Rostock + Warnemünde

Rostock

Hansestadt Rostock an der Warnow und das Seebad Warnemünde waren im Rahmen meiner Ostsee-Vorpommern-Tour Stationen. Rostock eignet sich als „Standort“, von dem man gut die anderen Städte besichtigen kann. Zumindest habe ich es so gehalten. Meine Unterkunft lag gegenüber des Stadthafens, im Ortsteil Gehlsdorf. Dadurch hatte ich einen wundervollen Blick über die „Skyline“, welche vom Morgen- und Abendrot angestrahlt wurde.

Ruhig war es auf jener Seite zudem auch noch. Hotel „Zum alten Fährhaus“ kann ich als Geheimtipp empfehlen. Die Übernachtung im Einzelzimmer hat mich inklusive Frühstück und hausgemachter Marmelade in der Nebensaison € 35,- pro Nacht gekostet und ist damit unschlagbar günstig.

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Hotel zum alten Fährhaus

Wer sich Parkgebühren in Rostock sparen will, nimmt von hier aus die Warnowfähre, eine Passagierfähre, die tagsüber in regelmäßigen Abständen verkehrt. Vom Hotel aus ist es ein Fussweg von ca. 10 min bis zum Anleger. Die Fähre ist öffentliches Verkehrsmittel, wie die Busse und die Strassenbahnen.

Den Rundgang durch Rostock startet man am besten am Stadthafen oder man nimmt von hier aus den Hop-on/Hop-off Bus, der regelmäßig seine Runden dreht. Direkt am Hafen ist die Fischerbastion, von deren Anhöhe man einen ersten Rundblick nehmen kann.

Weiter geht es zum Kröpliner Tor in die historische Innenstadt. In den alten Häusern findet man nette Lädchen und Restaurants. Selbst die Neubauten fügen sich gekonnt ins Stadtbild ein. Hier hat man sich Mühe gegeben, dass Stadtbild zu erhalten.

Was mich hier, wie auch in den anderen Hansestädten des Ostens verwundert hat, sind die vielen, meist gotischen (Backstein)Kirchen, die es gibt. Vom Turm der Petrikirche kann man einen Rundumblick nehmen. Wer mag, steigt 196 Stufen, die mit einer steilen, ausgetretenen Wendeltreppe beginnen, zu Fuss nach oben. Man kann aber auch den Lift nehmen. € 3,- kostet das Vergnügen, welches der Erhaltung des Turm zu Gute kommt.

Das Dach der Nikolaikirche sollte man sich von außen genauer betrachten. Hier hat man ins Dach auf drei Etagen Wohnungen eingebaut.

Den Rundgang beendet man wieder am Hafen. Dort steht auch die Zentrale von AIDA Cruises.

Etwas außerhalb befindet sich der Zoo Rostocks, der zum besten Zoo Europas ausgezeichnet wurde. Leider fehlte mir die Zeit und die Lust, diesen zu besichtigen. Das sollte euch natürlich nicht davon abhalten.

Hier noch ein paar Impressionen als Diashow aus Rostock

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Warnemünde

Willkommen an Deutschlands breitestem Ostsee-Sandstrand. Der Fluss Warnow gab dem Rostocker Stadtteil seinen Namen, denn hier mündet er in die Ostsee. Bedeutung hat der Ort auch durch den Hafen, der von Kreuzfahrtschiffen gerne genutzt wird.

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Leuchtturm und Teepott Warnemünde

Direkt an der Mündung befindet sich der Alte Leuchtturm, der saisonal auch besichtigt werden kann. Er dient auch heute noch als Seezeichen. Neben dem Turm steht der Teepott, ein wellenförmiges Gebäude, dass eine Bäckerei, Restaurants und Shops beherbergt.

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Hotel Neptun

Wenn man die Strandpromenade weiter läuft, kommt man unweigerlich am berühmten 5-Sterne Hotel Neptun vorbei – ein wahrlich hässliches Konstrukt, welches zu Walter Ulbrichts Zeiten vorerst nur ausländischen Gästen vorbehalten war. Unter Erich Honecker wurde es vom FDGB- Feriendienst genutzt. Im Untergeschoss wurde die erste Diskothek der DDR eröffnet.

Heute lebt Warnemünde hauptsächlich durch den Tourismus. Es gibt jede Menge Boutiquen, Andenkenläden, Restaurants, Cafés, Hotels usw. Im Kurpark finden im Sommer regelmäßig Veranstaltungen statt.

Impressionen aus Warnemünde

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