Vorpommern auf die japanische Art

Ehrlich: warum hast du diesen Beitrag angeklickt? Wegen der seltsamen Überschrift? Ja, dann habe ich wohl alles richtig gemacht 🙂

Natürlich folgt jetzt die Erklärung, was es mit der Headline auf sich hat. Von Samstag, den 9. April bis gestern, 13. April war ich Richtung Ostdeutschland, Ostseeküste unterwegs. Mein Ziel war es diesmal, möglichst viele Eindrücke zu bekommen, um dann entscheiden zu können, wo es sich lohnt, länger zu verweilen.

Den Japanern sagt man ja nach, dass sie in ihrem zeitlich begrenztem Urlaub halb Europa bereisen. So war es bei mir und Vorpommern. Innerhalb von vier Tagen war ich in Ludwigslust, Wismar, Rostock, Warnemünde, Stralsund, Greifswald, Güstrow und Barth.

Rostock (1)
Der Norden im Osten

Samstag morgens bin ich sehr relaxed mit meinem Auto gestartet. Alles lief prächtig, bis ich kurz vor Hannover in einen Stau geriet. Die Autobahn war wegen Bauarbeiten voll gesperrt. In Lamspringe runter und dann? Umleitungsschilder werden ja total überbewertet. Weshalb hat man ein Navi? Meines wollte mich unbedingt zum Umkehren bewegen, was ich auch gerne getan hätte, aber ich wollte ungern einen Polizeieinsatz auslösen.

Ich entschloss mich einem LKW nach links zu folgen. Nach einigen Minuten mochte ich aber nicht mehr auf der Landstrasse hinter ihm herzuckeln. Die nächste Autobahnauffahrt war auch noch gesperrt. Gefühlt bin ich Zickzack durch Niedersachsen gefahren, bis ich endlich wieder auf die Autobahn einscheren konnte. So verging die Zeit dann doch schneller wie gedacht.

Mit Absicht fuhr ich hinter Hannover ab, um die etwas kürzere und ruhigere Landstrasse über Celle und Uelzen Richtung Wismar zu nehmen.

Ludwigslust (1)
Schloss Ludwigslust

In der alten Residenzstadt Ludwigslust (LuLu genannt) machte ich dann einen Zwischenstop. Es ist nette Kleinstadt in Mecklenburg mit einem großen Schloss, welches auch „Versailles des Nordens“ genannt wird und einem gepflegten Schlossgarten, der zum Flanieren und Verweilen einlädt.

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Eine Besonderheit ist die Stadtkirche, die nicht die typische Bauweise von Gotteshäusern aufweist. Sie hat keinen eigenen Glockenturm. Die Glocken befinden sich einige Meter entfernt in den ägyptischen Türmen des Friedhofeingangs.

Ursprünglich hatte ich noch einen weiteren Stop in Schwerin einlegen wollen, auf den ich dann in Anberacht der fortgeschrittenen Stunde (leider) verzichtete. Ich werde das auf jeden Fall irgendwann nachholen. Meine Fahrt führte mich nun direkt nach Wismar. Darüber verfasse ich einen eigenen Bericht.

 

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