Zoo und Night Safari Singapur

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Singapore Zoo

Der Zoo liegt etwas außerhalb der pulsierenden Marina Bay von Singapore, ist aber gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Ich bekenne mich dazu, dass ich normalerweise nicht gerne in Zoos gehe. Viele Zoos sind meiner Ansicht nach nicht gut organisiert. Entweder will man zu viele Tierarten bieten und das auf zu kleinem Platz oder sie sind langweilig aufgebaut. Das kann man in Singapur nicht sagen. Die Gehege sind groß und bieten den Tieren viele Rückzugsmöglichkeiten. Da kann es passieren, dass man vor einem vermeintlich leeren Käfig steht. Doch mir ist das lieber.

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Der Zoo ist weitestgehend barrierefrei. Die Wege sind breit genug, dass man auch mit 2 Kinderwagen aneinander vorbei kommt. Am Eingang ist noch viel Gewusel, doch im Park verläuft es sich.

Für hungrige Mägen gibt es Restaurants, die dem normalen Preisniveau der Stadt entsprechen. Zur Mittagszeit braucht man allerdings Geduld. Die vielberühmte Sauberkeit lässt im Restaurationskomplex zu wünschen übrig. Da werden Servietten einfach auf den Boden geworfen. Es scheint nicht üblich zu sein, sein Tablett wieder wegzuräumen. Daher scheinen die Tische alle besetzt. Ein klarer Minuspunkt.

Die Tiere

Eine der ganz großen Attraktionen ist ein weißer Tiger. Doch der Zoo bietet noch viele andere, spannende Tierarten. Unter großen, Schatten spendenden Bäumen geht es von Gehege zu Gehege.

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Tickets

Die Tickets bucht man am besten über das Internet. Das geht über das eigene Smartphone oder man nutzt die Desks, die vor dem Eingang stehen, denn nur so erhält man einen Rabatt. Wer neben dem Zoo auch noch die Night Safari, die River Safari und/oder den Jurong Bird Park besuchen möchte, kann da einiges an Geld sparen.

Mit einer Boardingcard von Singapore Airlines erhält man bei Vorlage 10% Rabatt auf den Eintrittspreis und die Tramfahrt. Gut rechnen, denn der Rabatt bei Buchung online von 2 Parks ist im Vergleich günstiger wie der Boardingcard-Rabatt.

Kostenlos kommt man in den Zoo, wenn man den Singapore Explorer Pass hat. Diesen kann man zum Stopover von Singapore Airlines zubuchen.

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Anfahrt

Von der Innenstadt um die Marina Bay kommt man am besten mit der MRT und dem Bus zum Zoo. Dazu nimmt man die North-South Linie NS entweder bis Choa Chu Kang im Westen oder nach Ang Mo Kio im Osten. Von dort geht es weiter mit dem Bus 927 bzw. 138 bis zur Endhaltestelle.

Ich bin die östliche Linie gefahren und kann noch folgenden Tipp dazu geben: Wenn man aus der MRT aussteigt folgt man den Hinweisschildern Bus Interchange, es geht dann durch eine Unterführung zu den Bussen. Achtung: in der richtigen Schlange anstellen. Meist sind 3 Linien die von einem Bussteig abfahren und jede hat ihre eigene Linie. Einfach die Schilder lesen.

Vorsicht, wer zur Night Safari will bzw. wieder zurück. Die MRT fährt nicht die ganze Nacht. Ich kam nur noch bis Toa Payoh und dann war um 23.45 Uhr Betriebsschluss. Einen Bus habe ich nicht mehr gefunden, da blieb nur noch das Taxi. Das kostete dann S$ 13,- bis zum Hotel.

Von manchen Hotels kann man auch einen Zooshuttlebus besteigen. Infos findet man auf der Homepage des Zoos.

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Fazit zum Tageszoo

Ein Besuch lohnt sich und ist sein Geld wert. Die Tiere werden artgerecht gehalten. Der Zoo ist groß genug, aber auch nicht zu weitläufig, genau richtig für einen Tagesausflug.

Singapur 2017 2018 (125)

Night Safari

Für die Nightsafari sucht man sich bei Buchung eine Uhrzeit aus (stdl. ab 19.15 bis 22.15) zu der man eingelassen wird. Soweit die Theorie. Um es gleich vorweg zu nehmen, das System ist stark verbesserungswürdig.

Ich hatte es so verstanden, dass man um diese Uhrzeit eingelassen wird, dann eine Stunde Zeit hat für die Tramfahrt (im Preis inklusiv) und die Trails und dann gehen muss. Aber weit gefehlt. Wer einmal drin ist, darf drin bleiben.

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Da kratzt sich selbst der weiße Tiger hinterm Ohr und wundert sich

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Das Chaos hat einen Namen: Night Safari

Irgendwo hatte ich den Tipp bekommen, dass man nicht zu früh buchen solle, weil dann die ganzen Familien mit kleinen Kindern unterwegs seien und dadurch die Tiere verschreckt wären.

Ich buchte also 21.15 Uhr als Einlasszeit. Der Bus brachte gegen 20.30 Uhr zu Eingang, eigentlich genug Zeit um sich nochmal umzusehen, zumal die Anzahl der Eintrittskarten pro Uhrzeit limitiert ist. Doch schnell stellte sich heraus, dass die lange Schlange nicht die verspäteten Menschen mit Einlass 20.15 Uhr waren, sondern bereits unsere Gruppe.

Wir stellten uns brav in die Reihe und harrten der Dinge. Um 21.15 Uhr kam die Masse langsam in Bewegung. Millimeter für Millimeter. Bis wir endlich nur mal das Drehkreuz passiert hatten, war schon mehr als eine Viertelstunde um.

Doch das war das kleinste Ende der Schlange, denn jetzt ging es erst richtig los, das Chaos. In endlosen Windungen ging es zu den Trams. Davon fahren zwar wirklich viele, aber alle Leute, die frühere Buchungen hatten, konnten sich jederzeit wieder dort anstellen, sodass die Warteschleife endlos erschien.

Flucht unmöglich. Langsam kam der Einstieg in Sichtweite und dann wurden wir in die Warteschlange auf der anderen Seite gelotst. Ein weiteres mal eine Windung nach der anderen abschreiten. Dann wurden die Trams nicht mal koordiniert „befüllt“. Das kann man mit Worten gar nicht beschreiben. Dabei wäre das System relativ leicht, da es den Systemen in Vergnügungsparks gleicht.

Nach über einer Stunde saßen wir endlich im Bähnchen und hofften, dass dies nun wirklich der Knaller sein würde und sich die Wartezeit und der relativ hohe Preis gelohnt hätte. Die Night Safari wird ja überall so hoch gelobt und ist mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft worden.

Die Fahrt dauerte ca 25 min. Die Tiere „warteten“ im gedämmten Licht an ihren Futterstellen. Erklärungen auf Englisch gab es über den Lautsprecher, nicht über die Kopfhöreranschlüsse.

Der nette Hinweis, man möge bitte nicht aussteigen und ruhig sein, war reine Makulatur. Bei derart vielen Familien mit Kindern und Kleinkindern und redseligen Menschen war es kein Dezibel leiser als im Tageszoo. Ein Wunder, dass sich überhaupt Tiere sehen ließen. Diese müssen wohl schon abgehärtet sein.

Nach Beendigung der Fahrt konnte man nun noch die 5 verschiedenen Trail beschreiten. Ich freute mich darauf, nun etwas die Beine zu vertreten und die Laufstrecken waren auch wesentlich weniger frequentiert, sodass wir darauf hofften, die Tiere in ruhiger Umgebung noch beobachten zu können.

Leider gehen die Trails ineinander über, sodass man nicht zwischendurch abbrechen kann. Es wurde immer später und die Schließung des Night Zoos stand unmittelbar bevor, doch wir hatten mit einem Wanderweg angefangen und so mussten wir dort durchhetzen.

Wir waren rechtzeitig am Ausgang, aber die Chance noch etwas zu essen oder ein Souvenir zu erwerben gab es nicht mehr. Wie bereits eingangs erwähnt bekamen wir noch den Bus und die MRT, die uns dann allerdings auf halber Strecke – im wahrsten Sinne des Wortes – im Dunkeln stehen lies.

Fazit zur Night Safari

Ich bzw. wir finden, dass diese absolut überbewertet wird. Ich kann nur jedem raten das erste Ticket zu holen, damit man wirklich Zeit hat, Tiere zu beobachten. Die Tramfahrt war für die Katz‘. Wir hätten sie nicht gebraucht. Ich wäre lieber in Ruhe die Trail gewandert.

Für Kinder mag die Safari spannend sein, aber sie sollten ein gewisses Alter haben, um nicht müde, knatschig und unruhig zu werden. Das stört nicht nur die Tiere.

Von daher gibt es von mir keine wirkliche Empfehlung. Entscheidet selbst. Ich würde jederzeit wieder in den Zoo gehen, aber nicht mehr zur Night Safari.

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Wollt ihr noch mehr über den Zoo lesen, dann schaut doch mal bei Michelle vorbei.

Ich freue mich über Kommentare und Anmerkungen. Wart ihr auch schon im Zoo oder bei der Night Safari und habt einen Bericht darüber verfasst, dann hinterlasst mir doch den Link in den Kommentaren und ich führe euch dann hier mit auf.

Vielleicht habt ihr ja ganz andere Eindrücke gesammelt.

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© DieReiseEule 2/2018

4 Gedanken zu „Zoo und Night Safari Singapur

Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir

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