Booking.com – endless story – Ende gut!

Das moderne Märchen von seriösen Reiseanbietern, kompetenten Mitarbeitern und schnellen Lösungen

24. September 2015

Zwei Freundinnen und ich beschließen, ein verlängertes Wochenende im Mai 2016 nach Barcelona zu fliegen. Wir treffen uns in der heimischen Küche und recherchieren nach passenden Unterkünften. Auf booking(dot)com werden wir recht schnell fündig. Termin passt, Preis passt. Keine Vorkasse, Unterkunft wird laut der Ausschreibung bei Ankunft direkt bezahlt.

Apartment mit 2 Schlafzimmern € 368,18
10 % Mehrwertsteuer ist inbegriffen. € 36,82
Preis € 405
Bestpreisgarantie
€ 0,72 Tourismusabgabe pro Person und Übernachtung ist nicht inbegriffen.
Bitte beachten Sie, dass Zusatzkosten (z.B. für ein Zustellbett) nicht in diesem Gesamtpreis enthalten sind.
In dem oben genannten Preis sind unterkunftsspezifische Gebühren wie zum Beispiel Steuern oder Servicegebühren nicht enthalten. Diese Gebühren sind an die Unterkunft während Ihres Aufenthaltes zu entrichten. Booking.com erhebt keinerlei Reservierungsgebühren, Verwaltungsgebühren oder sonstige Gebühren.

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Wie man mehr Tipps für weniger Geld bekommt

Geschichte Nummer 1: Die Deutsche Bahn

Ich liebe den deutschen Charme, besonders im Servicebereich. Ja, wirklich! Wieviel trauriger wäre das Leben hierzulande, wenn man es nicht mit Behörden, Ämtern und Servicepersonal zu tun hätte.

Bereits letztes Jahr habe ich einige erheiternde Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht. Man kriegt da richtig was für sein Geld geboten. Zweimal bekam ich ein Upgrade – die große Hessenrundfahrt. Statt aus dem Osten Deutschlands den direkten Weg über Fulda nach Frankfurt zu fahren, durfte ich in nördlicher Richtung abbiegen und den idyllischeren Weg über Kassel-Wilhelmhöhe mit direktem Blick zum Herkules nehmen.

Bei einer dieser Fahrten kam ich mit einem umtriebigen, sympatischen Professor der Universität Mainz ins Gespräch. Er stieg vor mir ein, hatte den Fensterplatz neben mir reserviert und brauchte eine Weile, seine Habseligkeiten zu ordnen und den Koffer in der Ablage zu drapieren. Geduldig wartete ich bis er sich setzte und trat ihm prompt auf die Füße, die er nicht schnell genug zu sich genommen hatte. Weiterlesen „Wie man mehr Tipps für weniger Geld bekommt“

Mainz-Kostheim

Willkommen im südlichsten Stadtteil von Wiesbaden. Umringt von Weinbergen liegt dieser Stadtteil am Ufer zweier Flüsse. Auf der Maaraue, dem Naherholungsgebiet, mündet der Main in den Rhein. Im Sommer herrscht hier – besonders an den Wochenenden – Hochbetrieb. Dann sind viele Radfahrer und Fußgänger an der Uferpromenade unterwegs, aber auch Schwimmer zieht es dort hin, denn hier hat man vom örtlichen Freibad einen prachtvollen Blick nach Mainz.

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Schwanenliebe

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Melsungen

Melsungen an der Fulda. Meine alte Heimatstadt in Nordhessen. Früher war Melsungen Kreisstadt, bis der Altkreis Melsungen im Schwalm-Eder-Kreis aufging. Viele Einwohner trauerten ihrem Kfz-Kennzeichen MEG nach. Nun ist es endlich wieder möglich, dies zu beantragen und das wird rege genutzt.

Die Stadt schmiegt sich in einen Talkessel des Kurhessischen Berglandes. Wer den Ort erkunden will, sollte einigermaßen gut zu Fuß sein, denn hier gibt es ziemlich steile Straßen und Wege. Mountainbiker werden hier ihre helle Freude haben. Nur die Innenstadt mit dem historischen Fachwerk-Rathaus ist ebenerdig, wenn man vom Kopfsteinpflaster absieht. Weiterlesen „Melsungen“

Mainz-Kastel

Am rechten Rheinufer auf hessischer Seite liegt Mainz-Kastel, welches zu Wiesbaden gehört. Das Wappen zeigt eine helle Muschel auf blauem Grund und weist darauf hin, dass der Fluss traditionell eine wichtige Rolle für die Bürger gespielt hat und noch immer spielt sich viel rund um das Rheinufer ab.
Korrektur: Die Bedeutung der Muschel ist umstritten. Einerseits weißt sie auf die Jakobsbruderschaft hin, die hier fast 1000 Jahre bestand – somit auf die Pilgermuschel des Jakobswegs. Von dort soll sie als Souvenir mitgebracht worden sein. Andererseits ist sie auch ein Symbol der Färcher und Flößer. Jene gab es hier auch zur Genüge.

Geprägt wurde der Ort schon durch die Römer, von denen Spuren bis heute sichtbar sind. Ein Besuch der Museen Museum castellum im Hof der Reduit, des Flößermuseums in der Bastion von Schönborn und des Museums Römischer Ehrenbogen lassen die Geschichte aufleben

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Mainz gehört zu Wiesbaden!?

Wie? Mainz ist Wiesbaden? Was willst du uns denn jetzt vormachen – ein X für ein U? Für alle Uneingeweihten sind es einfach zwei Landeshauptstädte, die sich zufällig am Rhein gegenüber liegen. Doch weit gefehlt.

Mainz: Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, Studentenstadt, Großstadt mit Kleinstadtflair. Bekannt auch durch das ZDF, welches auf dem Lerchenberg seinen Hauptsitz hat und somit auch ein wichtiger Arbeitgeber der Region ist.

Wiesbaden: Landeshauptstadt von Hessen, gilt als leicht „versnobt“, hier findet man schöne, alte Villen (Biebricher Allee) neben einer Innenstadt, deren Architektur für meinen Geschmack „wild gemustert“ durcheinander ist. Weiterlesen „Mainz gehört zu Wiesbaden!?“

Rüsselsheim

Mitten im Rhein-Main-Gebiet, in unmittelbarer Entfernung zum Flughafen Frankfurt liegt Rüsselsheim. Eine von Industrie geprägte Stadt, die den meisten sicher nur durch das Opelwerk bekannt ist. Was also gibt es hier zu entdecken?

Nichts!? Auch wenn die Stadt sicher kulturell und architektonisch nicht mit bekannteren Städten konkurrieren kann, lassen sich bei näherer Betrachtung kleine Highlights finden.

Rüsselsheim hat nicht ganz 62.000 Einwohner und liegt im Landkreis Groß-Gerau. Erste geschichtliche Erwähnung findet der Ort als Rucilensheim in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts. An den Hängen rund um den Ort wird seit Jahrhunderten Wein, vornehmlich Riesling, angebaut. Adam Opel beginnt 1862 in seiner Heimatstadt mit dem Bau von Nähmaschinen. Nur wenige Jahre später beginnt er mit der fabrikmäßigen Produktion und ca. 20 Jahre später wird die Produktion auf Fahrräder ausgeweitet, bevor ab 1899 auch Autos produziert werden. Weiterlesen „Rüsselsheim“

Liste der Träume (Bucket List) 1.0

Eine Liste zu erstellen, zu erweitern und abzuhaken finde ich eine grandiose Idee. Vielleicht werden die Träume so verbindlicher? Oder fassbarer? Jedenfalls dient meine Liste als eigene Gedankenstütze. Interessanterweise kommen, seit ich die Liste online habe, Freunde auf mich zu und sagen mir, welchen Punkt sie auch träumen und gerne mit mir zusammen „abhaken“ würden. Gut, dass wir mal drüber geschrieben haben. Angebote nehme ich gerne weiter entgegen.

Was ist eine Bucket List?

Für die, die nicht wissen was eine Bucket List ist: es bezeichnet einen Plan von Punkten, die man in seinem Leben erreicht haben möchte (beschränkt sich bei Reisebloggern meist auf Reisen), egal ob diese realistisch sind oder nicht. Ich bin kein Freund von zu viel Anglizismen, deshalb ist es bei mir die Liste der Träume geworden. Die Reihenfolge ist rein willkürlich gewählt, nur Punkt 1 + 2 auf meiner Liste sind gleichwertig und  sind mir die wirklich wichtigsten und erstrebenswertesten Ziele!

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Ein Monat Auszeit in Tasmanien, Australien und Singapur – wie es dazu kam

Die Vorgeschichte der Reise beginnt im November/Dezember 2014

Ende 2014 überkam mich das Gefühl „raus“ zu müssen. Weg, weit weg von allem, was mich hier hält (Die Vorgeschichte der Vorgeschichte findest du hier: Fernweh(en) ). Durch mehrere Schicksalsschläge, die sehr persönlich sind und auf die ich in der Öffentlichkeit des Internets nicht näher eingehen will, arbeite ich seit 2012 im Dezember grundsätzlich nicht mehr. Bisher „sonnte“ ich mich in trüben Gedanken, haderte mit meinem jetzigen Leben und zog mich zurück. Nun kam die Idee auf, die Zeit zu nutzen und diesen Monat mit „Sinn und Leben“ zu füllen. Getreu meinem Motto für 2015:

Im neuen Jahr wird gelebt und nicht nur versucht zu überleben! Weiterlesen „Ein Monat Auszeit in Tasmanien, Australien und Singapur – wie es dazu kam“