Heute: Travel Bloke

  • Die Einstiegsfrage schlechthin: Warum heißt dein Blog, wie er heißt? Wie kamst du auf den Namen?

Ich werde ziemlich oft gefragt: Travel Bloke ? Du weißt schon, dass man Blog nicht mit -ke schreibt?  Ähm… ja schon! Aber ich bin ein großer Australien Fan und liebe den „Aussie Slang“. Wenn ich Sätze wie „no worries, mate“ höre, habe ich gleich wieder Fernweh nach „Down Under“. Und ein typisch australisches Wort ist „bloke“, was ungefähr die Bedeutung von „dude“ im amerikanischen Slang hat, also „Kumpel“ oder „Typ“. Als ich letztes Jahr auf der Suche nach einem Namen für meine Seite war, gefiel mir das Wortspiel und die Anspielung auf Australien, daher heißt mein Blog seitdem „Travel Bloke“ – der Reiseblog vom Reisekumpel…

Travelbloke1

  • Bedienst du eine Nische oder wo liegt dein Schwerpunkt, worüber bloggst du hauptsächlich?

Da ich bei einem Reiseveranstalter für Fernreisen arbeite und auch beruflich schon viel in der Welt unterwegs war, blogge ich hauptsächlich über Fernreisen. Was mir persönlich bei meinen Reisen wichtig ist, spiegelt sich auch auf meinem Blog wider: authentisches Reisen, Begegnungen mit interessanten Menschen und fremden Kulturen, landestypische Unterkünfte… Und ich versuche in meinen Beiträgen eine gute Mischung zwischen persönlichen Reiseberichten und praktischen Reisetipps zu erreichen.

  • Nenne mir doch bitte die Top 10 auf deiner Bucket List
  1. Mit der Transsib quer durch Sibirien bis an den Pazifik – und mit einem alten Russen eine lange Partie Schach spielen
  2. Den Kilimanjaro erklimmen – solange dort oben noch Schnee liegt
  3. Bei einer Familie in Bhutan übernachten – und alles über das Prinzip des „Bruttonationalglück“ lernen
  4. Den Inka Trail wandern – und nach fünf Tagen bei Sonnenaufgang Machu Picchu erreichen
  5. Im Indian Summer mit dem Fahrrad durch Neuengland fahren – und bunte Ahornblätter sammeln
  6. (Nochmal) unter freiem Himmel im australischen Outback übernachten – und alle Sterne der Milchstraße zählen
  7. Die Great Migration am Mara River erleben – und den Kreislauf des Lebens vom „Fressen und gefressen werden“ verstehen
  8. Bei Sonnenschein in der Lagune des Südseeatolls Aitutaki tauchen – als ich damals dort war, hat es geregnet…
  9. Im Dschungel von Borneo in einem Langhaus bei den Kopfjägern übernachten – und nicht den Kopf verlieren
  10. Eine Woche lang Berlin entdecken – ohne durch die stickigen Messehallen der ITB laufen zu müssen
  • Welche Reise hat dich am meisten geprägt?

Das war wahrscheinlich meine erste Reise nach Australien, nach dem Abi, vier Monate mit dem Rucksack quer durch den Kontinent. Denn seitdem pulsiert das Fernwehvirus durch meine Adern. Heilung ausgeschlossen.

Travelbloke3

  • Sprich meinen Lesern doch eine Empfehlung aus: Wo sollte man unbedingt mal hinreisen? Gibt es einen Geheimtipp?

Auf den Philippinen war ich einmal auf der Insel Siquijor – bei den Kräuterhexen, Wunderheilern und Schamanen. Für mich als rational denkenden Anhänger der Schulmedizin eine spannende Erfahrung. Oder wie Shakespeares Hamlet sagt: „Es gibt mehr Ding‘ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt.“

  • Bei welchem Anbieter (wordpress.com/.org, Blogspot, Jimdo…) bloggst du und bist du damit zufrieden?

Ich nutze Jimdo und bin zufrieden. Als „Analogue Native“ war es mir wichtig, ein System zu nutzen, das mich als IT-Dummy nicht überfordert.

  • Was würdest du jemanden sagen, der am überlegen ist, einen Reiseblog zu eröffnen?

Vorsicht, extreme Suchtgefahr! Fangt nur an, wenn Ihr 25 Stunden am Tag Zeit für Euer neues Hobby habt. Nein im Ernst: Einfach ausprobieren und in kleinen Schritten ran tasten, es macht total Spaß.

  • Hast du ein (Lebens)Motto?

Das Motto meines Blogs habe ich mir bei Konfuzius ausgeliehen: „Der Weg ist das Ziel“. Schon der 30-stündige Flug nach Neuseeland – eingeklemmt in einen Mittelsitz der Holzklasse – kann bei einem leckeren Glas Chardonnay und einem spannenden Gespräch mit dem neben Dir sitzenden Maori ein Erlebnis sein. Genießt Eure Reisen in vollen Zügen – und das auch bereits im überfüllten Nachtzug von Agra nach Varanasi.

  • Zu guter Letzt: Möchtest du den Lesern noch etwas mitteilen?

Ja: Vielen Dank liebe Liane, für die Gelegenheit, meinen Blog hier bei Dir vorzustellen zu dürfen. Vielleicht werde ich jetzt ja nicht mehr so oft gefragt, warum ich Blog mit -ke am Ende schreibe. Dir, liebe ReiseEule weiterhin viel Spaß und Erfolg mit Deinem tollen Reiseblog.

Travelbloke2

Vielen Dank für das ausführliche Interview. Endlich weiß ich, warum dein Blog Bloke heißt. Australien ist auch eine meiner schönsten Erinnerungen. Tolle Menschen, wunderbares Land, niedliche Tiere.

Bitte schaut euch auch die anderen Reiseblogger an, die in der Kategorie „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?“ bereits mitgemacht haben.

Du möchtest deinen Blog auch vorstellen? Dann schicke mir eine Email an reiseeuleblog(at)web.de und ich sende dir die Interviewfragen. Bitte sende mir ein Foto von dir oder eines, welches deinen Reiseblog widerspiegelt im Querformat jpeg mit. Natürlich musst du die Rechte am Bild besitzen. Ich sage dir rechtzeitig Bescheid, wann dein Interview online geht.

Hinterlasst Andreas von Travel Bloke und mir gerne einen motivierenden Kommentar oder drückt den Gefällt mir Knopf.


Mit der Absendung des Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website bzw. WordPress.com und Gravatar einverstanden. Weitere Informationen findest du auf meiner Datenschutzseite.

© DieReiseEule 8/2018

6 Gedanken zu „Heute: Travel Bloke

  1. Liebe Liane, vielen Dank fürs Vorstellen! Den Bloke-Blog kannte ich noch gar nicht. Nun muss ich aber dringend schauen gehen, denn die Verbindung von Australien und positiver Einstellung tönt gut! Liebe Grüsse, Miuh

    1. Liebe Miuh,

      ich bin selbst immer angetan, wenn ich Blogs vorstellen darf. By the way: du hast auch noch nicht mitgemacht, oder? Magst du dich dem Interview auch mal stellen?

      Herzliche Montagmorgengrüße
      Liane

Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.