Internationale Gartenausstellung Berlin – Ein Mehr aus Farben (1)

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Blumenduft liegt in der Luft

Am 13. April diesen Jahres wurde die IGA in Berlin Marzahn-Hellersdorf eröffnet. Seitdem kann man Blumen, Blüten, Gehölze, Grabgestaltung und vieles mehr aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau betrachten und bewundern.

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Einige Stammleser wissen, dass ich eine große Schwäche für Blümchen aller Art habe. Ich liebe Bundes-, Landes- und andere Gartenschauen, Blumen, Bäume und Büsche in Feld und Flur ebenso wie Botanische Gärten in aller Welt. Darum stand von Anfang an fest, dass ich nach Berlin reisen werde. Als ich dann noch erfuhr, dass extra eine Seilbahn gebaut würde, schaute ich nach einem Termin.

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Dem Zufall sei Dank, dass Freunde und mein Patenkind in Berlin wohnen. Nur einen fußläufigen Kilometer vom Gartenschaugelände entfernt. Und da ich meinem Patenteenie eine Reise nach London versprochen hatte, konnte ich dies super zum letzten Sommerferienwochenende kombinieren.

IGA

Meine Reise führte mich am 31. August bei azurblauem Himmel und Sonnenschein zum Haupteingang des Gartenschaugeländes bzw. den Gärten der Welt. Bereits dort erwartete mich ein Mehr aus Farben – so das Motto der Ausstellung.

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Direkt hinter den Kassen findet man das Besucherzentrum, einen Shop und ein Restaurant. Ich wand mich direkt nach links, wo kleine Gärten aus aller Welt angelegt sind. Einfach dem geplättelten Weg folgen, so kommt man in alle Gartenkabinette hinein. Bei jeder Anlage steht ein Hinweisschild, um welchen Garten es sich handelt und welche Besonderheiten er aufweist.

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Australien – Cultivated by fire
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Libanon – The sunken garden
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Thailand – Garden of the Mind
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Thailand – Garden of the Mind
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Südafrika – African Bouquet
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Südafrika – African Bouquet
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Chile – Being under the Trees
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Brasilien – Brazil

Direkt hinter den Internationalen Gartenkabinetten findet man den Zugang zur Talstation der Seilbahn. Im Gebäude findet man viele Infotafeln zu Klettergebieten.   Infoabende über Gartenzubehör, -gestaltung, Floristik, Pflanzenkunde usw finden im i-Punkt Grün statt.

Täglich von 10 bis 18 Uhr kann man den Pflanzendoktor Klaus Schneider ansprechen und mit Fragen rund um den heimischen Garten löchern. Die Floristikmeisterin Frau Gottwick zeigt, wie man schöne Sträuße bindet.

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Ich stieg in die Gondel ein und lies mich gemütlich auf den Kienberg chauffieren. Dort findet man den neu gebauten Wolkenhain. Eine interessante Stahlkonstruktion, ein Aussichtsturm von dem man den Blick über die angrenzenden Wohngebiete bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz schweifen lassen kann.

Es ist von Vorteil, wenn man schwindelfrei ist. Die Plattform ist barrierefrei und ein Aufzug bringt Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen und Rollatorbesitzer ebenfalls in den Genuss des berauschenden Panoramas.

Gleich nebenan kann man den Berg mit der Naturbobbahn runterrauschen. Eine beliebte Attraktion, zu der man Zeit einplanen sollte, denn die Schlange kann ganz schön lang sein. In meinem Fall hätte ich etwa eine Stunde warten müssen, bis ich dran gewesen wäre. Darum habe ich darauf verzichtet.

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Lieber bin ich den Weg zum Kienbergpark gelaufen. Dieser war sehr ruhig. Die meisten Besucher nutzen wohl eher die Seilbahn. Dabei findet man am Wegesrand Fitnessstationen, die sicher Kindern und Erwachsenen Spaß machen..

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Die ruhige Seite des Kienbergparks

Auf dieser Seite des Kienbergs sind weitere spannende Gebiete wie z.B. der IGA Campus mit dem Umweltbildungszentrum, der Wuhlesteg, der Hellersdorf und Marzahn auch nach der IGA verbinden wird und das Fenster Belvedere.

Auf dem gesamten Gelände verteilt findet man auch immer wieder Kinderspielplätze, Restaurantbetriebe, Blumenrabatten uvm. Fast das gesamte Areal ist barrierefrei. Da es sehr weitläufig ist, empfehle ich bequeme Laufschuhe zu tragen. Wer denkt, man könne mal eben schnell durch die IGA laufen, irrt sich gewaltig. Ich war fast 8 Stunden unterwegs und habe doch nur einen kleinen Eindruck gewinnen können.

Damit mein Bericht nicht zu lang(weilig) wird, splitte ich ihn und werde im nächsten Teil über die Blumenhallen, die internationalen Themengärten und die Wassergärten berichten.

Allgemeine Informationen

Die Ausstellung ist täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung geöffnet.

Eine Tageskarte für Erwachsenen gibt es für 20 Euro, Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche zahlen 5 Euro, Kinder bis einschließlich 6 Jahren haben freien Eintritt. Darüber hinaus gibt es Vergünstigungen für Rollstuhlfahrer, Berlinpass Inhaber, Abendkarten usw.

Weiterführende Informationen zur IGA Berlin 2017 findet ihr auf der Homepage.

Am besten reist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig. Elektrobikes können an der Ladestation vor dem Haupteingang „Gärten der Welt“ aufgeladen werden.

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E-Bike Ladestation

Teil 2 – der Link findet sich hier

Ich danke dem Team der IGA Berlin 2017 für die unaufgeforderte Unterstützung,  die Genehmigung zum Einstellen der Fotos und Überlassung von Informationsmaterial. Mein Artikel wurde dadurch nicht beeinflusst und spiegelt – wie bei allen meinen Beiträgen – meine persönliche, durch nichts zu trübende Meinung wieder. Evtl. geäußerte Kritik soll weder verletzen noch negativ, sondern als Ansporn verstanden werden.

© DieReiseEule 8/2017

4 Kommentare zu „Internationale Gartenausstellung Berlin – Ein Mehr aus Farben (1)

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