Das sind die besten Geschenktipps

Im August diesen Jahres habe ich meine erste Blogparade zum Thema

Geschenke für Reisefieberinfizierte

ins Leben gerufen. Neun BloggerInnen sind diesem Aufruf gefolgt und haben jeweils ihre zwei besten Tipps für Vor der Reise, Unterwegs und Nach der Rückkehr gesammelt. Dabei ging es nicht darum, dass man unbedingt viel Geld in die Hand nehmen muss, sondern wie man Weltenbummlern eine Freude bereiten kann.

Ich stelle euch nun nochmal die Ideen von jedem vor, die mich am meisten begeistert haben.

Stephan von schenkdichglücklich  empfiehlt uns zwei Geschenke, wie wir uns ohne Wörter verständigen können: Das Langenscheit OhneWorte-Wörterbuch und ein T-Shirt mit 40 Zeichen zur Verständigung. Schaut mal auf seiner Seite vorbei.

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Pia und Chris von travelling-planet gehen mit der Zeit. Natürlich hat jeder von uns seine Kreditkarten und seine Ausweise im Reisegepäck. Die Chips enthalten sensible Daten. Das können Kriminelle ausnutzen, um diese auszulesen. Damit euch das nicht passieren kann, gibt es tolle RFID-Schutzhüllen.

Ganz besonders haben die beiden sich über ein Carepaket von haltbaren Lebensmitteln und heimischen Leckereien gefreut. Freunde haben das zusammengestellt und somit mussten Chris und Pia nach der Rückkehr nicht gleich den Supermarkt entern, sondern konnten die Heimkehr im Wissen um ausreichende Verpflegung genießen.

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Low-budget Tipps hat Rosa von Rosa’s Reisen zusammen getragen. Ihr kennt jemanden der sich wahnsinnig auf seine nächste Reise freut und es kaum noch erwarten kann? Dann bastelt doch einen Countdown-Kalender. Die Anleitung und einen  download-Link findet ihr auf ihrem Blog.

Eure Urlaubsfotos stauben auf der Festplatte ein? Dabei könnten sie schöne Erinnerungen wecken, hätte man sie häufiger in der Hand. Nichts leichter als das. Bei dem kann man Bilder auf Kärtchen drucken lassen und dann müsst ihr nur noch eure Freunde zu einem Memoryabend mit individuellen Urlaubseindrücken einladen.

Fotobuch

Für Ibiza-Liebhaber hat Sina von casaselvanegra zwei tolle Tipps. Tipp 1: ein Buch über alle Strände der Baleareninsel. Neben Fotos gibt es auch eine Auflistung über die sanitären Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bars in der Nähe.

Auch der zweite Vorschlag ist ein Buch. Das Essen im Urlaubsland war so lecker, aber wie wurde es gekocht? Happy Hippie Cooking Ibiza heißt das Buch, in dem ihr die Antwort auf die kulinarischen Finessen Ibizas findet. So kann man sich das Urlaubsfeeling nach Hause holen und Freunde verwöhnen.

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Immerwoanders von Isabel hat mich mit dem Vorschlag eines „interaktiven“ Reisetagebuchs begeistert. Hier geht es nicht nur darum, die Erlebnisse aufzuschreiben, sondern man wird z. B. aufgefordert, Einheimische anzusprechen und nach ihren Lieblingsplätzen zu fragen.

Der nächste Tipp ist sehr pragmatisch, hilfreich und wird doch oft vergessen: ein Reiseadapter. Selbst innerhalb Europas ist er unverzichtbar, da nicht alles Steckdosen gleich sind. Praktisch sind Multiadapter, mit denen man fast die ganze Welt bereisen kann.

Plant ihr eine Erwanderung des Jakobswegs? Dafür sollte man natürlich besonders gut vorbereitet sein, denn der Camino ist anstrengend und fordert Physis und Psyche heraus. Schnell wird man vom Regen überrascht. Da hat Mike von ousuca einen Regenponcho von Tatonka heraus gesucht, unter dem ihr und euer Rucksack trocken bleibt.

Wer den Jakobsweg geschafft hat und in Santiago de Compostela angekommen ist, hat sich anschließend Erholung verdient. Gibt es was Schöneres, als ein Wochenende in einem Spa zu verbringen? Das sind wahre Freunde, die den Wanderer damit belohnen.

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Christine empfiehlt uns ein Stirnband mit eingebautem Kopfhörer auf ihrer Seite Die bunte Christine. Schnarchender Sitznachbar? Nervige Urlauber? Laute Geräusche? – gehören so der Vergangenheit an, denn man kann prima damit abschalten.

Gebt ihr eure Devisen bis auf den letzten Cent aus? Eher nicht, oder? Dafür gibt es nun eine zweckdienliche Spardose, in der man gleich mehrere Währungen sammeln kann.

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Reisen mit Kindern stellen uns vor ganz andere Herausforderungen. Auch hier kann man seinen Mitmenschen eine Freude bereiten. Nina stellt uns auf karl-reist als erstes den transportablen Kindersitz Roba Boostersitz 1949 vor. Obwohl sie anfangs kritisch war, ob ihr Sohn Karl wohl darin sitzen bleiben würde, erwies der Sitz sich als sinnvolles Accessoire, das sie nun nicht mehr missen möchte.

Für die Flugreise mit Kleinkind hat sie den Cares Gurt für gut befunden. Schließlich möchte man für den Nachwuchs die bestmögliche Sicherheit und die bietet der normale Bauchgurt der Fluggesellschaften nicht. Der Cares Gurt wird um den Sitz befestigt und das Kind mit Hosenträgergurten angeschnallt. Er ist für Kinder von 1-4 Jahren geeignet.

Meine eigenen Vorschläge könnt ihr hier nochmal nachlesen. Den Tagesrucksack von Pacsafe habe ich inzwischen schon oft benutzt und kann ihn bedingungslos empfehlen. Es gab nur eine kleine Begebenheit bei der Kontrolle am Flughafen, die ich euch noch schnell erzählen will. Ich lege den Rucksack in die Wanne, er durchläuft das Röntgengerät und kritische Blicke beäugen mich. Er wurde nochmal durch geschickt. Wieder strenges, misstrauisches Schauen. Bitte mal leeren. Ok. Kein Problem für mich. Alles raus, einzeln in die Wannen und nochmal röntgen. Alles in Ordnung, bis auf den Pacsafe. Die Damen legen nun selbst Hand an. Da wären noch irgendwelche Kabel. Ob ich Kopfhörer oder so „versteckt“ hätte. Nein. Habe ich nicht. Aber dann fällt mir ein – nachdem man mir einen Blick auf das Röntgenbild gewährt hat – was sie dort sehen: das integrierte Sicherheitsnetz, dass vorm Aufschlitzen schützt 🙂

Das innovative Rucksackprinzip war den Herrschaften noch unbekannt. Ich habe es ihnen dann erklärt und irgendwann kam noch der Chef dazu, der hatte immerhin schon davon gehört, sah sich das Bild an und meinte, dass er sich den Backpack auch zulegen will. Wir unterhielten uns noch eine kurze Zeit über die ganzen Sicherungssysteme und dann durfte ich endlich durch die Schleuse. Seitdem habe ich beschlossen, ich nehme das Firmenschildchen, wo alles erklärt ist, das nächste Mal mit. Ich weiß nämlich nicht, ob ich das auf Englisch so gut erklären könnte.

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Mein PacSafe – sicher, aber noch unbekannt

Ich danke allen, die sich – in welcher Weise auch immer – an meiner Blogparade beteiligt haben. Danke für’s fleißige teilen und verlinken. Ein extra Dank geht noch an Alex von Internetblogger. Er stellt eine umfangreiche Liste aktueller Blogparaden zusammen. Solltet ihr selbst eine initiieren, dann könnt ihr sie auf seinem Blog promoten.

Ich empfehle euch, den Links zu folgen und die Berichte gründlich zu studieren, denn es gab noch viel mehr tolle Tipps. Würde ich sie alle vorstellen, würde das allerdings den Rahmen sprengen.

Ich freue mich, wenn ihr mir weiter gute Geschenktipps für Weltenbummler als Kommentar hinterlasst. Was hat euch begeistert?

© DieReiseEule 10/2016