Überbackene Schnitzelzöpfe mit Paprikagemüse

Neues aus der Kreativküche

Covid19-Kontaktsperre, kennt ihr ja. Also muss ich meine Kreativität irgendwo anders ausleben. Zur Zeit häufiger mal in der Küche. Vielleicht sucht ihr ja nach Anregungen, dann hätte ich da was für euch. Ein schmackhaftes Sonntagsessen.

Heute gibt es marinierte, überbackene Schnitzelzöpfe mit Paprika-Zucchini-Gemüse und Tortiglioni.

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Mohnröschen

Kuchen aus Hefeteig

Schon wieder ein Rezept? Wird aus meinem Reiseblog nun ein Foodblog? Nein, sicher nicht, aber da einige von euch nach dem Rezept gefragt haben und ihr vielleicht am Wochenende noch was ansehnliches auf die Kaffeetafel bringen wollt, kommt eben nochmal eine Backware.

Meine Mama war die Königin der Hefeteigbäcker. Ihr gelang dieser immer und sie behauptete steif und fest, dass dies der einfachste, machbare Teig sei. Leider habe ich das Gen nicht geerbt. Jahrelang war mein Hefeteig fest wie das Backblech, auf dem er backen wurde. Er ging nie hoch. Ich fand ihn kompliziert und verlagerte meine Fähigkeiten auf Rührkuchen und Torten.

Meinen Fast-Gatten ist es zu verdanken, dass mir dieses Mal ein präsentables Werk gelungen ist. Er ward zum Einkaufen von Mehl geschickt, aber das ist zur Zeit nicht zu bekommen. Einzig eine Packung Pizzamehl brachte er mit und was soll ich sagen: Hätte ich mal früher gewußt, dass damit der Hefeteig so schön fluffig wird, hätte ich das Pizzamehl schon viel früher gekauft und ausprobiert.

Zubereitungszeit Hefetig inklusive Ruhephasen 75 min; Zubereitungszeit Füllung 8 min; Backzeit 32 min

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MaiKas Dessert – Nachtisch mit Löffelbiskuit

Schneller Nachtisch

Mensch, da habe ich schon jede Menge Rezepte auf dem Blog, aber noch kein Dessert. Dabei bin ich bei Freunden und Nachbarn als die kreative, ungekrönte Dessertkönigin bekannt. Das ist nämlich eine meiner Leidenschaften: Nachtische „erfinden“.

Mein geheimer Favorit aller Desserts ist mein Schwarzwald Tiramisu. Bisher fand das immer Anklang und hat einen Suchtfaktor. Aber es ist geheim. Deshalb verrate ich das nicht. Dafür gibt es heute MaiKas-Dessert.

MaiKas steht in diesem Fall nicht für eine Dame namens Maika, sondern für den Ort der Erfindung: Mainz-Kastel.

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Sandwaffeln – Einfach und lecker

Kaffeepause

Es ist Sonntag, die Frühlingssonne scheint vom wolkenlosen Himmel und mir ist nach Waffeln. Dabei fällt mir ein, dass ich mein allerliebstes Waffelrezept noch gar nicht vorgestellt habe. Also hole ich das jetzt sofort nach. Das Rezept eignet sich auch für Anfänger, denn ist ist einfach und super lecker.

Zutaten

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22 Wochen – 1 Objekt # Woche 15

Kochen mit der ReiseEule

Diese Woche habe ich auf Wunsch eines einzelnen Herren das erste Mal im Leben Hefeklöße (Germknödel) mit Vanillesoße selbst gemacht. Wie bei Muttern. Natürlich hat DieReiseEule geholfen und genascht.

Rezept Hefeklöße

Vor- und Zubereitungszeit ca 1-1,5 Stunden

Zutaten

  • 1 Frischhefe
  • 500 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 70 g Butter
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier, davon einmal nur das Eigelb
  • 1 Packung Vanillinzucker
  • etwas Zitronenschale oder -aroma
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[Kulinarisch] Spundekäs‘ – ein Mainzer Nationalgericht

Toller Partysnack zum Dippen

Jeder Mainzer kennt den Spundekäs‘. Er wird gerne als Häppchen zum Schoppen in den Straußwirtschaften, Gutshöfen und Weingütern bestellt und gereicht. Ganz klar hat jeder sein eigenes Geheimrezept und daher schmeckt er letztlich nicht immer gleich. Aber immer lecker!

Zum Spundekäs‘ ißt man entweder die kleinen, festen Brezelchen oder die großen, weichen Bäckerbrezeln. Und dazu gibt ein Piffchen oder mehr. Falls ihr nicht wisst, was ein Piffche ist: die kleinste Weinmaßeinheit im Ausschank, nämlich 0,1l.

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[Kulinarisch] Mamas Echter Hessischer Schmandkuchen

Rezept Hessischer Schmandkuchen

Der echte Hessische Schmandkuchen enthält keinen Pudding. Leider gibt es kaum noch Bäcker, die ihn mit Schmand herstellen. Puddingkuchen ist aber glitschig und kein Schmandkuchen. Schmand bekommt man im Supermarkt/Kühlregal. Er enthält mindestens 24% Fett und ist daher cremiger als Saure Sahne.

Zutaten

Für den Hefeteig (alternativ tut es auf die schnelle auch mal ein fertiger Hefeteig aus dem Kühlregal)

  • Eine Portion Geduld und Zeit
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier Größe M
  • 100 g weiche Butter
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[Kulinarisch] Handkäse mit Musik

Hessische Spezialität

Die Hessen mögen es handfest. Schischi-Portiönchen a la Petersilienstängel + Wachtelei + Pfefferdeko sind nicht wirklich angesagt. Eines der Nationalgerichte der Hessen ist der Handkäs‘ mit Musigg. Die Musik sind dabei die Zwiebeln, die spätestens 24 Stunden später die Darmflöte zum Tröten bringen 😀

Jede Kneipe, jeder Gutshof und jede Straußwirtschaft hat ihr eigenes Geheimrezept. Grundlage ist – der Name verrät es – der Handkäse. Diesen kann man in jedem Supermarkt kaufen. Ersatzweise kann man auch Harzer nehmen. Mit oder ohne Kümmel.

Handkäs‘ mit und ohne Musik

Handkäse ist ein Sauermilchkäse, der von Hand geformt wird. Daher der Name. Er ist eiweißreich, fett- und kalorienarm. Vegan ist er nicht, aber für vegetarische Ernährung oder gerade jetzt in der Fastenzeit eine vollwertige, leckere Mahlzeit. Dazu reicht man ein kräftiges Bauernbrot und Butter. Ich finde ihn allerdings pur noch schmackhafter.

Dazu trinken die Hessen Äppelwoi – Apfelwein. Den mag ich allerdings nicht. Ein Glas Weißwein passt ebenfalls dazu. Heute verrate ich euch mein ganz persönliches (Geheim)Rezept für Hessischen Handkäse mit Musik.

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