Singapur, die pulsierende Metropole

Reisebericht 9

31. Dezember 2015 bis 2. Januar 2016

Stopover an Silvester 2015, Ortszeit fast 14 Uhr

Der Flughafen Melbourne hat mich wieder. Insgesamt bin ich auf dem Festland nochmal fast 1000 km gefahren und 90 km gelaufen. Dieses Land hat einfach ganz andere Dimensionen.

Auf meine Koalas musste ich leider verzichten. Sie haben sich nicht zeigen wollen. Außer auf den Verkehrsschildern ☺. Dafür habe ich gestern Abend noch ein Kudu oder sowas hirschähnliches gesehen.

Australien, insbesondere Tasmanien, war toll und ich kann es jedem nur empfehlen.

Singapur Changi International Airport Ortszeit 21.20 Uhr. Mein Flieger setzt pünktlich auf der nassen Landebahn auf. Nach wenigen Minuten ist der Weg Richtung Flughafengebäude frei gegeben. Ich laufe zum Gepäckband und bin überrascht, dass ich meinen Koffer nach wenigen Minuten auf dem Rondell entdecke. Rekordverdächtig. Auch an der Passkontrolle geht alles recht zügig zu.

Ich begebe mich zum SIA Stopover Schalter (super ausgeschildert) und mein Transport zum Hotel wird organisiert. Ich muss mich um nichts kümmern.

Auf der Fahrt Richtung Innenstadt erfahre ich, dass rund um das Hafengebiet wegen des Feuerwerks alles abgesperrt ist. Kein Durchkommen. Eigentlich bin ich mit Bekannten verabredet, aber auch die lassen mich wissen, dass es chancenlos ist.

Mitternacht im Hotel: ich höre, aber ich sehe nichts vom Feuerwerk. Naja, nicht schlimm. Die letzten Silvester habe ich schlafend verbracht und nun bin ich immerhin noch wach. Glücklicherweise ist es in Deutschland erst 17 Uhr und ich skype mit einer Freundin. Macht auch Spaß.

 

154
Silvesternacht im Regen

Die ReiseEule sagt: Happy new year!

Mit vielen aufregenden Begegnungen, spannenden Abenteuern, Gesundheit und Frieden wünsche ich euch und uns. Lasst uns darauf mein nicht vorhandenes Glas erheben.

1. Januar 2016

Nun bin ich in Singapur. Wieder eine große Metropole, Stadtstaat in Asien. Und dennoch ganz anders, faszinierend. Kitsch und Stil ganz nah beieinander.

Blick aus dem Singapore Flyer
Singapore Flyer

Ein absolutes Muss ist eine Fahrt mit dem Singapore Flyer. Haben die ReiseEule und ich gemacht. Wow. Auch wieder so eine Sache, die ich noch vor kurzem als undenkbar, unmachbar für mich abgestempelt hätte. Doch ich bin mutiger geworden. Sicher nicht angstfrei, aber ich teste meine Grenzverschiebung an. Das Riesenrad fährt so langsam, dass man es kaum mitbekommt. Ca. 30 Minuten dauert eine Umrundung mit Ausblick über die Stadt und den Hafen, in dem Dutzende von Containerschiffen auf die Löschung warten. Ein farbenprächtiges Bild.

Gelaufen bin ich auch nochmal sehr viel. Es gab viel zu sehen. Die Tage, die in Sydney und Melbourne zu viel waren, hätte ich hier gerne gehabt. Es gäbe noch einiges zu entdecken, was mich interessieren würde. Unter anderem der Botanische Garten oder Little India. Ein Grund, nochmal wieder zu kommen. Dann aber in einem anderen als dem Link Hotel. Am liebsten im Marina Bay Sands. Der Ausblick vom Dachgarten und aus dem Infinity Pool muss brillant sein! Die Übernachtungspreise sind atemberaubend – falls jemand das liest und nicht weiß, was er mit seinem Geld anfangen soll: schenkt mir eine Übernachtung dort. Deluxe Room reicht mir. Bitte nicht die Präsidentensuite – da braucht man einen Kompass für, um sich nicht zu verlaufen.

158
Marina Bay Sands Hotel Singapore

2. Januar 2016

Es ist soweit: Ich muss Abschied nehmen. 33 Tage vergingen wie im Flug. Fliegen mit Singapore Airlines ist sehr angenehm und die Leute sind alle höflich und sehr hilfsbereit. Momentan schüttet es hier bei ca. 28 Grad, die Start- und Landebahn ist kaum noch sichtbar.

Wegen Gewitter verschiebt sich der Abflug auf unbekannte Zeit nach hinten. Da bin ich sehr dankbar, denn neben der Flugangst habe ich auch Panik bei Gewitter.

Ich freue mich auf zu Hause, das eigene Bett und sage Tschüss bis später.

Update

Mit einer Stunde Verspätung hob die Maschine ab, flog eine etwas seltsame Linie, damit der Jetstream ausgenutzt werden konnte, um so noch Zeit reinzuholen. Letztlich landeten wir mir nur etwa 25 Minuten Verspätung in Frankfurt.

Zwischen Deutschland und dem Rand der Welt lagen viereinhalb aufregende und erinnerungswürdige Wochen. Ich danke Allen, die – in welcher Form auch immer – dazu beigetragen habe. Eure guten Wünsche haben mich begleitet, ermutigt und getragen. 

Ein besonderer Dank geht den Freund, der den Stein und die Reiselust ins Rollen brachte. Ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben und möchte – trotz der Kritik die ich teils äußerte – nicht einen Tag davon missen!

Ich bin an meine Grenzen gestoßen, ich bin drüber hinaus gegangen und bin daran gewachsen.  Aus der Distanz heraus kann ich sagen, dass ich es geschafft habe, mein Ziel für 2015 „Leben und nicht nur versuchen zu überleben“ zu erreichen.

168

Die Sehnsucht nach einer weiteren Reise im nächsten Jahr ist geweckt.

 

Grampians Nationalpark<-Vorheriger Bericht◊Allgemeiner Bericht->Singapur

Ich freue mich über einen netten Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s