wir bei einem unserer intensiven Gespräche festgestellt, dass wie beide den Traum von Namibia haben und beschlossen, dass wir 2018 gemeinsam die Reise antreten.

Auf einmal kam mir das Leben dazwischen. Ich war hin und her gerissen, ob wir unsere Planung beibehalten sollten, denn auf einmal hatte ich einen Mann an meiner Seite und natürlich planten wir auch gemeinsam einen Urlaub. Aber dieses Juwel von Mann ermutigte uns die Reise anzutreten.

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Die Wüste blüht und grünt – Namibia

Namibias Farbwunder

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Grau, karg, relativ farblos – so war meine Vorstellung von Namibia

Mit Namibia habe ich aride Flächen in grau, braun und kalkfarben verbunden. Eventuell ein paar eingestreute, grüne Akazienbäume, aber mit soviel Blütenpracht und -vielfalt hatte ich nicht gerechnet.

Vielleicht hatten wir einfach Glück, denn im April hat es laut Aussagen der Einheimischen relativ viel geregnet. Und Regen bringt Segen – zumindest in den trockenen, afrikanischen Ländern. Dort wird jeder Tropfen freudig begrüßt. So wie wir uns hier über jeden kurzen Sonnenstrahl freuen.

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14 Tage Namibia – 14 (Herzens-)Bilder

Namibia – ein Traum wurde wahr

Im April wurde einer meiner Träume wahr – ich flog mit meiner Freundin nach Namibia. Nie zuvor hatte ich afrikanischen Boden betreten. Ich wurde nicht enttäuscht. Highlight war ganz klar Etoscha mit seinen vielen Tieren, aber auch unzählige Blumen und Blüten haben mein Herz begeistert.

Die Essenz – meine für mich persönlich schönsten Bilder, eines für jeden Tag der 2 Wochen – seht ihr her. Wobei ich etwas schummel, denn eigentlich waren es nur 13 Tage und mit dem Headerbild sind es sogar 15 Fotos.

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Der Sonnenuntergang auf der Rinderfarm am Ankunftsabend
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Erdmännchen Willi und seine Sicht der Ereignisse

Erdmännchen Willi erzählt

Hallo! Mein Name ist Willi. Willi, das Erdmännchen. Ich lebe auf der Farm Heimat in der Nähe von Windhoek in Namibia bei der Familie Seifart. Man behauptet, ich sei zahm. Was auch immer das heißen mag…?!

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Meine Familie züchtet Rinder. Und Ziegen. Es gibt auch Hunde – Dackel. Dann noch Erdhörnchen, Vögel, Spinnen und jede Menge Kleinviehzeugs.

Wie auch immer. Auf unsere Farm kommen immer wieder Gäste zu Besuch. Die meiste Zeit des Tages laufe ich frei ums Farmhaus herum. Wenn Gäste kommen, bin ich natürlich neugierig. Ich muss erst mal schauen, wer da kommt. Ich schleiche mich dann an und schnuppere.NAM_7276a

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