Mobil in Singapur

MRT – Mass Rapid Transfer

In Singapur ist es leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Besonders beliebt ist die MRT – die U-Bahn, die eine optimale, enge Taktung hat.

Für Touristen gibt es zwei mögliche Ticketvarianten. Entweder man besorgt sich den Singapore Tourist Pass, der für 1, 2 oder 3 Tage gültig ist oder man erwirbt die EZ-Link-Karte, die wieder aufladbar ist. Ähnliche Systeme gibt es in vielen Städten und Ländern. Sie entspricht in etwa der Oystercard, die es in London gibt.

Beide Karten kann man direkt am Flughafen erwerben. Über die Stadt verteilt gibt es jede Menge Verkaufsstellen. Die EZ-Link-Karte kann man auch in den 7eleven Shops kaufen und aufladen.

Am besten lädt man sich eine App auf das Handy, die die Linien anzeigt.

Bus

Die Busse fahren in Singapur von 6 bis 23 Uhr. Den Bus kann man ebenfalls mit der EZ-Link-Karte und dem Singapore Tourist Pass benutzen. Wer diesen nicht hat, kann im Bus auch bar bezahlen. Allerdings sollte man immer Kleingeld parat haben, da die Busfahrer kein Wechselgeld mit sich führen.

Auf der Seite der SMRT findet man Informationen zu Abfahrtszeiten, Streckenführung und einen Routenplaner.

Taxi

Eine Taxifahrt in Deutschland ist nicht gerade ein günstiges Vergnügen. Dagegen mutet uns eine Taxifahrt in Singapur fast wie ein Schnäppchen an. Alle Taxen sind mit Taxametern ausgestattet. Die Preise sind natürlich deutlich höher als eine Fahrt mit der U-Bahn, aber immer noch preislich ok.

Für die Fahrt von der Marina Bay bis zur Sentosa Cable Car Talstation habe ich S$ 10,- bezahlt. Eine Fahrt vom Flughafen in die Stadtmitte kostet ca. S$ 25 -30.

Vier Taxigesellschaften – City Cab, Comfort Taxis, Trans Cab, Premier Taxis – teilen sich den Markt.

Mietwagen

Ob sich ein Mietwagen lohnt muss jeder für sich entscheiden. Meines Erachtens macht man sich damit selbst unnötige Probleme.

Autofahren ist in Singapur relativ teuer. Parkplätze sind rar. Gegenüber anderen asiatischen Großstädten herrscht hier zwar relativ wenig Verkehr außerhalb der Stoßzeiten, aber man ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wunderbar mobil und vieles wird man sowieso zu Fuss erkunden.

Unbedingt an den Linksverkehr denken! Einen Mietwagen kann man direkt am Flughafen übernehmen oder an einer der städtischen Stationen.

Flughafentransfer

Wer mit Singapore Airlines angereist ist und das Stopover Programm gewählt hat, kommt mit dem Shuttle Service kostenlos zum Hotel. Dazu muss man nur die Unterlagen am Singapore Stopover Schalter hinter der Ankunft vorzeigen.

Koffer vom Band holen, dann durch die Halle nach rechts gehen und am Ende der Halle findet man den Schalter auf der linken Seite. Dort erhält man dann Infobroschüren und der Shuttle wird bestellt. Länger als 20 min musste ich nie warten.

Wer mit anderen Fluggesellschaften angereist ist, kann sich entweder mit der MRT, den Bussen, einem Taxi/einer Limousine oder mit dem Airport Shuttle Service in die Stadt bringen lassen. Alternativ kann man auch einen Mietwagen mieten.

Der Airport Shuttle Service kostet S$ 7 bzw. 5 für Kinder, fährt alle 15 bis 30 min zu den Hotels und ist rollstuhlgerecht. Man findet ihn in der Ankunftshalle. Keine Fahrten zwischen 0 und 6 Uhr morgens.

Die Busterminals befinden sich nur in Terminal 1 und 2. Internationale Flüge dagegen docken meist im Terminal 3 an. Man kommt aber gut mit der Skybahn zu den anderen Terminals. Die Fahrt kostet S$ 2,- in die Stadt.

Die Züge des MRT fahren im Terminal 2 und 3 ab. Die Fahrt kostet ebenfalls S$ 2,- und dauert eine halbe Stunde. Der letzte Zug fährt kurz nach 23 Uhr, dann erst wieder um 5.30 Uhr bzw. sonntags erst um 6 Uhr.

Taxis sind an der Ankunftshalle zu finden und fahren rund um die Uhr. Ebenso wie die etwas teureren Limousinen (ca. S$ 35). Für letztere gibt es einen extra Limousinenschalter, wo man diese buchen kann.

Auch einen Mietwagen kann man am Airport übernehmen. In Singapur gilt Linksverkehr. Für einige Straßen werden Mautgebühren fällig, die je nach Tageszeit und Verkehrsaufkommen variieren.

© DieReiseEule 12/2017

Ich freue mich sehr über einen konstruktiven Text von dir