Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

Unser Aushängeschild – der Blogname

Am Anfang ist die Idee. Man will über seine Reisen berichten und andere Menschen an einem Auszug aus seinem Leben teilhaben lassen, um Freude zu bereiten und Träume zu wecken. In der Hoffnung, dass man die Leidenschaft rüber bringen kann und begeistere. Dazu gehört unweigerlich ein möglichst individueller, aber eingängiger Name für das weblog.

Um einen Namen zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder bedient man eine Nische und daraus ergibt sich der Name oder man recherchiert und selektiert alle bereits vorhandenen Namen aus. Oder…? Dazu habe ich einige Blogger persönlich angeschrieben, um zu erfahren, wie sie zu ihrem Blognamen gefunden haben und/oder welche Bedeutung dahinter steckt. Am Ende findet ihr auch mein Statement.

Jetzt lasse ich aber zuerst 11 andere Reiseblogger zu Worte kommen. Ich war teilweise überrascht, wie die Namen zustande kamen und habe einiges Neues erfahren.

1) Lieschenradieschen Reist – Lynn

Warum mein Blog Lieschenradieschen Reist heißt

Zugegeben, Lieschenradieschen ist ein etwas langer und vielleicht auch sperriger Name, warum er trotzdem total passend zu mir und meinem Blog ist, möchte ich dir gerne verraten.

Lieschenradieschen ist die Protagonistin aus einem meiner Lieblings-Kinderbücher. Sie ist eine Prinzessin, die sich so gar nicht wie eine Prinzessin verhalten mag. Jedes Mal, wenn sie statt zu nähen oder sittsam auszusehen, lieber kämpft und reitet, drohen ihr ihre Eltern mit dem Lämmergeier. Irgendwann ist es dann tatsächlich so weit und der Lämmergeier kommt Lieschenradieschen holen. Anstatt aber vor ihm Angst zu haben, schreit sie ihn so lange an, bis sie auf seinem Rücken reiten darf. Zusammen fliegen sie davon. Und genauso will ich reisen: auf meine eigene Art und Weise, ohne mir von jemanden vorzuschreiben, wie ich das machen soll. Ich denke in uns allen steckt ein kleines Lieschen, das wir öfters mal raus lassen sollten.

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Lynn von Lieschenradieschen Reist

2) W.E.G.site – Christiane und Aras

Wer sich entschliesst, mit seinem Blog die Welt zu bereichern, wird ganz schnell merken, dass vor der leichten Kreativität meist harte Arbeit liegt. Neben dem Erlernen der speziellen Technik für den Onlineauftritt, was für jeden, der kein Webdesigner ist, ein abenteuerlicher Prozess sein kann, war für uns ganz wichtig zu wissen, wie wir uns als Marke präsentieren wollen. Einzigartig und erkennbar sollte das schon sein, eine Art virtueller Köder, der jeden Suchenden im weltweiten Netz sofort fesselt und zwingt, unseren Blog und sonst keinen, anzuklicken. Schon der Name soll hypnotisch wirken, „Follower umschwärmen uns wie Motten das Licht“, sollte die Melodie sein, die einschmeichelnd mitschwingt.

Von wegen“ich hab‘ da mal eine tolle Idee!“, je mehr du überlegst, desto mehr verwirfst du und ganz dicke kommt es, wenn du bemerkst, hey, das gibt es ja schon. Wenn zwei Leute sich aufmachen, ihre Marke zu finden, dann läuft das ab wie in einem Selbstfindungsseminar: Brainstorming, Bewerten, Sortieren nach dem Ausschlussverfahren (die Guten ins Töpfchen….), Erörtern der Endfassung, Grobformulierung, Abschluss.

Wir sind genau das, was der Titel unseres Blogs verspricht: Senioren, also „Elderly“, die sich ungezwungen und grenzenlos auf diesem Globus bewegen, dafür steht das „Worldwide“ und was uns treibt, ist es unterwegs zu sein, deswegen sind wir auch „Getaways“.

In unserer kurzlebigen Zeit wollen wir natürlich keinem Menschen zumuten, gleich drei Worte und die auch noch in der richtigen Reihenfolge auswendig zu lernen. Der Königsweg, um im Gedächtnis zu bleiben (ja, auch im eigenen, wir sind ja schon im fortgeschrittenen Alter und unsere Zielgruppe ebenfalls) ist eine Eselsbrücke zu bilden. Etwa ein Akronym. Die Verkürzung der einzelnen Bestandteile unserer Blogbeschreibung liefert uns ein neues Wort, nämlich W.E.G. wie „weg sein“ oder „der Weg“. Damit hatten wir es gefunden. Und um das alles rund zu machen war es klar, wir bauen eine „Wegsite“ nicht etwa eine Website.

Der Rest ist Geschichte. Domäne sichern, die Marke so oft als möglich erwähnen, darauf achten, dass mit W.E.G. immer eine gewisse Qualität der Inhalte verbunden wird und warten, warten, warten, dass der Platz in der Nische, die wir belegen registriert wird und Besucher zu finden. Selbst, wenn wir nicht zu den Giganten des Internets zählen, ist das inzwischen von sekundärer Bedeutung. Wir haben mit dem Blog ein Thema, das uns begeistert. Ein digitales Tagebuch unserer Reisen, in dem viel Arbeit steckt, ein virtuelles Kind, das Aufmerksamkeit fordert und Freude macht.

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Christiane und Aras von W.E.G.site

3) reiseum – Birgitta und Alejandro

Reiseum, der Blog mit dem Namen, den viele irgendwie nicht aussprechen können… Dabei ist es sehr einfach – er besteht aus:

„Reise um“ die Welt zu entdecken – und Dich selbst!

Unsere Philosophie: steig aus dem Hamsterrad! Trau dich! Tu was du liebst!

Aber auch das Wort MusEUM versteckt sich im Namen:

Unser Idee damals war, aus unserem Blog eine Sammlung von schönen Texten, Bildern, Ideen & Lebenseinstellungen zu machen. Heute sind wir schon so weit, auch dank der vielen Gastbeiträge.

Dabei soll diese „Kunstsammlung“ nicht nur schön fürs Auge sein: sie soll auch – und vor allem – was bewegen & verändern!

Anmerkung der ReiseEule: unbedingt in die tolle Kategorie „Was Frauen unternehmen“ hereinschauen. Nicht nur, weil ich dort auch schon ein Interview geben durfte, sondern weil man interessante Persönlichkeiten kennen lernen darf.

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Ein tolles Motiv von reiseum.de

4) Sunniest Way – Sonja

Warum heißt mein Blog wie er heißt? Mein Blog „Sunniest Way“ steht für Lebensfreude und gute Laune. „Sunniest Way“ bedeutet nicht sich vor den negativen Dingen im Leben zu verstecken oder davonzulaufen. Es geht viel mehr darum, sich mehr auf die positiven und schönen Momente, wundervollen Menschen und Abenteuer zu konzentrieren, fokussieren und einzulassen. Seinen eigenen Weg gehen. Sich selbst treu bleiben. Im hier und jetzt leben. Wir haben nur diesen einen Moment.

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Sonja von Sunniest Way

5) Reiseschnappschüsse – Iris

Mein Blog heißt Reiseschnappschüsse. Nun könnte der eine oder andere sagen, dass es ein sehr außergewöhnlicher oder auch komischer Name ist, aber ich finde, dass ich noch in der „Norm“ liege :-), sofern es eine dafür gibt und einen guten Grund für diesen Namen habe. Erstens war er noch nicht vergeben :-), zweitens sollte er das Wort Reise(n) beinhalten und drittens wollte ich das ausdrücken, was ich nachfolgend beschreibe.

Jeder kennt das von uns. Wir verreisen oder machen einen Ausflug, haben das beste Fotowetter und machen viele tolle Bilder, die dann in den Tiefen unserer PC-Festplatte für immer verschwinden. Ich kenne das nur zu gut, da ich es auch so gemacht habe und es manchmal leider auch noch so ist. Ausgedruckt und rumgezeigt werden nur die allerbesten Bilder, wo man der Meinung ist, dass diese sehenswert sind. Ich denke aber, dass dies falsch ist. Gerade Schnappschüsse oder Bilder, die man noch so nebenbei macht sind oft Bilder mit einer Geschichte, die viel mehr aussagen als das schönste Foto einer bekannten Sehenswürdigkeit. Diese Schnappschüsse werden meistens weit weggelegt oder vielleicht sogar gelöscht.

Mein Blog heißt bewusst „Reiseschnappschüsse“, da ich auf diesem eine Rubrik gleichen Namens habe, wo ich in unregelmäßigen Abständen Schnappschüsse von meinen Reisen zeige, die Eyecatcher von Orten, Tieren, schöner Natur oder Gegenständen sind. Diese Bilder passen nicht zu einem Artikel, sind aber eben der Reiseschnappschuss!!!

Auf einem Blog müssen nicht nur „perfekte“ Bilder sein. Es dürfen auch Collagen, analoge, eingescannte Bilder oder eben auch Schnappschüsse gezeigt werden. Diese Vielfalt macht doch ein Foto erst interessant und einen Blog lesenswert. Wenn immer alles perfekt wäre, dann ist es langweilig.

Selbst, wenn diese Bilder keinen Kommentar oder Like erhalten, freue ich mich sehr über diese Fotos, da sie mich mit ihrem Hintergrund noch ein bisschen mehr an die Reise erinnern. Ich hoffe auf noch ganz viele Schnappschüsse auf Reisen und freue mich, wenn meine Rubrik wächst.

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Iris von Reiseschnappschüsse

6) Sinne und Reisen – Daniela

Eine schöne Frage. Bevor ich meinen Blog gegründet habe, sind schon ein paar schlaflose Nächte draufgegangen und ich habe mir viele Gedanken gemacht. Zu allererst war da der Gedanke, dass es ein deutscher Name sein sollte. Ich mag die deutsche Sprache, ich schreibe in Deutsch und wollte dem Rummel um englischsprachige Blogs einfach nicht hinterher rennen.

Ich wollte über meine Reisen schreiben und da ich vor kurzem auch auf das Thema Hochsensibilität gestoßen bin und die besonderen Bedürfnisse beim Reisen mit einfließen lassen wollte, entstand nach einigen Wortspielereien „Sinne und Reisen“. „Sinne“ deswegen, weil hochsensibel zu sein auch bedeutet, dass bestimmte Sinne stärker ausgeprägt sind als bei Normalsensiblen. Bei mir ist es der Gehör- und Geruchssinn zum Beispiel.

Aber nicht nur das Hochsensible ist Thema bei mir, sondern auch der Geschmackssinn. Denn ich liebe Essen und vor allem alles Süße und wollte diesen Sinn ebenfalls in meinen Blog einfließen lassen. So hat das Wort „Sinne“ in „Sinne und Reisen“ gleich eine doppelte Bedeutung.

Daniela von Sinne und Reisen versucht auf ihren Reisen immer ihre besonderen Bedürfnisse nach Ruhe und Entspannung in Einklang mit ihrer Neugier auf fremde Länder zu bringen.

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Daniela von Sinne und Reisen

7) aktiv60plus – Sigrid

Irgendwann dachte ich, dass es schade ist, dass ich so viele Fotos zu meinen Reisetagebüchern habe, aber beides nicht zusammen bringe. Fotobücher haben wir schon einige, aber wozu gibt’s denn das Internet, wo alles gespeichert werden kann.

Bevor ich zu wordpress kam, war ich eifrige Nutzerin von „Seniorbook“ – einer Plattform für Senioren, aber dort tummeln sich durchaus auch Menschen um die 40 oder noch jünger. Dort gab es auch die Möglichkeit Reiseberichte zu veröffentlichen und ungefähr 2 jahre habe ich diese Plattform auch genutzt, um unsere Erinnerungen mit Worten und Fotos festzuhalten, aber eigentlich dachte ich, dass eine EIGENE Webseite schöner wäre. So kam ich zum Blog.

Nach langem Suchen nach kostenlosen Möglichkeiten, stieß ich auf wordpress, auch weil hier ein Bekannter von Seniorbook einen Blog hat. Und wie sollte er heißen? Mir schwirrte schon die ganze Zeit im Kopf herum, dass AUF DEN ERSTEN BLICK erkennbar sein soll, wer hier schreibt, nämlich jemand, der älter als 60 und gerne aktiv ist. Zuerst dachte ich ja, dass dieser „Blogtitel“ alle abschrecken würde, denn wer von den jungen Leuten interessiert sich denn, was irgendjemand – dazu noch im Oma-Alter – unter aktiv versteht oder gar zu berichten hat. Ich wurde innerhalb kurzer Zeit eines besseren belehrt. Viele meiner Follower sind sehr jung.

Meine Absicht war also sozusagen „mit der Tür ins Haus fallen“ und Leute neugierig zu machen.

Vielleicht ist es die Mischung aus unseren Aktivitäten: Radeln, wandern, walken, kleine Einblicke in unsere Fitness, Ernährung, Gehirnjogging usw. die auch für jüngere Menschen interessant sein kann. Älter oder alt sein ist nicht gleichbedeutend mit einsam und traurig zu Hause zu sitzen, sondern kann durchaus bedeuten, mit Freude und Schwung am Leben teilzunehmen. Genau das will ich in meinem Blog vermitteln. Zudem verbinden viele Aktivitäten: Rad fahren und wandern sind heutzutage wirklich Aktivitäten, die jung und alt verbinden und unter „einen Hut“ bringen. War vor einigen Jahren wandern noch als altbacken verschreiben, lebt heute eine ganze Modebranche von Outdoorkleidung und Accessoires, Rucksäcken, Schuhe etc. abgestimmt auf die Bedürfnisse und den Geschmack junger Leute. Und so kommen jung und alt wieder „auf einen Nenner“. Auch wir profitieren davon.

Es kommt nicht darauf an, wie ALT man wir, nein, es kommt drauf an WIE man alt wird. Solange ich es beeinflussen kann durch Ernährung, Bewegung, Aktivitäten, Neugier, auf dem Laufenden bleiben wie z.B. Internet usw. so lange werde ich das tun. Zu Hause sitzen und auf dem Sofa Sendungen schauen über tolle Reisen oder Rad- und Wandertouren hat noch Zeit, bis ich nicht mehr kann.

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Sigrid von aktiv60plus

8) Teilzeitreisender – Janett

„Teilzeitreisender“ ist ein Hirngespinst aus der Mittagspause. Ich war in einem Gespräch und es kam der Spruch „So viel wie du reist – du solltest Teilzeit arbeiten“. Und wie es so ist – ein Geistesblitz, ein Check und schon war die Domain gesichert. Es passt aber auch – denn der Blog ist für Kurzreisende und Berufstätige, also genau für Leute wie du und ich.

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Janett von Teilzeitreisender

9) Faszination Europa – Maria

Blogtaufe – wie kam der Blog zu seinem Namen?

Wie der Blog zu seinem Namen kam, ist eine schwierige Frage, über die ich so genau bis heute gar nicht nachgedacht habe. Da die gute ReiseEule es aber wissen wollte, habe ich mich hingesetzt und versucht, meine Schritte bei der Namensbildung zu rekonstruieren.

Interessanterweise erinnere ich mich jetzt daran, dass ich ursprünglich gar nicht vorhatte, einen Reiseblog zu schreiben. Ich tendierte zu beginn eher zu einem Literaturblog, zum Teil klassisch mit Büchervorstellungen und Rezensionen und zum Teil als Plattform für eigene Werke. Wie der Sprung zum Reiseblog dann passierte, kann ich heute selber kaum noch sagen. Die Idee war einfach plötzlich da und sie „passte“. Keine Ahnung, ob ich mich verständlich ausdrücke, aber mein Gefühl sagte mir deutlich, dass ein Reiseblog genau das Richtige ist. Wenn ich spekulieren müsste, würde ich heute im Nachhinein sagen, dass ein Reiseblog mehr von mir und meiner Persönlichkeit zum Ausdruck bringt, als ein Literaturblog. Meine drei größten Leidenschaften, Reisen – Lesen – Schreiben, lassen sich in einem Reiseblog perfekt unter einem Hut bringen.

Von der Entscheidung bis zur Namensfindung war nur noch ein Schritt. Als ich mir meine Reisen so angeschaut habe, stellte ich fest, dass ich überwiegend durch Europa unterwegs gewesen bin. Hat vermutlich auch etwas mit meiner Flugangst zu tun – ich bewege mich einfach gerne ebenerdig 😉

Dann kommt hinzu, dass ich eine überzeugte Europäerin bin. Ich mag meinen Kontinent sehr, finde ihn unglaublich vielfältig und bunt. Europa hat meiner Meinung nach faszinierend viel zu bieten… und in dem Satz kommen schon beide Teile des Blognamens vor. Außerdem finde ich, dass wir Europäer einen kleinen Hang dazu haben, unseren eigenen Kontinent etwas stiefmütterlich zu behandeln. Okay, er ist uns vertraut und wir kennen ihn… für die meisten Vielreisenden ist es wie „vor der Tür“ gehen und wird nicht mehr so richtig als aufregend empfunden. Da sind Australien, die USA oder Indien natürlich exotischer… anders… faszinierender.

Ich wollte mit meinem kleinen Blog einfach zeigen, dass auch Europa gut mithalten kann, mit allen Exoten dieser Welt, auch wenn uns alles, was direkt vor unserer Nase ist, gar nicht mehr so spannend vorkommt.

So ungefähr war der Gedankengang und irgendwann kam der Name „faszinationeuropa“ wie von selbst auf. Ursprünglich sollte es „faszination-europa“ heißen, aber die Domain war – glaube ich – schon vergeben.

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Maria von Faszination Europa

10) Conntrip.com – Mirko

Namensfindung heutzutage ist echt nicht einfach und wir haben nicht wenig Zeit investiert, um einen passenden zu finden. Voraussetzungen waren u.a. eine freie Domain und verfügbare Namen für Facebook, Twitter und Instagram. Daran scheiterten schon mal 99% unserer Ideen. Letztendlich kamen wir auf conntrip.

conntrip ist eine Zusammensetzung von „connected“ und „trip“. Das passt gut zu unserer Plattform, da wir Reiseberichte von vielen verschiedenen Blogs auf einer Seite vereinen/verbinden. So kann man sich gut für seinen nächsten Trip informieren und sich von verschiedenen Quellen Inspiration holen.

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conntrip.com verbindet

11) Steffistraumzeit – Steffi

Hallo, ich bin Steffi vom Blog Steffistraumzeit.

Schon lange plane ich auf dem Blog einen Artikel, in dem es darum geht, wie mein Blog zu seinem Namen kam. Bis jetzt hat es aber leider noch nicht geklappt, deshalb kommt mir dieser Round Up gerade recht. Hier nun in aller Kürze: „Warum mein Blog heißt, wie er heißt.“

Ich habe Steffistraumzeit vor einer Weltreise gegründet, um Freunde und Familie auf dem Laufenden zu halten.

Den Namen habe ich gewählt, weil ich hoffte, dass diese Reise traumhaft werden würde. Also eine Traumzeit für mich. Und so war der Name geboren.

Nach der Reise hatte mich das Blogfieber gepackt und ich wollte unbedingt weiter machen. Allerdings sollte das ganze professioneller werden. Natürlich stand auch die Überlegung an, welchen Namen ich wählen sollte. Oft war zu lesen, dass der Name bestenfalls schon auf die Art des Blogs hinweist.

Meine Weltreise war tatsächlich eine Traumzeit! Ich habe wundervolle Orte besucht und tolle Menschen kennengelernt. Und irgendwie war schnell klar, ich will diesen Namen behalten. Auch wenn er nicht gleich auf einen Reiseblog hinweist.

Ich liebe das Reisen und auf Reisen zu sein ist für mich immer eine traumhafte Zeit, sodass der Name Steffistraumzeit einfach perfekt zu meinem Reiseblog passt.

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Steffi von Steffistraumzeit

+1) DieReiseEule – Liane

Meine ReiseEule hat sich daraus ergeben, dass ich selbst nicht gerne vor der Kamera stehe und dafür meine kleine Eule herhält – ich finde, sie macht das sehr professionell und ganz hervorragend.

Meine Reiseleidenschaft begann in den 90er Jahren. Mein damaliger Partner schenkte mir ein kleines Stofftier, dass mich auf die Ausflüge begleiten sollte – Poppel. Poppel war sehr treu, liebte mich bedingungslos und hat einige Länder bereist. Doch er wurde – wie ich auch – älter und seine Halteschnur riss. So konnte er nur noch im Inneren eines Rucksacks oder Koffers transportiert werden und das schmeckte im ganz und gar nicht. Er sehnte sich nach Ruhe und Geborgenheit und bat mich, ihn in den Ruhestand zu versetzen.

Die ReiseEule „flog“ mir in Leipzig zu. Mein ehemaliger Reisebegleiter Poppel hatte sich nach vielen Jahren die Rente redlich verdient. Poppel akzeptierte DieReiseEule sofort und fand darin eine gute Freundin, die nun Abenteuer mit mir erlebt. Poppel läßt sich nun die schönsten Geschichten erzählen und schwelgt in alten Erinnerungen.

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Links Poppel – rechts DieReiseEule

Und nun verabschieden wir uns, weil es auf die nächste Reise geht. Wir müssen nur noch den Koffer packen. Seid gespannt auf die Berichte direkt aus Singapur und Neuseeland.

Aktuelles Update: Kurzfristig werden sich durch das Erdbeben dort Änderungen meiner Reiseroute ergeben. Kaikoura ist zur Zeit leider von der Außenwelt abgeschnitten und die Aufräum- und Reparaturarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Dadurch werde ich dort wohl doch nicht hinfahren. Kein Whalewatching. Das ist zwar traurig für mich, aber am meisten tun mir die Einwohner dort leid, die hauptsächlich vom Tourismus leben und nun schwerwiegende Umsatzeinbrüche haben werden.

 © DieReiseEule 11/2016

25 Kommentare zu „Warum heißt dein Blog, wie er heißt?

  1. Schöne Parade. Reiseum habe ich immer wie Museum ausgesprochen; werde jetzt aber glaub ich auf „Reise um“ umschwenken (obwohl ja beides geht anscheinend).

  2. Schöner Beitrag und tolle Geschichten. Es ist interessant zu lesen wie der Blogname zustande kam 🙂

  3. Es ist absolut faszinierend, wie unterschiedlich die Geschichten sind. Das war eine ganz tolle Idee, mal danach zu fragen. Viel Spaß auf Reisen und ich bin schon jetzt gespannt, welche Berichte daraus entstehen werden 😉
    Viele Grüße
    Maria

  4. da sind ja einige ziemlich coole ideen dabei. die geschichte von lieschenradieschen und die zusammensetzung von reiseum mag ich besonders – obwohl grade hier eine erklärung hilft 🙂 ja, blognamen… gar nicht einfach 🙂

    1. Das ist wohl war. Manchmal ist das „finden“ des Namens nicht einfach und mal ist es die Erklärung.
      Ich glaube, ich starte im neuen Jahr eine neue Runde dazu. Es gibt noch so viele Blogs, wo mich interessieren würde, wo der Namen herkommt.

  5. So ein toller Beitrag, liebe Liane 🙂 Ich habe auch einen Blognamen, den sehr viele nicht verstehen oder aussprechen können bzw. wurde ich auch schon darauf angesprochen, ob ich ihn ernsthaft behalten möchte oder nicht doch Name und Domain ändern sollte. Aber ich stehe dazu und habe mir auch so meine Gedanken darüber gemacht, als ich mit meinem Blog gestartet bin. Ich lebe im Gailtal und blogge über Regionales. Andererseits bin ich aber gerne unterwegs und auf Reisen: Deshalb der Name Gailtal + on tour – also http://www.gailtalontour.com 🙂 LG, Anita

    1. Das Gailtal ist aber doch gar nicht soooo unbekannt. Ich war zwar selbst noch nicht da, aber davon gehört und Bilder gesehen habe ich schon.
      Regionalblogs sind immer eine Bereicherung, finde ich. Viel Erfolg weiterhin.

  6. Liebe Liane, Du hast eine wirkliche tolle Sammlung zusammengestellt! Tolles Input & tolle Geschichten – es ist faszinierend, was sich jeder so ausdenkt! Danke, dass wir dabei sein durften!
    LG
    Birgitta & Alejandro

    PS: wohin geht Deine Reise dieses Jahr?

    1. Vielen Dank für das Lob, Birgitta und Alejandro. Hat mich gefreut, dass ihr dabei wart.
      In 9 Tagen geht es nach Neuseeland, Südinsel. Mal sehen, ob noch was umgeplant werden muss, denn Kaikoura war eigentlich fest eingeplant. Allerdings erst zum Ende der Reise hin. Ich lasse mich mal überraschen.
      Es grüßt
      Liane/DieReiseEule

  7. Ist schon faszinierend, wie schwierig so eine Namensfindung ist! Interessant! Da wird mir gerade bewusst, wie einfach ich das hatte. Der Name ergab sich, war irgendwann einfach da und wurde dann auch gleich als Domain reserviert.
    Liebe Grüße
    Ulrike

  8. Hallo liebe ReiseEule,
    also, das ist jetzt der Beitrag zu dem du mich auch angeschrieben hattest. Vielen Dank dafür. Und wenn ich die Fotos der anderen BloggerInnen so anschaue, dann bin ich ja wirklich die älteste Bloggerin in diesem Beitrag. Die Blogs der anderen vorgestellten werde ich alle besuchen. Vielen Dank dafür und liebe Grüße ☼Sigrid☼

    1. Liebe Sigrid,
      ein Reiseblog ist für mich altersunabhängig. Ich mag die Mischung. Von jeder Altersgruppe ist, glaube ich, jemand vertreten.
      Es grüßt
      DieReiseEule

  9. Tolle Geschichten zu den Namen – und eine schöne Idee, die du da hattest. Wäre auch mal interessant bei „Nicht-Reiseblogs“ die Geschichten hinter den Namen zu erfragen….. Da hast du doch was, was du nach deiner Reise in Angriff nehmen kannst 😉 Wenn wir uns nicht mehr schreiben, wünsche ich dir eine wundervolle Reise, viele neue und gute Erfahrungen, Einsichten und Lichtblicke und vor allem ganz viel Freude 🙂

    1. Die Idee mit den anderen Blogs hatte ich auch schon 🙂 Die würde ich dann aber eher auf dem ventilierpartikel.wordpress.com veröffentlichen. Aber erst mal geht es auf Reisen… Neues Jahr, neues Glück.
      Danke für die guten (Reise)Wünsche. 9 Tage muss ich mich noch gedulden…

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