Die Wüste blüht und grünt – Namibia

Namibias Farbwunder

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Grau, karg, relativ farblos – so war meine Vorstellung von Namibia

Mit Namibia habe ich aride Flächen in grau, braun und kalkfarben verbunden. Eventuell ein paar eingestreute, grüne Akazienbäume, aber mit soviel Blütenpracht und -vielfalt hatte ich nicht gerechnet.

Vielleicht hatten wir einfach Glück, denn im April hat es laut Aussagen der Einheimischen relativ viel geregnet. Und Regen bringt Segen – zumindest in den trockenen, afrikanischen Ländern. Dort wird jeder Tropfen freudig begrüßt. So wie wir uns hier über jeden kurzen Sonnenstrahl freuen.

Zum Auftakt meiner Namibiareise Serie gibt es einen kurzen Fotorundgang durch das grüne und blühende Land in Südwest-Afrika.

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Bereits auf der Fahrt vom Flughafen in Windhoek zur ersten Farm Richtung Kalahari erwarteten unsere Reisegruppe grüne Flächen, Kakteen, Zitronen- und Limettenbäume und vieles mehr.

Jeder Hügel war mit buschigem Gras bewachsen, welches gerade im Saft stand. Ein mitreisendes Ehepaar war vor ein paar Jahren schon mal in Namibia und versicherte uns, dass sie das Land in staubiger, grauer Erinnerung hatten und waren sehr verwundert, wie anders ein grünes Stück Erde auf der Südhalbkugel aussehen kann.

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Die grüne Kalahari

Alle Pflanzen legten ihre ganze Energie in die Bildung von Blüten. Eine kurze Zeit im Jahr, die optimal ausgenutzt werden will.

Kakteen sind eigentlich keine einheimischen Pflanzen in Namibia. Dennoch sind sie – besonders wenn sie blühen – wunderschön anzusehen.

Kleine Blätter und Blüten, Grasbüschel, Bäume und Täler – alles deutete eher auf Frühling als auf Herbst hin. Obwohl dort, wie überall auf der südlichen Hemisphäre, umgekehrte Jahreszeiten herrschen.

Die Vingerklip Lodge war eines unserer Ziele auf dem Weg zum Etoscha Nationalpark und hier hatte ich genug Zeit, die Natur zu bewundern, da unser Aufenthalt sich wegen eines Autoschadens etwas mehr in die Länge zog als ursprünglich vorgesehen. Aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich später ausführlich.

Etoscha – der „tierische“ Nationalpark. Von dem hat wohl jeder schon mal gehört. Safari ist einer der Hauptgründe, warum man nach Namibia fliegt. Klar wollte unsere Gruppe ebenfalls möglichst viele Tiere sehen.

Das war anfangs gar nicht so einfach.

Tiere sahen wir in ausreichender Anzahl, allerdings nicht so viele, wie man in trockenen Zeiten beobachten kann, wenn die Wasserlöcher die einzige Möglichkeit sind, den Durst zu stillen.

Das war mein kurzer Rundgang durch das blühende Land. Ich hoffe, er hat euch gefallen. Ab jetzt werde ich mit meinem Reisetagebuch beginnen und euch daran teilhaben lassen.

Zum Einstieg kann ich euch das (Hör-)Buch Hummeldumm von Tommy Jaud * empfehlen. Manchmal kam ich mir vor ein Teil dessen zu sein.

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© DieReiseEule 5/2018

13 Gedanken zu &8222;Die Wüste blüht und grünt – Namibia&8220;

  1. Ich war im April auch in Namibia. Zuerst dachte ich, ich hätte mich falsch informiert, weil ich es so grün nicht erwartet habe. Überall waren kleine bunte Blümchen zu sehen. Einfach toll. Die Wüste blüht. Ein wunderbares Land!

    1. Da stimme ich dir voll und ganz zu.
      Hast du auch schon Artikel fertig? Dann hinterlasse mir und den Lesern gerne einen Hinweis.
      Danke.

    2. Hallo again,

      wir waren vielleicht sogar zur gleichen Zeit dort.
      Ja, ich habe schon ein paar Berichte fertig. Wer also möchte kann einfach auf meinem Blog vorbeischauen und was gegen sein Fernweh tun.

      https://barfussimsand.de/category/namibia/

      Viel Spaß beim Lesen.
      Gerne dürft ihr mir auch ein Kommentar hinterlassen. Ich freue mich immer über eure Meinung, Tips und Bericht.

      Liebe Grüße

      Ewvi

    3. Tolle Berichte, nur irgendwie klappte es nicht mit dem kommentieren auf deiner Seite. Es kam immer eine Errormeldung 🙁

      Ihr wart nur kurz nach uns in Namibia. Wir flogen bereits am 18.5. zurück.

    4. Danke für den Hinweis. Ich habe es nochmals getestet und es funktioniert nun. Hast du vielleicht unten den Haken vergessen zu setzen? Probiere es bitte nochmal.

    5. Haken hatte ich gesetzt. Und beide Aufgaben gelöst. Irgendwie stand dann da Error Timeout. Aber noch schneller kann ich ja nicht sein 🙁

    1. Normalerweise sagt man Mai bis Oktober. Besonders, wenn man Tiere beobachten will.
      Langfristige Vorplanung ist wichtig, wenn man alles allein organisieren will. Viele Unterkünfte sind wohl 1 Jahr voraus ausgebucht.

  2. Also doch nicht nur Wüste und Steppe und grau ….. Man muss halt nur genau hinsehen – wie überall. Da erinnerst du mich wieder an den Pass, den ich endlich mal beantragen muss. LG Sigrid

Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir

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