Sydney – Die heimliche Hauptstadt

Reisebericht 1

1. + 2. Dezember 2015

Gestern Morgen um 11.40 Uhr hob mein Airbus A380 von Singapur Airlines (SIA) von der Startbahn West des Frankfurter Flughafens ab. Meine erste Fernreise, die ich allein in Angriff nehme. Da war jede Menge Aufregung, aber vorallem Respekt vor der eigenen Courage mit dabei. Aber so ist das wohl bei allem, was man zum ersten Mal macht.

Über 12 Stunden bis Singapur, dort Zwischenlandung, Umstieg und nochmal über 10 Stunden Flug bis Sydney. Ach, hatte ich schon erwähnt das ich Flugangst habe? Erklärt mich ruhig für verrückt, dass man trotzdem in den Flieger steigt und dann nicht mal ein Zweistundenflug bis Malle, sondern gleich einmal um die halbe Welt. Andererseits: was sind schon 24 Stunden Flugangst gegen viereinhalb, hoffentlich fantastische Wochen Frühsommer mitten im Winter?

22.30 Uhr Ortszeit/12.30 Uhr Deutschland. Endlich bin im Hotel. Nach zwei langen Flügen  organisierte ich mir zuerst den Transfer vom Flughafen in die Stadt. Hier gibt es relativ „günstige“ Shuttlebusse (AUS$ ca. 18,-), die in regelmäßigen Abständen losfahren. Ich bin nur noch müde. Mittlerweile seit 30 Stunden auf den Beinen, da ich im Flugzeug nicht schlafen konnte.

4. Dezember 2015

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Blick zum Opernhaus und zur Harbour Bridge!? Natürlich war ich auch dort, bin sogar über die Brücke gelaufen. Nur das Erklimmen der Brückenbögen habe ich mir erspart. Der Ausblick muss grandios sein, die Preise sind es auf jeden Fall.

Sydney ist schön – keine Frage – aber eben eine große Metropole. Laut, hektisch, großstädtisch. Dabei suche ich doch die Ruhe und Abgeschiedenheit. Die werde ich wohl erst morgen finden. Dann geht es endlich auf die Insel.

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Die Zeitumstellung ist auch noch nicht bei mir angekommen. Abends bin ich müde, kann aber nicht einschlafen und morgens bin ich immer noch müde, zwinge mich aber aufzustehen. In ein paar Tagen wird sich das hoffentlich eingespielt haben. Der Jetlag grüßt.

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Was mir aufgefallen ist: In Sydney scheint Schule draußen statt zu finden. Ich bin noch nie so vielen Schulklassen begegnet, wie hier. Man erkennt sie natürlich auch gut durch die Uniformen.

Die Erwachsenen hingegen gehen in der Mittagspause scheinbar alle in den Botanischen Garten zum Joggen. Lustig, wenn man sieht, dass die einzige Treppe im Park wie von einer Ameisenherde hoch und runter gerannt wird.

Der Botanische Garten ist wunderschön und ein Ruhepol mitten in der Stadt. Den sollte man sich auf jeden Fall ansehen. Besonders jetzt im Frühsommer blüht es an jeder Ecke und das macht sofort gute Laune. Der Garten grenzt direkt ans Sydney Opera House – ein Aussichtspunkt lädt zur Panoramafotografie ein.

Sonst gibt es leider nicht viel zu berichten. Irgendwie stand ich noch neben mir. Ich bin zwar unheimlich viel gelaufen, war auch am berühmten Bondibeach, aber so wirklich konnte ich mich nicht auf diese Metropole einlassen. Das wird keine Liebe werden. Einmal gesehen reicht mir für’s Leben. Ich mag es lieber kleinstädtisch-kuschelig im Urlaub.

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