Güstrow und Barth/Darß

Diesmal habe ich zwei Lokalitäten in einem Beitrag zusammen gefasst, auch wenn sie landschaftlich durch einige Kilometer getrennt sind. Zu beiden gibt es aber nicht ganz so viel zu schreiben und ich möchte nicht zu viele „Kleinberichte“ auf dem Blog haben.

Güstrow, die Barlachstadt

Güstrow (14)

Ernst Barlach (1870 – 1938), Schriftsteller, Zeichner und Bildhauer siedelte sich in Güstrow an und eröffnete ein Atelier. Hier entstanden seine wichtigsten Werke. Daher trägt Güstrow seite 2006 den Zusatz „Barlachstadt“. Ich gestehe, dass ich den Herrn bisher nicht kannte und witzigerweise zuerst Bärlauchstadt las. Mit diesem Gewächs konnte ich mich wohl besser identifizieren.

Güstrow selbst ist wie die anderen Küsten(nahen)städte ebenfalls mit Giebelhäusern und Backsteingotik gesegnet. Auch hier wurde und wird viel investiert,  um den Charakter aufrecht zu erhalten.

Sehenswertes im Ort sind das Schloss, der Dom mit seinen schwebenden Engeln und die Heiliggeistkirche, die das Norddeutsche Krippenmuseum  unterbringt. Es führt ein Altstadtweg durch Güstrow, der an den wichtigsten Sehenwürdigkeiten vorbeiführt.

Güstrow (31)

Barth, die Vinetastadt und Halbinsel Darß-Zingst

Barth ist eine provinzielle Kleinstadt, die sich rühmt, mit dem legendären Vineta in Verbindung zu stehen. Daher trägt sie auch diesen offiziellen Zusatz im Namen, hat ein Vinetamuseum, welches wohl aber eher den Tourismus ankurbeln soll.

Auf mich wirkte Barth leicht verschlafen. Der Ortskern ist und wird noch saniert. Das Gebiet rund um den Hafen lädt zu Spaziergängen ein. Die Umgebung bietet viele Rad- und Wanderwege entlang der Küste, den Bodden (flache Küstengewässer) und auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

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Von Barth aus fuhr ich weiter auf die Halbinsel nach Zingst und Darß. Man fährt entlang der Bodden bis zu einer Engstelle, die rechts und links von der Ostsee umspült wird. Im Sommer ist hier sicher sehr viel los, laden die weißen Strände zum Baden und Sonnen ein.

Die Strandbereiche sind nach Textil und FKK gekennzeichnet (was jetzt im Frühjahr niemanden interessiert hat), Parkplätze sind entlang der Strecke vorhanden. Allein ein Abstecher und eine Rundfahrt lohnen sich landschaftlich.

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